DE46191C - Klöppel für Flechtmaschinen - Google Patents

Klöppel für Flechtmaschinen

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DE46191C
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DENDAT46191D
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Original Assignee
A. BÜSCHE in Schwelm
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • D04C3/02Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
    • D04C3/14Spool carriers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der Erfindung hat den Zweck, die üblichen Belastungsgewichte der Klöppel durch Spannfedern zu ersetzen, um die Arbeitsgeschwindigkeit der Klöppelmaschinen erhöhen zu können. Spannfedern an Stelle der Belastungsgewichte sind bereits im Jahre 1861 durch den Amerikaner Sloan (engl. Patent No. 2604) eingeführt und seine Construction ist durch Andere fortentwickelt worden, allein ohne günstigen Erfolg, da die Fadenspannung dabei abhängig blieb von den beim Klöppellauf eintretenden, die Qualität des Geflechtes beeinträchtigenden periodischen Spannungsveränderungen der Feder. Die Unabhängigkeit der Fadenspannung von dem wechselnden Abstand des. Klöppels vom Flechtpunkt — eine Unabhängigkeit, die sich bei der Anwendung von Belastungsgewichten von selbst ergiebt — wurde für die Federspannung erst erreicht vermittelst der durch Patent No. 39586 geschützten Einrichtung, bei welcher diese Aufgabe durch eine periodische, den Veränderungen der freien Fadenlänge entsprechende Verstellung des Befestigungspunktes der Spannungsfeder und die hieraus resultirende Erhaltung ihres Spannungszustandes gelöst worden ist.
Durch die vorliegende Erfindung wird die gleiche Aufgabe erfüllt, ohne dafs eine Verschiebung des Befestigungspunktes der Spannungsfeder erforderlich wird, und hierdurch der Vortheil erhalten, dafs die an der Klöppelmaschine hinzutretenden Neuerungen sich sämmtlich am Klöppel selbst anbringen lassen.
Fig. ι bis 3 der beiliegenden Zeichnung zeigen die die Erfindung verkörpernde Einrichtung in zwei Ansichten und einem Grundrifs. Die die Spannung des Klöppelfadens erzeugende Feder c, Fig. 1 und 2, ist an einem an dem Spulenträger α befestigten, in einen Haken endenden Arm r gehängt. Die Uebertragung der Fadenspannung auf den Klöppelfaden erfolgt durch den nach Mafsgabe des wechselnden Abstandes zwischen Klöppel und Flechtpunkt dem Anzug des Klöppelfadens folgenden Fadenführer g, der beim Aufzug durch den Spannungswiderstand der Feder c belastet wird. Diese Belastung vermitteln zwei zu einem Stück vereinigte und auf den Stift η an dem Spulenträger α drehbar aufgesteckte Scheiben dd1 dadurch, dafs eine an dem Fadenführer angreifende Schnur e um die Scheibe d geschlungen und eine an die Spannungsfeder angreifende Schnur/um die kleinere Scheibe d1 gewickelt ist. Die Scheibe d ist kreisrund und die Scheibe dl unrund (annähernd elliptisch oder hebedaumenförmig), und es ist letztere gegen erstere so gestellt, dafs der tiefsten Stellung des Fadenführers g — kleinster Abstand des Klöppels vom Flechtpunkt — eine Aufwickelungsstelle vom gröfsten Radius der Scheibe d1 und der höchsten Stellung des Fadenführers — gröfster Abstand des Klöppels vom Flechtpunkt — eine Aufwickelungsstelle vom kleinsten Radius der Scheibe d1 entspricht. Infolge dessen steigert sich das durch die Scheiben d άλ gegebene Uebersetzungsverhältnifs um so mehr, je stärker die Feder ausgezogen, je gröfser also ihr Spannungswiderstand geworden. Die unrunde Form der Scheibe di ist derart gestaltet, dafs sämmtliche während des Auszuges der Feder eintretenden Spannungsunterschiede derselben bezüglich ihrer
