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KlöppelstillsetzvorrichtungfürKlöppelmaschinen.
Bei der Klöppelstillsetzvorrichtung nach dem Patente Nr. 40162 ist es von Wichtigkeit, dass die beiden mit ihren freien Enden übereinander schwingenden Bogenstücke, die das Wiedereinrücken des durch eine Leitschiene stillgesetzten Klöppels bewirken, gleichmässig bewegt werden, und dass sie sich in jener Stellung, in welcher sie die äusseren Gangbahnflanken vor der Abstumpfung der Oberplattenspitze vervollständigen, richtig deckend übereinander legen.
Diese Anforderungen werden in einfacher, sicherer Weise dadurch %erfüllt, dass gemäss vorliegender Erfindung die Bogenstücke durch einen in entsprechend gegeneinander stehende Schlitze der Bogenstücke greifenden Stift gekuppelt sind. der mit der Klöppelleitschiene in Verbindung steht und beim Ab-und Aufwärtsgang der Schiene nach dem Räderkreis hin bezw. von diesem ab bewegt wird, wodurch eine gemeinsame kurze Schwingung der freien Enden der Bogenstücke vor bezw. hinter die Abstumpfung der Oberplattenspitze zustande kommt.
Die Zeichnungen zeigen die Vorrichtung in den Fig. 1 und 3 in senkrechten Schnitten und in den Fig. 2 und 4 in oberen Ansichten in zwei verschiedenen Stellungen der Teile.
Die Bogenstücke b drehen sich auf Zapfen d, die in dem unter der Gangbahnoberplatte befestigten Lager c angebracht sind. In dem Lager ist ein schrägstehender Bolzen p befestigt, auf welchem eine Büchse. te gleitet, die an der die Klöppelleitschiene f tragenden Platte f1 angebracht ist. Der Rücken der Büchse ist mit geraden Seitenflächen versehen, an welchen sie in einer entsprechenden Aussparung cl des Lagers c noch besondere Führung erhält. In eine an den Rücken der Büchse sich anschliessende Erhöhung der Platte ! l ist senkrecht der Stift q eingesetzt, durch welchen mittels Schlitze s (Fig. 2 und 4) die Bogenstücke b, b zwangsläufig miteinander gekuppelt werden.
Nehmen die Bogenstücke, wie in den Fig. 1 und 2 gezeichnet, mit ihren freien Enden die Stellung hinter der Abstumpfung a ein, so befindet sich die Klöppelleitschiene fin der Hochstellung ;
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indem sie von dem Stifte q in den Schlitzen s mitgenommen werden, gemeinsam in eine Teildrehung versetzt, durch welche sie wie beim Stammpatent die Wiedereinrückung des Kloppels bewirken und mit ihren Arbeitskanten, wie aus Fig. 4 ersichtlich, nach beiden Tellern t hin die in der Gangbahnoberplatte ausgesparte Spitze ersetzen. Da die Teildrehung der Bogenstücke völlig gleichzeitig und gleichmässig vor sich geht, befinden sie sich in der vorgeschobenen Stellung Fig. 3 und 4 in einer Lage. in der die freien Enden für den Durchgang des arbeitenden Klöppels stets richtig übereinander liegen.
Zur Verbindung mit dem Jacquardwerk ist die Büchse. t2 an einem Vorsprung. fez durch eine Lenkstange w mit einem Hebel u verbunden, der mittels der Zugstange beim Anhub der entsprechenden Platine in eine Teildrehung versetzt wird, und der unter dem Einflusse einer Feder o steht, die den Hebel und somit die Büchse/2 in die Hochstellung Fig. 1 zurückführt.
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