DE463898C - Lautsprecher - Google Patents

Lautsprecher

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DE463898C
DE463898C DEO15726D DEO0015726D DE463898C DE 463898 C DE463898 C DE 463898C DE O15726 D DEO15726 D DE O15726D DE O0015726 D DEO0015726 D DE O0015726D DE 463898 C DE463898 C DE 463898C
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DEO15726D
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PATRICK SHAUGHNESSY O DONNELL
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    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R1/00Details of transducers, loudspeakers or microphones
    • H04R1/20Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics
    • H04R1/22Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics for obtaining desired frequency characteristic only 
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    • H04R1/2807Enclosures comprising vibrating or resonating arrangements
    • H04R1/283Enclosures comprising vibrating or resonating arrangements using a passive diaphragm
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  • Obtaining Desirable Characteristics In Audible-Bandwidth Transducers (AREA)
  • Details Of Audible-Bandwidth Transducers (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zur Wiedergabe von Schallwellen.
Die Erfindung besteht im wesentlichen aus einem Lautsprecher, insbesondere für radiotechnische Zwecke, bei dem eine Schallwellen aussendende Membran durch den Anker eines Elektromagneten in Schwingungen versetzt wird. Außerdem sind weitere Membranen vorgesehen, die den Zweck haben, eine größere Klangfülle und Reinheit der Töne zu erzielen.
Die beiliegenden Zeichnungen zeigen eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung als Lautsprecher, insbesondere für radiotechnische Zwecke, und zwar ist
Abb. ι eine Seitenansicht des Lautsprechers, wobei das Gehäuse und einige andere Teile im Schnitt dargestellt sind,
ao Abb. 2 zeigt eine Endansicht von der linken Seite des in Abb. 1 dargestellten Lautsprechers.
Abb. 3 ist eine entsprechende Ansicht der
in Abb. 1 rechts von der Linie x-x gelegenen
as Teile in Pfeilrichtung gesehen, wobei einige Teile in gestrichelten Linien dargestellt sind.
Abb. 4 zeigt eine Einzelheit.
Der in den Zeichnungen dargestellte Lautsprecher umfaßt einen Elektromagneten 1, dessen Anker entsprechend den wiederzugebenden Schallschwingungen in Schwingung versetzt wird. Die Schwingungen des Ankers werden durch eine Übertragungsvorrichtung auf eine konische, trichterförmige Membran 3 übertragen. Die Übertragungsvorrichtung enthält zwei Diamanten 4 und S, die miteinander in Berührung stehen und von denen der eine mit dem Anker 2 und der andere mit der Membran 3 in starrer Verbindung steht (Abb. 4).
Die Membran 3 ist in ihrer Mitte mit einem Stift 6 fest verbunden, der an seinem der Spitze der Membran abgekehrten Ende den Diamanten 5 . trägt. Der Anker 2 trägt einen tassenförmigen Teil 7, in dem der Diamant 4 angeordnet ist. Der Stift 6 ist in seiner Achsrichtung beweglich in einer Hülse 8 angeordnet, die von einem Ständer 9 derart getragen wird, daß die Achse des Stiftes 6 mit dem Diamanten 4 und der Mitte des Ankers 2 in einer Richtung liegt. Eine Feder 6a, die sich mit einem Ende gegen die Hülse 8 legt, hält den Stift 6 in der richtigen Lage und preßt den Diamanten 5 gegen den Diamanten 4.
Der Ständerg und der Elektromagnet 1 sind auf einer gemeinsamen Grundplatte 10 angeordnet, die aus einer Glasscheibe besteht, die von vier an ihrem Umfang angeordneten Füßen 12 getragen und in einem bestimmten Abstand von der Rückseite 11 des Lautsprechergehäuses gehalten wird. Der
Elektromagnet ι ist in der Nähe der Mitte der Scheibe io befestigt. Der Ständer 9 ist in Form einer über den Elektromagneten 1 hinwegragenden Brücke ausgeführt, deren Stützen auf der Scheibe 10 befestigt sind, während das obere Verbindungsstück die Hülse 8 trägt.
Das Gehäuse des Lautsprechers ist in Form eines Zylinders ausgeführt, dessen hinteres Ende durch einen Boden 11 abgeschlossen ist. An der offenen Vorderseite sind am Umfang des Gehäuses in bestimmten Abständen voneinander eine Anzahl von abgestimmten Tonkörpern 13 angeordnet, von denen jeder auf einen bestimmten Ton abgestimmt ist. Diese Tonkörper 13 sind in Form von Spiralen ausgeführt, die in radialen Ebenen des zylindrischen Gehäuses angeordnet und mit ihren Enden in der Nähe des offenen Gehäuseendes an einem im Gehäuse befindlichen Ring 14 befestigt sind. Die Tonkörper 13 sind durch Dämpfungswände 15, die in radialen Ebenen angeordnet sind, zum Teil gegeneinander isoliert. Die Wände 15 liegen zwischen den äußeren, nach der offenen Gehäuseseite zu gelegenen Hälften je zweier Tonkörper 13 und sind so geformt, daß sie nach der Mitte des Gehäuses zu, in deren Nähe sie enden, schmaler werden. Sie tragen an. ihren inneren Enden einen Ring 15„. Auf einer Verlängerung der Hülse 8 sind zwischen der Membran 3 und dem Ständer 9 eine Anzahl — im vorliegenden Fall vier — Hilfsmembranen 16 fest angeordnet. Diese Hilfsmembranen haben verschiedene Durchmesser und stehen in einem bestimmten Abstand voneinander, wobei die größte Membran neben der Membran 3 und die kleinste neben dem Ständer 9 liegt. Zwischen dem tassenförmigen Teil 7 und dem Anker 2 befindet sich eine Glasscheibe 17, die mit der Tasse 7 und dem Anker fest verbunden ist.
