AT312720B - Anordnung mit wenigstens einem Mikrophon zur Schallabnahme vom Resonanzboden von Musikinstrumenten - Google Patents

Anordnung mit wenigstens einem Mikrophon zur Schallabnahme vom Resonanzboden von Musikinstrumenten

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Publication number
AT312720B
AT312720B AT181972A AT181972A AT312720B AT 312720 B AT312720 B AT 312720B AT 181972 A AT181972 A AT 181972A AT 181972 A AT181972 A AT 181972A AT 312720 B AT312720 B AT 312720B
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AT
Austria
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microphone
soundboard
sound
arrangement
molded body
Prior art date
Application number
AT181972A
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English (en)
Inventor
Konrad Wolf Ing
Original Assignee
Akg Akustische Kino Geraete
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Publication date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10HELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
    • G10H3/00Instruments in which the tones are generated by electromechanical means
    • G10H3/12Instruments in which the tones are generated by electromechanical means using mechanical resonant generators, e.g. strings or percussive instruments, the tones of which are picked up by electromechanical transducers, the electrical signals being further manipulated or amplified and subsequently converted to sound by a loudspeaker or equivalent instrument
    • G10H3/14Instruments in which the tones are generated by electromechanical means using mechanical resonant generators, e.g. strings or percussive instruments, the tones of which are picked up by electromechanical transducers, the electrical signals being further manipulated or amplified and subsequently converted to sound by a loudspeaker or equivalent instrument using mechanically actuated vibrators with pick-up means
    • G10H3/146Instruments in which the tones are generated by electromechanical means using mechanical resonant generators, e.g. strings or percussive instruments, the tones of which are picked up by electromechanical transducers, the electrical signals being further manipulated or amplified and subsequently converted to sound by a loudspeaker or equivalent instrument using mechanically actuated vibrators with pick-up means using a membrane, e.g. a drum; Pick-up means for vibrating surfaces, e.g. housing of an instrument

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description


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   Gegenstand des Stammpatentes ist eine Anordnung mit wenigstens einem Mikrophon zur Schallabnahme vom Resonanzboden von Musikinstrumenten insbesondere Klavieren, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass die
Anordnung wenigstens einen Luftschall sammelnden Formkörper aufweist, der mit seiner den Schall aufnehmenden öffnung am Resonanzboden des Musikinstrumentes dicht anliegend befestigbar ist und wenigstens teilweise aus weichem, elastisch nachgiebigem Material besteht, im Bereich der dem Resonanzboden abgewendeten Schallaustrittsöffnung durch eine träge Masse aus Metall, einem schweren Kunststoff   od. dgl.   belastet oder von ihr selbst gebildet ist, und dessen Schallaustrittsöffnung mittelbar oder unmittelbar akustisch mit einem weitgehend gegen Luft- und Körperschall geschützten Mikrophon verbunden ist. 



   Eine solche Anordnung hat sich für grössere Musikinstrumente, wie sie beispielsweise ein Klavier darstellt, ausserordentlich bewährt. Für kleinere Instrumente, beispielsweise eine Guitarre, ist die Anordnung jedoch zu voluminös, um einwandfrei am Resonanzboden befestigt werden zu können. Sie kann wegen ihrer Grösse auch nicht unmittelbar an der günstigsten Stelle des Resonanzbodens angeordnet werden, denn diese befindet sich noch unter den Saiten des Instrumentes. 



   Die Erfindung zielt darauf ab, diese Nachteile zu vermeiden und erreicht dies dadurch, dass das Mikrophon selbst als träge Massen ausgebildet ist und mit dem elastischen Formkörper eine Einheit bildet. 



   Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung kann, im Falle die Masse des Mikrophons selbst nicht ausreichend gross sein sollte, das Mikrophon mit einer zusätzlichen Masse belastet werden. 



   Um der Forderung nach leichter Unterbringung der erfindungsgemässen Anordnung auf einem kleineren Saiteninstrument noch besser entsprechen zu können, wobei eine genügend grosse Aufnahmeöffnung des elastischen Formkörpers sichergestellt ist, wird nach einem weiteren Merkmal der Erfindung der Formkörper stufenförmig ausgebildet, so dass der niedere Teil der Stufe noch unter die Saiten beispielsweise einer Guitarre geschoben werden kann, ohne dass die Saiten in ihrer Schwingungsfähigkeit beeinträchtigt werden oder der Speicher behindert ist. Der sich hiebei ausbildende niedere Luftraum zwischen Resonanzboden und Formkörper bzw. Mikrophon wirkt sogenannten Hohlraumresonanzen entgegen. 



   Zur Verhinderung des Zutrittes von Luftschall aus der Umgebung wird man zweckmässigerweise die Wände des elastischen Formkörpers möglichst dick machen, ohne jedoch eine Shore-Härte von 30 bis 50 zu übersteigen. 



