DE4334637C2 - Gefälle-Rollenbahn für Fördergut - Google Patents

Gefälle-Rollenbahn für Fördergut

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Description

Die Erfindung betrifft eine Gefälle-Rollenbahn für Fördergut gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Derartige Rollenbahnen finden allgemein breite Anwendung. Dabei bewegen sich die zu transportieren­ den Behälter, Kisten, Kartons oder dgl. auf frei drehenden Rollen. Nachdem die Behälter an der höher liegenden Beladeseite der Förderstrecke aufgeladen worden sind, laufen sie aufgrund der Schwerkraft über die Rollen bis zu der Entnahmeseite der Förder­ strecke, wo der erste Behälter beispielsweise über einen Anschlag zum Zwecke der Entnahme arretiert wird. Die nachfolgenden Behälter laufen hinter dem ersten zu entnehmenden Behälter auf. Zur Entnahme wird der Anschlag abgesenkt, wodurch der Behälter freigegeben und die nachfolgenden Behälter arretiert werden, so daß die gleichzeitige Freigabe mehrerer Behälter vermieden wird.
Aus der EP 0398 349 ist beispielsweise eine solche Einrichtung zur automatischen Entnahme von Gegen­ ständen von einer Rollenbahn bekannt. Die Ein­ richtung beinhaltet eine schwenkbare Wippe, die an ihrem Auslaufende eine Stoppeinrichtung für die sich auf einer Rollenbahn befindlichen Behälter trägt. Durch Verschwenken der Wippe wird die Stopp­ einrichtung abgesenkt, so daß der erste Behälter von der Rollenbahn entnommen werden kann.
Gleichzeitig wird eine sich an dem jeweils anderen Ende der Wippe befindliche Auslaufeinrichtung hoch­ gefahren, so daß die nachfolgenden Behälter an der Weiterbewegung gehindert werden. Nach Entnahme des Behälters schwenkt die Wippe in ihre Ausgangsstellung zurück, so daß der nachfolgende Behälter bis zur Stoppeinrichtung am Rollbahnende weitertranspor­ tiert werden kann.
Bei dieser aus dem Stand der Technik bekannten Einrich­ tung kann, sofern sie auf dem Prinzip der Bewegung durch die Schwerkraft beruhen, von Nachteil sein, daß Behälter aufgrund der Förderbahnneigung während ihres Transports auf der Förderbahn stehenbleiben, oder aber daß die aufgelaufenen Behälter nicht erneut angefahren werden können, wenn sie über den Anschlag zum Zwecke der Entnahme des ersten Behäl­ ters angehalten worden sind. Diese Nachteile können durch eine Optimierung der Förderbahnkonstruktion, beispielsweise spezielle Einstellung der Förderbahn­ neigung nicht vermieden werden, insbesondere dann, nicht, wenn Behälter mit verschiedenen Formen und Gewichten transportiert werden sollen.
Eine Gefälle-Rollenbahn zum Anhalten und Wiederanfahren des Förderguts, die die zuvor beschriebenen Nachteile nicht aufweist, ist bereits aus der Patentschrift US 2,194,219 bekannt. Hierzu ist unterhalb der Tragrollen der Rollenbahn ein in Förderrichtung der Rollenbahn verschiebbarer Schlitten vorgesehen, auf dem ein den Unterseiten der Tragrollen zugewandter Reibbelag federnd gelagert ist. Zum Anhalten und Wiederanfahren der Laufrollen ist der gesamte Schlitten mit dem Reibbelag über eine Art Kulissenführung in Richtung der Unterseite der Tragrollen anstellbar und in bzw. gegen die Förderrichtung verschiebbar.
Die Ausbildung des Schlittens mit dem federnd gelagerten Reibbelag erweist sich als konstruktiv sehr aufwendig und weist eine hohe Bauhöhe auf.
