DE456978C - Zweiteiliger, durch Zusammennaehen gefertigter Stehumlegekragen aus mehrfach gewebtem Stoff - Google Patents

Zweiteiliger, durch Zusammennaehen gefertigter Stehumlegekragen aus mehrfach gewebtem Stoff

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DE456978C
DE456978C DEH95503D DEH0095503D DE456978C DE 456978 C DE456978 C DE 456978C DE H95503 D DEH95503 D DE H95503D DE H0095503 D DEH0095503 D DE H0095503D DE 456978 C DE456978 C DE 456978C
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sewing together
collar made
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41BSHIRTS; UNDERWEAR; BABY LINEN; HANDKERCHIEFS
    • A41B3/00Collars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description

  • Zweiteiliger, durch Zusammennähen gefertigter Stehumlegekragen aus mehrfach gewebtem Stoff Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Stehumlegekragex4 der aus zwei Teilen besteht, einem Ober- und einem Unterkragen aus mehreren untereinander verwebten Lagear gleicher oder verschiedener Art. Die bisher bekannten Kragen weisen den Nachteil auf, daß sie sich beim Waschen und Plätten an der Knick- und Verbindungsstelle von Ober-und Unterkragen leicht verziehen können. Dies hat die Folge, daß der Kragen schief wirkt und nicht genau schließt, weil er zu eng oder zu weist wird und dadurch kein einwandfreies Aussehen erhält. Dies weiteren kommt es leicht vor, daß die Verbindungsnaht von Ober- und Unterkragen beim Anknöpfen sich herauspreßt. Diese Nachteile werden dadurch beseitigt, daß an der Verbindungsstelle von Ober- und Unterkragen die Ränder nach innen umgelegt und die gclhn_ittkanten durch .ein rinnenartig über sie geschobenes Band festgelegt und vernäht werden. Dadurch wird verhindert, daß der Kragen beim Waschen und Plätten seine ursprüngliche Form verliert. Nebenbei wird durch die Verdoppelung der Kante, wie es anderweitig bereits bekannt ist, ein Abstand zwischen Ober- und Unterkragen erzielt, der ein leichtes Ziehen der Krawatte ermöglicht. In der gleichen Weise sind ,gemäß der Erfindung auch die freien Ränder des Kragens behandelt, indem diese nach innen umgelegt und die Schnittkanten durch ein rinnenartig über sie geschobenes Band festgelegt und' vernäht werden.
  • Es ist bei Kragen der vorliegenden Gattung bekannt, den Rand mit einem beide Seiten umfassenden Band einzusäumen, wobei der Rand nach innen umgelegt ist oder nicht. Auch ist es bereits vorgeschlagen worden, die Ränder nach innen umzulegen und sie mit einem flach auf der Innenseite des Kragens aufgesteppten Band zu verdecken. Bei diesen Ausführungen liegt das Band mit seiner ganzen Oberfläche offen und ist daher mehr als beim Erfindungsgegenstand der Reibung und der Abnutzung ausgesetzt. Außerdem bietet der auf der Oberseite des Kragens sichtbare Bandstreifen einen nicht immer wünschenswerten. Anblick dar.
  • Gemäß der Erfindung werden ferner die Laschen des Kragens mit einer oder mehreren Auflagen des gleichen Stoffes versehen. Hierdurch wird der Unterkragen vorteilhaft einem Druck des Kinnes zwar nachgeben können, aber sofort wieder in seine ursprüngliche Lage zurückgehen, wodurch verhindert wird, daß durch dieses Knicken der Oberkragen unansehnlich wirkt.
  • Abb. i zeigt den Kragen aufgeklappt; Abb.2 zeigt einen Schnitt durch den Kragen nach der Linie a-b-c der Abb. i ; Abb. 3 zeigt einen. Schnitt durch die Lasche nach der Linie c-d der Abb. i.
  • Auf der Zeichnung ist der Oberkragen mit i bezeichnet und der Unterkragen mit 2. Mit 4 ist das über die Schnittkanten geschobene und gesteppte Band bezeichnet. Die Auflage bzw. die Auflagen an den Laschen aus denn ,gleichen, mehrfach gewebten Stoff sind mit 3 bezeichnet. Da bei einer Laschenauflage die eingeschlagene Laschenkante bereits vierfach, bei zwei Auflagen bereits sechsfach ist, wird vermöge ihrer Stärke und Vernähung die Gewähr der größtmöglichen elastischen Steifheit geboten. Die Laschen können mit ihrer Auflage in der ganzen Ausdehnung noch untereinander vernäht sein, was zu besonders großer Elastizität führt; diese Ausführung ist aber nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
  • Um eine bessere Gebrauchsfähigkeit und ein eleganteres Aussehen zu erzielen, kann der Kragen aus .einem mehrfach gewebten Stoff gemacht werden, der merzerisiert und gefärbt oder bedruckt ist oder eingewebte Muster zeigt. Diese Ausführungen können auch auf einem Kragen zusammen vorgenommen sein.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zweiteiliger, durch Zusammennähen gefertigter Stehurnlegekragen aus mehrfach gewebtem Stoff, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder der beiden Kragenteile nach innen umgelegt und die Schnittkanten durch ein rinnenartig über sie geschobenes Band (4) festgelegt und vernäht sind.
  2. 2. Stehumlegekragen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß er an beiden Enden des Unterkragens eine Verstärkungsauflage gleichen Stoffes hat.
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