DE123769C - - Google Patents

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DE123769C
DE123769C DENDAT123769D DE123769DA DE123769C DE 123769 C DE123769 C DE 123769C DE NDAT123769 D DENDAT123769 D DE NDAT123769D DE 123769D A DE123769D A DE 123769DA DE 123769 C DE123769 C DE 123769C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J5/00Devices or arrangements for controlling character selection

Landscapes

  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

KAJSERLJCHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schreibmaschine, bei welcher die Buchstaben durch Verstellung eines die Typenhebel tragenden Wagens unter Vcrnuttclung der aus nur fünf Tasten bestehenden Tastatur an die gewünschte Stelle gebracht werden.
Jede Taste wirkt auf die Rolle je eines Stiftes, welcher in Schlitzen je zweier mit ihren Enden einander überdeckender, in einem Rahmen wagerecht beweglicher Schieber geführt ist. Durch diese Stifte sind die Schieber zu einer Kette mit einander verbunden, welche durch Niederbewegung eines oder mehrerer Stifte in den Schlitzführungen in ihrer Länge verändert wird, wodurch ein die Typenhebel tragender Wagen derart beeinflufst werden kann, dafs jeder einzelne Hebel über einen Hammer gebracht wird, der ihn zum Aufschlagen auf den Papierbogen veranlafst.
Um die Verstellung der gesammten Schieber herbeizuführen, sind in jedem derselben zwei Schlitzführungen vorgesehen, eine senkrechte und eine geneigte von gröfserer oder geringerer Entfernung ihrer Enden senkrecht zur Bewegungsrichtung der Schieber, je nach der Verschiebung, die eintreten soll.
Die einzelnen Schieber überdecken einander mit ihren Enden derart in der Ruhelage, dafs die schräge Schlitzführung des einen Schiebers in den geraden Schlitz des folgenden Schiebers verläuft, wobei die beiden Schlitzführuugen durch einen der v.on den Tasten bceinflufsten Stifte, welche mit Rollen versehen sind, durchdrungen werden. Die Rollen werden durch die Tasten niederbewegt, wodurch die Stifte die gewünschte Verstellung der Schieber herbeiführen.
jede Rolle gleitet eier Länge nach in einer Nuth, welche die zugehörige Taste senkrecht zu ihrer Bewegungsrichtung au.fweist, derart, dafs bei Niederdrücken der Taste ein gleiches der Rolle erfolgt, wobei letztere eine seitlich«1 Verschiebung ausführen kann.
In der Zeichnung ist
Fig. ι eine Vorderansicht der offenen Maschine im Aufrifs,
Fig. 2 ein Grundrifs.
Fig. 3 und 4 sind Schnitte nach den Linien A-B und C-D der Fig. 1.
Fig. 5 ist eine schaubildliche Darstellung der Tastenvorrichtung,
Fig. 6 ein wagerechter Schnitt durch die einzelnen Schieber.
Fig. 7 zeigt die hinteren Schieber mit ihren Schlitzführungen,
Fig. 8 die vorderen Schieber.
Fig. 9 veranschaulicht die Uebertragung der Bewegung auf die Achse des den Abdruck der Typen an den Hebeln bewirkenden Hammers.
Jede der Tasten 1, 2, 3, 4, 5 wird in der senkrechten Richtung in einer Platte 6 geführt und ist mit einem abgebogenen Winkelstück 7 vor-., sehen, auf welches eine Feder 8 einwirkt (Fig. 3 und 5). Am rückwärtigen Theil jeder Taste befinden sich Führungsleisten 9, zwischen welchen ein Röllchen 10 läuft, dessen Achse auf der anderen Seite einen. Knopf 11 aufweist (Fig. 3 und 5). Zwischen den Führungsleisten 17, 18, welche Theile des Rahmens 19 sind, gleiten Schieber 12, 13, 14,
15) ιό, welche mit Schlitzführung«! versehen sind zum Durchtritt der Stifte bezw. Achsen 20, 2i, 22, 23, 24 der Röllchen 10.
Der Rahmen 19 (lüg. 1) besteht aus zwei senkrechten Theilen, die durch die obere und untere Schiene 17 und 18 (!'"ig. 5) verbunden sind; diese beiden Schienen 17 und 18 dienen den Schiebern zur Führung, durch deren Bewegung die Verstellung des Typenhebelwagens im gewünschten Sinne herbeigeführt wird; dieser Rahmen steht fest und trägt ebenfalls fest angeordnet die erste Platte, die mit einer geradlinigen Schlitzführung 25 (Fig. 8) versehen ist, derart, dais hier der Stützungspunkt für die Gesammtanordnung der übrigen fünf Schieber geboten ist.
