DE971513C - Aufnahmevorrichtung fuer elektroakustische Wandler zwecks Anbringung an eine Mundharmonika und andere vom Mund geblasene Instrumente - Google Patents
Aufnahmevorrichtung fuer elektroakustische Wandler zwecks Anbringung an eine Mundharmonika und andere vom Mund geblasene InstrumenteInfo
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Classifications
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- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
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- G10H3/12—Instruments in which the tones are generated by electromechanical means using mechanical resonant generators, e.g. strings or percussive instruments, the tones of which are picked up by electromechanical transducers, the electrical signals being further manipulated or amplified and subsequently converted to sound by a loudspeaker or equivalent instrument
- G10H3/14—Instruments in which the tones are generated by electromechanical means using mechanical resonant generators, e.g. strings or percussive instruments, the tones of which are picked up by electromechanical transducers, the electrical signals being further manipulated or amplified and subsequently converted to sound by a loudspeaker or equivalent instrument using mechanically actuated vibrators with pick-up means
- G10H3/16—Instruments in which the tones are generated by electromechanical means using mechanical resonant generators, e.g. strings or percussive instruments, the tones of which are picked up by electromechanical transducers, the electrical signals being further manipulated or amplified and subsequently converted to sound by a loudspeaker or equivalent instrument using mechanically actuated vibrators with pick-up means using a reed
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- G—PHYSICS
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Description
- Aufnahmevorrichtung für elektroakustische Wandler zwecks Anbringung an eine Mundharmonika und andere vom Mund geblasene Instrumente Zwecks Verstärkung der Tonabstrahlung einer Mundharmonika kann man einen elektroakustischen Wandler benutzen, der in irgendeiner Form in direkter mechanischer Verbindung mit der Mundharmonika steht. Dabei ist die Anbringung so zu gestalten, daß der Spieler nicht behindert wird und daß Nebengeräusche nicht verstärkt werden. Andererseits sollen bestimmte Frequenzgebiete, beispielsweise die Tiefen, eine besondere Verstärkung erfahren, da gerade die tiefen Töne nur schwach abgestrahlt werden. Als eine weitere wichtige Forderung mvß von der Aufnahmevorrichtung verlangt werden, daß sie für verschiedene Typen und Größen von Mundharmonikas und anderer vom Mund geblasener Harmonikas verwendet werden kann. Es ist bekannt, ein Mikrophon an der Wand eines Musikinstrumentes so zu befestigen, daß es durch die Schwingungen der Wand erregt wird, wobei zwischen der Wand und dem Mikrophon eine dämpfende Filzschicht vorgesehen ist.
- Bei einer weiteren bekannten Anordnung wird die Mündung eines Blasinstrumentes mit einer Kappe abgedeckt, die durch eine mit Löchern versehene Membran abgeschlossen ist, deren Schwingungen auf ehren elektromechanischen Wandler übertragen werden.
- Nach einem anderen., bekannten Vorschlag wird ein Blasinstrument meine starre Hülle eingesetzt, durch welche nur das Mundstück und die Betätigungsorgane herausragen. Die Hülle ist im wesentliehen schalldicht geschlossen, mit schallabsorbierendem Material ausgekleidet und enthält gegenüber der Mündung des Instruments den elektroakustischen Wandler, der durch schalldämpfendes Material von der starren Wand der Hülle getrennt ist. Außerdem ist ein unter Zwischenlage einer Dämpfungsschicht im Mundstück des Blasinstrumentes angeordneter Wandler vorgesehen.
- Ein weiterer bekannter Vorschlag betrifft die Kopplung eines Mikrophons mit einem Musikinstrument über .ein oder mehrere selektive Gebilde.
- Im Gegensatz zu diesen bekannten Schallabtasteinrichtungen, bei denen das Wandlerelement lediglich gegenüber dem Tonerzeuger durch Zwischenstücke gepuffert ist oder bei- denen: eine im wesentlichen schalldichte, innen -mit schallabsorbierendem Material ausgekleidete Hülle das Musikinstrument umgibt, handelt es sich bei dem Anmeldungsgegenstand um eine Befestigungsvorrichtung, die den Tonerzeuger bzw. die Abtastelemente zusammenhält und infolge ihrer Materialeigenschaften eine Dämpfung des abgestrahlten Schalles bewirkt.