  Durch konstruktive Massnahmen kann erreicht werden, dass der Formkörper als Tiefpass wirkt, wie dies später noch ausgeführt wird
Im wesentlichen besteht demnach die erfindungsgemässe Anordnung aus zwei schwingungsmechanischen Elementen, von denen eines durch den Formkörper dargestellt ist, der mehrere Funktionen ausübt, das andere hingegen als träge Masse anzusehen ist, die mit einer Luftschall aufnehmenden, schwingungsfähigen Membran versehen ist. Der Formkörper ist entweder zur Gänze als Schallabsorber, auch für die tiefen Frequenzen, ausgebildet, oder er stellt einen mechanischen Tiefpass dar, dessen Wirkung durch eine grosse Zahl von Masse und 
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 versinnbildlicht werden kann. 



   Der akustische Wandler ist   z. B.   ein elektrodynamisches System, in dessen Luftspalt eine Tauchspule freibeweglich angeordnet ist, die mit einer Membran verbunden ist. Der Wandler stellt eine träge Masse dar, die absolut in Ruhe bleibt, weil der in den Formkörper vom Resonanzboden eindringende Körperschall nur abgeschwächt zu dem die Masse darstellenden Wandler gelangen kann, weil er am Weg in Wärme umgewandelt wird oder durch die Tiefpasswirkung am Fortschreiten gehindert wird. 



   Es liegt hier sowohl der Effekt der energieverzehrenden Wirkung von Dämpfungsmaterial, als auch eine Tiefpasswirkung vor. Zur Energieverzehrung ist es notwendig, dass das Volumen des Formkörpers eine hinreichende Grösse besitzt. 



   Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung können der folgenden Beschreibung an Hand der Zeichnungen entnommen werden, in denen die Fig. la bis 3b in jeweils zwei aufeinanderstehenden senkrechten Schnittdarstellungen drei Ausführungsbeispiele der erfmdungsgemässen Anordnung zeigen, Fig. 4 eine perspektivische Ansicht der äusseren Form der Erfindung erkennen lässt und in den Fig. 5 und 6 die Anbringung der erfmdungsgemässen Anordnung auf einer Guitarre bzw. einem Klavier darstellt. 



   Wie die in den Fig. la bis 3b dargestellten Ausführungsbeispiele zeigen, sind die Formkörper aus weichelastischem Material verhältnismässig voluminös ausgebildet. Dadurch wird erreicht, dass die Shore-Härte von etwa 30 bis 50, also entsprechender Weichheit und das zur Dämpfung dienende Füllmaterial eine starke Energie verzehrende Wirkung aufweisen und überdies Luftschall von aussen nicht in den   Kopplungsraum--2--   eindringen kann. Auch der innerhalb des Kopplungsraumes befindliche Teil des Resonanzbodens des Musikinstrumentes kann seine Schallenergie nur in den Kopplungsraum abgeben und damit voll auf die Membran des   Schallwandlers --3-- einwirken.   



   Würden die Dimensionen des Formkörpers kleiner, z. B. dünnwandiger sein, dann könnten die Bedingungen nicht erfüllt werden. So würde   z. B.   ein Mikrophon, das mittels dünnem, elastischem Dichtungsring mit seiner Membran an den Resonanzboden des Musikinstrumentes gekoppelt wird, nicht bei allen Frequenzen zufriedenstellend arbeiten. Da die Masse des Mikrophons und die Rückstellkraft des Dichtungsringes keine nennenswerte Dämpfung aufweisen und die Eigenschwingung dieser Elemente im Hörbereich liegen wird, würde 

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 unterhalb dieser Resonanzfrequenz keine Umwandlung erfolgen, da der Wandlerkomplex mit dem
Resonanzboden schwingt, in der Resonanz eine Überhöhung der Frequenzkurve und oberhalb der Resonanz erst eine brauchbare Wirkung entstehen. 



   Der Formkörper --1-- besteht aus weichelastischem Material,   z. B.   aus synthetischem Gummi. Seine
Shorehärte kann 30 bis 50 betragen. Durch Füllstoffe im Gummi kann die innere Reibung so eingestellt werden, dass aufgeprägte mechanische Schwingungen in Wärme umgesetzt werden. Der elektroakustische Wandler   - -3--, z. B.   ein dynamisches Mikrophon oder ein Kondensatormikrophon stellt eine Masse dar, die infolge ihrer
Masse-Trägheit von den restlichen Schwingungen im gedämpften Material des   Formkörpers --1-- nicht   mehr in Bewegung gesetzt wird. Dadurch wird der vom   Resonanzboden-4-m dem Kopplungsraum-2-   entstehende Schall an der   Membran --6-- des in   Ruhe befindlichen   Wandlers --3-- zur   Wirkung kommen. 



   Der   Wandler --3-- kann   durch eine zusätzliche   Masse --3a-- beschwert   werden. 