Die erste Rollenachse, welche der Taste 1 entspricht, tritt durch eine gerade Schlitzführung 25 des Rahmens 19 und die theilweise schräge Schlitzführung 2(5 des Schiebers 12; die zu Taste 2 zugehörige Röllchenachse tritt durch die gerade Schlitzführung 27 des Schiebers 12 und die gebrochene Schlitzführung 2S des Schiebers 13; die dritte der Taste 3 entsprechende Achse eines Röllchens 10 tritt durch die gerade Schlitzführung 29 von Schieber 13 und die schräge Schlitzführung 30 von Schieber 14, die zu Taste 4 gehörige Achse 22 durch die gerade Schlitzführung 31 von Schieber 14 und die schräge Schlitzführung 32 von Schieber 15; die letzte Achse 24 endlich (Taste 5) tritt durch die schräge Schlitzführung 33 des Schiebers 15 und die ebenfalls abgeschrägte Schlitzführung 34, die im entgegengesetzten Sinne verläuft wie Schlitz 33.
Wird die Taste 1 nach unten gedrückt, dann wird durch die Achse 20 der Schieber 12 veranlafst, um ein bestimmtes Mais nach rechts zu gleiten; ebenso veranlafst ein Niederdrücken der Taste 2 die seitliche Verstellung des Schiebers 13 nach rechts, aber um die doppelte Entfernung, wie der durch Taste 1 verstellte Schieber 12; die Taste 3 bewirkt eine vierfache Verstellung nach rechts, die Taste 4 eine Verstellung des Schiebers 15, welche achtmal gröfser ist, und endlich verschiebt die Taste 5 den zugehörigen Schieber 16 im Ganzen um 16 Einheiten nach links.
Der letzte Schieber 16 trägt eine Zahnstange 35, welche mit einem Zahnrade 36 kämmt, das auf derselben Achse sitzt wie das Zahnrad 37 (Fig. 1), welches seinerseits mit einer zweiten Zahnstange 38 kämmt, die den Schlitten 39 mitnimmt, der sich wagerecht einerseits auf der Stange 40 und andererseits in der Nuthführung 41 verschiebt (Fig. 3).
Der Wagen 39 hat eine Achse 42, auf welcher die Typenhebel 43 mittels leichter Reibung eingeschaltet sind, und zwar in zwei Gruppen links und rechts von der senkrechten Mittelebene des- Wagens. :
Unterhalb der Mitte des Wagens ist ein Hammer 44 auf der Achse 45 vorgesehen (Fig. 3), die am Ende ein Zahnrad 4O trägt, das mit einem Zahnsector 47 (Fig. 2 und 9) kämmt. Der Zahnsector 47 wird von dem einen Arm eines Winkelhcbels 48 getragen, der bei 49 drehbar gelagert ist; der zweite Arm dieses Winkelhebels ist mit seinem gabelförmig gestalteten Ende 50 mit einem Stift 51 auf einer Platte 52 in Eingriff, welche mittels Hülse 54 auf der Stange 40 gleitet und durch die Feder 53 in der Ruhestellung gehalten wird. Die Platte 52 wird von dem einen Arm 55 eines bei 50 gelagerten Winkelhebcls bewegt, dessen zweiter Arm 57 unterhalb einer federnden Stange 58 ausläuft, auf welche die Theiie 7 der Tasten aufschlagen, sobald man diese niederdrückt (Fig. 3).
Die Zahnstange 35, welche die Verstellung des Typenwagens bewirkt, wird nach rechts oder links um verschiedene Entfernungen bewegt, je nachdem, ob die eine oder die andere der Tasten oder mehrere zugleich niedergedrückt werden.
Die Anordnung ist hierbei derart getroffen, dafs die ersten vier Tasten 1,2,3,4 die Zahnstange 35 nach rechts verschieben, und zwar indem die theilweise Verstellung der Schieber 12, 13,14, 15 vergröisert wird; drückt man Taste ι nieder, dann verstellt man den Schieber 12 um eine Einheit nach rechts; der Schieber nimmt die Achse 21 mit, welche in dem senkrechten Schütz 28 des Schiebers 13 steckt und diesen letzteren bewegt, welcher seinerseits den folgenden Schieber 14 durch die Achse 22 beeinflufst.
Ebenso nimmt Schieber 14 durch die Achse 23 den Schieber 15 und letzterer durch die Achse 24 den Schieber 16 mit; demzufolge verschiebt sich auch die Zahnstange 35 um eine Einheit nach rechts und bewirkt die Bewegung des Typenwagens nach links, wodurch der erste Typenhebel der Gruppe von rechts oberhalb des Hammers 44 zu stehen kommt.
Drückt man die Taste 2 nieder, dann wird durch Rollenachse 21 die Mitnahme von Schieber 13 um zwei Einheiten nach rechts bewirkt; ■ da die Achsen 22,23 und 24 in dem ersten senkrechten Theiie der Schlitzführungen der Schieber 14,15,16 sich befinden, so werden sämmtliche vor dem Schieber liegenden Schieber bewegt und somit die Verschiebung der Zahnstange um zwei Einheiten bewirkt; der zweite Typenhebel wird über den Hammer 44 gebracht.
In gleicher Weise wirken die Tasten 3 und 4 und bewirken .die Verstellung des Typenwagens um vier bezw. acht Einheiten.
Drückt man gleichzeitig zwei Tasten, z. B. 2 und 4, nieder, dann verstellt Taste 2 die

