DE321706C - Sprechapparat mit Tonveraenderung durch einen zweckmaessig mit Saiten bespannten Resonanzboden - Google Patents

Sprechapparat mit Tonveraenderung durch einen zweckmaessig mit Saiten bespannten Resonanzboden

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DE321706C
DE321706C DE1913321706D DE321706DD DE321706C DE 321706 C DE321706 C DE 321706C DE 1913321706 D DE1913321706 D DE 1913321706D DE 321706D D DE321706D D DE 321706DD DE 321706 C DE321706 C DE 321706C
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DE1913321706D
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K13/00Cones, diaphragms, or the like, for emitting or receiving sound in general

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

  • Sprechapparat mit Tonveränderung durch einen zweckmäßig mit Saiten bespannten Resonanzboden. Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Sprechapparat mit Tonveränderung-durch einen zweckmäßig mit Saiten bespannten Resonanzboden und besteht darin, daß die Schalldose in einem kurzen Schalleitungsstutzen -sitzt, der die erzeugten Töne dem Resonanzboden durch ausgehöhlte Kanäle zuführt. Wie vergleichende Versuche ergeben haben, werden durch eine solclie Anordnung besonders günstige Bedingungen für eme Tonveredelung geschaffen.
  • Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in den beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht und stellt dar: Fig. i eine Seitenansicht des gesamten Ap- parates, Fig. 2 eine Ansicht desselben von vorn, Fig. 3 eine Ansicht der Inneneinrichtung des Resonanzkastens, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie X-X der Fig. 3, Fig. 5 einen Längsschnitt, welcher die Einzelheiten der schwingenden Platte und ihre Fassung zeigt, und dieFig. 6 bis ii verschiedene Ausführungsformen dieser schwingenden Platte.
  • Die schwingende Platte oder Membran A (Fig. i bis 5), welche zweckmäßig aus Elfenbein hergestellt wird, aber auch aus gewalzter und vulkanisierter Fiber gefertigt sein kann, wird in einem Rahmen B gehalten und ist von demselben durch die Ringe 0 aus weichem Material, wie z. B. aus Gummi, Leder oder Filz, isoliert. Auf einer Seite ist diese Meinbran mit eine#r mechanischen Vorrichtung zum Zwecke der Übertragung der Schwingungen verbunden. Diese Vorr-*chtung besteht aus einer exzentrischen Platte C, welche bei E drehbar angelenkt ist und an welcher mittels Schrauben das eine Ende des Armes D befestigt ist, dessen anderes Ende mit der Membran A verbunden ist. Die Exzenterscheibe C trägt einen Schallstift R, z. B. einen sogenannten Saphir oder irgendeine andere Spitze, welche den Vertiefungen einer Grammophonplatte, Trommel oder Bandes zu folgen vermag.
  • Die Fig. 6 bis ii zeigen verschiedene Ausführungsformen der Membran A. Es wird da.-durch bezweckt, die Schwingungsbedingungen zu verbessern und dadurch zu gleicher Zeit eine größere Feinheit und Stärke des Tones hervorzurufen. Dieser Zweck wird in bekannter Weise erreicht durch eine Verschwächung der Membran von dem Mittelpunkt nach dem Umfange zu, wodurch die Membran ein größeres Schwingungsvermögen erhält.
  • Die Verschwächung des Randes der Meinbran kann auf vers-chiedene Weise geschehen, welche Ausführungsformen alle in den Rahmen der vorliegenden Erfindung fallen.
  • In den beiliegenden Zeichnungen sind nur einige Ausführungsformen der schwingenden Membran aus Elfenbein, deren Rand in verschiedener Weise verschwächt ist, beispielsweise angegeben.
