DE45947C - Schreibmaschine für Blinde - Google Patents
Schreibmaschine für BlindeInfo
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- DE45947C DE45947C DENDAT45947D DE45947DA DE45947C DE 45947 C DE45947 C DE 45947C DE NDAT45947 D DENDAT45947 D DE NDAT45947D DE 45947D A DE45947D A DE 45947DA DE 45947 C DE45947 C DE 45947C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J3/00—Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed
- B41J3/32—Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed for printing in Braille or with keyboards specially adapted for use by blind or disabled persons
Landscapes
- Printers Characterized By Their Purpose (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die sog. Punktschrift für Blinde, deren Zeichen bekanntlich durch Gruppirung von 1
bis 6 Punkten nach Art der Würfelzeichen gebildet werden, wurde bisher durch einzelne
Typen zusammengesetzt. Da aber diese Art mehrfache Schwierigkeiten bietet, sind bei der
vorliegenden Schreibmaschine zur Erzeugung der einzelnen Zeichen 6 von einander unabhängige
und mit je einem Druckstift versehene. Hebel verwendet, welche immer an der Druckbezw.
Schreibstelle bleiben. Die anliegenden Zeichnungen geben die Schreibmaschine in zwei Ausführungen, und zwar . zeigt Blatt I eine
einfachere Maschine, in Fig. 1 im Grundrifs und in Fig. 2 bis 4 im Schnitt dargestellt,
während in Fig. 5 die Tasten, Hebel und Druckstifte besonders gezeichnet sind. Blatt II
zeigt eine mehrtheiliger gebaute Maschine.
Bei der ersteren Einrichtung sind die mit Druckstiften e versehenen Hebel d1 bis d6 mit
den Tasten α verbunden, und sind die Druckstifte e so neben einander angeordnet, dafs
jedes Zeichen erzeugt werden kann. Soll z. B. der Buchstabe A geschrieben werden, welcher,
wie Fig. 13 auf Blatt II zeigt, durch einen Punkt oben links gebildet wird, so wird die
obere Taste links niedergedrückt, dadurch hebt sich vorn der um d drehbare Hebel de und
drückt dadurch seinen Stift e in das zwischen die Matrize g (die mit entsprechenden Aushöhlungen
versehen ist) und Platte g1 eingelegte Papier ein, hier einen Punkt erzeugend.
Das Papier wird dann entweder durch die Hand oder durch eine besondere mechanische
. Vorrichtung um die Weite eines Buchstabens verschoben, und es werden, wenn nun z. B.
der Buchstabe C geschrieben werden soll, welcher nach dem Braille-Alphabet aus zwei
Punkten oben gebildet wird (s. Fig. 13), die beiden oberen Tasten α niedergedrückt, welche
mit den beiden oberen > Druckstiften e vermittelst der Hebel dl und de in Verbindung
stehen.
'Bei der auf Blatt II gezeichneten Vorrichtung ist für jedes Zeichen eine besondere Taste angebracht.
Es stellt hier .Fig. 8 "einen Grundrifs und die Fig'. 9 bis 12 Schnitte dar, welche in
der Zeichnung näher bezeichnet sind; Fig. 14 bis 19 hingegen sind Einzeldarstellungen der
Tastatur. Es sind hier die Hebel d1 bis da
unabhängig von den Tasten a, welche letzteren auf den Hebeln b angebracht sind', die ihren
Drehpunkt auf der Achse b1 haben. Auf dieser sitzen ebenfalls die U-förmigen Hebele1 bis cr\
Jeder dieser Hebel c1 bis c6, deren Querstücke
unter den Tasten α liegen, steht mit einem Hebel d1 bis d6 in Verbindung, Fig. 17 bis 19.
Mit dem Niederdrücken eines der Hebel c1
bis c6 wird mithin auch der damit verbundene Hebel d1 niedergedrückt, so dafs sein Druckstift
e sich hebt. Die Verbindung der Hebel d1
bis d6 mit' den Hebeln c1 bis c6 ist dadurch
hergestellt, dafs die ersteren in die an letzteren angebrachten Augen \ eingesteckt sind. Die
Tasten α sind mit Stiften f versehen, die auf einen oder mehrere der Hebel c1 bis ce auftreffen.
