DE459476C - Schaltungsanordnung fuer selbsttaetige und halbselbsttaetige Fernsprechumschalter - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer selbsttaetige und halbselbsttaetige FernsprechumschalterInfo
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- H04Q3/42—Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf selbsttätige und halbselbsttätige Fern Sprechanlagen derjenigen
Art, bei welchen die Einstellung der Wähler durch Registerwerke überwacht wird,
die im voraus in Übereinstimmung mit der gewünschten Teilnehmernummer eingestellt
worden sind, und zwar vermittels Stromstöße, die entweder vom Teilnehmer oder von einer
Beamtin ausgesandt worden sind. Zweck der Erfindung ist die Vermeidung von Störungen
und falschen Verbindungen, welche dadurch verursacht werden können, daß die Wähler
und die Registerschalter nicht genau in demselben Tempo arbeiten, was beispielsweise eintreffen
kann, wenn der Wähler mit großer Geschwindigkeit bewegt wird, so daß einer oder mehrere der zum Registerwerk ausgesandten
Stromstöße verlorengehen können. Es kann auch vorkommen, daß die Sperrvorrichtung
des Wählers nicht im richtigen Moment zur Wirkung gelangt und der Wähler an der betreffenden Einstellage vorbeiläuft.
Nach der Erfindung werden diese Übelstände dadurch beseitigt, daß die Stromstöße, durch
welche der Wähler und das Registerwerk eingestellt werden, abwechselnd von einer Kontakteinrichtung
des Registerwerkes zum Wähler und von einer Kontakteinrichtung des Wählers zum Registerwerk ausgesandt
werden, und zwar über Stromkreise, die sich gegenseitig derart überwachen, daß der Wähler
nicht in eine neue Lage eingestellt werden kann, ehe nicht das Registerwerk zuerst in
eine entsprechende Lage vorbewegt worden ist. "
Die Erfindung hat ferner den Zweck, eine möglichst schnelle Einstellung der Wähler
und des Registerwerkes zu erreichen. Zu diesem Zweck werden nach der Erfindung Wähler und gegebenenfalls auch Registerschalter
derjenigen Art benutzt, welche bei jedem Stromstoß zwei Schritte vorwärts- ! geschaltet werden, und zwar einen Schritt
beim Schließen des Stromstoßkreises und einen weiteren Schritt beim Unterbrechen des
Stromstoßkreises; zweckmäßig wird nur jede zweite Schaltlage zur Markierung der Ziffern
verwendet, während die dazwischenliegenden Lagen zur Aussendung von Kontrollstromstößen
zum Registerwerk oder zum Wähler ausgenutzt werden.
Die Erfindung ist nicht auf die Verwendung mechanischer Schalter wie Wähler und
Registerschalter beschränkt, sondern umfaßt auch solche Schalter, die aus Relais bestehen.
Das erläuterte Beispiel ist aber einer Anlage mit mechanischen Schaltern und insbesondere
Schaltern derjenigen Art entnommen, welche durch Federkraft oder in ähnlicher Weise betätigt
werden und welche in verschiedenen Schaltlagen mittels eines Elektromagneten gesperrt
werden. Es hat sich herausgestellt,
daß man mit Schaltern dieser Art bedeutend schnellere Einstellung erhalten kann als mit
elektromagnetischen Wählern derjenigen Art. bei welchen der Elektromagnet in bekannter
Weise zugleich die Antriebsvorrichtung bildet. Die Erfindung soll an Hand der beigefügten
Zeichnungen näher beschrieben werden. Abb. ι ist ein vereinfachtes Schaltungsschema
zur Veranschaulichung des Grundgedankens to der Erfindung. Abb. 2 zeigt eine Ausführungsform
der Wähler. Abb. 3 bis 8 stellen das vollständige Schaltungsschema einer Sprechverbindung nach der Erfindung dar,
und zwar zeigt Abb. 3 die Vorwähler, während Abb. 4 einen der ersten Gruppenwähler
mit dem zugehörigen Verbindungssucher und Folgeschalter zeigt. Abb. 5 zeigt Teile des
Registersuchers, das Registerwerk und die zugehörigen Umschalter, Abb. 6 einen der
zweiten Gruppenwähler nebst zugehörigem Verbindungssucher und Folgeschalter. Abb. 7
den Liniensucher mit zugehörigem Folgeschalter und Abb. 8 den Leitungswähler mit
dem zugehörigen Sucher und den Umschaltrelais.
In Abb. ι bezeichnet FL1 eine zu der ersten
Gruppenwählerstufe führende Verbindungsleitung, an die sich der Teilnehmer in bekannter
Weise über die Vorwähler anschließt. Die Abbildung zeigt in vereinfachter Darstellung
drei Registerschalter RE1, RE2, RE3,
welche zusammen ein Registerwerk REG bilden. Eine Anzahl derartiger Registerwerke
ist einer Gruppe von Verbindungsleitungen FL1 über Register sucher RSG gemeinsam
zugänglich, von welchen je einer für jede Verbindungsleitung FL1 vorgesehen ist. Der
Anschluß der° verschiedenen Registerschalter an die Verbindungsleitung FL1 und an den
Wähler RV erfolgt vermittels eines primären Registerumschalters PRO und eines sekundären
Registerumschalters SRO. An die Verbindungsleitung FL1 ist" ein Stromstoßrelais
RS angeschlossen, welches in den +5 Linienstromkreis des Teilnehmers eingeschaltet
wird, und mittels dessen die vom Teilnehmer ausgesandten Stromstöße auf die Registerschalter übertragen werden.
