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sprüngen dieser Bügel ihr Gewinde haben und sich auf die Seitenschienen des Abwurfwagengestelles 2 stutzen. Die Welle 8, auf welcher die untere Führungstrommel aufgekeilt ist, trägt an ihren beiden Enden ausserdem ein Paar Vorschubräder 16, welche so angeordnet sind, dass jedes von ihnen mit einer der Laufschienen D in Berührung gebracht werden kann.
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Stellung gehalten, wie in Fig. ä angedeutet ist. Wenn die Gleitschuhe gehoben sind, so sind die Vorschubräder 16 von den Laufschienen D abgehoben und werden gegen Brems- schuhe 17 angedrückt, welche am Wagengestell fest angeordnet sind und die Drehung der Räder hindern.
Jeder der Bremsschuhe 17 sitzt an einer Bremsschiene JS, welche einer-
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in Berührung zu bringen, ist mit jedem der bei den Gleitschuhe 11 ein Hebel 23 drehbar verbunden, welcher um einen Zapfen 24 schwingt. Dieser wird von einem senkrechten Lenker 35 getragen, welcher zweckmässig seinen Stützpunkt unten auf dem Stützzapfen 19 der Bremsschiene 7 S findet. Der Hebel 23 wird durch einen Arm 26 bewegt (Fig. I). welcher fest auf einer Welle 27 sitzt, die sich quer über die Breite des Abwurfwagengestelles erstreckt. Nahe jedem Ende dieser Hebelachse ist das eine Glied 28 eines Kniehebelpaares befestigt, dessen anderes Glied 29 mit dem Hebel 23 verbunden ist.
Der hebelarm 26 trägt an seinem freien Ende eine Rolle 30, welche in der Bahn eines Anschlages 31 liegt, der nahe dem einen Ende der Fahrbahn des Abwurfwagens an einem geeigneten Gestellkörper fest angeordnet ist, während am anderen Ende der Fahrbahn ebenso ein Anschlag 32 in die Bahn der Rolle 30 hineinragt. Der Anschlag 31 hat eine ansteigende Hubnäche, auf welcher die Rolle 30 hinaufgleitet. wenn sich der Abwurfwagell in der Richtung auf diesen Anschlag zu bewegt und so an das Ende seiner Bahn gelangt.
Der Hebel 26 wird hiedurch in die in Fig. I punktiert dargestellte Lage gehoben, so dass die Welle 27 sich genügend dreht, um die Kniehebel 26'und 29 in die punktierte, über
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entgegengehest dorn Drebungssinne des Uhrzeigers. Wenn aiso die Vorschubräder mit den Schienen D m Berührung treten, so sind sie bestrebt, durch ihre Drehung die Vorwärts- bewegung des Abwurfwiigcns aufzuhalten und diesen in entgegengesetztem Sinne zurückzubewegen.
Die Wirkung der Vorschubräder ist so kräftig, dass der Vorschub des Abwurfwagens fast sofort aufgehalten wird: er bewegt sich nach der Berührung der Vorschuhridcr nuit
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den Schienen D nur noch eine kurze Strecke auf diesen vorwärts. Sobald die Vorwärtsbewegung des Abwurfwagens aufhört, beginnt die Rückwärtsbewegung, welche 80 lange dauert, bis die Rolle 30, welche sich nun in der in Fig. l punktierten Lage befindet, den Anschlag 32 berührt, an dem sie bei der weiteren Bewegung entlanggleitet. Hiebei wird sie selbst und dadurch der Hebel 26 herabgedrüclit und die Vorschubräder kommen wieder mit den Bremsschuhen 17 in Berührung.
Die Bremsung der Vorschubräder und damit zugleich der Führungstrommel 5 durch den Anschlag 32 bewirkt wieder die Umgehrung der Bewegung des Abwurfwagens, so dass dieser wieder vorwärtsgeht. Die Ge- schwindigkeit, mit welcher der Abwurfwagen sich unter der Antriebswirkung der Vorschubräder rückwärtsbewegt, hängt natürlich von der Geschwindigkeit des Bandes und dem Verhältnis der Durchmesser der unteren Führungstrommel einerseits und der Vorschubräder andererseits ab.
Wenn es aus irgend einem Grunde erwünscht ist, die Vorschubbewegung des Abwurfwagons mit einer Geschwindigkeit stattfinden zu lassen, welche von derjenigen des Förder- bandes verschieden ist, so wird die in den Fig. 5 und 6 dargestellte Einrichtung angewendet. Bei dieser haben die Laufräder 1, der Gestellrabmen 2 und der Auffangtrichter 3 die gewöhnliche Bauart. Der Abwurfwagen hat auch die übliche obere Führnngstrommc ! 4 und eine auf und ab bewegliche untere Führungstrommel 5, wie bei der zuerst be- schriebenen Ausführungsform.
Die obere Führungstrommel wird von der Achse 6 getragen, welche sich in den festen Lagern 7 dreht, während die untere Führungstrommel auf einer
Welle 8 sitzt, deren Lager sich an der einen Spitze eines Paares dreieckiger Rahmen 40 befinden. Diese drehen sich um Sttltzzss} lfen 41, die an den Seitenflächen des Wagengestelles
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rädern J6'versehen, die mit dieser Welle fest verbunden sind.
Ausserdem sind aber noch ein Paar Vorschubräder 42 vorgesehen, die auf einer
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Dreieckgestelles 40 haben. Die Vorschubräder 42 erhalten ihren Antrieb von der unteren Fübrungstromtnel 5 mittels eines Zahnräderpaares 44 und 45, von denen das erste fest auf der Achse s'dieser Trommel, das andere auf der Achse 43 sitzt. Die vorschubräder 42 werden daher immer entgegengesetzt wie die Vorschubräder 46 gedreht. Bremsbacken. durch weiche die untere Fuhrungstrommet festgehalten werden könnte, sind bei dieser Einrichtung nicht vorhanden.
An die Stelle der Bremsbacken tritt hier eine Einrichtung. mittels deren das eine Paar Vorschubräder ausser Beruhrung mit den Laufschienen D gebracht werden kann, während das andere Vorschubräderpaar an diese angedrückt wird und
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Da bei der zuletzt beschriebenen Bauart weder die Vorwärts- noch die Rückwärts- bewegung mit der Geschwindigkeit des Förderbandes selbst erfolgen muss, so ist es selbst- verständlich, dass die Geschwindigkeit des Abwurfwagens in beiden Bewegungsrichtungen im Verhältnis zur Bewegungsgeschwindigkeit des Förderbandes durch passende Wahl der Durchmesser der Vorschubräder und geeignete Bemessung der Zahnräder-M und 45 ganz nach Bedarf bestimmt werden kann.
Statt von der unteren Trommel 5 kann der Antrieb der Vorschubräder auch von der
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PATENT-ANSPRÜCHE:
1. Abwurf wagen für Förderbänder, die in einem S-förmigen Bogen über zwei im Wagongestell drehbar gelagerte Führungstrommeln laufen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verschiebung des Abwurf wagens in der einen oder anderen Richtung besondere Vorschubräder vorhanden sind, die mit den Laufschienen abwechselnd in und ausser Berührung gebracht werden.