DE46201C - Kettenscheermaschine mit elektrischer Ausrückung - Google Patents

Kettenscheermaschine mit elektrischer Ausrückung

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DE46201C
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DE
Germany
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thread
guide
chain cutter
electrical release
plates
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT46201D
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English (en)
Original Assignee
J. A. WlEDERSHElM, Advokat in Philadelphia, V' St. A
Publication of DE46201C publication Critical patent/DE46201C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02HWARPING, BEAMING OR LEASING
    • D02H13/00Details of machines of the preceding groups

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Mechanismus zum selbstthätigen Abstellen der Maschine besteht aus einem drehbaren Fadenführer, welcher bei normalem Gang der Maschine in gehobener Stellung ist, im Falle eines Fadenbruches sich jedoch senkt und hierdurch einen elektrischen Stromkreis schliefst, in welchen dieser Fadenführer eingeschaltet ist.
Die durch den Schlüfs des Stromkreises erzeugte magnetische Kraft wirkt auf einen Arm, welcher eine auf der Triebwelle sitzende Muffe arretirt und infolge dessen die Verschiebung des Treibriemens von der festen auf die lose Riemscheibe verursacht. .
Gleichzeitig mit der Verschiebung des Riemens wird auch die Lage derjenigen Spulenreihe, in welcher ein Faden gerissen ist, mittelst eines anderen Elektromagneten angezeigt.
Auf beiliegenden Zeichnungen stellt:
Fig. ι die Ansicht des neuen Abstellmechanismus von der Seite und
Fig. 2 denselben im Grundrifs dar.
Fig. 3 zeigt einen besonderen Theil des Mechanismus mit den Fadenführern, von der Seite gesehen, und
Fig. 4 dieselben Theile wie in Fig. 3, von oben gesehen.
Fig. 5 zeigt den Ausrückungsmechanismus im Aufrifs und
Fig. 6 denselben von oben gesehen.
Fig. 7 und 8 zeigen eine veränderte Construction der in Fig. 3 und 4 dargestellten Theile.
A sind die auf gewöhnlich übliche Weise gebauten Spulengestelle einer Scheermaschine.
An den Pfosten B dieser Gestelle sind Platten C von Kupfer oder anderem entsprechenden Metall befestigt, welche mit den Drähten JD verbunden sind, die zu der elektrischen Batterie E führen.
F sind die Fadenführer, welche drehbar an den Platten F1 von Kupfer oder anderem Metall befestigt sind. Letztere sind 'mit Drähten D1 verbunden, welche an den Pfosten B befestigt sind. Die Fadenführer F endigen in seitwärts abstehende Schenkel G, welche in Berührung mit den Platten C sind, indem sie sich an dieselben anlegen, wenn das durch die Oese des Führers laufende Garn gebrochen oder ohne Spannung ist. Ist aber der Faden in normaler Spannung, so hält er die Oese des Führers oben und folglich auch den Schenkel G in einem Abstand von und aufser Berührung mit der Platte C, wie Fig. 3 zeigt.
Die Platten F1 mit den Führern F stehen durch die Drähte D1 mit der Leitung D3 in Verbindung, in welche der Elektromagnet P des Auslösungshebels eingeschaltet ist. Die Leitung D3 führt nach dem einen Pol einer Batterie E, deren anderer Pol mit der Leitung D* in Verbindung steht, welche nach den Platten C der Spulengestelle führt.
Alle Platten C und F1 sind somit zwischen den beiden Leitungen D3 und D1 in Stromkreise eingeschaltet, welche unter normalen Verhältnissen offen sind. In einen jeden dieser Stromkreise ist ein Elektromagnet R eingeschaltet, durch welchen beim Fadenbruch ein Zeiger Q bewegt wird, mittelst dessen sofort diejenige Spulenreihe erkannt wird, in welcher ein Faden gerissen ist.
