DE4334637C2 - Gefälle-Rollenbahn für Fördergut - Google Patents
Gefälle-Rollenbahn für FördergutInfo
- Publication number
- DE4334637C2 DE4334637C2 DE4334637A DE4334637A DE4334637C2 DE 4334637 C2 DE4334637 C2 DE 4334637C2 DE 4334637 A DE4334637 A DE 4334637A DE 4334637 A DE4334637 A DE 4334637A DE 4334637 C2 DE4334637 C2 DE 4334637C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- stopper
- roller conveyor
- carriage
- rollers
- slope
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 239000013013 elastic material Substances 0.000 claims description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 7
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 4
- 230000032258 transport Effects 0.000 description 4
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 2
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 description 2
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 1
- 239000000969 carrier Substances 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G47/00—Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
- B65G47/22—Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors
- B65G47/26—Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors arranging the articles, e.g. varying spacing between individual articles
- B65G47/261—Accumulating articles
- B65G47/268—Accumulating articles by means of belt or chain conveyor
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G2205/00—Stopping elements used in conveyors to stop articles or arrays of articles
- B65G2205/04—Stopping elements used in conveyors to stop articles or arrays of articles where the stop device is not adaptable
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)
- Attitude Control For Articles On Conveyors (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Gefälle-Rollenbahn für Fördergut gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Derartige Rollenbahnen finden allgemein breite
Anwendung. Dabei bewegen sich die zu transportieren
den Behälter, Kisten, Kartons oder dgl. auf frei
drehenden Rollen. Nachdem die Behälter an der höher
liegenden Beladeseite der Förderstrecke aufgeladen
worden sind, laufen sie aufgrund der Schwerkraft
über die Rollen bis zu der Entnahmeseite der Förder
strecke, wo der erste Behälter beispielsweise über
einen Anschlag zum Zwecke der Entnahme arretiert
wird. Die nachfolgenden Behälter laufen hinter dem
ersten zu entnehmenden Behälter auf. Zur Entnahme
wird der Anschlag abgesenkt, wodurch der Behälter
freigegeben und die nachfolgenden Behälter arretiert
werden, so daß die gleichzeitige Freigabe mehrerer
Behälter vermieden wird.
Aus der EP 0398 349 ist beispielsweise eine solche
Einrichtung zur automatischen Entnahme von Gegen
ständen von einer Rollenbahn bekannt. Die Ein
richtung beinhaltet eine schwenkbare Wippe, die
an ihrem Auslaufende eine Stoppeinrichtung für die
sich auf einer Rollenbahn befindlichen Behälter
trägt. Durch Verschwenken der Wippe wird die Stopp
einrichtung abgesenkt, so daß der erste Behälter
von der Rollenbahn entnommen werden kann.
Gleichzeitig wird eine sich an dem jeweils anderen
Ende der Wippe befindliche Auslaufeinrichtung hoch
gefahren, so daß die nachfolgenden Behälter an der
Weiterbewegung gehindert werden. Nach Entnahme des
Behälters schwenkt die Wippe in ihre Ausgangsstellung
zurück, so daß der nachfolgende Behälter bis zur
Stoppeinrichtung am Rollbahnende weitertranspor
tiert werden kann.
Bei dieser aus dem Stand der Technik bekannten Einrich
tung kann, sofern sie auf dem Prinzip der Bewegung
durch die Schwerkraft beruhen, von Nachteil sein,
daß Behälter aufgrund der Förderbahnneigung während
ihres Transports auf der Förderbahn stehenbleiben,
oder aber daß die aufgelaufenen Behälter nicht
erneut angefahren werden können, wenn sie über den
Anschlag zum Zwecke der Entnahme des ersten Behäl
ters angehalten worden sind. Diese Nachteile können
durch eine Optimierung der Förderbahnkonstruktion,
beispielsweise spezielle Einstellung der Förderbahn
neigung nicht vermieden werden, insbesondere dann,
nicht, wenn Behälter mit verschiedenen Formen und
Gewichten transportiert werden sollen.
