DE2631002B2 - Streichinstrument für Übungszwecke - Google Patents
Streichinstrument für ÜbungszweckeInfo
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- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D3/00—Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
- G10D3/02—Resonating means, horns or diaphragms
-
- G—PHYSICS
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Description
Die Erfindung betrifft ein Streichinstrument für Übungszwecke.
Bei einem als sogenannte stumme Violine ausgebildeten bekannten Streichinstrument dieser Art (DE-PS
804) ist die Anordnung derart getroffen, daß der übliche Instrumentenkörper, bestehend aus umlaufender Seitenwand
mit Boden und Decke, zwar grundsätzlich beibehalten ist, jedoch Teile dieses Instrumentenl<örpers
in einer solchen Weise weggeschnitten sind, daß innerhalb der Umfangskante des Instrumentenkörpers
nahe dieser ein senkrechter Schnitt durchgeführt wurde. Dies bedeutet, daß die bekannte stumme Violine eine
weggeschnittene Decke und einen weggeschnittenen Boden aufweist, während die umlaufende Seitenwand
des Resonanzgehäuses beibehalten ist.
Eine derartige stumme Violine weist zwar die gleiche Größe des üblichen Streichinstrumentes auf, und sie
mag außerdem in der Lage sein, eine reduzierte Tonstärke zu erzielen. Jedoch ist bei dieser stummen
Violine die erzielte Tonstärke wegen der nach wie vor beibehaltenen Seitenwand des Resonanzgehäuses immer
noch zu hoch, und es ist außerdem gegenüber dem üblichen Streichinstrument in unerwünschter Weise die
Außenform bzw. die Gestaltung der Außenflächen verändert, was darauf beruht, daß die Decke und der
Boden des Resonanzgehäuses weggeschnitten sind. Dies beeinträchtigt jedoch nicht nur die ideale
Klangresonanz einer solchen stummen Violine, sondern versetzt auch den Spieler nicht in die Lage, die jeweils
auf diesem Instrument gespielten Töne unverfälscht, zu hören.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, das Streichinstrument für Übungszwecke zur Beseitigung
der geschilderten Nachteile derart auszugestalten, daß es bei reduzierter Klangstärke nicht nur hinsichtlich
äußerer Form, Größe und idealer Klangresonanz dem üblichen Instrument entspricht, sondern auch das
unverfälschte Hören der gespielten Töne entsprechend denjenigen des üblichen Streichinstrumentes ermöglicht.
Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen
hiervon sind in den weiteren Ansprüchen beschrieben.
Das erfindungsgemäß ausgestaltete, zu Übungszwekken dienende Streichinstrument unterscheidet sich nicht
nur hinsichtlich der Größe, sondern auch hinsichtlich seiner äußeren Umrißform bzw. hinsichtlich der
Gestaltung seiner Außenfläche in keiner Weise von
ίο einem üblichen Streichinstrument Dies beruht darauf,
daß anstelle des Resonanzgehäuses ein Körper aus schalldämmendem Material vorgesehen ist, der die
traditionelle Form des Resonanzgehäuses des üblichen Streichinstrumentes besitzt und an der Unterseite einer
das übliche Griffbrett bzw. den Hals mit dem Saitensteg verbindenden Holzplatte befestigt ist Gleichzeitig ist
auch aufgrund der mii der Holzplatte verbundenen Höreinrichtung gewährleistet, daß der Spieler bei
gleicher Klangresonanz und -farbe die gespielten Töne in der üblichen Lautstärke hören kann, ohne daß
hierdurch jedoch andere Personen belästigt werden bzw. ohne daß die erzeugten Töne wesentlich über die
nähere Umgebung des Spielers hinausdringen.
Damit entspricht das zu Übungszwecken dienende Streichinstrument gemäß der Erfindung, das nicht nur
als Violine, sondern beispielsweise auch als Cello, Gambe und dgl. zur Anwendung gelangen kann, in
vorteilhafter Weise insgesamt dem jeweiligen konventionellen Instrument, und zwar sowohl hinsichtlich
dessen idealer Klangresonanz als auch Größe und äußerer Form, mit dem einzigen Unterschied jedoch,
daß in der erwünschten Weise die Intensität bzw. Klangstärke der erzeugten Töne, ohne diese zu
verfälschen, reduziert ist.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 das als Übungsvioline ausgebildete Streichinstrument in Seitenansicht und
Fig.2 vergrößert den mittleren Teil des Instrumente
tes.
