DE463943C - Selbsttaetige Schaltvorrichtung fuer das Wendegetriebe eines Querzaehlwerks an Schreibrechenmaschinen - Google Patents

Selbsttaetige Schaltvorrichtung fuer das Wendegetriebe eines Querzaehlwerks an Schreibrechenmaschinen

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DE463943C
DE463943C DEM98047D DEM0098047D DE463943C DE 463943 C DE463943 C DE 463943C DE M98047 D DEM98047 D DE M98047D DE M0098047 D DEM0098047 D DE M0098047D DE 463943 C DE463943 C DE 463943C
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Description

  • Selbsttätige Schaltvorrichtung für das Wendegetriebe eines Querzählwerks an Schreibrechenmaschinen Die bekannten selbsttätigen Schaltvorrichtungen für das Querzählwerk sind mit einem Schalthebel versehen, welcher vermittels einer einfachen, einseitig angeordneten Feder stetig nach einer äußersten Lage gezogen oder gedrückt wird. Diese äußerste Hebellage bildet die Ruhelage des Hebels. Sie bewirkt die Einschaltung der Kupplung des Wendegetriebes mit dein rechten Wendetriebrad und stellt das Querzählwerk auf Addition ein.
  • Ein erster, einfacher Ausschlag des Schalthebels aus seiner Ruhelage bewirkt die Ausschaltung der Kupplung aus dem rechten Wendetriebrad und die vollständige Ausschaltung des Wendegetriebes.
  • Ein zweiter, doppelt so großer Ausschlag des Hebels bewirkt die Einschaltung der Kupplung in das linke Wendetriebrad und stellt das Querzählwerk auf Subtraktion ein.
  • In der Ruhelage des Schalthebels besitzt die vorerwähnte Feder bereits eine normale Spannung.
  • Bei dem ersten, einfachen Hebelausschlag wird die Feder stärker angespannt. Sobald der Hebel einen zweiten, doppelt so großen Ausschlag erhält, wird die Federspannung nochmals vergrößert. Die häufig vorkommenden überstarken Anspannungen der Feder erzeugen bald ein Nachlassen in ihrer elastischen Wirkung. Die Feder wird schlaff. Die Folge hiervon ist, daß beim schnellen Rechnen der Hebel bzw. die Kupplung von -der Feder nicht rasch genug zurückgezogen wird oder gar in der früheren Lage zurückbleibt, wodurch naturgemäß Rechenfehler entstehen, die ebenfalls schwer nachzuprüfen sind.
  • Dieser Mangel wird bei der neuen selbsttätigen Schaltvorrichtung durch den entgegen der doppelt wirkenden Feder stattfindenden symmetrischen Hebelausschlag nach links und rechts von seiner Ausschalt- oder Ruhelage beseitigt.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung abgebildet. Es bedeutet Abb. i die selbsttätige Schaltvorrichtung im Zusammenhang mit den Steilzählwerken und einem Ausgleichs- oder Querzählwerk in ausgeschalteter Stellung in Vorderansicht, Abb.2 den selbsttätigen Schalthebel nach Abb. i, jedoch in der Subtraktionslage in Vorderansicht, Abb.3 denselben Schalthebel in Seitenansicht, Abb. 4 die Schaltvorrichtung in geänderter Ausführungsform und -auf Addition eingestellt in Vorderansicht, Abb. 5 den Schalthebel nach Abb. 4 in Seitenansicht.
  • Es bedeutet ferner i den Schalthebel, der sich um den feststehenden Zapfen 2 drehen kann, 3 eine doppelt wirkende Feder, welche den Schalthebel i für gewöhnlich in der ausgeschalteten oder Ruhelage nach Abb. i hält. 4 sind feststehende Stifte zur Begrenzung der Federwirkung. Der gleichmäßige Ausschlag des Hebels i nach oben oder nach unten wird durch ein Gestänge- und Hebelwerk 5 als Schaltbewegung auf das Wendegetriebe 6 übertragen, welches entweder einen Vor- oder Rücklauf der Antriebsräder im Ausgleichs-oder Querzählwerk 7 und damit zusammenhängend eine Addition oder Subtraktion der Zahlen verursacht.
  • An den Steilzählwerken 8, 9, io und i1 sind verstellbare Schilde 12 angebracht, welche Führungsleisten 13 besitzen. Sind diese Schilde und Führungsleisten in die äußersten Lagen, wie z. B. bei den Zählwerken 8 und 9, eingestellt, so verursachen sie zwangläufig einen Ausschlag des Schalthebels i nach der einen oder anderen Richtung. Die Mittelstellung der Schilde (Zählwerk i i) verursacht keine Ausschlagswirkung auf die ausgeschaltete Lage des Hebels i.
  • Die Führungsleisten 13 besitzen an ihren Enden Abschrägungen 14:, welche den Übergang der Schleifrollen oder Backen 15 auf die Führungsleisten ohne Klemmen ermöglichen. Eine andere Ausführungsform des trfindungsgegenstandes ist in Abb. q. dargestellt. Bei dieser wird die ausgeschaltete Stellung des Wendegetriebes 6 durch regelbare Schraubenfedern 16 erreicht. Der Ausschlag des Schalthebels i kann auch, anstatt durch Führungsleisten 13 und Schleifrollen 15 (Abb. i bis 3) durch eine Rolle 17 und zwei Führungsleisten 18 (Abb. q. und. 5) bewerkstelligt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUC13: Selbsttätige Schaltvorrichtung für das Wendegetriebe eines Querzählwerks an Schreibrechenmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Schalthebel und die Kupplung des Wendegetriebes vermittels doppelt wirkender Federn selbsttätig in. ihre Mittellage einstellen, bei der das Querzählwerk ausgeschaltet ist, und die selbsttätige, zwangläufige Schaltung auf Addition und Subtraktion aus dieser Lage durch Anschläge der Steilzählwerke symmetrisch nach beiden Richtungen gleich kräftig und während des Rechnens unverrückbar. erfolgt.
DEM98047D 1927-01-28 1927-01-28 Selbsttaetige Schaltvorrichtung fuer das Wendegetriebe eines Querzaehlwerks an Schreibrechenmaschinen Expired DE463943C (de)

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