DE462103C - Anordnung fuer UEberstromschalter zum Schutz schwer anlaufender Motoren - Google Patents
Anordnung fuer UEberstromschalter zum Schutz schwer anlaufender MotorenInfo
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- DE462103C DE462103C DEV22758D DEV0022758D DE462103C DE 462103 C DE462103 C DE 462103C DE V22758 D DEV22758 D DE V22758D DE V0022758 D DEV0022758 D DE V0022758D DE 462103 C DE462103 C DE 462103C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
- H02H7/00—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
- H02H7/08—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for dynamo-electric motors
- H02H7/085—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for dynamo-electric motors against excessive load
- H02H7/0855—Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for dynamo-electric motors against excessive load avoiding response to transient overloads, e.g. during starting
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AH
6. JULI 1928
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 c GRUPPE
Voigt & Haeffner Akt-Ges. in Frankfurt a. M.*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Juli 1927 ab
Bei dem Anlauf von größeren Drehstrommotoren steigt die Anlaufstromstärke weit
über das normale Maß hinaus, so daß der für den regulären Betrieb eingebaute Überlastungsschutz
zum Ansprechen kommt und infolgedessen ein unerwünschtes Abschalten während der Anlaufperiode eintreten kann.
Man ist daher dazu übergegangen, während der Anlaufzeit durch Einwirkungen auf die
ίο die Abschaltung einleitenden Überstromrelais
die Auslösestromstärke heraufzusetzen, indem man die Gegenfederung dieses Relais stärker
spannt oder zusätzliche Federn hinzugefügt hat. Hierbei ist man davon abhängig, daß
der Bedienende diese Auslöseerschwerung während der Anlaufzeit in Tätigkeit setzt
bzw. so lange aufrechterhält, bis der Motor die volle Tourenzahl erreicht hat und somit
die Anlaufperiode vorüber ist. Bei Motoren, bei denen die Anlaßbedingungen fast stets
die gleichen sind, konnte man dazu übergehen, beim Einschalten diese Auslöseerschwerung
durch ein Uhrwerk für eine gewisse Zeit aufrechtzuerhalten, wobei die x\blaufzeit
des Uhrwerkes einer normalen Anlaufzeit angepaßt war. Es treten aber häufig Fälle, besonders für sehr schwere Motoren,
auf, bei denen die Anlaufzeit je nach der vorhandenen Belastung usw. ganz verschiedenartig
ist, ferner aber die Schalter sich so schwer einschalten lassen, daß der Bedienende
für die Einschaltung· beide Hände notwendig hat und somit nicht in der Lage ist, das stärkere Spannen der Auslösefedern
während des Eins ehalt ens mit der anderen Hand" zu bewirken. Um nun auch dieser Forderung
entsprechen zu können, wird bei der vorliegenden Neuerung wohl auch ein Zeithemmwerk
nach erfolgtem Einschalten für eine kurze Zeit in Tätigkeit gesetzt; aber dieses
Zeitwerk wird von dem Bedienendem vor der Einschaltung von Hand aufgezogen, und
zugleich ist hiermit die Einrichtung getroffen, daß nach erfolgter Einschaltbewegung,
nach der ja der Bedienende seine Hand wieder frei hat, dieser die Auslöseerschwerung·
von Hand mechanisch für eine so lange Zeit aufrechterhalten kann, bis der Anlaufstrom
nach Erreichung der normalen Tourenzahl auf den normalen Betriebsstrom zurückgegangen
ist. Die Mechanik des Einschaltens geht also so vor sich, daß der Schaltwärter zunächst durch Spannen die Auslöseerschwerung
durch Aufziehen eines Hemmwerkes spannt, dann den Schalter einlegt, wonach das Zeithemmwerk zunächst die Auslöseerschwerung
aufrechterhält, während das weitere Aufrechterhalten der Auslösaerschwerung
weiter durch den Schaltwärter vor sich gehen muß.
*; Von dem Patentsitcher ist als der Erfinder angegeben worden:
Üipl.-Ing. Carl Roth in Friesenheim b. Ludwigshafen a. Rh.