  • Fig. 6 zeigt eine Vorder- und Seitenansicht einer Elfenbeinmembran, deren Umfang dadurch verschwächt worden ist, daß die beiden Flächen etwas abgedreht wurden. Fig. .7 zeigt die gleiche Wirkung durch Abdrehen nur einer Fläche der Memb-an A.
  • Man kann die schwingende Membran ebenso plankonvex (Fig. 2) oder bikonvex (Fig. 9) gestalten. Ebenso kann man die Membran A mit einer oder mehreren konzentrischen Nuten A versehen, welche in einem bestimmten Abstand vom Mittelpunkt nur auf einer.Seite (Fig. io) oder auf beiden Seiten (Fig. ii) angeordnet werden.
  • Die Ausführungsformen, die soeben für eine Elfenbeinplatte beschrieben worden sind, können natürlich ebenso auch für eine sch#vingende Membran aus gewalzter und vulkanisierter Fiber gewählt werden. An der Fassung der schwingenden Membran ist ein starres oder biegsames Rohr F befestigt, um die Schallwellen mit Hilfe des Rohres T in eine Reihe von keilförinigen Kanälen U zu leiten, durch deren Anordnung ein Resonanzkasten H gebildet wird. Die Wand dieser verschiedenen konischen Kanäle bildet sodann den Resonanzboden, auf welchem die Saiten G aufgespannt werden. Letztere sind bei S befestigt und ihre Spannung kann in der üblichen Weise mittels der Wirbel 1 verändert* werden. Es ist jedoch zu bemerken, daß diese Saiten kein Griffbrett besitzen und deshalb nicht wie die Saiten eines gewöhnlichen Musikinstrumentes gespielt werden können.
  • Die konischen Kanäle 'nehmen bei V die Töne auf, welche durch die Schwingungen der Elfenbeinmembran erzeugt werden. Die Wände dieser Kanäle schwingen selbst mit -und rufen durch die Resonanz der Schwingyungen auch Schwingungen der auf sie - ab-9 estimmten Saitg#n hervor. j)ie stärke des auf diese Weise erzeugten Tones rührt besonders von der großen Fläche der schwingenden Membran her, für welche ein Durchmesser von 6 cm und darüber sehr gute Resultate ergibt. Die Güte des Tones, welcher weder -ein Kreisch- noch Nasallaut ist, rührt ebenfalls von der großen Fläche und von der Beschaffenheit der Membran her, welche, wie beschrieben, zweckmäßig aus Elfenbein hergestellt wird.
  • Die durch diese Membran erzeugten, durch die konischen Kanäle verstärkten und durch die schwingenden Saiten harmonisch gemachten Töne treffen sodann auf eine zweckmäßig trommelartig gewölbte Resonanzfläche Y auf, welche am äußersten Ende dieser Kanäle angeordnet ist. Diese Trommel schwingt ebenfalls mit und sendet die Töne durch zu diesem Zwecke angeordnete große Öffnungen Z nach außen.
  • Alle von diesem Apparat ausgehenden Töne rühren von den Schwingungen des Gesamtinstrumentes her, diese Schwingungen entstehen ohne unmittelbare äußere Einflüsse. Die e--zeugten Töne strahlen nach allen Richtungen aus und erwecken nicht den Eindruck, als ob sie aus einem akustischen Brennpunkt kommen' Der Apparat eignet sich irri übrigen ebensogut zur Wiedergabe der Töne eines Musikinstrumentes, wie Geige, Klavier o. dgl., wie auch zurWiedergabe der menschlichen Stimme.
  • Der ganze Apparat ist mit Hilfe eines mit Gelenken L und M versehenen Halters K auf einem Fuße P angeordnet, so daß er in jede beliebige Stellung gebracht werden kann.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH-Sprechapparat mitTonveränderung durch einen gegebenenfalls -mit Saiten bespannten Resonanzboden, dadurch gekennzeichnet, daß die S#halldose (B) in einem kurzen Schalleitungsstutzen (F) sitzt, der die erzeugten Töne dem Resonanzboden (H) durch ausgehöhlte Kanäle (U) zufuhrt.
DE1913321706D 1913-03-14 1913-09-30 Sprechapparat mit Tonveraenderung durch einen zweckmaessig mit Saiten bespannten Resonanzboden Expired DE321706C (de)

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