DE462103C - Anordnung fuer UEberstromschalter zum Schutz schwer anlaufender Motoren - Google Patents

Anordnung fuer UEberstromschalter zum Schutz schwer anlaufender Motoren

Info

Publication number
DE462103C
DE462103C DEV22758D DEV0022758D DE462103C DE 462103 C DE462103 C DE 462103C DE V22758 D DEV22758 D DE V22758D DE V0022758 D DEV0022758 D DE V0022758D DE 462103 C DE462103 C DE 462103C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
spring
time
switch
release
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEV22758D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Carl Roth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voigt and Haeffner AG
Original Assignee
Voigt and Haeffner AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Voigt and Haeffner AG filed Critical Voigt and Haeffner AG
Priority to DEV22758D priority Critical patent/DE462103C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE462103C publication Critical patent/DE462103C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H7/00Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
    • H02H7/08Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for dynamo-electric motors
    • H02H7/085Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for dynamo-electric motors against excessive load
    • H02H7/0855Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for dynamo-electric motors against excessive load avoiding response to transient overloads, e.g. during starting

Landscapes

  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AH 6. JULI 1928
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 c GRUPPE
Voigt & Haeffner Akt-Ges. in Frankfurt a. M.*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Juli 1927 ab
Bei dem Anlauf von größeren Drehstrommotoren steigt die Anlaufstromstärke weit über das normale Maß hinaus, so daß der für den regulären Betrieb eingebaute Überlastungsschutz zum Ansprechen kommt und infolgedessen ein unerwünschtes Abschalten während der Anlaufperiode eintreten kann. Man ist daher dazu übergegangen, während der Anlaufzeit durch Einwirkungen auf die
ίο die Abschaltung einleitenden Überstromrelais die Auslösestromstärke heraufzusetzen, indem man die Gegenfederung dieses Relais stärker spannt oder zusätzliche Federn hinzugefügt hat. Hierbei ist man davon abhängig, daß der Bedienende diese Auslöseerschwerung während der Anlaufzeit in Tätigkeit setzt bzw. so lange aufrechterhält, bis der Motor die volle Tourenzahl erreicht hat und somit die Anlaufperiode vorüber ist. Bei Motoren, bei denen die Anlaßbedingungen fast stets die gleichen sind, konnte man dazu übergehen, beim Einschalten diese Auslöseerschwerung durch ein Uhrwerk für eine gewisse Zeit aufrechtzuerhalten, wobei die x\blaufzeit des Uhrwerkes einer normalen Anlaufzeit angepaßt war. Es treten aber häufig Fälle, besonders für sehr schwere Motoren, auf, bei denen die Anlaufzeit je nach der vorhandenen Belastung usw. ganz verschiedenartig ist, ferner aber die Schalter sich so schwer einschalten lassen, daß der Bedienende für die Einschaltung· beide Hände notwendig hat und somit nicht in der Lage ist, das stärkere Spannen der Auslösefedern während des Eins ehalt ens mit der anderen Hand" zu bewirken. Um nun auch dieser Forderung entsprechen zu können, wird bei der vorliegenden Neuerung wohl auch ein Zeithemmwerk nach erfolgtem Einschalten für eine kurze Zeit in Tätigkeit gesetzt; aber dieses Zeitwerk wird von dem Bedienendem vor der Einschaltung von Hand aufgezogen, und zugleich ist hiermit die Einrichtung getroffen, daß nach erfolgter Einschaltbewegung, nach der ja der Bedienende seine Hand wieder frei hat, dieser die Auslöseerschwerung· von Hand mechanisch für eine so lange Zeit aufrechterhalten kann, bis der Anlaufstrom nach Erreichung der normalen Tourenzahl auf den normalen Betriebsstrom zurückgegangen ist. Die Mechanik des Einschaltens geht also so vor sich, daß der Schaltwärter zunächst durch Spannen die Auslöseerschwerung durch Aufziehen eines Hemmwerkes spannt, dann den Schalter einlegt, wonach das Zeithemmwerk zunächst die Auslöseerschwerung aufrechterhält, während das weitere Aufrechterhalten der Auslösaerschwerung weiter durch den Schaltwärter vor sich gehen muß.
*; Von dem Patentsitcher ist als der Erfinder angegeben worden:
Üipl.-Ing. Carl Roth in Friesenheim b. Ludwigshafen a. Rh.

Claims (1)