- Bei einer Aufnahmevorrichtung zum Unterbringen von einem oder mehreren akustischen Wandlern für Mundharmonikas verschiedener Größen, bei der das die Wandlerelemente umfassende Gehäuse kappenförmig über die Mündung des Blasinstrumentes gestülpt ist und dieses hält, besteht erfindungsgemäß dieses Gehäuse aus einem gummiartigen Stoff.
- In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es bedeutet Abb. z die Anbri.ngung des Halters an einer Mundharmonika, Abb. 2 die Halterung in Trogform mit einer Befestigung durch eine Druckfeder, Abb.3 den Doppelhalter an zwei mit je einem Abtastelement versehenen Trögen.
- Abb. z zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel. Ein Beutel A aus Gummi oder einem anderen, geeigneten, elastischen Material enthält im Innern einen akustischen Wandler, der über eine Anschlußschnur an einen Verstärker angeschlossen werden kann. Zur Anbringung des Beutels an eine Mundharmonika dienen vier Laschen B, .durch welche ein Gummiring C geht. Mit Hilfe des Gummiringes wird der Beutel auf der äußeren Schale der Mundharmonika D aufgespannt. An Stelle,des Gummiringes C kann auch durch die Laschen B eine haarnadelförmig gebogene Metallfeder E geschoben werden, welche die Laschen gegen die Schalen des Instrumentes drückt.
- Um den Luftaustritt aus der Mundharmonika zu gewährleisten, sind im Inneren des Beutels, und zwar hinter den Laschen, entsprechende Abstandstücke F vorgesehen, so daß ein in einer bestimmten Lage. festlegbarer Sitz des Beutels erreicht wird. Zur Versteifung -der Form ist der Rand des Beutels im Inneren mit einer Gummiwulst G versehen.
- Abb.2 zeigt eine andere Ausführung der Aufnahmevorrichtung. In, einer Art Trog a aus elastischem Material, z. B. wieder Gummi, befindet sich der akustische Wandler. Wiederum enthält der Trog entsprechende Abstandstücke b, die diesen in die richtige Lage bringen. Die Halterung erfolgt mittels der Gummilaschen c, die im Inneren eine Druckfeder aus Flachstahl d aufnehmen.
- In Abb. 3 wird eine weitere Möglichkeit der Anbri.ngung einer Haltevorrichtung an eine mundgeblasene Harmonika beschrieben. Bei diesem Instrument geht der Luftaustritt durch die beiden seitlichen Schalen. Die Gummiaufnahme besteht aus zwei trogähnlichen Gebilden R. Jede Hälfte enthält einen akustischen Wandler. Um tiefe oder hohe Frequenzen '-,evorzugen zu können, kann der Wandler in dem Trog in der Nähe der hohen Stimmen oder in der Nähe .der tiefen Stimmen sitzen. Es können auch mehrere akustische Wandler in dem Trog Aufnahme finden. Der Gummibehälter hat wiederum Distanzstücke S zwecks entsprechender Regelung der vorbeistreichenden Luft. Die beiden Hälften werden mittels eines metallischen Verbinders T zusammengefügt. Auf Grund der Elastizität des Gummis in Verbindung mit seinem hohen Reibungskoeffizienten wird bewirkt, daß die Aufnahmevorrichtung fest auf den Schalen der Harmonika sitzt.
- Mit Hilfe der eingebauten akustischen Wandler lassen sich außer der eigentlichen Verstärkung der Mundharmonikatöne zusätzlich Geräusche erzeugen, man bringt z. B. an dem Wandler einen kleinen Besen an, dessen Kratzgeräusche verstärkt wiedergegeben werden, oder man bringt einen kleinen Hammer an, um Klopfgeräusche zu erzeugen, so daß man Trommel, Jazzbesen u. ä. nachahmen kann. Für besondere Zwecke lassen sich . die Aufnahmevorrichtungen derart gestalten, daß sie an die Mundharmonika fest anschließen. Durch entsprechende, vorgesehene Luftlöcher, die von Hand geschlossen und geöffnet werden können, läßt sich die Klangfarbe weitgehendst beeinflussen. Man kann z. B. Vibrationen erzeugen.