Eine Gefälle-Rollenbahn zum Anhalten und Wiederanfahren des Förderguts, die die zuvor
beschriebenen Nachteile nicht aufweist, ist bereits aus der Patentschrift US 2,194,219
bekannt. Hierzu ist unterhalb der Tragrollen der Rollenbahn ein in Förderrichtung der
Rollenbahn verschiebbarer Schlitten vorgesehen, auf dem ein den Unterseiten der
Tragrollen zugewandter Reibbelag federnd gelagert ist. Zum Anhalten und Wiederanfahren
der Laufrollen ist der gesamte Schlitten mit dem Reibbelag über eine Art Kulissenführung in
Richtung der Unterseite der Tragrollen anstellbar und in bzw. gegen die Förderrichtung
verschiebbar.
Die Ausbildung des Schlittens mit dem federnd gelagerten Reibbelag erweist sich als
konstruktiv sehr aufwendig und weist eine hohe Bauhöhe auf.
Des weiteren sind in der deutschen Auslegeschrift DE 19 39 654 und in der deutschen
Offenlegungsschrift DE 20 59 450 Rollenbahnen beschrieben, deren Tragrollen über ein
unterhalb der Rollenbahn angeordnetes endlos umlaufendes Antriebsband angetrieben
werden. Hierzu sind auf dem Antriebsband flexible Mitnehmer in Form von schlauch- oder
schlaufenartigen Mitnehmern oder Platten angeordnet, über die eine gezielte
Beschleunigung der Rollen und somit des Förderguts erreicht werden soll. Als besonderer
Vorteil der Antriebsart über die schlauch- oder schlaufenartigen Mitnehmer wird
herausgestellt, daß durch die flexible Ausbildung die Rollenbahn mit einem außerordentlich
geringen Staudruck arbeiten kann. Diese Mitnehmer sind nicht dafür vorgesehen, daß
Fördergut auf der Förderbahn direkt anzuhalten, sondern nur das Fördergut, das durch
weitere Elemente angehalten wird, nicht zu stark gegen dieses Element zu drücken.
Bei der Ausbildung der Mitnehmer als Platten ist zusätzlich ein ebenfalls unterhalb der
Tragrollen und in Förderrichtung verlaufendes Bremsband vorgesehen, das zum Abstoppen
der Tragrollen sowie zur Verminderung des Staudrucks der aufgestauten Fördergüter in
Richtung der Tragrollen angestellt werden kann. Nach Lösen des Bremsbandes erfolgt das
Wiedereintreiben der Fördergüter über die auf dem umlaufenden Antriebsband
angeordneten flexiblen Platten.
Diese Bauweise erweist sich durch die zusätzliche Verwendung des Bremsbandes zu
den Mitnehmerplatten als konstruktiv sehr aufwendig.
Ferner ist aus der französischen Offenlegungsschrift FR 22 69 466 eine Vorrichtung zum
Stoppen des Förderguts auf einer Rollenbahn bekannt, die eine parallel zur Förderrichtung
der Rollenbahn und unterhalb dieser verschiebbare Gleitschiene aufweist, auf der mehrere
in Förderrichtung voneinander beabstandete schlaufenartige Stopperelemente vorgesehen
sind. Zum Anhalten der Tragrollen wird die Gleitleiste in Förderrichtung verschoben, um
somit die Stopperelemente in Eingriff mit den Laufrollen zu bringen. Durch die
schlaufenartige Ausbildung der Stopperelemente wird eine sanfte und nicht stoßartige
Abbremsung des Förderguts erreicht. Ein Wiederantreiben der Tragrollen ist mit derartig
ausgebildeten Stopperelementen nicht möglich.
In der japanischen Patentanmeldung JP 60-6506 (A) ist bereits eine Gefälle-Rollenbahn
beschrieben, deren Tragrollen über einen von unten auf einer bogenförmigen
Bewegungsbahn anstellbaren Reibbelag abbremsbar sind. Ebenfalls einen auf einer
bogenförmigen Bahn anstellbaren Reibbelag weist die US-Patentschrift 3,189,156 auf.