Des weiteren sind in der deutschen Auslegeschrift DE 19 39 654 und in der deutschen Offenlegungsschrift DE 20 59 450 Rollenbahnen beschrieben, deren Tragrollen über ein unterhalb der Rollenbahn angeordnetes endlos umlaufendes Antriebsband angetrieben werden. Hierzu sind auf dem Antriebsband flexible Mitnehmer in Form von schlauch- oder schlaufenartigen Mitnehmern oder Platten angeordnet, über die eine gezielte Beschleunigung der Rollen und somit des Förderguts erreicht werden soll. Als besonderer Vorteil der Antriebsart über die schlauch- oder schlaufenartigen Mitnehmer wird herausgestellt, daß durch die flexible Ausbildung die Rollenbahn mit einem außerordentlich geringen Staudruck arbeiten kann. Diese Mitnehmer sind nicht dafür vorgesehen, daß Fördergut auf der Förderbahn direkt anzuhalten, sondern nur das Fördergut, das durch weitere Elemente angehalten wird, nicht zu stark gegen dieses Element zu drücken.
Bei der Ausbildung der Mitnehmer als Platten ist zusätzlich ein ebenfalls unterhalb der Tragrollen und in Förderrichtung verlaufendes Bremsband vorgesehen, das zum Abstoppen der Tragrollen sowie zur Verminderung des Staudrucks der aufgestauten Fördergüter in Richtung der Tragrollen angestellt werden kann. Nach Lösen des Bremsbandes erfolgt das Wiedereintreiben der Fördergüter über die auf dem umlaufenden Antriebsband angeordneten flexiblen Platten.
Diese Bauweise erweist sich durch die zusätzliche Verwendung des Bremsbandes zu den Mitnehmerplatten als konstruktiv sehr aufwendig.
Ferner ist aus der französischen Offenlegungsschrift FR 22 69 466 eine Vorrichtung zum Stoppen des Förderguts auf einer Rollenbahn bekannt, die eine parallel zur Förderrichtung der Rollenbahn und unterhalb dieser verschiebbare Gleitschiene aufweist, auf der mehrere in Förderrichtung voneinander beabstandete schlaufenartige Stopperelemente vorgesehen sind. Zum Anhalten der Tragrollen wird die Gleitleiste in Förderrichtung verschoben, um somit die Stopperelemente in Eingriff mit den Laufrollen zu bringen. Durch die schlaufenartige Ausbildung der Stopperelemente wird eine sanfte und nicht stoßartige Abbremsung des Förderguts erreicht. Ein Wiederantreiben der Tragrollen ist mit derartig ausgebildeten Stopperelementen nicht möglich.
In der japanischen Patentanmeldung JP 60-6506 (A) ist bereits eine Gefälle-Rollenbahn beschrieben, deren Tragrollen über einen von unten auf einer bogenförmigen Bewegungsbahn anstellbaren Reibbelag abbremsbar sind. Ebenfalls einen auf einer bogenförmigen Bahn anstellbaren Reibbelag weist die US-Patentschrift 3,189,156 auf. Hierbei sind jedoch die Tragrollen mit ihren Enden jeweils in endlos umlaufenden Ketten gelagert und werden in Förderrichtung bewegt. Durch den von unten anstellbaren Reibbelag werden die freidrehbaren Tragrollen angetrieben und somit das darauf befindliche Fördergut beschleunigt. Ein Abbremsen des Förderguts mit dem Reibbelag ist nicht möglich.
Aufgabe der Erfindung ist daher die Schaffung einer Gefälle-Rollenbahn für Fördergut bei der mit einfachen konstruktiven Mitteln ein geregeltes erneutes Anfahren der aufgelaufenen Behälter ermög­ licht wird.
Diese Aufgabe wird durch eine Gefälle-Rollenbahn mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Unter den Laufschienen ist jeweils ein Schlitten vorgesehen, auf welchem zur Beeinflussung der Rollendrehbewegung voneinander beabstandete Stopper-/ Antriebselemente vorgesehen sind. Der Schlit­ ten ist mittels einer Betätigungsvorrichtung unter der je­ weiligen Laufschiene horizontal beweglich, um die Stopper-/Antriebselemente in bzw. außer Kontakt mit den Laufrollen zu bringen.
