DE462531C - Rohrwalzwerk - Google Patents

Rohrwalzwerk

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DE462531C
DE462531C DER70369D DER0070369D DE462531C DE 462531 C DE462531 C DE 462531C DE R70369 D DER70369 D DE R70369D DE R0070369 D DER0070369 D DE R0070369D DE 462531 C DE462531 C DE 462531C
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DE
Germany
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rollers
shape
changing
hollow block
rolling mill
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DER70369D
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MARTIN ROECKNER DIPL ING
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MARTIN ROECKNER DIPL ING
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B19/00Tube-rolling by rollers arranged outside the work and having their axes not perpendicular to the axis of the work
    • B21B19/12Tube-rolling by rollers arranged outside the work and having their axes not perpendicular to the axis of the work the axes of the rollers being arranged essentially parallel to the axis of the work
    • B21B19/14Rolling tubes by means of additional rollers arranged inside the tubes

Description

  • Rohrwalzwerk Es ist bekannt, Rohre dadurch herzustellen, daß man einen Hohlblock der Einwirkung mehrerer Walzenpaare unterwirft, die in einem gewissen Abstande von der Achse des Hohlblockes um diesen herum angeordnet sind, wobei von jedem Walzenpaare eine Walze vom Innern und eine vom Äußern des Hohlblockes aus auf die Wandung desselben einwirkt. Die Walzen haben verschie-Jene Kalibrierungen, durch die vom ersten Paare eine Nut in den Baustoff des Hohlblockes eingeschnitten wird, die von den folgenden Paaren erweitert wird, so daß ein vom ersten Paare abgeschnürter Materialteil allmählich nach dem einen Ende des Hohlblockes hin ausgestreckt wird. Die Walzen stehen dabei mit ihren Achsen schräg zur Achse des Hohlblockes und wirken dadurch nicht allein formverändernd, streckend, sondern auch nach Art eines Schneckenantriebes fortbewegend. Die Fortbewegung des Hohlblockes setzt jedoch erst mit beginnender Formänderung ein; es macht sich störend bemerkbar, daß der zu walzende Hohlblock durch irgendwelche äußeren Hilfsmittel in die Walzen hineingeschoben werden muß, die die Formänderung auszuführen haben. Erschwerend wixkt es dabei, daß die Walzen wegen der Schrägstellung ihrer Achsen auf dem Innen- und Außenmantel des Hohlblockes nach einer Schraubenlinie angeordnet sind und so nur nacheinander zum Eingriff kommen können. Die äußere Kraft, die den Hohlblock in die formgebenden Walzen einschiebt, muß deshalb so stark sein, daß sie den Wwderstand des ersten Walzenpaares so weit überwindet, daß der Hohlblock bis in den Wirkungsbereich des zweiten Walzenpaares kommt, um dieses an der Fortbewegung des Hohlblockes gleich mitwirken zu lassen und dadurch Überlastung und Bruch des ersten Walzenantriebszapfens zu vermeiden.
  • Die neue Bauart schafft einen Ausweg aus dieser Schwierigkeit, in dem die formgebenden Walzen nach der Einlaufseite hin verlängert worden sind und in diesem Teile Durchmesser haben, die so gewählt sind; daß bei der Stellung der Walzen, die erforderlich ist, die gewünschte Formänderung durch den formändernden Teil zu bewirken, der nach dem Einlaufende hin verlängerte Walzenteil den Hohlblock von außen und innen erfaßt und ihn bei Drehung der Walzen fortbewegt und in den formändernden Teil der Walzen einführt. Die Verlängerung der Walzen nach der Einlaufseite hin wird so ausgeführt, daß der Hohlblock, sobald er an diese Verlängerungen herankommt, von allen Walzenpaaren zugleich erfaßt wird. Die fortbewegende Wirkung dieser nach dem Einlaufende hin verlängerten Walzenteile kann noch dadurch verstärkt werden, daß man sie je mit einem oder mit mehreren Wülsten versieht, die dann zweckmäßig vom formgebenden Teile der Walzen und voneinander einen Abstand haben, der der Steigung der Schraubenlinie entspricht, nach der die Walzenpaare auf dem Innen- bzw. Außenmantel des Hohlblockes angeordnet sind.