Hierbei sind jedoch die Tragrollen mit ihren Enden jeweils in endlos umlaufenden Ketten
gelagert und werden in Förderrichtung bewegt. Durch den von unten anstellbaren Reibbelag
werden die freidrehbaren Tragrollen angetrieben und somit das darauf befindliche Fördergut
beschleunigt. Ein Abbremsen des Förderguts mit dem Reibbelag ist nicht möglich.
Aufgabe der Erfindung ist daher die Schaffung einer Gefälle-Rollenbahn für Fördergut
bei der
mit einfachen konstruktiven Mitteln ein geregeltes
erneutes Anfahren der aufgelaufenen Behälter ermög
licht wird.
Diese Aufgabe wird durch eine Gefälle-Rollenbahn mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Unter den Laufschienen ist jeweils ein Schlitten
vorgesehen, auf welchem zur Beeinflussung der
Rollendrehbewegung voneinander beabstandete Stopper-/
Antriebselemente vorgesehen sind. Der Schlit
ten ist mittels einer Betätigungsvorrichtung unter der je
weiligen Laufschiene horizontal beweglich,
um die Stopper-/Antriebselemente in bzw. außer
Kontakt mit den Laufrollen zu bringen.
Dazu ist der Schlittenn im Bereich zwi
schen den Laufrollen und dem Bodenteil der jewei
ligen Laufschiene angeordnet. Zur besseren Führung
des Schlittens ist die Laufschiene in einer
Ausgestaltung der Erfindung u-förmig ausgebil
det. Die Stopper-/Antriebselemente können
aus elastichem Material wie Gummi, Kautschuk
oder dgl. bestehen
Durch die Bewegung des Schlittens wird erreicht,
daß die elastischen Stopper-/Antriebselemente mit
den Laufrollen, auf welchen der oder die Behälter
oder dgl. transportiert werden, in Kontakt treten
können, wodurch die Rollen und damit stehende Be
hälter angetrieben werden. Ein Stillstand der Rollen
wird erreicht, wenn das Stopper-/Antriebselement
in seiner gesamten Breite unter die jeweilige Lauf
rolle geschoben und dort gehalten wird. Da die Höhe
der Stopper-/Antriebselemente gering
fügig größer ist als der Abstand zwischen den Lauf
rollen und dem Schlitten befindet sich das Stopper-/
Antriebselement zum Zeitpunkt des Kontaktes in zu
sammengepreßtem Zustand. Sollen nach dem Entlade
vorgang die aufgelaufenen Behälter erneut angefah
ren werden, wird der Schlitten weiter verschoben.
Diese Bewegung wird über die Stopper-/Antriebsele
mente auf die Rollen übertragen, welche in Rotation
versetzt werden.
Da auf den langgestreckten Schlitten mehrere von
einander beabstandete Stopper-/Antriebselemente
angeordnet sind, die jeweils mit einer Laufrolle
in Kontakt kommen, wird auf diese Weise erreicht,
daß die Drehung der Rollen und damit die Bewegung
der Behälter an jedem Punkt des Aktionsbereichs
des Schlittens auf einfache Weise ausgelöst werden
kann.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung
ist die Förderstrecke aus zwei Laufschienen ausge
bildet, welche sich parallel zueinander in Rollrich
tung des zu transportierenden Gegenstandes erstrecken.
Natürlich sind auch mehr als zwei Laufschienen
denkbar. Dabei ist die Anzahl der Laufschienen bei
spielsweise von der Art der zu transportierenden
Gegenstände abhängig. Die Verwendung von mehreren
Laufschienen ist insbesondere dann von Bedeutung,
wenn Gegenstände mit unterschiedlichen Formen,
Größen und Gewicht transportiert werden sollen.
