DE46335C - Eimer-Stellvorrichtung an Ausschachtmaschinen - Google Patents

Eimer-Stellvorrichtung an Ausschachtmaschinen

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DE46335C
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DE
Germany
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bucket
shaft
setting device
steam
excavation machines
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Active
Application number
DENDAT46335D
Other languages
English (en)
Original Assignee
TH. WHITAKER in Horsforth bei Leeds, Grafschaft York, England
Publication of DE46335C publication Critical patent/DE46335C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/28Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets
    • E02F3/36Component parts
    • E02F3/42Drives for dippers, buckets, dipper-arms or bucket-arms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
(Grafschaft York, England).
Eimer-Stellvorrichtung an Ausschachtmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. Januar 1888 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein als Ausgrabungsmaschine verwendeter Hebekran, bei dem der die Erdschicht abhebende Schöpfeimer von der abzuhebenden Erdlage zurückgezogen werden kann, ohne dafs die Stellung des Kranbalkens verändert werden mufs.
Es geschieht dies vermittelst einer an dem Kranbalken angebrachten, durch Dampf oder sonst eine Kraft bewegten Kurbel oder eines Hebels, welche mit der quadrantförmigen Lenkstange des Schöpfeimers verbunden ist.
.. Fig. ι zeigt einen Kranbalken nebst Handrad in Seitenansicht;
Fig. 2 ist eine Seitenansicht desselben, bei welchem der Dampf als bewegende Kraft verwendet wird,
Fig. 3 eine Vorderansicht von Fig. 2,
Fig. 4 eine Seitenansicht von Fig. 1, bei welcher die Vorrichtung mittelst der Hebekette in Thätigkeit gesetzt wird, . -
Fig. 5 ein Schnitt von Fig. 4 nach der Linie x-y.
A ist ein gewöhnlicher Kranbalken, B der den Schöpfeimer tragende Verbindungsarm und C die quadrantförmige Lenkstange, welche den Eimer und die Förderkette führt. D ist der den Drehpunkt des Eimers bildende Bolzen.
An dem Kranbalken A ist an jeder Seite ein Arm L befestigt, welcher eine um ihre Achse drehbare Welle F trägt. Ein kurzer Arm G ist an jedem Ende der Welle F angebracht, welcher den den Drehpunkt des Schöpfeimers bildenden Bolzen D trägt. Auf die in Fig. 1 gezeichnete Welle F ist ein Schneckenrad H aufgesetzt, welches mit einer auf einer Welle i sitzenden Schnecke / in Eingriff ist, welche Welle durch das Handrad J mittelst des Getriebes j gedreht wird. J1 ist eine Plattform, auf welcher der das Handrad drehende Arbeiter steht.
Für schwere Arbeiten wird an Stelle des Handrades ein Dampfcylinder mit Kolben angewendet, wie in Fig. 2 und 3 dargestellt. In diesem Falle fällt das Schneckenrad weg und an dessen Stelle tritt die Kurbel H\ mit welcher eine durch den Kolben im Cylinder L getriebene Kolbenstange K verbunden ist.
Als Cylinder L verwendet man vorteilhaft einen oscillirenden, welcher auf Zapfen / in dem Träger M montirt ist. Der Dampf tritt durch ein enges Rohr N in den Cylinder ein; dieses Rohr steht sowohl mit der oberen wie mit der Bodenöffnung durch Dampfkanäle in Verbindung, so dafs dasselbe Rohr abwechselnd zum Zuführen und Ablassen des Dampfes dient. Es ist so an dem Zapfen des Trägers befestigt, dafs es durch die Bewegung des Cylinders nicht berührt wird. Zwei Dreiweghähne oder ein Vierweghahn sind an den Rohren angebracht, um die Zuströmung des Dampfes und das Ablassen des erschöpften Dampfes zu controliren und zu regeln. Die Bewegung der Kolbenstange dreht die Welle F um den Theil einer Umdrehung, und ist ein Buffer vorgesehen, welcher verhindert, dafs sich Kolbenstange K und Kurbel H' in den todten Punkt stellen.
An Stelle eines besonderen Cylinders oder eines Handrades zur Bewegung der Welle G
kann das Förderseil oder eine Kette benutzt werden, wie in Fig. 4 und 5 dargestellt. Der Arm G und die Verbindung des Schöpfeimers ist ähnlich der in Fig. 1 dargestellten. Auf die Welle F ist ein Zahnrad H" aufgesetzt, mit welchem ein zweites Zahnrad K1 sich in Eingriff befindet; dieses zweite Zahnrad ist auf einer auf der entgegengesetzten Seite des Kranbalkens in Trägern befindlichen Achse k befestigt. Die Welle K und das Zahnrad K1 erhalten ihre Drehung durch die Förderkette Q. mittelst der gekerbten Rolle ΖΛ Das Zahnrad H" ist auf die Welle F aufgekeilt und mit einem Bremsband R und einer Handhabe r versehen. Die Rolle JL1 ist auf die Welle k aufgekeilt und das Zahnrad K1 dreht sich auf einem Keil derselben Welle, so dafs es in oder aufser Eingriff mit dem Rad H" gebracht werden kann.
Die quadrantförmige Lenkstange B verbindet man am besten mit dem Bolzen oder Drehpunkt durch eine Haube b und einen Vorstecker b1, so dafs sie leicht entfernt werden kann. Nimmt man die Haube b ab, so können die Arme B und C mit dem Schöpfeimer leicht entfernt und der Apparat als gewöhnlicher Hebekran benutzt werden.
Auf den Zeichnungen ist der Apparat in der Stellung des Ausgrabens dargestellt. Wenn der Schöpfeimer durch die Förderkette gehoben und entleert worden ist, wird das Handrad, Fig. i, oder die Kolbenstange, Fig. 2 und 3, oder die gekerbte Rolle L1, Fig. 4 und 5, in Bewegung und die Welle F so lange in Drehung versetzt, bis der Bolzen D (der Mittelpunkt der Schwingungen des Schöpfeimers) ungefähr ein Drittel einer Umdrehung gemacht hat und bei d angekommen ist, wodurch der Schöpfeimer zurückgezogen wird, so dafs er einige Zoll von der Ausgrabungsfläche zu stehen kommt. Ist der Schöpfeimer dann wieder heruntergelassen, so wird der Bolzen D wieder in seine alte Stellung zurückgebracht und die Arbeit beginnt von neuem.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An einem als Ausgrabungsmaschine benutzten Kran die Vorrichtung zum Zurückziehen des Schöpfeimers, ohne die Stellung des Kranbalkens zu verändern, bestehend aus einem um eine Welle G drehbaren Arm oder Hebel, welcher den Drehpunkt der Lenkstange B des Schöpfeimers trägt, und einem mit obiger Welle verbundenen, durch Handoder Dampfkraft bewegten Hebel oder einem Handrad, welches die Stellung des Schöpfeimers beliebig regelt. :
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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