Wirkung auf die um den Umfang der grofsen Scheibe d gelegte Schnur e möglichst vollständig zur Ausgleichung gelangen. Hieraus resultirt, dafs die Belastung, welche der Fadenführer durch die Spannfeder erfährt, sich nicht mit der Verticalverschiebung desselben ändert und mithin die Unabhängigkeit der Fadenspannung von dem wechselnden Abstande des Klöppels vom Flechtpunkt für die vorliegende Klöppelconstruction gesichert wird. Es ist klar, dafs man die gleiche Wirkung erhält, wenn man die Gestaltung des Umfanges der beiden Scheiben d dx gegen einander in der Weise austauscht, dafs der Umfang der kleineren Scheibe ^1 kreisrund und der Umfang der gröfseren Scheibe d unrund gehalten und die Excentricität der letzteren hierbei so angeordnet wird, dafs ihr kleinster Radius der höchsten Stellung des Fadenführers entspricht.
Lassen die Ansprüche an die zu fertigende Waare geringe Verschiedenheiten in der Spannung des Klöppelfadens zu, so kann man den beabsichtigten Zweck auch genügend erzielen, ohne dafs man eine der Scheiben d bezw. dx unrund gestaltet, vorausgesetzt, dafs man das Verhältnifs der Durchmesser der Scheiben genügend grofs macht. Da die Spannfeder die kleinere Scheibe bethätigt und die gröfsere Scheibe den Fadenführer beeinflufst, so wird der Weg des Spannungsfederendes, verglichen mit dem Wege des Fadenführers, sich nach dem Verhältnifs der Scheibendurchmesser verkleinern. Mit dem verminderten Auszuge der Feder nimmt aber zugleich der Unterschied zwischen den Spannungen der Feder in ihren Endzuständen ab. Man ist zwar infolge der durch die Scheiben d dl gegebenen Kraftübertragung genöthigt, eine Feder anzuwenden, die einen um diese Uebersetzung stärkeren Spanhungswiderstand aufweist; allein trotzdem läfst sich, wie Versuche bestätigt haben, der Spannungsunterschied bei der stärkeren, weniger ausgezogenen Feder kleiner machen als derjenige bei der entsprechenden schwächeren und mehr ausgezogenen Feder; auch wird derselbe überdies in der Wirkung auf den Fadenführer nach Mafsgabe des Uebersetzungsverhältiiisses der Scheiben d J1 auf einen geringen Bruchtheil reducirt.
Die sonstigen constructive!! (für die Erfindung nicht wesentlichen) Anordnungen des zur Darstellung gebrachten Klöppels sind folgende:
Der untere Theil des Spulenstiftes m ist entsprechend verstärkt für die Auflage der Garnspule und ferner mit einem Schlitz versehen zur Aufnahme des Sperrhebels /, welcher, bei vollendetem Aufzuge des Fadenführers g durch den Arm i desselben gehoben, zur Ausschaltung gelangt. Die kleine Druckfeder k unterstützt den Rückschlag des Sperrhebels.
Der obere Theil des Spulenstiftes hat eine Nuth zur Aufnahme einer das ungewollte Heben der Garnspule behindernden Blattfeder o, welche beim Auswechseln der Garnspule entsprechend zurückgedrückt wird.
Der Ausrückstift gx des Fadenführers g veranlafst bei Fadenbruch die Ausrückung . der Klöppelmaschine in der bekannten Weise.

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch:
    Klöppel für Flechtmaschinen, bei denen zwischen Spannungsfeder und Fadenführer zwei mit einander verbundene Scheiben d d1 eingeschaltet sind, welche beim Klöppellauf die Wirkung der Spannungsfeder auf den Fadenführer so übertragen, dafs ungeachtet der periodischen Aenderungen der Federspannung die Fadenspannung constant bleibt oder nur zwischen engen, die Qualität des Geflechtes nicht beeinträchtigenden Grenzen wechselt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT46191D Klöppel für Flechtmaschinen Expired - Lifetime DE46191C (de)

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