DE423809C - Schwingkoerper fuer Sprechapparate, insbesondere fuer Telephone, Mikrophone und Schalldosen - Google Patents
Schwingkoerper fuer Sprechapparate, insbesondere fuer Telephone, Mikrophone und SchalldosenInfo
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- DE423809C DE423809C DES61681D DES0061681D DE423809C DE 423809 C DE423809 C DE 423809C DE S61681 D DES61681 D DE S61681D DE S0061681 D DES0061681 D DE S0061681D DE 423809 C DE423809 C DE 423809C
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R7/00—Diaphragms for electromechanical transducers; Cones
- H04R7/02—Diaphragms for electromechanical transducers; Cones characterised by the construction
- H04R7/12—Non-planar diaphragms or cones
- H04R7/122—Non-planar diaphragms or cones comprising a plurality of sections or layers
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 12. JANUAR 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVr 423809 -KLASSE 21a GRUPPE 31
(S
6i68iVlII\2ia})
Firma Dr. Georg Seibt, Fabrik elektrischer Apparate in Berlin-Schöneberg.
Schwingkörper für Sprechapparate, insbesondere für Telephone, Mikrophone
und Schalldosen.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schwingkörper für Sprechapparate, insbesondere
Fernhörer, Mikrophone und Schalldosen, zur Schallaufnahme oder Schallwiedergabe in
Grammophonen mit einer dünnen, leichten Membran und einem an ihr befestigten Anker
o. dgl. Abb. ι stellt ein einfaches Beispiel eines
solchen Schwingkörpers dar. Es ist eine Telephonmembran, bestehend aus einer Aluminiumscheibe
und einem Eisenanker. Beide sind miteinander vernietet. An Stelle der Niete könnten auch Schräubchen verwendet werden.
Diese bekannte Befestigungsart genügt, solange die Membran einige zehntel Millimeter
dick ist. Werden aber dünne Membranen gewählt, z. B. solche von 0,05 mm Dicke, so stößt
man auf erhebliche Schwierigkeiten. Durch das Nieten wird das Material der Membran
übermäßig stark beansprucht. Es treten Strekkungen und Verbeulungen auf. Ein gleich-
mäßiges Anliegen des Eisenplättchens an der Membran ist nicht mehr zu erzielen.
Das Wesen der Verbindung besteht darin, daß die Verbindung der Membran mit dem
Anker o. dgl. durch einen durch Wölbung versteiften, nur am Rande auf die Membran drükkenden
Hohlkörper von trichter- oder schalenartiger Form erfolgt, der zentral mit dem Anker
befestigt ist. Abb. 2 veranschaulicht den durch die Erfindung erzielten Fortschritt. Die
Membran A möge nur einige hunderstel Millimeter dick sein. Sie mag konisch zulaufen,
um ihr eine größere Steifigkeit zu verleihen. Der eiserne Anker E ist mit der Membran
verschraubt, wobei der Druck durch eine gewölbte Zwischenlage S verteilt wird. Auf
diese Weise wird eine praktisch vollkommen starre Verbindung zwischen Eisenanker und
Membran erreicht. Wichtig ist es, daß der ao äußere Rand der gewölbten Scheibe bis zu
jener Stelle reicht, wo die Membran eben anfängt, konisch zu verlaufen. Abb. 3 stellt eine
fehlerhafte Ausführungsform dar. Man erkennt an ihr eine horizontale Strecke δ, welche bei
dünnen Membranen sehr nachgiebig ist und daher bewirkt, daß nur der mittlere Teil in
Schwingungen gerät, während die konisch verlaufende, Hauptfläche der Membran in Ruhe
verbleibt oder nur in geringe Bewegung versetzt wird.
Um das Gewicht leicht zu halten, werden die
gewölbte Scheibe S ebenso wie das Schräubchen R und auch die Membran A selbst aus
Leichtmetall, z. B. Aluminium oder aus Elektron, hergestellt.
Die gewölbte Scheibe und das Schräubchen könnten auch zu einem einzigen Ganzen vereinigt
werden, ohne daß freilich dadurch irgendwelche besonderen Vorteile erreicht werden.
Durch den geschilderten Kunstgriff ist es möglich geworden, überaus leichte Telephonmembranen
im Wege der Massenfabrikation herzustellen. Man kann mit der Blechdicke der Membran bis auf 0,03 mm heruntergehen.
Dem eisernen Anker kann man unbeschadet der magnetischen Wirksamkeit einen Durchmesser
von 8 mm bei einer Dicke von 0,4 mm geben.
Membranen dieser Art haben eine sehr hohe Eigenschwingung, wenn man dafür sorgt, daß
sie bis nahezu zum Umfang konisch verlaufen. Der horizontale Teil h (vgl. Abb. 2) wird
zweckmäßig nur 1 mm lang gewählt. Den Schwingungen der menschlichen Sprache im
oberen Grenzgebiet, das nach dem gegenwärtigen Stande der Forschung höchstwahrscheinlich
bei 2000 bis 3000 Schwingungen pro Sekunde liegt, setzen sie einen viel geringeren
Widerstand entgegen als die üblichen ebenen Membranen aus Eisenblech. Aus diesem
Grunde wird die Sprache wesentlich klangtreuer wiedergegeben.
Auf andere Sprechapparate, z. B. Mikrophone, läßt sich die Erfindung leicht sinngemaß
übertragen.
Claims (2)
1. Schwingkörper für Sprechapparate, insbesondere für Telephone, Mikrophone
und Schalldosen, zur Schallaufnahme oder Schallwiedergabe in Grammophonen mit einer sehr dünnen, leichten Membran und
einem daran befestigten Anker o. dgl., dadurch, gekennzeichnet, daß die Verbindung
der Membran mit dem Anker o. dgl. durch einen durch Wölbung versteiften, nur am Rande auf die Membran drückenden Hohlkörper
von trichter- oder schalenartiger Form erfolgt, der zentral mit dem Anker befestigt ist.
2. Schwingkörper für Sprechapparate nach Anspruch 1 mit im wesentlichen konisch,
in der Mitte aber über eine kurze Strecke horizontal verlaufender Membran, dadurch gekennzeichnet, daß die Verspannung
des äußeren Umfanges des Hohlkörpers mit der Membran und dem Anker an derjenigen Stelle erfolgt, wo die Membran
eben anfängt, konisch zuzulaufen.
Abb. j.
Abb. 3.
-y'r
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES62056D DE425429C (de) | 1922-12-21 | Schwingkoerper fuer Sprechapparate, insbesondere fuer Telephone, Mikrophone und Schalldosen | |
| DES61681D DE423809C (de) | 1922-12-21 | 1922-12-21 | Schwingkoerper fuer Sprechapparate, insbesondere fuer Telephone, Mikrophone und Schalldosen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES61681D DE423809C (de) | 1922-12-21 | 1922-12-21 | Schwingkoerper fuer Sprechapparate, insbesondere fuer Telephone, Mikrophone und Schalldosen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE423809C true DE423809C (de) | 1926-01-12 |
Family
ID=7495046
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES61681D Expired DE423809C (de) | 1922-12-21 | 1922-12-21 | Schwingkoerper fuer Sprechapparate, insbesondere fuer Telephone, Mikrophone und Schalldosen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE423809C (de) |
-
1922
- 1922-12-21 DE DES61681D patent/DE423809C/de not_active Expired
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