Claims (1)
- Eine der Ausführungsformen ist in der Zeichnung· dargestellt, α ist der Handhebel des betreffenden Schalters, b der Auslösemagnet mit seiner Einsteplfeder c. Durch den Knopf d kann diese Feder mittels der Einwirkung der Hebeln und / stärker gespannt werden. / hat einen Ansatz g. It ist eine Klinke, die unter Einwirkung eines Uhrwerkes i steht, das durch einen Hebejl k, der an eίο angelenkt ist, aufgezogen werden kann. I ist die Gegenfeder des Uhrwerkes. Durch a kann ein Hebel m bewegt werden, der auf eine lenkeinrichtung η einwirkt, die mit einem Ansatz ο am Druckknopf d in Einklang kommen kann. Abb. ι zeigt die Anordnung vor Beginn der Einschaltbewegung1. Zieht der Schaltwärter am Knopf d (Abb. 2), so wird mittels des Hebels « der Hebel / mitgenommen, die Federe gespannt und damit die Gegenkraft für den Anker des Magneten δ wesentlich erhöht. Hierbei klinkt sich der Hebel/ mit seiner Naseg an der Klinke h ein. Zugleich wird das Hemmwerk I durch k aufgezogen; da sich aber der Hebqlß*5 hinter den Stift ο gelegt hat, bleiben zunächst alle Teile in dieser Stellung, indem die Federe für die Auslöseerschwerung gespannt ist. Wird dann der Schalter durch die Bewegung des Schalters α um i8o° eingeschaltet (s. Abb. 3), dann kann der Hebel/n sich bewegen, so daß die Klinke η an ο vorbeigehen kann. Der Druckknopfd geht in seine Anfangslage zurück, da er ja durch einen Schlitz mit dem Hebel/ in Verbindung steht. Der Hebel, k gibt das Hemmwerki frei. Letzteres beginnt abzulaufen. Die Auslöseerschwerung bleibt aber zunächst bestehen, da ja die Verklinkung zwischen g und h noch nicht gelöst worden ist. Erst am Ende der Ablaufzeit des Hemmwerkes wird diese Verklinkung gelöst, und dann kann der Hebel/ in die Lage der Abb. 1 zurückkehren, in der die Federe nur eine Spannung für den normalen Betriebsstrom besitzt. Der Bedienende hat aber während des Ablaufes des Hemmwerkesi Zeit, den Knopf d wieder zu ziehen und so die Auslöseerschwerung· so lange aufrechtzuerhalten, bis er etwa an der Tourenzahl des Motors, an dem Zurückgehen des Zeigers an dem Strommesser erkennt, daß der Anlaßvorgang vorbei ist und nunmehr der normale Betriebszustand für den betreffenden Motor gekommen ist, in dem die Auslösefeder c nur für normale Betriebsstromstärke eingestellt ist.Ραϊενϊακspröch:Anordnung für Überstromschalter zum Schutz schwer anflaufender Motoren, bei denen während der Anlaßzeit eine Auslöseerschwerung für den Überstrommagneten durch zusätzliche Federn oder Spannen der Auslösefeder vorgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Einschalten die Auslöseerschwerung eingeschaltet und zugleich ein Zeithemmwerk gespannt wird, das nach erfolgtem Einschalten die Auslöseerschwerung für eine gewisse Zeit aufrechterhält, wonach der Bedienende in der Lage ist, von Hand die Auslöseerschwerung noch für eine weitere Zeit entsprechend den Anlaßbedingungen beizubehalten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV22758D DE462103C (de) | 1927-07-08 | 1927-07-08 | Anordnung fuer UEberstromschalter zum Schutz schwer anlaufender Motoren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV22758D DE462103C (de) | 1927-07-08 | 1927-07-08 | Anordnung fuer UEberstromschalter zum Schutz schwer anlaufender Motoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE462103C true DE462103C (de) | 1928-07-06 |
Family
ID=7580082
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV22758D Expired DE462103C (de) | 1927-07-08 | 1927-07-08 | Anordnung fuer UEberstromschalter zum Schutz schwer anlaufender Motoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE462103C (de) |
-
1927
- 1927-07-08 DE DEV22758D patent/DE462103C/de not_active Expired
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