Claims (1)

  1. ganze Anordnung der Schieber um zwei Einheiten nach rechts; gleichzeitig verstellt Taste 4 den Schieber 15 um acht Einheiten in demselben Sinne, die Kette selbst verkürzt sich also um den Gesammtbetrag der beiden Theilverstellungen, nämlich um zehn Einheiten.
    Bezüglich der Taste 5 gelten die folgenden Ausführungen:
    Die Achse 24 der Röllchen 10 gleitet längs des schrägen Schlitzes 33 des Schiebers 15, nimmt aber diesen letzteren nicht mit, welcher durch die Achsen 23,22,21 und 20 zurückgehalten wird, infolge dessen verschiebt sich die Achse 24 nach links, und zwar um acht Einheiten; da aber die Achse 24 gleichzeitig mit dem Schlitz 34, der nach der ent-. gegengesetzten Richtung verläuft, gleitet, wird eine Verstellung des Schiebers 16 um 16 Einheiten herbeigeführt, welcher die Zahnstange 31 trägt; demzufolge verstellt sich die Zahnstange um 16 Einheiten nach links und der ganze Wagen geht um 16 Zwischenräume nach rechts, wodurch die links befindliche Typengruppe in Wirksamkeit tritt.
    Wie man sieht, wird also durch das Niederdrücken ein oder mehrerer Tasten eine verschiedene Verstellung der Zahnstange nach rechts bis höchstens 15 Einheiten erzielt; drückt man die Taste 5 nieder, dann wird die Zahnstange nach links stets um 16 Einheiten verschoben, . Die Summe der verschiedenen Verstellungen, welche die Tasten 1, 2, 3 und 4 herbeiführen werden, ist abzuziehen von der ständigen Verschiebung, welche durch die Taste 5 erreicht wird, sobald diese letztere mit einer oder mehreren der vier anderen· Tasten gleichzeitig angeschlagen wird; man wird also jeden der 31 Typenhebel an die Stelle bringen können, wo der Druck erfolgen soll, da sich die durch die fünf Schieber 12,13,14, 15 und 16 gebildete Kette verlängert oder verkürzt, sobald die Tasten niedergedrückt werden.
    Die Papierwalze 59 ist auf einen Wagen aufgebracht, welcher in bekannter Weise eine senkrechte Bewegung ausführen kann, um die drei verschiedenen Zeichen eines j'eden Typenhebels zum Abdruck bringen zu können.
    Auf die weiteren Einzelheiten der Schreibmaschine ist hier als nicht zur vorliegenden Erfindung gehörig nicht einzugehen.
    Ρλτενϊ-Αν spruch:
    Eine Schreibmaschine, gekennzeichnet durch eine Kette von Gleitschiebern, die eine wagerechte Bewegung erfahren, indem durch in Schlitzen, von denen der eine senkrecht und der andere gebrochen ist, geführte Stifte, die an den zugehörigen Tasten befestigt sind, die Verstellung der Kette herbeigeführt wird, deren eines Ende am Gestell der Maschine befestigt ist, während das andere bewegliche Ende mit dem Typenschlitten in Verbindung steht, derart, dafs durch die jeweilige Verstellung der Kette eine entsprechende Stellung des Typenschlittens herbeigeführt wird, wodurch das gewünschte Zeichen an die Druckstelle gelangt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in Den reiciisdiiuckekei.
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