DE370769C - Wasserdichter Mantel - Google Patents

Wasserdichter Mantel

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DE370769C
DE370769C DEB96149D DEB0096149D DE370769C DE 370769 C DE370769 C DE 370769C DE B96149 D DEB96149 D DE B96149D DE B0096149 D DEB0096149 D DE B0096149D DE 370769 C DE370769 C DE 370769C
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sleeve
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D3/00Overgarments
    • A41D3/02Overcoats
    • A41D3/04Raincoats

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)
  • Outer Garments And Coats (AREA)

Description

  • Wasserdichter Mantel. Die Erfindung bezieht sich auf wasserdichte Mäntel, bei welchen Ärmelstück und Schulterstück ein zusammenhängendes Ganzes bilden und unterscheidet sich von bekannten Mänteln dieser Art dadurch, daß die Ärmelstücke an dem Schulterstück kurvenartig ausgeschnitten sind, derart, daß bei Verbindung dieser Teile die Nähte auf der unteren Ärmelseite liegen, während das mit einer Halsöffnung sowie mit vorderen zwischen der Halsöffnung und den Ärmelstücken liegenden Schulterstücke und einem hinteren, mit einem Streifen versehenen Schulterteil ausgebildete Schulterstück mit dem eigentlichen Mantelteil an einer Stelle zwischen dem hinteren Schulterteil und dem zugehörigen lappenartigen Teil vernäht ist und an dem Mantelteil befestigte, über diesen hinausragende und an den vorderen Schulterstücken zu befestigende Stoffstreifen die Verbindung dieser Schulterteile mit einem abnehmbaren Kragen verdecken, welch letzterer an dem Schulterstück nahe der Halsöffnung zu befestigen ist.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Abb. i ist eine Vorderansicht, und Abb. 2 eine Rückansicht des Mantels; gewisse.Teile sind zwecks klarerer Veranschaulichung weggebrochen dargestellt.
  • Abb. 3 ist eine Draufsicht auf das Schulterstück.
  • Abb. q. veranschaulicht den eigentlichen, aus zwei Teilen bestehenden Mantelteil.
  • Abb. 5 zeigt das Taschenstück, während Abb. 6 den Mantelkragen darstellt.
  • Der Mantel gemäß vorliegender Erfindung besteht aus dem Schulterstück und dem eigentlichen Mantelteil mit verdeckt liegenden Nähten. Ein passendes Schulterstück zeigt die Abb. 3, welches aus einem mittleren Teil r, seitlichen Schulterteilen 2 und 3 sowie Vorderteilen q. und 5 zusammengesetzt ist. Die Halsöffnung 6 ist aus dem Schulterstück i bis 5, wie gezeigt herausgeschnitten. Auf jeder Seite des letzteren schließen sich mit diesem ein Ganzes bildende Ärmelstücke .7 und 8 an. Jedes Ärmelstück besteht aus einem Unterarmteil g und einem Oberarmteil io. Der Stoff zwischen dem Unterarmteil g und dem Schulterteil i ist im Sinne der kurvenartigen Linie ii und 12 weggeschnitten, so daß ein lappenartiger Teil i' geschaffen wird, welcher durch Zusammenlegen des Stoffes nach der Linie 5i verdoppelt werden kann. Auf diese 'Weise wird ein Schulterstückteil hergestellt, welches sich dem eigentlichen Mantelteil genau anpaßt, während durch Zusammennähen der in den Abb. i und 2 gezeigten Ärmelstücke 9, io an ihren Stoßkanten g', io' eine Naht unterhalb der Ärmel entsteht (Abb. 3). Da außerdem die Ärmel ein Ganzes mit dem Schulterstück bilden, fällt die übliche über die Schulter verlaufende Naht fort.
  • Der eigentliche Mantelteil ist in, Abb. 4. veranschaulicht und besteht im wesentlichen aus zwei Teilen 15 und 16 ohne Seitennähte. Pieser Mantelteil besteht aus einem länglichen Stoffstreifen, der durch eine untere Kante 17, eine vordere Kante 18, eine obere Kante ig und eine hintere Kante 2o, die bei 2i absetzt, begrenzt wird. An der Stelle 21 werden beide Teile 15 und 16 vernäht. Längs der oberen Kante i9 eines jeden der Teile 15 und 16 sind die Armlöcher 23 vorgesehen, deren Kanten mit den Kanten 24 und 25 des Schulterstückes vernäht werden. Jeder Teil 15, 16 ist an der vorderen Kante 18 mit besonderen Stoffstreifen 27 und 28 besetzt, welche über die ersteren hinausstehen und sich über die Vorderteile .l und 5 des Schulterstückes legen. Die eine Kante 18 ist mit einem vorspringenden Ansatzstreifen 31 versehen, welcher über die vordere offene Kante des Mantels greift.