Die Betätigungsvorrichtung des Schlittens ist vorteil
hafterweise als Hebel ausgebildet, welcher an der
Entnahmeseite der Förderstrecke gelenkig mit dem
Schlitten verbunden ist und welcher um eine außer
halb der Laufschiene gelegene Drehachse drehbar
gelagert ist.
Zur Vereinfachung der Handhabung sind die einzel
nen Betätigungsvorrichtungen untereinan
der koppelbar, um eine synchrone Bewegung der Schlit
ten in den jeweiligen Laufschienen zu erzielen.
Auf diese Weise ist eine einfache manuelle Handhab
barkeit der erfindungsgemäßen Vorrichtung gewähr
leistet. Darüber hinaus kann eine solche Vorrichtung
problemlos automatisiert werden.
Schließlich kann die Vorrichtung
problemlos in bereits bestehenden Systemen nachge
rüstet werden, ohne daß diese baulich in besonderem
Maße verändert werden müßten.
Im folgenden wird die
Erfindung anhand der nach
folgend Figuren-Beschreibung und den
Zeichnungen erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Draufsicht auf einen
Teilbereich der erfindunggemäßen Vorrichtung
in der Umgebung der Entnahmeseite von der
Förderstrecke;
Fig. 2 eine schematische Seitenansicht der erfindungs
gemäßen Vorrichtung im Bereich der Entnahme
seite der Förderstrecke entlang der Schnitt
linie I-I aus Fig. 1; und
Fig. 3 einen Schnitt durch eine Laufschiene der
erfindungsgemäßen Vorrichtung entlang der
Schnittlinie II-II aus Fig. 2.
Unter Bezugnahme auf Fig. 1 besteht die Förderstrecke
1 aus zwei Laufschienen 2, in denen jeweils Lauf
rollen 3 angeordnet sind. Die zu transportierenden
Behälter 4 (siehe Fig. 2) werden an der Beschickungs
seite (nicht dargestellt) der Förderstrecke 1 auf
die Laufrollen 3 aufgesetzt und bewegen sich aufgrund
der Neigung der Förderstrecke 1 unter Wirkung der
der Schwerkraft zu deren Entnahmeseite 5 hin. Die
Beschickung der Förderstrecke 1 kann entweder manuell
oder durch eine herkömmliche Beschickungseinrichtung
(nicht dargestellt) erfolgen.
Unter den Laufschienen 2 ist jeweils ein Schlitten
6 vorgesehen, auf dem voneinander beabstandete
Stopper-/Antriebselemente 7 angeordnet sind. In
dem vorliegenden Beispiel sind der Schlitten 6 als
Flachstahl und die Stopper-/Antriebselemente 7 als
kautschukartige Gleitschuhe ausgebildet.
Wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich wird, ist der
Schlitten 6 mit den darauf befindlichen Stopper-/
Antriebselementen 7 zwischen den Laufrollen 3 und
dem Bodenstück 8 der Laufschiene 2 angeordnet. Der
Schlitten 6 ist mittels einer Betätigungsvorrichtung
9 in der Laufschiene 2 horizontal beweglich ange
ordnet.
Die Stopper-/Antriebselemente 7 sind über die gesamte
Länge des Schlittens 6 verteilt und weisen einen
Abstand voneinander auf, der demjenigen der Laufrollen
3 bzw. einem Vielfachen davon entspricht.
Die Stopper-/Antriebselemente 7 weisen eine Höhe
auf, die geringfügig größer ist als der Abstand
A zwischen den Laufrollen 3 und dem Schlitten 6.
