DE446038C - Ausloeseanordnung fuer elektrische Schalter mit Hilfe einer Rollenklinke - Google Patents

Ausloeseanordnung fuer elektrische Schalter mit Hilfe einer Rollenklinke

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DE446038C
DE446038C DEV20330D DEV0020330D DE446038C DE 446038 C DE446038 C DE 446038C DE V20330 D DEV20330 D DE V20330D DE V0020330 D DEV0020330 D DE V0020330D DE 446038 C DE446038 C DE 446038C
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Germany
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electrical switches
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roller pawl
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Expired
Application number
DEV20330D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing H C Max Vogelsang
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voigt and Haeffner AG
Original Assignee
Voigt and Haeffner AG
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/50Manual reset mechanisms which may be also used for manual release
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    • H01H2071/506Latching devices between operating and release mechanism using balls or rollers in the latching device

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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBENAM 20. JUNI 1927
REiCHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
-JVe 446038 -KLASSE 21 c GRUPPE
(V20330 VIIII21C5) Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 2. Juni 1927.
Voigt & Haeffner Akt-Ges. in Frankfurt a. M.*).
Auslöseanordnung für elektrische Schalter mit Hilfe einer Rollenklinke. Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Juni 1925 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Auslöseeinrichtungen an Apparaten, Überstromrelais usw. und soll dazu dienen, die Zeit, die für das .Arbeiten der eigentlichen Auslöseeinrichtung benötigt wird, zu verringern, d. h. die Abschaltzeit 2wecks Schnellabschaltung zu verkleinern. Sie beruht auf dem Grundgedanken, daß die Betätigung der Auslöseeinrichtung, die mechanisch oder elektrisch erfolgen kann, in an sich bekannter Weise durch das Abgleiten einer Rollenklinke erfolgt. Erfindungsgemäß ist der Weg, den diese Rollenklinke zurückzulegen hat, abhängig von derjenigen Stromstärke, die vor Eintritt der Aus-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr.-Ing. h. c. Max Vogelsang in Frankfurt a. M.
lösestromstärke bereits vorhanden ist, d. h. die Verklinkung besitzt nicht in der üblichen Weise eine feste Stellung, sondern sie ist in Bewegung befindlich, und zwar wird die Stellung dann von der im Schalter herrschenden Stromstärke abhängig gemacht. Es wird also einmal mit zunehmender normaler Stromstärke die bei Eintreten von Überstrom durch die Auslösung erforderliche Zeit verringert.
ίο Wesentlich ist weiter, daß die Verklinkung sich betriebsmäßig in einer gewissen Beweigung befindet und also zwecks Auslösung nicht erst von der Ruhe in die Bewegung überzugehen braucht.
Eine der Ausführungsformen ist schematisch auf der Zeichnung in Abb. 1 und' 2 dargestellt. An dem Hebel a, durch dessen Bewegung der Schalter ausgelöst wird bzw. der den Schalthebel selbst darstellt, ist eine Rolle b angebracht, die bei normalem Betriebszustand auf der Fläche einer Kreisbahn des Hebels c aufruht. Die Feder d versucht den Hebel α und hiermit die Rolle & nach unten zu drücken. Diese Bewegung wird durch c zunächst aufgehalten. Die Kreisbahn c ist um den Drehpunkt e drehbar. Ihre Stellung wird festgelegt durch zwei an dem mit c verbundenen Hebel / angreifende Kräfte. Art / ist der Kern g eines Magneten h angelenkt, der durch die im Stromkreis auftretende Stromstärke gespeist wird. Es wird also je nach der auftretenden Stromstärke h der Kern 0· mehr oder weniger in den Magneten hineingezogen werden. Dieser Bewegung wirkt eine Gegenfeder i entgegen. Die Stellung von c ist demnach abhängig von der in der Wicklung h vorhandenen Stromstärke, d. h. c wird sich entsprechend der Stromstärke h in einer dauernden. Bewegung befinden. Je mehr die Stromstärke h ansteigt, desto mehr dreht sich der Hebel c im Uhrzeigersinn und desto geringer ist die Zeit, die die Rolle b braucht, um von c abzugleiten. Dadurch, daß aber c dauernd in Bewegung ist, wird zugleich erreicht, daß die Verklinkung zwischen b und c nie völlig in Ruhe ist, also die sonst notwendige Zeit, vom Ruhezustand in den Bewegungszustand für die Verklinkung zu gelangen, ist bei der vorliegenden Anordnung nicht mehr notwendig. Infolgedessen wird ein wesentlich schnelleres Abgleiten von b an. c und damit ein Ausschalten entsprechend Abb. 2 erreicht. In der Zeichnung ist angeordnet, daß durch das Abgleiten von b der Schalter mechanisch zum Abschalten kommt. An Stelle einer solchen Anordnung kann auch eine elektrische Betätigung treten.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Auslöseanordnung für elektrische Schalter mit Hilfe einer Rollenklinke, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslöseglied der Rollenklinke von einer elektromagnetischen Vorrichtung so beherrscht wird, daß auch bei geschlossener Verklinkung entsprechend dem Schwanken der Stromstärke der eine Klinkenteil sich in einer gewissen Bewegung befindet und seine Stellung jeweils durch die im Schalter herrschende Stromstärke bestimmt wird.
    Mh. 2
DEV20330D 1925-06-20 1925-06-20 Ausloeseanordnung fuer elektrische Schalter mit Hilfe einer Rollenklinke Expired DE446038C (de)

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