DE463243C - Elektromagnetische Regelvorrichtung fuer elektrische Bogenlampen - Google Patents

Elektromagnetische Regelvorrichtung fuer elektrische Bogenlampen

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DE463243C
DE463243C DEW71918D DEW0071918D DE463243C DE 463243 C DE463243 C DE 463243C DE W71918 D DEW71918 D DE W71918D DE W0071918 D DEW0071918 D DE W0071918D DE 463243 C DE463243 C DE 463243C
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    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0081Controlling of arc lamps

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Description

Elektrische Bogenlampen mit zur Nachregulierung der Kohlenstifte dienender elektromagnetischer Regelvorrichtung, bei welcher ein von der Lichtbogenspannung beeinflußter Reglermagnet Verwendung findet, sind bekannt. Es hat sich nun gezeigt, daß sich durch die bekannten elektromagnetischen Regelvorrichtungen dieser Art, insbesondere bei Gleichstrombogenlampen, welche mit einer hohen Stromstärke brennen, eine Feineinstellung des Ankers des Reglermagneten infolge seiner großen Trägheit nicht einwandfrei erreichen läßt. Zur Beseitigung dieses Nachteils wird nach der Erfindung, abweichend von den bisher bekannten Bauarten der Reglermagnete, bei welchen stets ein und dieselbe Erregerwicklung den Magnetkern beeinflußte und die Anzugskraft des Ankers bestimmte, zwecks Erreichung einer Feinregelung derselben die Erregerwicklung durch Zu- und Abschalten von Windungen vermittels eines von der Lichtbogenspannung beeinflußten Steuerrelais veränderlich gemacht, was beispielsweise, sobald der Reglermagnet zwei oder mehrere Magnetspulen besitzt, dadurch geschehen kann, daß diese Magnetspulen durch das im Nebenschluß zu den Elektroden liegende Steuerrelais entsprechend der jeweils herrschenden Lichtbogenspannung zu- oder abgeschaltet werden. Diese Zu- und Abschaltung erfolgt erfindungsgemäß durch einen verschwenkbaren Anker des Steuerrelais, welcher Kontaktfedern trägt, welche der Reihe nach, entsprechend dein von der Erregung der Relaisspule abhängigen Hube des Ankers, die Spulen des Reglermagneten zu- oder abschalten.
Es läßt sich auf diese Weise eine genaue Abstufung der Anzugskraft des Reglermagneten entsprechend der jeweils vorhandenen Lichtbogenspannung, also eine Feinregulierung des elektrischen Lichtbogens selbst bei elektrischen Gleichstrombogenlampen, die mit einer sehr hohen Stromstärke (20 Ampere und mehr) brennen, ohne weiteres erzielen.
Auf der Zeichnung ist eine die kennzeichnenden Erfindungsmerkmale aufweisende Regelvorrichtung beispielsweise für eine Gleichstrombogenlampe schematisch dargestellt.
Die beiden Kohlenstifte α liegen in dem Gleichstromkreis 1-2. Der Anker c, welcher, was als unwesentlich nicht dargestellt ist, unter Zwischenschaltung einer Übertragungseinrichtung seiner Hubbewegung die Nachregulierung der Kohlenstifte α bewirkt, steht unter der Einwirkung des Reglermagneten d. Die beiden Spulen e und f dieses Magneten sind mit ihren Anfängen 3 und 4 an die Stromzuführungsleitung ι angeschlossen, während die Spulenenden 5 und 6 mit den Kontaktfedern g und h verbunden sind, welche von dem verschwenkbaren, unter Einwirkung einer Zugfeder stehenden Anker i eines Steuerrelais k getragen werden, dessen Magnetspule/ mit ihrem Anfang 7 an die Stromzuführungsleitung 1 und mit ihrem Ende 8 an die Stromrückleitung 2 angeschlossen ist, mit welcher auch die beiden Kontakte m und η verbunden
sind, die mit den Kontaktfedern g und h zusammenwirken.
