DE463898C - Lautsprecher - Google Patents
LautsprecherInfo
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- DE463898C DE463898C DEO15726D DEO0015726D DE463898C DE 463898 C DE463898 C DE 463898C DE O15726 D DEO15726 D DE O15726D DE O0015726 D DEO0015726 D DE O0015726D DE 463898 C DE463898 C DE 463898C
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- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R1/00—Details of transducers, loudspeakers or microphones
- H04R1/20—Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics
- H04R1/22—Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics for obtaining desired frequency characteristic only
- H04R1/28—Transducer mountings or enclosures modified by provision of mechanical or acoustic impedances, e.g. resonator, damping means
- H04R1/2807—Enclosures comprising vibrating or resonating arrangements
- H04R1/283—Enclosures comprising vibrating or resonating arrangements using a passive diaphragm
- H04R1/2834—Enclosures comprising vibrating or resonating arrangements using a passive diaphragm for loudspeaker transducers
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
- C22C—ALLOYS
- C22C21/00—Alloys based on aluminium
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zur Wiedergabe von Schallwellen.
Die Erfindung besteht im wesentlichen aus einem Lautsprecher, insbesondere für radiotechnische
Zwecke, bei dem eine Schallwellen aussendende Membran durch den Anker eines Elektromagneten in Schwingungen versetzt
wird. Außerdem sind weitere Membranen vorgesehen, die den Zweck haben, eine größere Klangfülle und Reinheit der Töne
zu erzielen.
Die beiliegenden Zeichnungen zeigen eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung
als Lautsprecher, insbesondere für radiotechnische Zwecke, und zwar ist
Abb. ι eine Seitenansicht des Lautsprechers, wobei das Gehäuse und einige andere
Teile im Schnitt dargestellt sind,
ao Abb. 2 zeigt eine Endansicht von der linken Seite des in Abb. 1 dargestellten Lautsprechers.
ao Abb. 2 zeigt eine Endansicht von der linken Seite des in Abb. 1 dargestellten Lautsprechers.
Abb. 3 ist eine entsprechende Ansicht der
in Abb. 1 rechts von der Linie x-x gelegenen
as Teile in Pfeilrichtung gesehen, wobei einige
Teile in gestrichelten Linien dargestellt sind.
Abb. 4 zeigt eine Einzelheit.
Der in den Zeichnungen dargestellte Lautsprecher umfaßt einen Elektromagneten 1,
dessen Anker entsprechend den wiederzugebenden Schallschwingungen in Schwingung versetzt wird. Die Schwingungen des Ankers
werden durch eine Übertragungsvorrichtung auf eine konische, trichterförmige Membran 3
übertragen. Die Übertragungsvorrichtung enthält zwei Diamanten 4 und S, die miteinander
in Berührung stehen und von denen der eine mit dem Anker 2 und der andere mit der Membran 3 in starrer Verbindung steht
(Abb. 4).
Die Membran 3 ist in ihrer Mitte mit einem Stift 6 fest verbunden, der an seinem
der Spitze der Membran abgekehrten Ende den Diamanten 5 . trägt. Der Anker 2 trägt
einen tassenförmigen Teil 7, in dem der Diamant 4 angeordnet ist. Der Stift 6 ist in
seiner Achsrichtung beweglich in einer Hülse 8 angeordnet, die von einem Ständer 9
derart getragen wird, daß die Achse des Stiftes 6 mit dem Diamanten 4 und der Mitte
des Ankers 2 in einer Richtung liegt. Eine Feder 6a, die sich mit einem Ende gegen die
Hülse 8 legt, hält den Stift 6 in der richtigen Lage und preßt den Diamanten 5 gegen den
Diamanten 4.
Der Ständerg und der Elektromagnet 1
sind auf einer gemeinsamen Grundplatte 10 angeordnet, die aus einer Glasscheibe besteht,
die von vier an ihrem Umfang angeordneten Füßen 12 getragen und in einem bestimmten
Abstand von der Rückseite 11 des Lautsprechergehäuses gehalten wird. Der
Elektromagnet ι ist in der Nähe der Mitte der Scheibe io befestigt. Der Ständer 9 ist in
Form einer über den Elektromagneten 1 hinwegragenden Brücke ausgeführt, deren Stützen
auf der Scheibe 10 befestigt sind, während das obere Verbindungsstück die Hülse 8
trägt.