  • Die neue Bauart sieht weiter vor, daß die fortbewegende Wirkung der Walzen dadurch verstärkt wird, daß sie auch über den formändernden Teil hinaus nach der Auslaufseite hin verlängert werden und daß die Durchmesser in diesem Teile so gewählt sind, daß der zum Rohre ausgestreckte Hohlblock auch nach der Streckung von außen und innen gefaßt und fortbewegt wird.
  • In der Zeichnung ist in Abb. i und 2 die bisher übliche Bauart dargestellt worden, während in Abb. 3 und q. die neue Bauart dargestellt ist. A bezeichnet den formgebenden Teil der Walzen; B bedeutet den nach dem Einlaufende hin verlängerten Teil der Walzen; C den nach der Auslaufseite hin verlängerten Teil derselben. D ist der zum Rohr auszuwalzende Hohlblock.
  • Ein weiterer Nachteil des bisher bekannten Verfahrens zum Auswalzen von Hohlblöcken zu Rohren mittels mehrerer von außen und innen einwirkender Walzenpaare mit zur Blockachse schräg stehenden Walzenachsen besteht darin, daß bei dem kleinen Winkel. den man zweckmäßig für die Schraubenlinie wählt, nach der die Walzenpaare auf dem Außen- und Innenmantel des Hohlblockes angeordnet sind, und bei der möglichst großen Eindruckstiefe, die man wählt, um mit einem Durchgang durch die Walzenpaare eine möglichst große Streckung zu erzielen, ein hoher und schmaler Materialteil abgeschnürt wird, der Neigung hat, sich unter der Einwirkung des formändernden Teiles der Walzen umzulegen. Auf diese Weise umgelegtes Material kann schwere Fehler des fertigen Rohres verursachen, da es von den folgenden Walzen fest angewalzt werden kann und überwalzungen in' der Rohrwand bilden kann, die tief in das Material hineingehen und die Rohrwand bis auf einen Bruchteil ihrer eigentlichen Stärke schwächen.
  • Um dieses zu vermeiden, sieht die neue Bauart in einem gewissen Abstande von dem formändernden Teil der Walzen einen Anschlag E vor, gegen den sich der abgeschnürte und zu streckende Baustoff legt und durch den er verhindert wird, sich umzulegen. Der Hohlraum in den Walzen zwischen dem formändernden Teil und dem Anschlag ist so bemessen, daß er dem abgeschnürten Baustoffteil gerade die Bewegung gestattet, die ihm der formändernde Teil zu geben bestimmt ist.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Walzen von Rohren aus Hohlblöcken durch Strecken derselben in hauptsächlich axialer Richtung mittels mehrerer Walzenpaare mit außen und innen angreifenden Walzen, deren Achsen zur Achse des Hohlblocks schräg stehen, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlblock, bevor er von dem formändernd wirkenden Teil der Walzen erfaßt wird, von Verlängerungen derselben ergriffen, in axialer Richtung unter Drehung vorgeschoben und in den formändernden Teil der Walzen eingeführt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dem vom ersten Walzenpaare vom Hohlblock abgeschnürten Baustoffteil, der von den weiteren Walzenpaaren nach dem Blockende hin ausgestreckt wird, nur die Bewegung gestattet wird, die ihm zugedacht ist, und daß es ihm unmöglich gemacht wird, sich umzulegen.
  3. 3. Walzwerk zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen in der Richtung ihrer Achse über den formändernden Teil der Walze hinaus nach der Einlaufseite hin zur Fortbewegung des 'Hohlblockes geeignete Verlängerungen besitzen.
  4. 4.. Walzwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerung nach der Einlaufseite hin Wülste zur Erhöhung der fortbewegenden Wirkung besitzt.
  5. 5. Walzwerk nach den Ansprüchen 3 und q., dadurch gekennzeichnet, daß nach den auslaufenden Enden hin in einem gewissen Abstande von dem formändernden Teil der Walzen ein Anschlag (E) angeordnet ist, der mit dem formändernden Teil einen Hohlraum bildet; in dem der durch den formändernden Teil abgeschnürte und zu streckende Baustoffteil die ihm zugedachte Bewegung ausführen kann, ohne die Möglichkeit zu haben, umzukippen.
DER70369D 1927-02-26 1927-02-26 Rohrwalzwerk Expired DE462531C (de)

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ID=7413852

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