  1. Eine der Ausführungsformen ist in der Zeichnung· dargestellt, α ist der Handhebel des betreffenden Schalters, b der Auslösemagnet mit seiner Einsteplfeder c. Durch den Knopf d kann diese Feder mittels der Einwirkung der Hebeln und / stärker gespannt werden. / hat einen Ansatz g. It ist eine Klinke, die unter Einwirkung eines Uhrwerkes i steht, das durch einen Hebejl k, der an e
    ίο angelenkt ist, aufgezogen werden kann. I ist die Gegenfeder des Uhrwerkes. Durch a kann ein Hebel m bewegt werden, der auf eine lenkeinrichtung η einwirkt, die mit einem Ansatz ο am Druckknopf d in Einklang kommen kann. Abb. ι zeigt die Anordnung vor Beginn der Einschaltbewegung1. Zieht der Schaltwärter am Knopf d (Abb. 2), so wird mittels des Hebels « der Hebel / mitgenommen, die Federe gespannt und damit die Gegenkraft für den Anker des Magneten δ wesentlich erhöht. Hierbei klinkt sich der Hebel/ mit seiner Naseg an der Klinke h ein. Zugleich wird das Hemmwerk I durch k aufgezogen; da sich aber der Hebqlß
    *5 hinter den Stift ο gelegt hat, bleiben zunächst alle Teile in dieser Stellung, indem die Federe für die Auslöseerschwerung gespannt ist. Wird dann der Schalter durch die Bewegung des Schalters α um i8o° eingeschaltet (s. Abb. 3), dann kann der Hebel/n sich bewegen, so daß die Klinke η an ο vorbeigehen kann. Der Druckknopfd geht in seine Anfangslage zurück, da er ja durch einen Schlitz mit dem Hebel/ in Verbindung steht. Der Hebel, k gibt das Hemmwerki frei. Letzteres beginnt abzulaufen. Die Auslöseerschwerung bleibt aber zunächst bestehen, da ja die Verklinkung zwischen g und h noch nicht gelöst worden ist. Erst am Ende der Ablaufzeit des Hemmwerkes wird diese Verklinkung gelöst, und dann kann der Hebel/ in die Lage der Abb. 1 zurückkehren, in der die Federe nur eine Spannung für den normalen Betriebsstrom besitzt. Der Bedienende hat aber während des Ablaufes des Hemmwerkesi Zeit, den Knopf d wieder zu ziehen und so die Auslöseerschwerung· so lange aufrechtzuerhalten, bis er etwa an der Tourenzahl des Motors, an dem Zurückgehen des Zeigers an dem Strommesser erkennt, daß der Anlaßvorgang vorbei ist und nunmehr der normale Betriebszustand für den betreffenden Motor gekommen ist, in dem die Auslösefeder c nur für normale Betriebsstromstärke eingestellt ist.
    Ραϊενϊακspröch:
    Anordnung für Überstromschalter zum Schutz schwer anflaufender Motoren, bei denen während der Anlaßzeit eine Auslöseerschwerung für den Überstrommagneten durch zusätzliche Federn oder Spannen der Auslösefeder vorgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Einschalten die Auslöseerschwerung eingeschaltet und zugleich ein Zeithemmwerk gespannt wird, das nach erfolgtem Einschalten die Auslöseerschwerung für eine gewisse Zeit aufrechterhält, wonach der Bedienende in der Lage ist, von Hand die Auslöseerschwerung noch für eine weitere Zeit entsprechend den Anlaßbedingungen beizubehalten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEV22758D 1927-07-08 1927-07-08 Anordnung fuer UEberstromschalter zum Schutz schwer anlaufender Motoren Expired DE462103C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV22758D DE462103C (de) 1927-07-08 1927-07-08 Anordnung fuer UEberstromschalter zum Schutz schwer anlaufender Motoren

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV22758D DE462103C (de) 1927-07-08 1927-07-08 Anordnung fuer UEberstromschalter zum Schutz schwer anlaufender Motoren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE462103C true DE462103C (de) 1928-07-06

Family

ID=7580082

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEV22758D Expired DE462103C (de) 1927-07-08 1927-07-08 Anordnung fuer UEberstromschalter zum Schutz schwer anlaufender Motoren

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE462103C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE462103C (de) Anordnung fuer UEberstromschalter zum Schutz schwer anlaufender Motoren
AT267659B (de) Elektrischer Schutzschalter mit Auslöseanzeige
DE2006147A1 (de) Elektrischer Stern Dreieck Schalter
DE555470C (de) Einrichtung zum Einstellen kurzer Einschaltzeiten von elektrischen Stromkreisen
DE438474C (de) Motorschutzschalter
DE402100C (de) Sterndreieckschalter mit selbsttaetiger Nullspannungsausloesung
DE187645C (de)
DE434270C (de) Ausloeseeinrichtung an UEberstromschaltern
DE365796C (de) Schalter mit Motorantrieb
DE438518C (de) Zeitrelais, insbesondere fuer UEberstromrelais
DE283646C (de)
DE282315C (de)
DE496816C (de) Elektromagnetischer UEberstromschalter mit einer waehrend des Einschaltvorganges staerker gespannten Ankergegenfeder
DE627074C (de) Schalteinrichtung fuer Stromerzeugungsanlagen mit Sammlerbetrieb und einem die Dynamomaschine mit der Batterie ueber die Schaltkontakte eines Rueckstromschuetzes verbindenden, von Hand zu bedienenden Steuerschalter
DE962001C (de) Ein- oder mehrpoliger Kleinselbstschalter mit magnetischer und thermischer Ausloesung, z.B. in Anwendung als Motorschutzschalter und Tarifwaechter
DE342983C (de)
DE417451C (de) Sicherheitsanlassschalter fuer Drehstrommotoren
DE409957C (de) Schaltung von Erdschlussrelais
DE582456C (de)
DE446038C (de) Ausloeseanordnung fuer elektrische Schalter mit Hilfe einer Rollenklinke
DE182959C (de)
DE280416C (de)
DE285169C (de)
DE379422C (de) Fallklappenrelais fuer die Steuerung von Starkstrom
DE586093C (de) Selbstausschalter mit UEberstromausloeser und Wiedereinschaltvorrichtung