  • Längs der oberen Kante ig eines jeden :Mantelteiles 15, 16 sind Ventilationsöffnungen 33 vorgesehen, welche von Einfassungsösen 3.1 umschlossen sind. Außerdem können ähnliche Ventilationsöffnungen 35 unterhalb der. Armlöcher 23 angebracht werden.
  • Der 'Mantelkragen 4.5 ist nach der Abb. 6 mit vorspringenden spitzen Enden .16 ausgestattet, von denen jedes mit Knopflochern 4.7 versehen ist. Entsprechend angeordnete Knöpfe :18 sind auf der anderen Seite des Kragens vorgesehen, so daß er um den Hals des Trägers ohne Anwendung der üblichen Zunge festgeknöpft werden kann. Dabei kann im zugeknöpften Zustande entweder die rechte oder die linke Kante außen liegen. Infolge der eigenartigen Verbindungsweise des nahtlosen Schulterstückes mit dem eigentlichen Mantelteil liegen alle Nähte verdeckt. Der Hinterteil i des Schulterstückes ist an der Stelle 50 an den Kanten i9 des eigentlichen Mantelteiles, gerade über den Ventilationsöffnungen 33 festgenäht. Dadurch wird ein lappenartiger Teil i' aus doppelter Stofflage, wie in Abb. 2 veranschaulicht, gebildet. Dieser Teil i' überdeckt die Ventilationsöffnungen 33 und verhindert auf diese Weise den Eintritt von Feuchtigkeit durch diese Öffnungen. Jeder Ärmelteil 7, 8 ist an den Kanten g', io' vernäht, während die kurvenartigen Kanten 24. und 25 mit den Kanten 23 der Teile 15 und 16 vernäht werden. Außerdem wird die Kante 12 des Ärmelteils über die Kante ii des Schulterteiles i' und an die Kante 23 des Mantels festgenäht. Die vorderen Schulterteile 4. und 5 sind an ihren Kanten q.' und 5' an den vorderen oberen Kanten ig jedes Teils 15, 16 befestigt, so daß die letzteren mit dem Schulterteil längs der oberen Kanten einschließlich der Armlöcher a 3 vernäht sind. Die Nähte liegen jedoch unterhalb der Armteile und sind am hinteren Teil durch den lappenartigen Teil i' geschützt. Die Enden 29, 30 jedes Streifens 27, 28 sind an den vorderen Teilen .l und 5 befestigt (Abb. i). Auf diese Weise dienen diese Streifen dazu, eine innigere Verbindung zwischen dem Schulterstück und dem Hauptteil an den vorderen Mantelteilen durch Übergreifen auf der Unterseite herzustellen. Gleichzeitig schützen diese Streifen die Naht zwischen den Kanten d.' und 5' der vorderen Schulterstücke 4. und 5 und den vorderen Teilen der oberen Kanten ig der Mantelteile 15 und 16.
  • Der Mantelteil igt aus zwei Teilen 15, 16 zusammengesetzt, um die Herstellung eines Mantels aus den üblichen Stoffbreiten zu erleichtern. Natürlich kann auch nur eine einzige Stofflänge an Stelle der beiden Stofflängen verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH: Wasserdichter Mantel, bei dem Ärmelstück und Schulterstück ein zusammenhängendes Ganzes bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die Ärmelstücke (9, io) an dem Schulterstück (1, 5) kurvenartig ausgeschnitten sind, derart, daß bei Verbindung dieser Teile die Nähte auf der unteren Ärmelseite liegen, während das mit einer Halsöffnung sowie mit vorderen, zwischen der Halsöffnung und den Ärmelstücken liegenden Schulterstücke (a, 3) und einem hinteren, mit einem Streifen (i') versehenen Schulterteil (i) ausgebildete Schulterstück mit dem eigentlichen Mantelteil an einer Stelle (5o) zwischen dem hinteren Schulterteil und dem zugehörigen lappenartigen Teil (i') vernäht ist, und an dem Mantelteil befestigte, über diesen hinausragende und an den vorderen Schulterstücken (3,q. ) zu befestigende Stoffstreifen (27, 28) die Verbindung dieser Schulterteile mit einem abnehmbaren Kragen verdecken, welch letzterer an dem Schulterstück nahe der Halsöffnung zu befestigen ist.
DEB96149D 1920-10-02 1920-10-02 Wasserdichter Mantel Expired DE370769C (de)

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