Die Arbeitsweise dieser beschriebenen Regelvorrichtung ist die folgende: Vor Einschaltung des Stromes berühren sich die freien Enden der Elektroden α nicht. Wird der Strom eingeschaltet, dann fließt dieser zunächst über die Zuleitungen i,.7 durch die Spule / des Steuerrelais k und zurück über die Leitung 8 nach 2, d. h. der Magnet des Steuerrelais wird erregt und zieht den unter Federwirkung stehenden Anker % scharf an, so daß die Kontaktfedern g und h mit ihren Gegenkontakten m und η fast gleichzeitig in Berührung kommen und dadurch die Stromkreise i-3-e-5-g--w-8-2 und i-4-f-6-h-n-8-2 schließen, d. h. es wird der Reglermagnet d eingeschaltet und erregt, der den Anker c anzieht, so daß durch die Übertragungseinrichtung seiner. Hubbewegung die beiden freien Enden der Kohlenstifte miteinander in Berührung gebracht werden. Während des Berührens der Kohlenstifte ist der Spannungsunterschied fast Null und mithin der durch den im Nebenschluß zu den Kohlen bzw. der Netzleitung liegenden Reglerelektromagneten d fließende Strom sehr gering, so daß der Anker c losgelassen wird, was ein Auseinandergehen der Elektrodenenden von α unter gleichzeitiger Bildung des elektrischen Lichtbogens zur Folge hat. Beim zeitigen Kurzschließen des Stromkreises i-a-a-2 braucht der entsprechend eingerichtete, z. B. in bekannter Weise mit Verzögerung arbeitende Anker i nicht sofort ganz abfallen, sondern er schwingt in dem Maße, wie der Anker c jetzt den Lichtbogen zieht, zurück, und zwar entsprechend der durch die jeweils vorhandene Lichtbogenspannung bestimmten Anzugskraft des Magneten i, beispielsweise nur so weit, daß der Kontakt h, ti sich allein öffnet, so daß die Magnetspule / am Reglermagneten d abgeschaltet wird, dagegen aber die Magnetspule e eingeschaltet bleibt. Es ist aber auch möglich, daß der Anker i in dem Augenblick des Kurzschlusses an den Kohlen so weit zurückfällt, daß beide Kontakte h, η und m, g einen Augenblick sich geöffnet haben, dann würde aber bei dem zwischen α, α stehengebliebenen Lichtbogen sich zuerst der Kontakt m, g wieder schließen und dann der Lichtbogen normale Länge durch Einschaltung der Spule e erhalten. Infolge der vorhandenen Lichtbogenspannung bleibt in beiden Fällen der eine Magnetkern des Reglermagneten d so stark erregt, daß durch die Anziehungskraft des Ankers c die beiden Kohlenelektroden die vorbeschriebene Entfernung voneinander einnehmen und sich ein Lichtbogen von normaler Länge bildet. Brennen nun andererseits die Kohlenstifte kurzer, d. h. wird der Lichtbogen uud mithin die Lichtbogenspannung größer, so verstärkt sich der Magnetstrom des Steuerrelais k, der Relaisanker i wird weiter angezogen, der geöffnete Kontakt h, η wieder ge- 6g schlossen und so auch die zweite Magnetspule / wieder eingeschaltet, wodurch die Anzugskraft des Magnet d auf den Anker c verstärkt wird. Die Folgewirkung hiervon ist, daß die freien Enden der Kohlenstifte α, α sich wieder einander nähern und sich wieder ein Lichtbogen von normaler Länge bildet.
Dies vorbeschriebene Spiel wiederholt sich.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Elektromagnetische Regel Vorrichtung für elektrische Bogenlampen, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregerwicklung des den Kohlenabstand regelnden Magneten (d) aus zwei oder mehreren vermittels eines von der Lichtbogenspannung beeinflußten Steuerrelais (k) zu- und abschaltbaren Windungen besteht.
2. Regelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Reglermagnet (d) aus zwei oder mehreren Magneten zusammengesetzt ist, welche durch das im Nebenschluß zu den Elektroden liegende Steuerrelais (Ji) entsprechend der jeweils herrschenden Lichtbogenspannung zu- oder abgeschaltet werden.
3. Regelvorrichtung nach den Ansprüchen ι und 2, gekennzeichnet durch einen verschwenkbaren Anker (i) des Steuerrelais (k), durch den die Spulen {e,f) des Reglermagneten ein- oder abgeschaltet werden.
4. Regelvorrichtung nach den Ansprüchen ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der verschwenkbare Anker (i) des Steuerrelais (k) Kontaktfedern {g, h) trägt, welche der Reihe nach, entsprechend dem von der Erregung der Relaisspule (Z) abhängigen Hube des Ankers. (1), die Spulen (e, f) des Reglermagneten (d) zu- oder abschalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEW71918D 1926-03-04 1926-03-04 Elektromagnetische Regelvorrichtung fuer elektrische Bogenlampen Expired DE463243C (de)

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