Dazu ist der Schlittenn im Bereich zwi­ schen den Laufrollen und dem Bodenteil der jewei­ ligen Laufschiene angeordnet. Zur besseren Führung des Schlittens ist die Laufschiene in einer Ausgestaltung der Erfindung u-förmig ausgebil­ det. Die Stopper-/Antriebselemente können aus elastichem Material wie Gummi, Kautschuk oder dgl. bestehen
Durch die Bewegung des Schlittens wird erreicht, daß die elastischen Stopper-/Antriebselemente mit den Laufrollen, auf welchen der oder die Behälter oder dgl. transportiert werden, in Kontakt treten können, wodurch die Rollen und damit stehende Be­ hälter angetrieben werden. Ein Stillstand der Rollen wird erreicht, wenn das Stopper-/Antriebselement in seiner gesamten Breite unter die jeweilige Lauf­ rolle geschoben und dort gehalten wird. Da die Höhe der Stopper-/Antriebselemente gering­ fügig größer ist als der Abstand zwischen den Lauf­ rollen und dem Schlitten befindet sich das Stopper-/ Antriebselement zum Zeitpunkt des Kontaktes in zu­ sammengepreßtem Zustand. Sollen nach dem Entlade­ vorgang die aufgelaufenen Behälter erneut angefah­ ren werden, wird der Schlitten weiter verschoben. Diese Bewegung wird über die Stopper-/Antriebsele­ mente auf die Rollen übertragen, welche in Rotation versetzt werden.
Da auf den langgestreckten Schlitten mehrere von­ einander beabstandete Stopper-/Antriebselemente angeordnet sind, die jeweils mit einer Laufrolle in Kontakt kommen, wird auf diese Weise erreicht, daß die Drehung der Rollen und damit die Bewegung der Behälter an jedem Punkt des Aktionsbereichs des Schlittens auf einfache Weise ausgelöst werden kann.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die Förderstrecke aus zwei Laufschienen ausge­ bildet, welche sich parallel zueinander in Rollrich­ tung des zu transportierenden Gegenstandes erstrecken. Natürlich sind auch mehr als zwei Laufschienen denkbar. Dabei ist die Anzahl der Laufschienen bei­ spielsweise von der Art der zu transportierenden Gegenstände abhängig. Die Verwendung von mehreren Laufschienen ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn Gegenstände mit unterschiedlichen Formen, Größen und Gewicht transportiert werden sollen.
Die Betätigungsvorrichtung des Schlittens ist vorteil­ hafterweise als Hebel ausgebildet, welcher an der Entnahmeseite der Förderstrecke gelenkig mit dem Schlitten verbunden ist und welcher um eine außer­ halb der Laufschiene gelegene Drehachse drehbar gelagert ist.
Zur Vereinfachung der Handhabung sind die einzel­ nen Betätigungsvorrichtungen untereinan­ der koppelbar, um eine synchrone Bewegung der Schlit­ ten in den jeweiligen Laufschienen zu erzielen.
Auf diese Weise ist eine einfache manuelle Handhab­ barkeit der erfindungsgemäßen Vorrichtung gewähr­ leistet. Darüber hinaus kann eine solche Vorrichtung problemlos automatisiert werden.
Schließlich kann die Vorrichtung problemlos in bereits bestehenden Systemen nachge­ rüstet werden, ohne daß diese baulich in besonderem Maße verändert werden müßten.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der nach­ folgend Figuren-Beschreibung und den Zeichnungen erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Draufsicht auf einen Teilbereich der erfindunggemäßen Vorrichtung in der Umgebung der Entnahmeseite von der Förderstrecke;
Fig. 2 eine schematische Seitenansicht der erfindungs­ gemäßen Vorrichtung im Bereich der Entnahme­ seite der Förderstrecke entlang der Schnitt­ linie I-I aus Fig. 1; und
Fig. 3 einen Schnitt durch eine Laufschiene der erfindungsgemäßen Vorrichtung entlang der Schnittlinie II-II aus Fig. 2.