So lange wie das Garn richtig von den Spulen der Spulengestelle nach dem Kettenbaum oder dem zur Aufnahme der Kette dienenden Theil läuft, werden alle Führer F durch die Spannung des durch die Oesen laufenden Garnes in gehobener Stellung gehalten. Sobald aber ein Faden reifst, wird derjenige Führer, bei welchem dieses geschieht, nicht mehr oben gehalten, sondern fällt in die punktirte Stellung, Fig. 3, herunter, wodurch der Stromkreis zwischen den beiden Polen der Batterie durch die Leitungen*D3 D4 geschlossen und die Kerne der Elektromagnete P und R magnetisch werden.
Der erstere setzt den Ausrücker J in Thätigkeit, und zwar dadurch, dafs der drehbare verticale Arm N, vom Magneten P angezogen, sich so dreht, dafs sein unteres Ende sich über den Daumen M der Muffe K1 stellt.
Hierdurch wird diese Muffe, welche sich lose auf der Welle L dreht, zum Stillstand gebracht. Dicht neben derselben sitzt die mit dem Ausrücker / verbundene Muffe K, welche sich nicht auf der Welle L drehen, sondern sich nur auf derselben verschieben kann. Die beiden Muffen K und K1 sind an den Berührungsflächen mit schrägen Bahnen versehen, so dafs, wenn die Muffe K1 mittelst des Armes N zum Stillstand gebracht wird, die andere Muffe K mit ihren Bahnen auf den Bahnen der Muffe K1 gleiten und sich längs der Welle L nach aufsen verschieben mufs. Hierdurch wird aber der Ausrücker / gedreht, und infolge dessen schiebt der Riemenlenker H den Riemen von der festen auf die lose Scheibe und bringt die Maschine zum Stillstand.
Die Elektromagnete R R sind in Abzweigungen der Leitung D3 Di eingeschaltet, und beim Bruch eines Fadens wirkt der zur betreffenden Spulenreihe gehörende Magnet anziehend auf den Zeiger Q, Fig. 1 und 4. Es können entweder die Drähte D oder D1 um die Magnetkerne R gewickelt sein und alle Zeiger, deren Anzahl gleich derjenigen der verticalen Spulenreihen ist, können in einem für die Beobachtung der Zeigerbewegung passenden Kasten angeordnet sein.
Man wird durch den Ausschlag des betreffenden Zeigers im Falle von Fadenbruch sofort davon in Kenntnifs gesetzt, wo der Faden gerissen ist. Letzterer kann dann sofort wieder angeknüpft werden, worauf der Führer F sich hebt und von der Platte C sich entfernt, den Stromkreis unterbrechend.
Nun wird der Ausrückhebel J von Hand bewegt, so dafs der Riemen auf die feste Scheibe zu liegen kommt, wodurch auch die Muffen K und K1 ihre Normalstellung wieder einnehmen und die Maschine wieder in Gang gesetzt wird. Aus der Zeichnung ist ersichtlich, dafs die Führer ganz dicht an den Spulen sitzen, wodurch ein rasches Eingreifen des Abstellmechanismus der Maschine erzielt wird.
In Fig. 7 und 8 ist eine andere Construction des Führers F dargestellt; derselbe ist zum Verschieben in Lagern an der Platte F1 eingerichtet, wodurch der seitliche Arm G beim Herabsinken des Führers in Berührung mit einer Schulter der Platte C kommt oder je nach Belieben mit dem Ende dieser Platte selbst. In beiden Fällen sind die Arme G unnöthig, da die Führer direct in Berührung mit den Platten C oder Schultern derselben gebracht werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Scheermaschine mit einem an jeder Spule des Spulengestelles angebrachten, in einen offenen Stromkreis DD1 zwischen den leitenden Platten C F1 eingeschalteten drehbaren oder verschiebbaren, als Fadenführer dienenden Hacken FG, wobei die selbsttätige Ausrückung der Maschine im Falle des Fadenbruches durch den durch den Fall des Fadenführers bewirkten Stromschlufs mittelst des Elektromagneten P, des Armes N und der beiden auf der Triebwelle L sitzenden, mit schrägen Gleitbahnen versehenen Muffen K und K1 bewirkt wird (wie in Fig. 1 bis 8).
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT46201D Kettenscheermaschine mit elektrischer Ausrückung Expired - Lifetime DE46201C (de)

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