Wie aus F i g. 1 ersichtlich, sind bei der dargestellten Übungsvioline — genau wie bei der üblichen Violine —
Schnecke 2, Hals 3 und Griffbrett 4 vorgesehen, die an einer Holzplatte 5 befestigt sind. An dieser Holzplatte 5
sind außerdem Saiten 6 mit ihrem dem wirbelseitigen Ende entgegengesetzten Ende befestigt. Das bei der
üblichen Violine vorhandene Resonan::gehäuse ist bei der dargestellten Übungsvioline durch einen Körper 1
aus schalldämmendem Material ersetzt, der insbesondere aus Schaumkunststoff besteht und die traditionelle
Form des Resonanzgehäuses der üblichen Violine besitzt. Mit der Holzplatte 5 ist eine Höreinrichtung 9
zum Erfassen der Tonwellen verbunden, die von der Holzplatte 5 her geliefert werden, wenn die Saiten 6
schwingen. Um dann, wenn mit losen Saiten 6 gespielt wird, eine zu hohe Tonintensität zu vermeiden, sind
jeweils unter den Saiten 6 in der aus F i g. 1 und 2 ersichtlichen Weise am Steg und am Sattel zwischen
Hals 3 und Schnecke 2 Blöcke 10 bzw. U aus schalldämmendem Material angeordnet, die beispielsweise
aus Gummi bestehen.
Die von der Höreinrichtung 9 erfaßten Tonwellen werden dem Spieler der Übungsvioline über ein an der
Übungsvioline befestigtes Rohr 7, bestehend beispiels-
f>5 weise aus Weichkunststoff, und einen Kopfhörer 8
zugeleitet, wobei das Rohr 7 vorzugsweise so nahe wie möglich an den Trommelmembranen des Kopfhörers 8
in diesen eingesetzt ist. Aufgrund dieser Anordnung
können die durch die Saiten 6 erzeugten Tonwellen unabhängig von einem komplizierten Resonanzgehäuse
direkt gehört werden. Diese Ausbildung ist außerdem vorteilhaft im Hinblick auf den Resonanzat'sgleich, der
in seiner Tonintensität dadurch variiert werden kann, daß die Stellung der als Höreinrichtung dienenden Teile
7, 8, 9 bezüglich der Holzplatte 5, an der die Saiten 6 befestigt sind, verändert wird. Gleichzeitig gelangen nur
sehr leise Töne über die nähere Umgebung des die Übungsvioline spielenden Spielers hinaus, so daß auf
dem beschriebenen Instrument geübt werden kann, ohne daß andere anwesende Personen beeinträchtigt
werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Streichinstrument für Übungszwecke, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle des
Resonanzgehäuses ein Körper (1) aus schalldämmendem Material vorgesehen ist, der die gleiche
Form und Größe wie das übliche Resonanzgehäuse aufweist und an der Unterseite einer Holzplatte (5)
befestigt ist, die das Griffbrett (4) sowie den Hals (3) mit dem Steg verbindet und an der die Saiten (6) mit
ihrem dem wirbelseitigen Ende entgegengesetzten Ende festgelegt sind, und daß mit der Holzplatte (5)
eine Höreinrichtung (9,7,8) verbunden ist
2. Streichinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Saiten (6) über Blöcke (10,
11) aus schalldämmendem Material mit dem Instrument verbunden sind.
3. Streichinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Höreinrichtung (9, 7, 8) in
einem variablen Kupplungsausmaß mit der Holzplatte (5) verbunden ist.
4. Streichinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (1) aus Schaumkunststoff
besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE7508174A SE384752B (sv) | 1975-07-17 | 1975-07-17 | Strenginstrument avsett for ovningsspelning |
Publications (3)
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|---|---|
| DE2631002A1 DE2631002A1 (de) | 1977-02-24 |
| DE2631002B2 true DE2631002B2 (de) | 1979-12-20 |
| DE2631002C3 DE2631002C3 (de) | 1980-08-28 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (6)
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Also Published As
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Free format text: LIEDL, G., DIPL.-PHYS. NOETH, H., DIPL.-PHYS., PAT.-ANW., 8000 MUENCHEN |
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