- Die Aufnahmevorrichtungen können weiterhin dazu benutzt werden, elektrische Schaltteile aufzunehmen, um mit Hilfe entsprechender Widerstände und Kondensatoren elektrische Regelungen durchzuführen, z. B. abschneiden der Tiefen oder abschneiden der Hohen durch Drücken entsprechender mechanischer Tasten.
- Für sehr große Mundharmonikas lassen sich zwei, drei oder mehrere oben beschriebener Haltevorrichtungen in entsprechender Weise an die Mundharmonika ansetzen, ohne einen Eingriff in die Mundharmonika selbst vornehmen zu müssen.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Aufnahmevorrichtung zum Unterbringen von einem oder mehreren akustischen Wandlern für Mundharmonikas verschiedener Größen, bei der das die Wandlerelemente umfassende Gehäuse kappenförmig über die Mündungen des Blasinstrumentes gestülpt ist und dieses hält, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Gehäuse aus einem gummiartigen Stoff besteht.
- 2. Aufnahmevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dali das elastische Gehäuse mittels einer oder mehrerer Druckfedern (d, E, T) an das Gehäuse der Mundharmonika angepreßt wird.
- 3. Aufnahmevorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der-Aufnahmevorrichtung Abstandstücke vorgesehen sind, so daß ein geregelter Luftstrom zwischen Haltevorrichtung und den Schalen der Mundharmonika gewährleistet ist.
- 4. Aufnahmevorrichtung nach -Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Aufnahmevorrichtung (A, R, b) mechanische oder elektrische Glieder eingebaut sind, wodurch andere Musikbegleitinstrumente, z. B. Trommel, Becken, Jazzbesen, Vibrationselemente u. ä., nachgeahmt werden können.
- 5. Aufnahmevorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie verschiedene .Einzelöffnungen aufweist, durch deren öffnen und Schließen der Frequenzverlauf der elektroakustischen Wandler verändert werden kann. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 582 297; österreichische Patentschrift Nr. 129 503; britische Patentschrift Nr. 26 077 aus dem Jahre 1913; USA.-Patentschriften Nr. 2 138 50o, 2 664 775.
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| DE971513C true DE971513C (de) | 1959-02-05 |
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ID=582713
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| DEP13698A Expired DE971513C (de) | 1955-03-05 | 1955-03-05 | Aufnahmevorrichtung fuer elektroakustische Wandler zwecks Anbringung an eine Mundharmonika und andere vom Mund geblasene Instrumente |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE971513C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2975212A1 (fr) * | 2011-05-13 | 2012-11-16 | Pascal Jeannet | Dispositif complet pour l'amplification de l'harmonica |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB191326077A (en) * | 1912-11-13 | 1914-11-13 | John J Comer | Improvements in or relating to Music Transmitting Apparatus. |
| AT129503B (de) * | 1931-04-14 | 1932-08-25 | Anton Ferenz | Elektromagnetischer Tonübertrager für mit einer Lautsprecheranlage verbundene Musikinstrumente. |
| DE582297C (de) * | 1930-09-23 | 1933-08-12 | Telefunken Gmbh | Verbindung eines Musikinstruments mit einem Mikrophon zur Umwandlung der mechanischen in elektrische Schwingungen |
| US2138500A (en) * | 1936-10-28 | 1938-11-29 | Miessner Inventions Inc | Apparatus for the production of music |
| US2664775A (en) * | 1951-07-25 | 1954-01-05 | Joseph S Kishel | Harmonica apparatus |
-
1955
- 1955-03-05 DE DEP13698A patent/DE971513C/de not_active Expired
Patent Citations (5)
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