Unter Bezugnahme auf Fig. 1 besteht die Förderstrecke 1 aus zwei Laufschienen 2, in denen jeweils Lauf­ rollen 3 angeordnet sind. Die zu transportierenden Behälter 4 (siehe Fig. 2) werden an der Beschickungs­ seite (nicht dargestellt) der Förderstrecke 1 auf die Laufrollen 3 aufgesetzt und bewegen sich aufgrund der Neigung der Förderstrecke 1 unter Wirkung der der Schwerkraft zu deren Entnahmeseite 5 hin. Die Beschickung der Förderstrecke 1 kann entweder manuell oder durch eine herkömmliche Beschickungseinrichtung (nicht dargestellt) erfolgen.
Unter den Laufschienen 2 ist jeweils ein Schlitten 6 vorgesehen, auf dem voneinander beabstandete Stopper-/Antriebselemente 7 angeordnet sind. In dem vorliegenden Beispiel sind der Schlitten 6 als Flachstahl und die Stopper-/Antriebselemente 7 als kautschukartige Gleitschuhe ausgebildet.
Wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich wird, ist der Schlitten 6 mit den darauf befindlichen Stopper-/ Antriebselementen 7 zwischen den Laufrollen 3 und dem Bodenstück 8 der Laufschiene 2 angeordnet. Der Schlitten 6 ist mittels einer Betätigungsvorrichtung 9 in der Laufschiene 2 horizontal beweglich ange­ ordnet.
Die Stopper-/Antriebselemente 7 sind über die gesamte Länge des Schlittens 6 verteilt und weisen einen Abstand voneinander auf, der demjenigen der Laufrollen 3 bzw. einem Vielfachen davon entspricht.
Die Stopper-/Antriebselemente 7 weisen eine Höhe auf, die geringfügig größer ist als der Abstand A zwischen den Laufrollen 3 und dem Schlitten 6.
Die jeweiligen Schlitten 6 der einzelnen Laufschienen 2 sind über ein Verbindungselement 10 miteinander gekoppelt, um die synchrone Bewegung der Schlitten 6 in den Laufschienen 2 zu gewährleisten. Diese Bewegung erfolgt über einen Hebel 11, welcher an der Entnahmeseite 5 der Förderstrecke 1 gelenkig mit dem Schlitten 6 verbunden ist. In dem Ausführungs­ beispiel ist der Hebel 11 gemäß Fig. 2 mit dem Schlit­ ten 6 verbunden, jedoch kann dieser auch an dem Verbindungselement 10 befestigt sein. Der Hebel 11 ist außerhalb der Laufschiene 2 um eine separate Drehachse D drehbar gelagert. Die Anstellung des Hebels kann entweder manuell oder automatisch über einen herkömmlichen Antrieb (nicht dargestellt) erfolgen.
Erreicht nun ein Behälter 4 die Entnahmeseite 5 der Förderstrecke 1, so wird bei Betätigung des Hebels 11 der jeweilige Schlitten 6 in Pfeilrichtung B gemäß Fig. 2 horizontal in die Laufschienen 2 hineinverschoben. Die auf den Schlitten 6 befindlichen Stopper-/Antriebselemente 7 treten in Kontakt mit dem Laufrollen 3, wodurch deren Drehbewegung beein­ flußt wird. Zunächst wird die Drehung der Rollen 3 und damit die Bewegung der Behälter 4 abgebremst. In dem Moment, wo die Stopper-/Antriebselemente 7 in ihrer gesamten Breite in Kontakt mit den Rollen 3 stehen, wird eine Drehbewegung der Rollen 3 unter­ bunden, wodurch die auf der Förderstrecke 1 befind­ lichen Behälter 4 zum Stillstand kommen. Nun kann derjenige Behälter im Bereich der Entnahmeseite 5 von Förderstrecke 1 entnommen werden. Um nach der Entnahme die Laufrollen 3 für den weiteren Trans­ port der Behälter 4 erneut in Drehbewegung zu versetzen, werden die Schlitten 6 noch weiter in die Laufschienen 2 hineinverschoben, bis die Stopper-/Antriebselemente 7 mit den Laufrollen 3 außer Kontakt gebracht worden sind. Durch die Verschiebung der Stopper-/Antriebs­ elemente 7 unterhalb der Rollen 3 wird diesen eine Drehbewegung aufgezwungen. Dadurch werden die auf den Rollen 3 aufliegenden Behälter 4 erneut aktiviert, um ihren Weg auf der Förderstrecke 1 unter Einwirkung der Schwerkraft fortzusetzen, bis der nächste Behälter 4 die Entnahmeseite 5 erreicht.