Die scheibenförmige Platte 10 ist mit dem Ring 14 durch vier hölzerne Stangen 18 verbunden, die an der Scheibe 10 durch vier angekittete, über den Rand der Scheibe hinausragende Leisten i8ß befestigt und mit dem Ring 14 durch Verschraubung verbunden sind.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Die Schwingungen werden durch die sich berührenden Diamanten vom Anker 2 auf die Membran 3 übertragen. Die Membran 3 sendet infolgedessen Schallwellen aus, die sich durch das Gehäuse fortpflanzen und am offenen Ende hinter den Tonkörpern 13 austreten. Die Reinheit der wiedergegebenen Töne wird sowohl durch die Diamantenübertragungsvorrichtung als auch die Tonkörper 13 erhöht. Die Tonkörper 13 dienen dazu, falsche Töne und Echowirkungen auszuschalten und die richtigen Töne zu verstärken. Jeder Tonkörper spricht nur auf den ihm eigenen Ton an und hat das Bestreben, falsche Töne zu unterdrücken. Die Hilfsmembranen 16 und die Scheibe 17 bewirken eine weitere Verstärkung der Klangfülle und Reinheit des wiedergegebenen Tones. Eine ausreichende wissenschaftliche Erklärung hierfür läßt sich allerdings nicht geben. Die Verbindung der Scheibe 10 mit dem Ring 14 durch die Stangen 18 hat den Zweck, die Empfindlichkeit der Tonkörper zu steigern. Es werden nämlich von der Scheibe 10 sehr schwache Schwingungen auf den Ring 14 und die Tonkörper 13 übertragen und dadurch die Tonkörper in einem schwach vibrierenden Zustand gehalten, in dem sie für eine Resonanz auf die ihnen eigenen Töne empfanglicher sind als im Ruhezustand.
Im folgenden sollen noch einzelne Teile der Vorrichtung genauer beschrieben werden. Der Elektromagnet 1 besitzt einen Kern iu und magnetisch zu erregende Polstücke ib, die zu beiden Seiten des Ankers 2 angeordnet sind und diesen abwechselnd anziehen bzw. abstoßen. Der Anker 2 ist an einer etwas federnden Brücke 2a angeordnet, deren eines Ende fest mit der Grundplatte ic verbunden ist, an der auch der Kern ia befestigt ist, während das andere Ende der Brücke 2a derart mit der Grundplatte ic verbunden ist, daß eine Einstellbarkeit in senkrechter Richtung hierzu vorhanden ist. Die Einstellung erfolgt durch einen Knopf 2b, dessen Stellbolzen durch ein Loch der Platte 10 hindurchgeführt ist. Die Grundplatte I^ ist auf der Platte 10 durch einen geeigneten Kitt befestigt.
Der tassenförmige Teil 7 steht mit der Scheibe 17 in fester Verbindung und ist durch eine geeignete Schraube 19 an dem Anker 2 befestigt. Eine beispielsweise aus Ebenholz bestehende Scheibe 20 ist zwischen der Schraube 19 und dem Anker 2 angeordnet.
Die Membran 3 sowie die Hilfsmembranen 16 sind aus Seide hergestellt. Die Seide kann entweder an einem leichten Rahmenwerk befestigt und mit einer sehr dünnen Celluloidlösung überzogen werden, die von einer dünnen Schicht von Firnis bedeckt wird, oder sie kann auch durch Tränken mit einer geeigneten, steifmachenden Lösung selbsttragend gemacht werden. In diesem Falle wird die Membran 3 fadenförmig gepreßt. In der Zeichnung ist die erstgenannte Ausführungsform dargestellt, die Anordnung des Rahmenwerks 36 ist in Abb. 2 ersichtlich. iao An der Membran 3 ist eine mit dem Ende des Stiftes 6 verschraubte Büchse 3a angeordnet,
ferner ist die Membran 3 durch Fäden 3C am inneren Umfang des Gehäuses befestigt. Die Membranen 16 besitzen Bunde i6a, durch die sie in einem bestimmten Abstand voneinander gehalten werden. Die vier Stützfüße 12 sind mit Einschnitten versehen, in denen die Kanten der Scheibe 10 gelagert sind. In den Einschnitten sind oberhalb und unterhalb der Scheibe 10 Polster aus Gummi o. dgl. angeordnet.
Es ist selbstverständlich, daß die in der Zeichnung dargestellte Anordnung und Ausführungsform in verschiedenster Weise abgeändert werden kann, ohne daß dadurch der Rahmen der vorliegenden Erfindung über schritten wird.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Lautsprecher, gekennzeichnet durch die vereinigte Anordnung einer trichter- oder kegelförmig ausgebildeten und nach der der Spitze abgekehrten Seite Schallwellen aussendenden Hauptmembran und
    as einer oder mehrerer gleichachsig mit der Hauptmembran neben deren Spitze angeordneter Hilfsmembranen.
  2. 2. Lautsprecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsmembranen auf einer einen an der Hauptmembran axial! befestigten und. durch den Anker eines Magneten in Schwingung versetzten Stift umschließenden Hülse befestigt sind, in der sich, der Stift axial verschieben kann.
  3. 3. Lautsprecher nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsmembranen fortschreitend verschiedene Durchmesser haben und die größte Membran in der Nähe und die kleinste am weitesten entfernt von der Schallwellen aussendenden Membran liegt.
  4. 4. Lautsprecher nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse sowie der Elektromagnet, der den Anker antreibt, auf einer Glasscheibe befestigt sind, die in einem bestimmten Abstand von einem alle vorgenannten Teile umschließenden Gehäuse angeordnet ist.
  5. 5. Lautsprecher nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch die Anordnung sämtlicher Teile in einem Gehäuse, dessen der Spitze der Schallwellen aussendenden Membran abgekehrtes Ende offen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    Berlin, gedruckt in der REtcnsDRUCKEREt
DEO15726D 1925-05-11 1926-05-27 Lautsprecher Expired DE463898C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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GB1722007X 1925-05-11