Das Gehäuse des Lautsprechers ist in Form eines Zylinders ausgeführt, dessen hinteres
Ende durch einen Boden 11 abgeschlossen ist. An der offenen Vorderseite sind am
Umfang des Gehäuses in bestimmten Abständen voneinander eine Anzahl von abgestimmten
Tonkörpern 13 angeordnet, von denen jeder auf einen bestimmten Ton abgestimmt
ist. Diese Tonkörper 13 sind in Form von Spiralen ausgeführt, die in radialen
Ebenen des zylindrischen Gehäuses angeordnet und mit ihren Enden in der Nähe des
offenen Gehäuseendes an einem im Gehäuse befindlichen Ring 14 befestigt sind. Die Tonkörper
13 sind durch Dämpfungswände 15, die in radialen Ebenen angeordnet sind, zum
Teil gegeneinander isoliert. Die Wände 15 liegen zwischen den äußeren, nach der offenen
Gehäuseseite zu gelegenen Hälften je zweier Tonkörper 13 und sind so geformt,
daß sie nach der Mitte des Gehäuses zu, in deren Nähe sie enden, schmaler werden. Sie
tragen an. ihren inneren Enden einen Ring 15„.
Auf einer Verlängerung der Hülse 8 sind zwischen der Membran 3 und dem Ständer 9
eine Anzahl — im vorliegenden Fall vier — Hilfsmembranen 16 fest angeordnet. Diese
Hilfsmembranen haben verschiedene Durchmesser und stehen in einem bestimmten Abstand
voneinander, wobei die größte Membran neben der Membran 3 und die kleinste neben dem Ständer 9 liegt. Zwischen dem
tassenförmigen Teil 7 und dem Anker 2 befindet sich eine Glasscheibe 17, die mit der
Tasse 7 und dem Anker fest verbunden ist.
Die scheibenförmige Platte 10 ist mit dem Ring 14 durch vier hölzerne Stangen 18 verbunden,
die an der Scheibe 10 durch vier angekittete, über den Rand der Scheibe hinausragende
Leisten i8ß befestigt und mit dem Ring 14 durch Verschraubung verbunden
sind.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Die Schwingungen werden durch die sich berührenden Diamanten vom Anker 2 auf die
Membran 3 übertragen. Die Membran 3 sendet infolgedessen Schallwellen aus, die sich durch das Gehäuse fortpflanzen und am
offenen Ende hinter den Tonkörpern 13 austreten. Die Reinheit der wiedergegebenen
Töne wird sowohl durch die Diamantenübertragungsvorrichtung als auch die Tonkörper
13 erhöht. Die Tonkörper 13 dienen dazu,
falsche Töne und Echowirkungen auszuschalten und die richtigen Töne zu verstärken.
Jeder Tonkörper spricht nur auf den ihm eigenen Ton an und hat das Bestreben, falsche Töne zu unterdrücken. Die Hilfsmembranen
16 und die Scheibe 17 bewirken eine weitere Verstärkung der Klangfülle und
Reinheit des wiedergegebenen Tones. Eine ausreichende wissenschaftliche Erklärung
hierfür läßt sich allerdings nicht geben. Die Verbindung der Scheibe 10 mit dem Ring 14
durch die Stangen 18 hat den Zweck, die Empfindlichkeit der Tonkörper zu steigern.
Es werden nämlich von der Scheibe 10 sehr schwache Schwingungen auf den Ring 14 und
die Tonkörper 13 übertragen und dadurch die Tonkörper in einem schwach vibrierenden
Zustand gehalten, in dem sie für eine Resonanz auf die ihnen eigenen Töne empfanglicher
sind als im Ruhezustand.
Im folgenden sollen noch einzelne Teile der Vorrichtung genauer beschrieben werden.
Der Elektromagnet 1 besitzt einen Kern iu
und magnetisch zu erregende Polstücke ib,
die zu beiden Seiten des Ankers 2 angeordnet sind und diesen abwechselnd anziehen bzw.
abstoßen. Der Anker 2 ist an einer etwas federnden Brücke 2a angeordnet, deren eines
Ende fest mit der Grundplatte ic verbunden
ist, an der auch der Kern ia befestigt ist,
während das andere Ende der Brücke 2a derart mit der Grundplatte ic verbunden ist, daß
eine Einstellbarkeit in senkrechter Richtung hierzu vorhanden ist. Die Einstellung erfolgt
durch einen Knopf 2b, dessen Stellbolzen durch ein Loch der Platte 10 hindurchgeführt
ist. Die Grundplatte I^ ist auf der Platte 10 durch einen geeigneten Kitt befestigt.
Der tassenförmige Teil 7 steht mit der Scheibe 17 in fester Verbindung und ist
durch eine geeignete Schraube 19 an dem Anker 2 befestigt. Eine beispielsweise aus
Ebenholz bestehende Scheibe 20 ist zwischen der Schraube 19 und dem Anker 2 angeordnet.