Die jeweiligen Schlitten 6 der einzelnen Laufschienen
2 sind über ein Verbindungselement 10 miteinander
gekoppelt, um die synchrone Bewegung der Schlitten
6 in den Laufschienen 2 zu gewährleisten. Diese
Bewegung erfolgt über einen Hebel 11, welcher an
der Entnahmeseite 5 der Förderstrecke 1 gelenkig
mit dem Schlitten 6 verbunden ist. In dem Ausführungs
beispiel ist der Hebel 11 gemäß Fig. 2 mit dem Schlit
ten 6 verbunden, jedoch kann dieser auch an dem
Verbindungselement 10 befestigt sein. Der Hebel
11 ist außerhalb der Laufschiene 2 um eine separate
Drehachse D drehbar gelagert. Die Anstellung des
Hebels kann entweder manuell oder automatisch über
einen herkömmlichen Antrieb (nicht dargestellt)
erfolgen.
Erreicht nun ein Behälter 4 die Entnahmeseite 5
der Förderstrecke 1, so wird bei Betätigung des
Hebels 11 der jeweilige Schlitten 6 in Pfeilrichtung
B gemäß Fig. 2 horizontal in die Laufschienen 2
hineinverschoben. Die auf den Schlitten 6 befindlichen
Stopper-/Antriebselemente 7 treten in Kontakt mit
dem Laufrollen 3, wodurch deren Drehbewegung beein
flußt wird. Zunächst wird die Drehung der Rollen
3 und damit die Bewegung der Behälter 4 abgebremst.
In dem Moment, wo die Stopper-/Antriebselemente
7 in ihrer gesamten Breite in Kontakt mit den Rollen
3 stehen, wird eine Drehbewegung der Rollen 3 unter
bunden, wodurch die auf der Förderstrecke 1 befind
lichen Behälter 4 zum Stillstand kommen. Nun kann
derjenige Behälter im Bereich der Entnahmeseite
5 von Förderstrecke 1 entnommen werden. Um nach
der Entnahme die Laufrollen 3 für den weiteren Trans
port der Behälter 4 erneut in Drehbewegung zu versetzen,
werden die Schlitten 6 noch weiter in die Laufschienen
2 hineinverschoben, bis die Stopper-/Antriebselemente
7 mit den Laufrollen 3 außer Kontakt gebracht worden
sind. Durch die Verschiebung der Stopper-/Antriebs
elemente 7 unterhalb der Rollen 3 wird diesen eine
Drehbewegung aufgezwungen. Dadurch werden die auf
den Rollen 3 aufliegenden Behälter 4 erneut aktiviert,
um ihren Weg auf der Förderstrecke 1 unter Einwirkung
der Schwerkraft fortzusetzen, bis der nächste Behälter
4 die Entnahmeseite 5 erreicht.
Die anschließende Rückführung der Schlitten kann
beispielsweise über eine Rückholeinrichtung (nicht
dargestellt) oder mittels Federn erfolgen.
1
- Förderstrecke
2
- Laufschienen
3
- Laufrollen
4
- Behälter
5
- Entnahmeseite
6
- Schlitten
7
- Stopper-/Antriebselemente
8
- Bodenstück
9
- Betätigungsvorrichtung
10
- Verbindungselemente
11
- Hebel
A - Abstand Rolle-Schlitten
D - Drehachse des Hebels
A - Abstand Rolle-Schlitten
D - Drehachse des Hebels
Claims (6)
1. Gefälle-Rollenbahn für Fördergut, insbesondere für Behälter (4) bestehend aus
um senkrecht zur Förderrichtung des Förderguts ausgerichtete Achsen drehbaren
Laufrollen (3), aus mindestens einem zum Anhalten und Wiederanfahren des
Förderguts unterhalb der Laufrollen (3) angeordneten in Förderrichtung
verstellbaren Schlitten (6) mit einer darauf angeordneten Stopper-/Antriebs
einrichtung und aus einer Betätigungsvorrichtung (9) für den Schlitten (6) zum
Anpressen der Stopper-/Antriebseinrichtung für den Anhaltevorgang an eine
Laufrolle (3) und zum Verschieben der Stopper-/Antriebseinrichtung im
angepreßten Zustand tangential zur Laufrolle (3) für das Wiederantreiben der
Laufrolle (3),
dadurch gekennzeichnet,
daß als Stopper-/Antriebseinrichtung mehrere über die gesamte Länge des
Schlittens (6) verteilt angeordnete Stopper-/Antriebselemente (7) vorgesehen
sind, von denen jedes jeweils nur einer Laufrolle (3) zugeordnet ist, daß die
Stopper-/Antriebselemente (7) einen Abstand voneinander aufweisen, der
demjenigen der Laufrollen (3) bzw. einem Vielfachen davon entspricht, daß die
einzelnen segmentartigen Stopper-/Antriebselemente (7) aus elastischem
Material bestehen, wobei die Höhe der Stopper-/Antriebselemente (7)
geringfügig größer als der Abstand (A) zwischen den Laufrollen (3) und dem
Schlitten (6) ist und der Schlitten (6) ohne Höhenverssatz ausschließlich parallel
zur Förderrichtung der Gefälle-Rollenbahn (1) verschiebbar angeordnet ist.