Die anschließende Rückführung der Schlitten kann beispielsweise über eine Rückholeinrichtung (nicht dargestellt) oder mittels Federn erfolgen.
Bezugszeichenliste
1
- Förderstrecke
2
- Laufschienen
3
- Laufrollen
4
- Behälter
5
- Entnahmeseite
6
- Schlitten
7
- Stopper-/Antriebselemente
8
- Bodenstück
9
- Betätigungsvorrichtung
10
- Verbindungselemente
11
- Hebel
A - Abstand Rolle-Schlitten
D - Drehachse des Hebels

Claims (6)

1. Gefälle-Rollenbahn für Fördergut, insbesondere für Behälter (4) bestehend aus um senkrecht zur Förderrichtung des Förderguts ausgerichtete Achsen drehbaren Laufrollen (3), aus mindestens einem zum Anhalten und Wiederanfahren des Förderguts unterhalb der Laufrollen (3) angeordneten in Förderrichtung verstellbaren Schlitten (6) mit einer darauf angeordneten Stopper-/Antriebs­ einrichtung und aus einer Betätigungsvorrichtung (9) für den Schlitten (6) zum Anpressen der Stopper-/Antriebseinrichtung für den Anhaltevorgang an eine Laufrolle (3) und zum Verschieben der Stopper-/Antriebseinrichtung im angepreßten Zustand tangential zur Laufrolle (3) für das Wiederantreiben der Laufrolle (3), dadurch gekennzeichnet, daß als Stopper-/Antriebseinrichtung mehrere über die gesamte Länge des Schlittens (6) verteilt angeordnete Stopper-/Antriebselemente (7) vorgesehen sind, von denen jedes jeweils nur einer Laufrolle (3) zugeordnet ist, daß die Stopper-/Antriebselemente (7) einen Abstand voneinander aufweisen, der demjenigen der Laufrollen (3) bzw. einem Vielfachen davon entspricht, daß die einzelnen segmentartigen Stopper-/Antriebselemente (7) aus elastischem Material bestehen, wobei die Höhe der Stopper-/Antriebselemente (7) geringfügig größer als der Abstand (A) zwischen den Laufrollen (3) und dem Schlitten (6) ist und der Schlitten (6) ohne Höhenverssatz ausschließlich parallel zur Förderrichtung der Gefälle-Rollenbahn (1) verschiebbar angeordnet ist.
2. Gefälle-Rollenbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufrollen (3) an Schenkeln von U-förmigen und in Förderrichtung der Gefälle-Rollenbahn (1) verlaufenden Laufschienen (2) gelagert sind und der Schlitten (6) im Bereich zwischen den Laufrollen (3) und dem Bodenteil (8) der jeweiligen Laufschiene (2) angeordnet ist.
3. Gefälle-Rollenbahn nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderstrecke (1) aus zwei parallel zueinander verlaufenden Laufschienen (2) gebildet ist.
4. Gefälle-Rollenbahn nach einem der Ansprüche 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsvorrichtung (9) des Schlittens (6) als Hebel ausgebildet ist, der an der Entnahmeseite (5) der Gefälle-Rollenbahn (1) gelenkig mit dem Schlitten (6) verbunden und um eine außerhalb der Laufschiene (2) gelegene Drehachse (D) schwenkbar gelagert ist.
5. Gefälle-Rollenbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stopper-/Antriebselemente (7) aus Gummi oder Kautschuk bestehen.
6. Gefälle-Rollenbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß über die Betätigungsvorrichtung (9) der Schlitten (6) impulsartig verschiebbar ist.
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