Die Membran 3 sowie die Hilfsmembranen 16 sind aus Seide hergestellt. Die Seide kann
entweder an einem leichten Rahmenwerk befestigt und mit einer sehr dünnen Celluloidlösung
überzogen werden, die von einer dünnen Schicht von Firnis bedeckt wird, oder sie kann auch durch Tränken mit einer
geeigneten, steifmachenden Lösung selbsttragend gemacht werden. In diesem Falle wird die Membran 3 fadenförmig gepreßt.
In der Zeichnung ist die erstgenannte Ausführungsform dargestellt, die Anordnung des
Rahmenwerks 36 ist in Abb. 2 ersichtlich. iao
An der Membran 3 ist eine mit dem Ende des Stiftes 6 verschraubte Büchse 3a angeordnet,
ferner ist die Membran 3 durch Fäden 3C am
inneren Umfang des Gehäuses befestigt. Die Membranen 16 besitzen Bunde i6a, durch die
sie in einem bestimmten Abstand voneinander gehalten werden. Die vier Stützfüße 12
sind mit Einschnitten versehen, in denen die Kanten der Scheibe 10 gelagert sind. In den
Einschnitten sind oberhalb und unterhalb der Scheibe 10 Polster aus Gummi o. dgl. angeordnet.
Es ist selbstverständlich, daß die in der Zeichnung dargestellte Anordnung und Ausführungsform
in verschiedenster Weise abgeändert werden kann, ohne daß dadurch der Rahmen der vorliegenden Erfindung über
schritten wird.
Claims (5)
- Patentansprüche:i. Lautsprecher, gekennzeichnet durch die vereinigte Anordnung einer trichter- oder kegelförmig ausgebildeten und nach der der Spitze abgekehrten Seite Schallwellen aussendenden Hauptmembran undas einer oder mehrerer gleichachsig mit der Hauptmembran neben deren Spitze angeordneter Hilfsmembranen.
- 2. Lautsprecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsmembranen auf einer einen an der Hauptmembran axial! befestigten und. durch den Anker eines Magneten in Schwingung versetzten Stift umschließenden Hülse befestigt sind, in der sich, der Stift axial verschieben kann.
- 3. Lautsprecher nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsmembranen fortschreitend verschiedene Durchmesser haben und die größte Membran in der Nähe und die kleinste am weitesten entfernt von der Schallwellen aussendenden Membran liegt.
- 4. Lautsprecher nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse sowie der Elektromagnet, der den Anker antreibt, auf einer Glasscheibe befestigt sind, die in einem bestimmten Abstand von einem alle vorgenannten Teile umschließenden Gehäuse angeordnet ist.
- 5. Lautsprecher nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch die Anordnung sämtlicher Teile in einem Gehäuse, dessen der Spitze der Schallwellen aussendenden Membran abgekehrtes Ende offen ist.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenBerlin, gedruckt in der REtcnsDRUCKEREt
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1722007X | 1925-05-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE463898C true DE463898C (de) | 1928-08-06 |
Family
ID=10889181
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO15711D Expired DE463897C (de) | 1925-05-11 | 1926-05-21 | Lautsprecher, bei dem in dem Wege der von der Membran austretenden Schallwellen eine Anzahl abgestimmter Klangkoerper angeordnet ist |
| DEO15726D Expired DE463898C (de) | 1925-05-11 | 1926-05-27 | Lautsprecher |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO15711D Expired DE463897C (de) | 1925-05-11 | 1926-05-21 | Lautsprecher, bei dem in dem Wege der von der Membran austretenden Schallwellen eine Anzahl abgestimmter Klangkoerper angeordnet ist |
Country Status (5)
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| BE (3) | BE335673A (de) |
| DE (2) | DE463897C (de) |
| FR (3) | FR613216A (de) |
| GB (3) | GB256677A (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| DE949406C (de) * | 1953-06-07 | 1956-09-20 | Wilhelm Silberkuhl Dipl Ing | Tonschrank mit mehreren Lautsprechern, durch die Resonatoren angeregt werden |
| US3015366A (en) * | 1956-12-14 | 1962-01-02 | George M Bishop | Speaker system |
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0
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-
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-
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- 1926-05-27 DE DEO15726D patent/DE463898C/de not_active Expired
Also Published As
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| US1722008A (en) | 1929-07-23 |
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| FR613218A (fr) | 1926-11-12 |
| GB256677A (en) | 1926-08-11 |
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