2. Gefälle-Rollenbahn nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Laufrollen (3) an Schenkeln von U-förmigen und in Förderrichtung der
Gefälle-Rollenbahn (1) verlaufenden Laufschienen (2) gelagert sind und der
Schlitten (6) im Bereich zwischen den Laufrollen (3) und dem Bodenteil (8) der
jeweiligen Laufschiene (2) angeordnet ist.
3. Gefälle-Rollenbahn nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Förderstrecke (1) aus zwei parallel zueinander verlaufenden
Laufschienen (2) gebildet ist.
4. Gefälle-Rollenbahn nach einem der Ansprüche 2 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Betätigungsvorrichtung (9) des Schlittens (6) als Hebel ausgebildet ist,
der an der Entnahmeseite (5) der Gefälle-Rollenbahn (1) gelenkig mit dem
Schlitten (6) verbunden und um eine außerhalb der Laufschiene (2) gelegene
Drehachse (D) schwenkbar gelagert ist.
5. Gefälle-Rollenbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stopper-/Antriebselemente (7) aus Gummi oder Kautschuk bestehen.
6. Gefälle-Rollenbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß über die Betätigungsvorrichtung (9) der Schlitten (6) impulsartig
verschiebbar ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4334637A DE4334637C2 (de) | 1993-07-09 | 1993-10-07 | Gefälle-Rollenbahn für Fördergut |
| FR9407924A FR2707271B1 (fr) | 1993-07-09 | 1994-06-28 | Dispositif pour le guidage réglé d'objets. |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4323600 | 1993-07-09 | ||
| DE4334637A DE4334637C2 (de) | 1993-07-09 | 1993-10-07 | Gefälle-Rollenbahn für Fördergut |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4334637A1 DE4334637A1 (de) | 1995-01-19 |
| DE4334637C2 true DE4334637C2 (de) | 1998-05-07 |
Family
ID=6492795
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4334637A Expired - Fee Related DE4334637C2 (de) | 1993-07-09 | 1993-10-07 | Gefälle-Rollenbahn für Fördergut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4334637C2 (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19619096C2 (de) * | 1996-05-06 | 2003-08-14 | Siemens Ag | Gefällerollenbahn mit gebremsten Rollen |
| DE19628711C2 (de) * | 1996-05-06 | 2001-08-02 | Atecs Mannesmann Ag | Staurollenbahn |
| DE102020105818B4 (de) | 2020-03-04 | 2022-02-24 | Dietrich GmbH | Rollkörperbahn |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2194219A (en) * | 1939-02-25 | 1940-03-19 | Standard Conveyor Co | Brake and accelerator for conveyers |
| US3189156A (en) * | 1962-11-09 | 1965-06-15 | Cutler Hammer Inc | Apparatus for alining and spacing articles |
| DE2059450A1 (de) * | 1969-12-17 | 1971-06-24 | Lemaresquier Pierre Francois | Transportrollgang |
| DE1939654B2 (de) * | 1969-08-05 | 1972-04-13 | Stöhr-Förderanlagen Salzer & Co, 6050 Offenbach | Rollenbahn-foerderer |
| FR2269466A1 (en) * | 1974-05-02 | 1975-11-28 | Saunier Duval | Brake for roller conveyor - has load wt actuating ram to move brake cushions against rollers |