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DE463898C true DE463898C (de) 1928-08-06

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEO15711D Expired DE463897C (de) 1925-05-11 1926-05-21 Lautsprecher, bei dem in dem Wege der von der Membran austretenden Schallwellen eine Anzahl abgestimmter Klangkoerper angeordnet ist
DEO15726D Expired DE463898C (de) 1925-05-11 1926-05-27 Lautsprecher

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DEO15711D Expired DE463897C (de) 1925-05-11 1926-05-21 Lautsprecher, bei dem in dem Wege der von der Membran austretenden Schallwellen eine Anzahl abgestimmter Klangkoerper angeordnet ist

Country Status (5)

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US (3) US1730286A (de)
BE (3) BE335673A (de)
DE (2) DE463897C (de)
FR (3) FR613216A (de)
GB (3) GB256677A (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE943412C (de) * 1951-06-13 1956-05-17 Elbau Elektrotechnik Aappbau Schutzkoerper fuer Schallstrahler
DE949406C (de) * 1953-06-07 1956-09-20 Wilhelm Silberkuhl Dipl Ing Tonschrank mit mehreren Lautsprechern, durch die Resonatoren angeregt werden
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Publication number Publication date
FR613216A (fr) 1926-11-12
GB259103A (en) 1926-10-07
DE463897C (de) 1928-08-06
FR613217A (fr) 1926-11-12
US1730286A (en) 1929-10-01
BE335672A (de)
US1722007A (en) 1929-07-23
US1722008A (en) 1929-07-23
BE335674A (de)
GB261154A (en) 1926-11-18
FR613218A (fr) 1926-11-12
GB256677A (en) 1926-08-11
BE335673A (de)

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