Trägt z. B. der Tastenhebel b einen Stift, Fig. 17, welcher über dem Querstück des
-■■■#
Hebels ce steht, so wird dieses beim Niederdrücken
der Taste getroffen und mit dem daran befindlichen Hebel de nach unten bewegt.
Der Hebel d6 trägt den vorderen Stift links, welcher beim Niederdrücken den. Buchstaben
A bildet. Die Taste bezw. der Tastenhebel für den Buchstaben C trägt zwei Stifte,
die auf die Hebel c1 und ce treffen. Diese
stehen mit den Hebeln d1 und d6 in Verbindung,
welche die beiden oberen Druckstifte tragen. Es kann somit jedes der in Fig. 13
dargestellten Zeichen durch Niederdrücken einer Taste gebildet werden, da, je nachdem dieselbe
mehr oder weniger Stifte an dieser oder jener Stelle trägt, einer oder mehrere der Hebel d1
bis de bewegt und deren Druckstifte e gehoben
werden. Die Hebel d1 bis d* können auch
durch Schieber, Excenter oder dergleichen ersetzt werden und mit den Druckstiften mittelbar
oder unmittelbar in Verbindung stehen.
Das Papier wird in einen Rahmen h (Fig. 1
und 8) gelegt und mit demselben zur Buchstaben- und Zeilen-Spatienbildung verschoben.
Dieses Verschieben des Rahmens kann von Hand oder durch eine mechanische Vorrichtung
wie bei gewöhnlichen Schreibmaschinen beim Niederdrücken der Tasten erfolgen. . Bei der
auf Blatt II gezeichneten Maschine wird, wie bei gewöhnlichen Schreibmaschinen, jede Taste
mit dem Zeichen versehen, welches durch Niederdrücken derselben gebildet wird.
Claims (2)
1. Eine Schreibmaschine für Blinde zur Erzeugung der Punktschrift, gekennzeichnet
durch die Anordnung von 6 von einander unabhängigen, auf gemeinsamer Achse d
drehbaren und mit je einer Taste α und einem Druckstifte e versehenen Hebeln d1
bis. d6, welche Stifte e in ihrer gegenseitigen
Lage die Stellung der· Punkte des Punktschriftsystems einnehmen, wobei durch
Anschlag der betreffenden Tasten a die Druckstifte e sich in das zwischen Platte gl
und Matrize g gelegte Papier einpressen (Fig. ι bis 7).
2. An der in Anspruch 1. angegebenen Schreibmaschine die Abänderung, dafs die
Druckhebel d1 bis d% nicht unmittelbar die
Tasten tragen, sondern dafs auf gemeinsamer Achse b1 drehbare, mit d1 bis d& verbundene
Zwischenhebel c1 bis c6 und beliebig
viele Tastenhebel b angeordnet sind, so dafs für jedes Zeichen eine besondere
Anschlagtaste α vorhanden ist, wobei die Tastenhebel b auf ihrer Unterseite Stifte f
in solcher Lage tragen, dafs beim Anschlagen von α die dem zu schreibenden
Zeichen entsprechenden Hebel c bezw. d bewegt werden, deren Stifte e sich, wie
nach Anspruch 1., in das Papier einpressen (Fig. 8 bis 21).
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE45947C true DE45947C (de) |
Family
ID=321087
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT45947D Active DE45947C (de) | Schreibmaschine für Blinde |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE45947C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5528985A (en) * | 1991-11-02 | 1996-06-25 | Heidelberger Druckmaschinen Ag | Alignment monitoring device on rotary printing machines |
-
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- DE DENDAT45947D patent/DE45947C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5528985A (en) * | 1991-11-02 | 1996-06-25 | Heidelberger Druckmaschinen Ag | Alignment monitoring device on rotary printing machines |
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