| JPS606506A (ja) * | 1983-06-24 | 1985-01-14 | Yokohama Rubber Co Ltd:The | ロ−ラコンベヤに於ける被搬送物の停止・起動装置 |
-
1993
- 1993-10-07 DE DE4334637A patent/DE4334637C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2194219A (en) * | 1939-02-25 | 1940-03-19 | Standard Conveyor Co | Brake and accelerator for conveyers |
| US3189156A (en) * | 1962-11-09 | 1965-06-15 | Cutler Hammer Inc | Apparatus for alining and spacing articles |
| DE1939654B2 (de) * | 1969-08-05 | 1972-04-13 | Stöhr-Förderanlagen Salzer & Co, 6050 Offenbach | Rollenbahn-foerderer |
| DE2059450A1 (de) * | 1969-12-17 | 1971-06-24 | Lemaresquier Pierre Francois | Transportrollgang |
| FR2269466A1 (en) * | 1974-05-02 | 1975-11-28 | Saunier Duval | Brake for roller conveyor - has load wt actuating ram to move brake cushions against rollers |
| JPS606506A (ja) * | 1983-06-24 | 1985-01-14 | Yokohama Rubber Co Ltd:The | ロ−ラコンベヤに於ける被搬送物の停止・起動装置 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4334637A1 (de) | 1995-01-19 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4003998C2 (de) | Vorrichtung zum Transport beweglicher Gegenstände | |
| DE10020608A1 (de) | Lager- und/oder Transportvorrichtung für Stückgüter | |
| DE3142378C2 (de) | ||
| DE2643709A1 (de) | Sortiervorrichtung fuer ungeordnet verteiltes stueckgut | |
| EP2691325A1 (de) | Rollenfördermodul mit separationsvorrichtung | |
| DE69831433T2 (de) | Förderer mit deformierbarem Förderband | |
| EP1071622A1 (de) | Fördergutträger | |
| EP3529180B1 (de) | Fördersystem | |
| EP0727370B1 (de) | Förderanlage | |
| DE19532641C2 (de) | Ziehvorrichtung für Behälter mit Ziehnuten, insbesondere für die Anordnung auf dem Hubtisch eines Regalbediengerätes | |
| DE102009008155A1 (de) | Entladestation zum automatisierten Trennen eines Gebindes von einem Ladehilfsmittel | |
| DE4334637C2 (de) | Gefälle-Rollenbahn für Fördergut | |
| DE3629372A1 (de) | Palettentransporteinrichtung | |
| EP0829578A2 (de) | Weiche für Einschienen-Transportanlage | |
| DE2003785A1 (de) | Sammelfoerdervorrichtung | |
| DE2355226B2 (de) | Schleppkettenfoerderer | |
| EP1274640A1 (de) | Einrichtung zum transportieren von gegenständen | |
| DE1774277A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Aufwickeln einer Materialbahn | |
| DE10204260A1 (de) | Stauförderer | |
| DE2905509A1 (de) | Foerdereinrichtung fuer wagen | |
| DE1943778B2 (de) | Fördervorrichtung, mit der auf einer Förderbahn ankommende Reifenrohlinge an die Greifer eines Hängeförderers einer Spritzanlage o.dgl. abgegeben werden | |
| DE4330235A1 (de) | Vorrichtung zum vorübergehenden Anhalten von Fördergut | |
| DE4407211A1 (de) | Förderanlage für Paletten, insbesondere zur Aufnahme von Kraftfahrzeugen | |
| DE19546887A1 (de) | Förderbahn für Paletten | |
| DE102024124039B3 (de) | Rollenbahn zum Fördern von Fördergut sowie Verfahren zum Betrieb der Rollenbahn |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: SIEMENS AG, 80333 MUENCHEN, DE |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |