DE460880C - Brennkraftmaschine mit sternfoermig angeordneten Zylindern - Google Patents

Brennkraftmaschine mit sternfoermig angeordneten Zylindern

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DE460880C
DE460880C DEA50199D DEA0050199D DE460880C DE 460880 C DE460880 C DE 460880C DE A50199 D DEA50199 D DE A50199D DE A0050199 D DEA0050199 D DE A0050199D DE 460880 C DE460880 C DE 460880C
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WALDEMAR KEMPF DIPL ING
ZDRAVKO ALBALA
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WALDEMAR KEMPF DIPL ING
ZDRAVKO ALBALA
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    • F02B75/16Engines characterised by number of cylinders, e.g. single-cylinder engines
    • F02B75/18Multi-cylinder engines
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    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B9/00Reciprocating-piston machines or engines characterised by connections between pistons and main shafts, not specific to groups F01B1/00 - F01B7/00
    • F01B9/04Reciprocating-piston machines or engines characterised by connections between pistons and main shafts, not specific to groups F01B1/00 - F01B7/00 with rotary main shaft other than crankshaft
    • F01B9/06Reciprocating-piston machines or engines characterised by connections between pistons and main shafts, not specific to groups F01B1/00 - F01B7/00 with rotary main shaft other than crankshaft the piston motion being transmitted by curved surfaces
    • F01B2009/061Reciprocating-piston machines or engines characterised by connections between pistons and main shafts, not specific to groups F01B1/00 - F01B7/00 with rotary main shaft other than crankshaft the piston motion being transmitted by curved surfaces by cams
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description

  • Brennkraftmaschine mit sternförmig angeordneten Zylindern. Bremskraftmaschinen mit sternförmig angeordneten Zylindern, deren Kolben mittels Rollen auf eine umlaufende Kurvenbahn wirken, sind bekannt. Die bekannten Maschinen besitzen den Nachteil, daß durch die schiefe Bahn auf die Kolben Seitendrücke einwirken. die entweder durch Gleitbahnen oder Hebelvorrichtungen aufgefangen werden.
  • Die vorliegende Erfindung unterscheidet sich von den bisher bekannten dadurch, daß bei ihr durch Anordnung zweier gegenläufiger Nockensysteme die Kraft der entzündeten Gase so in Komponenten zerlegt wird, dal3 die Kolben nicht durch Seitenkräfte beansprucht werden. Infolgedessen ist es auch möglich. den Kolben doppelt wirken zu lassen und dann die Kolbenstange ohne Anordnung eines Kreuzkopfes durch eine Stopfbuchse zu führen. Der hierdurch gewonnene Arbeitsraum kann bei Anwendung des Zweitaktverfahrens zum Ansaugen und Vorkomprimieren des Gemisches benutzt werden. Zwischen den Nockenbahnen und Rollen ist eine innige, aber doch elastische Verbindung vorgesehen. so daß Unregelmäßigkeiten, sei es durch 'Unebenheit in den Nockenbahnen, sei es durch Fehlzündungen der Maschine, keine Veranlassung zu Geräuschen und zum Klappern geben. Ein hinausgehender Kolben ist mit dem gegenüberliegenden hineingehenden Kolben durch ein federndes Mittel derart verbunden, daß die Rollen jederzeit fest gegen die Nockenbahnen gedrückt werden. Die federnden Mittel sind :so angeordnet, daß sie die Rollen stets in Richtung der treibenden Kraft gegen die Nockenbahnen drücken.
  • Die vorliegende Erfindung ist an die Anzahl der Zylinder und Nockenbahnen nicht gebunden. Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einer Ausführungsform dargestellt, und zwar in Abb. i im Seitenriß und in Abb. a im Aufriß. Auf der Welle a -(siehe Abb. i) sind zwei \ ockenscheiben b und c hefestigt. Zwischen diesen ist die Scheibe d angeordnet, die auf der Welle a mittels Rollen gelagert ist. Die Scheiben d und c sind durch zwei Kegelräder derart miteinander verbunden. daß einer Drehung der Scheibe d eine Drehung der Scheibe c, somit auch der Welle cc und der Scheibe d, in entgegengesetzter Richtung entspricht. Die Nockenbahneu d, h und c sind von einem feststehenden Gehäuse umschlossen. auf dem sternförmig die Zylinder g angeordnet sind. Am freien Ende der Kolbenft sind je drei Rolleni auf einem Bolzen k angeordnet, die jede auf einer der drei Norkenscheiben d, b oder c laufen. Die Zwischenkegelräder e sind durch den Träger l (s. Abb. 2? mit dem Gehäuse fest verbunden. je zwei gegenüberliegende Kolben sind durch je einen federnden Querbalke:n n1 und die dazirischenliegenden Stangen n elastisch miteinander gekuppelt.
  • Die Maschine kann sowohl im Zweitakt als auch im Viertakt arbeiten.
  • Wenn im Zylinder ä 1 eine Zündung stattgefunden hat, wirkt der Druck der entzündeten Gase durch die Rollen i auf die 1V ockenscheiben b; d und c (in Abb. z nur d und c zu sehen;, die in Pfeilrichtung fortbewegt werden. Die hierbei am Kolben h auftretenden Seitendrücke heben sich gegenseitig auf. Die auf die Scheiben b und -c wirkenden Drehmomente werden unmittelbar auf die Welle übertragen, das Drehmoment an der Scheibe d dagegen durch die Kegelräder e wiederum auf die Scheibe c und somit ebenfalls auf die '\Ä'elle rG. Die entgegengesetzt umlaufenden Nockensysteme gewährleisten somit eine stets in der Achse der Zvlinder wirkende Kolbenkraft. In den Zylinderwänden sind S,cllitzz o entsprechend den oberen Lagen der Bolzen kvorgesehen.
  • Die zur Verbindung zweier gegenüberliegender Kolben dienenden Querfedern in sind so starb auszubilden, daß durch sie ein jeweils festes Anliegen der Rolleni gegen die \okkenbahnen bedingt ist. Die Beharrungskräfte. welche an den Kolben wirken, sind dabei zu berücksichtigen. Die hraschine eignet sich für alle Zwecke, bei denen bei hoher Kolbengeschwindigkeit eine niedrige Tourenzahl der Triebwelle erwünscht ist. Da am Kolben keine Reibungsverluste durch Seitendrücke auftreten, eignet sich die Maschine auch aus diesem Grunde für hohe Kolbengeschwindigkeiten und entsprechend hohe Leistung.--

Claims (1)

  1. PATENT A-IN ;sPr,L czIE-t, Brennkraftmäschine mit mehreren feststehenden, steinförmig angeordneten Zylindern und \'ochenbahnen, dic die Bewegung der Kolben steuern, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraft der entzündeten Gase- von jedem Kolben (1z* s gleichzeitig auf zwei zueinander in entgegengesetzter Richtung umlaufende \ ockensysteme (U; c, d) übertragen wird. so .daß keine Seitendrücke an den Kolben ,lt! auftreten. 2 l'Iaschine nach Anspruch r. dadurch gekennzeichnet, daß bei ?-, 6- und ro-Zvlinderrnaschinen je zwei einander gegen-überliegende Kolben t k` miteinander durch ein federndes Mittel (in, n', derart gekuppelt sind, daß die Pollen (i', stets in Richteng der treibenden Liraft fest auf die \ockenbahnen (Ü, c, d=r gedrückt werden und die Bewegung des einen Kolbens eine Bewegung des anderen Kolbens in gleicher Richtung bedingt.
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