   In den Fig. l und 2 ist das   Mikrophon --3-- in   den Formkörper eingeschoben und schliesst an die   Schallöffnungen --5-- des Formkörpers   an. 



   In der Fig. 3 ist das   Mikrophon --3-- mit   der   Rückseite --7-- am Formkörper   befestigt. Der   Kopplungsraum-2-ist   relativ niedrig, um Hohlraumresonanzen zu verhindern. Die Wandstärke des
Formkörpers ist möglichst dick, nicht nur um den Körperschall zu absorbieren, sondern auch, um eine schalldichte Begrenzung des Kopplungsraumes-2-zu bilden. 



   Die   Mikrophone --3-- können   so bemessen werden, dass die   Membran --6-- an   der Rückseite durch eine niedrige Luftkammer begrenzt ist. Dadurch entsteht eine hohe Eigenschwingung der Membran, eine
Forderung, die zur Erzielung eines breiten Frequenzspektrums im Hörbereich nützlich ist. 



   Die Fig. 4 stellt ein Ausführungsbeispiel eines vollständigen Mikrophons dar, wie es zur Schallabnahme von einer Guitarre geeignet ist. Es enthält die im Formkörper eingesetzte   Mikrophonkapsel-3-und   die   Anschlussbuchse --9-- für   einen Koaxialstecker. Der   Teil --10-- des Formkörpers --1-- ist   so flach geformt, dass er unter die Saiten der Guitarre passt und die freie Schwingung der Saiten gewährleistet. 



   In Fig. 5 ist die Anbringung des Mikrophons an einer Guitarre dargestellt. Der flache Teil--10--des   Formkörpers --1-- ist   unter den   Saiten --12-- angeordnet, während   der Teil der den Wandler und die Steckbuchse enthält, ausserhalb des Saitenbereiches liegt. Die Befestigung des Formkörpers am Resonanzboden kann mittels Klebeband erfolgen, das in verschiedenen Ausführungen im Handel erhältlich ist. 



   Die Fig. 6 zeigt die Rückansicht eines Klaviers, an dessen   Resonanzboden --13-- das   Mikrophon   - -14-- angebracht   ist. Die beste Wiedergabe im hohen Frequenzbereich ist erzielbar, wenn das Mikrophon    - -14--   an jener Stelle des Resonanzbodens angebracht wird, an der die kurzen Saiten für die hohen Töne angreifen. Dabei tritt noch genügend Wirkung durch die tiefabgestimmten langen Saiten auf. Es können, wie bei allen andern Saiteninstrumenten, auch beim Klavier zwei oder mehrere Mikrophone angebracht sein, wodurch der Klangcharakter beeinflusst und durch getrennte Regelung auch während des Spielens variiert werden kann. 



  Beim Klavier kann auch die Mikrophonkapsel durch akustische Massnahmen so abgestimmt werden, dass   z. B.   durch Bassresonanz und Höhenbevorzugung gleichzeitig, eine gewünschte Klangfarbe des Klaviers erzielt wird. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Anordnung mit wenigstens einem Mikrophon zur Schallabnahme vom Resonanzboden von Musikinstrumenten, welche Anordnung wenigstens einen Luftschall sammelnden Formkörper aufweist, der mit seiner den Schall aufnehmenden Öffnung am Resonanzboden des Musikinstrumentes dicht anliegend befestigbar ist und wenigstens teilweise aus weichem, elastisch nachgiebigem Material besteht, im Bereich der dem Resonanzboden abgewendeten Schallaustrittsöffnung durch eine träge Masse aus Metall, einen schweren Kunststoff   od. dgl.   belastet oder von ihr selbst gebildet ist, und dessen Schallaustrittsöffnung mittelbar oder unmittelbar akustisch mit einem weitgehend gegen Luft- und Körperschall geschützten Mikrophon verbunden ist, 
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Claims (1)

  1. 300060, da dur c h ge k e n n z e ich n e t, dassFormkörper am Resonanzboden des Musikinstrumentes zu liegen kommt, nur eine geringe Höhe aufweist, so dass als Koppelraum zwischen Resonanzboden und Mikrophon die Bildung einer niederen Luftkammer sichergestellt ist.
AT181972A 1972-03-03 1972-03-03 Anordnung mit wenigstens einem Mikrophon zur Schallabnahme vom Resonanzboden von Musikinstrumenten AT312720B (de)

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JP47082896A JPS496913A (de) 1972-03-03 1972-08-21
DE19732310066 DE2310066A1 (de) 1972-03-03 1973-02-28 Anordnung mit wenigstens einem mikrophon zur schallabnahme vom resonanzboden von musikinstrumenten

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT388071B (de) * 1987-04-03 1989-04-25 Schertler Stephan Tonabnehmer zur anbringung an musikinstrumenten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT388071B (de) * 1987-04-03 1989-04-25 Schertler Stephan Tonabnehmer zur anbringung an musikinstrumenten

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