DE459799C - Verfahren zur Herstellung von Wursthuellen aus Streifen tierischer Daerme - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Wursthuellen aus Streifen tierischer DaermeInfo
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Wursthüllen aus Streifen tierischer Därme. Es ist bekannt, Wursthüllen herzustellen durch Vereinigen einzelner Streifen tierischer Därme und diese Vereinigung durch Vernähen der Streifen an ihren Längskanten zu bewirken. Die in dieser Weise, also durch Vernähen, erzeugten Wursthüllen, stehen in ihrer Festigkeit, Haltbarkeit und Lebensdauer den einheitlichen, aus einem Stück bestehenden Därmen nicht nach, und außerdem wird durch die Naht erreicht, daß bei Verwendung von sogenannten Kranzdärmen die Wursthülle die den Kranzdärmen eigentümliche gewundene Form und krause Oherflächengestaltung nicht wieder annimmt, vielmehr die gerade Form und glatte Gestaltung der teureren Mitteldärme dauernd beibehält. Das sind Eigenschaften, die durch andere Verbindungsarten, z. B. auch durch Verkleben der Darmstreifen miteinander, nicht erzielt werden können. Aber einen schwerwiegenden Mangel weisen auch die vernähten Wursthüllen bisher noch auf. Das Nähen ruft naturgemäß eine Durchlöcherung der Hülle in der Naht hervor; die Nähte sind vom Anfang bis ztmi Ende. mit kleinen, t-ori den Nadelstichen herrührenden Löchern hehaftet. Die Folge hiervon i3t, daß diese Hüllen nicht für sogenannte Kochwurst, z. B. Leberwurst oder Brühwurst, benutzt werden können, da beim Füllen der Hülle und Kochen derselben durch die Durchlöcherungen das Fett der Wurst austreten würde. Hieraus ergibt sich, daß die vernähten Wursthüllen bisher nur eine recht beschränkte Verwendungsmöglichkeit bieten. Die Erfindung betrifft nun ein Verfahren, durch welches dieser Mangel unter völliger Beibehaltung der in dem Vernähen begründeten günstigen Eigenschaften beseitigt wird. Ihr M esen beruht darin, daß nach dem Vernähen der die Hülle bildenden Streifen die Nähte mit je einem besonderen schmalen Darmstreifen überklebt werden.
- Auf der Zeichnung ist das neue Verfahren beispielsweise näher erläutert, und zwar an einem sogenannten Beutel, d. h. an einer nur an einem Ende offenen Hülle. Es zeigt Abb. r den zur Herstellung des Beutels vorgerichteten Darmstreifen in Draufsicht, Abb. 2 den Darmstreifen in der mittleren Querachse gebrochen und zusammengelegt, Abb. 3 den zusammengelegten Streifen nach dein Vernähen, Abb. 4. den vernähten Darmstreifen im Querschnitt, Abb. 5 den fertigen Beutel im Querschnitt, wobei in Abb. 4. und 5 die Wandstärken stark vergrößert gezeichnet sind.
- Ein für die Herstellung des Beutels vorgerichteter Darmstreifena wird (mit der Fläche, die die Innenfläche der fertigen Hülle bilden soll, nach unten liegend) flach ausgebreitet und dann in der mittleren Querachse b gebrochen und zusammengelegt. Darauf werden je die vorderen und hinteren Längskanten der zusammengelegten beiden Teilea' und a" des Darmstreifens a in bekannter Weise miteinander vernäht. Die über die so gebildeten Nähte c und d überstehenden Ränder ,e, f bzw. g, lt der miteinander vernähten Streifenteilea ' und a" legt man um die Nähte c bzw. d nach oben bzw. unten vollständig um, derart, daß die beiden Rändere und g des oberen Teiles a' auf diesen und diejenigen f und la des unteren Teiles a" auf letzteren zu liegen kommen. Nunmehr werden die Nähte c und d mitsamt den zugehörigen umgelegten Ränderne, f bzw.g,lt mit je einem besonderen Darmstreifen i bzw. fa von entsprechender Breite unter Zuhilfenahme eines geeigneten Klebstoffes vollständig überklebt, wodurch die Nahtlöcher einen dichten Verschluß erhalten. Damit ist die Herstellung des Beutels im wesentlichen beendet. Die Hülle liegt aber noch mit ihrer Innenfläche nach außen und muß deshalb gewendet werden. Dies geschieht durch einfaches Hindurchziehen des geschlossenen Endes durch die Hülle, und damit ist letztere zur Aufnahme der Füllmasse bereit.
- In vorstehendem ist das neue Verfahren an der Herstellung eines Wurstbeutels beschrieben worden. Für Hüllen, die an beiden Enden offen sind, wird nicht ein um die mittlere Querachse zusammengelegter Darmstreifen verwendet, sondern man benutzt zwei einzelne Streifen. Im übrigen ist dann aber das Verfahren genau das gleiche, wie beschrieben.
- Letzteres ist natürlich auch bei Wursthüllen der Fall, die aus mehreren Streifen zusammengesetzt werden. In dem neuen Verfahren ist also der wesentliche Fortschritt erzielt, daß die aus miteinander vernähten Darmstreifen bestellenden Wursthüllen gegenüber den bisher nur vernähten vollkommen dicht sind, daher kein Austreten des Fettes beim Kochen der Wurst zulassen und infolgedessen auch für alle die Wurstarten benutzt werden können, welche bei der Erzeugung einem Kochprozeß unterworfen werden müssen, während vernähte Hüllen bisher nur für solche -\Vurst benutzbar waren, die nicht gekocht zu werden braucht. Nach dem neuen Verfahren sind daher die vernähten Hüllen für alle Wurstarten verwendbar, wodurch eine bedeutend größere Verwendungsmöglichkeit erzielt ist.
Claims (1)
- PATF.ITANSPRUCI3: Verfahren zur Herstellung von Wursthüllen aus Streifen tierischer Därme, bei welchem die Darmstreifen an ihren Kanten miteinander durch Vernähen vereinigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die über die Nähte (c, d) nach dem Vernähen vorstehenden Ränder (e,1 bzw. g, h) der Darmstreifen (a', a") nach oben bzw. unten vollständig umgelegt werden, worauf die Nähte (F, d) mitsamt den umgelegten Rändern (e, f bzw. g, lt) mit je einem besonderen Darmstreifen (i, h) von entsprechender Breite vollständig überklebt werden.
Priority Applications (1)
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| DE459799C true DE459799C (de) | 1928-05-12 |
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