Die Bauart des in Abb. 1 schematisch dargestellten Wählers RV geht aus Abb. 2 hervor.
Der- Wähler gehört zu den vorerwähnten Schrittschaltwerken, deren bewegliche
Kontaktarme SK mittels eines Sperrelektromagneten JR1 unter Verwendung einer Eeder KF
als Antriebsvorrichtung eingestellt werden. Die Kontaktarme SK sind von einer im Gestell
gelagerten Welle VA. getragen, an der ein Sperrsegment ST fest angebracht ist.
Mit diesem Sperrsegment zusammenwirkend ist ein doppelter Sperrhaken VH angeordnet,
welcher an einem Stift HT drehbar gelagert I ist und durch eine Feder HF betätigt wird.
Der betreffende Sperrhaken wird durch das eine Ende des Elektromagnetankers MA betätigt,
welcher auf einer Schneide MT schwenkbar gelagert ist. Die Feder KF ist
mit einem Ende im Gestell mittels einer Schraube MS eingespannt und mit dem
anderen Ende an einem auf der Welle VA fest angebrachten Rädchen FR befestigt. Es
ist aus der Abbildung unmittelbar ersichtlich, daß die Kontaktarme SK jedesmal, wenn der
Elektromagnet R seinen Anker anzieht, einen Schritt in der Richtung des Pfeiles, und jedesmal,
wenn der Elektromagnet seinen Anker abfallen läßt, noch einen Schritt weiter fortbewegt
werden. Nachdem die Kontaktarme in dieser Weise bis zur letzten Schaltlage fortbewegt worden sind, erfolgt ihre Rückstellung
zur Ausgangslage, welche die erste Schalterstellung darstellt, vermittels eines auf der Zeichnung nicht dargestellten, auf der
Welle VA. gelagerten Hebelarmes, welcher in eine Nase AV an dem Sperrsegment ST eingreift
und dieses in die Ausgangslage zurückdreht.
Wie aus Abb. 1 hervorgeht, umfaßt der Wähler RV drei Kontaktreihen RK1, RK3,
RKA. Mit diesen Kontaktreihen wirken drei entsprechende Kontaktarme zusammen, welche
aus Kontaktfedern bestehen und von denen jeder in jeder besonderen Schaltlage die verschiedenen
Kontakte der zugehörigen Kontaktreihe verbindet.
Die Registerschalter RE sind in dem in Abb. ι dargestellten Beispiele in derselben
Weise wie die Wähler eingerichtet, aber sie sind mit nur einer Kontaktreihe versehen.
Die verschiedenen Schaltlagen der Kontaktarme sind durch strichpunktierte Linien angedeutet.
Die verschiedenen Schaltlagen, zwischen denen die Kontaktarme die zur gegenseitigen Kontrolle erforderlichen Zwischenstellen
überschreiten müssen, sind in den Registerschaltern mit Ziffern in der Reihenfolge
ι, 2, 3 o, während die Schaltlagen in den Wählern mit Ziffern in der
Reihenfolge o, 9, 8 1 bezeichnet sind.
Tn dem dargestellten Beispiel ist jede Verbindungsleitung
FL1 mit einem Gruppenwähler RV versehen, welchem nur die Aufgabe
zukommt, diejenige Gruppe von Verbindungsleitungen FL2 zu kennzeichnen, bis
zu welcher die Verbindung sich erstrecken soll; die Verbindung wird alsdann mittels besonderer
Anschlußapparate 5 hergestellt, welche in diesem Falle als Sucher ausgebildet
sind. Der Gruppenwähler RV kann gegebenenfalls in an sich bekannter Weise' einer
Mehrzahl von Verbindungsleitungen gemeinsam zugeordnet sein. Die Erfindung ist aber
nicht auf Systeme beschränkt, wo die Wähler
von den Anschlußapparaten getrennt sind, sondern läßt sich, wie leicht ersichtlich, auch
be; solchen Systemen verwenden, wo die Wähler zugleich zur Herstellung der Sprechverbindungen
dienen.
Der Schaltverlauf wird in bekannter Weise mittels sogenannter Folgeschalter geregelt,
wi-lche die Reihenfolge der verschiedenen
Schaltvorgänge bestimmen. In Abb. ι ist nur ίο ein einziger Folgeschalter SOG angedeutet,
welcher eine Anzahl von Kontakten SO bedient, die in denjenigen Lagen des Folgeschalters
geschlossen werden, welche durch zugehörige an den Kontakten angebrachte Ziffern gekennzeichnet sind.
Der Schaltverlauf ist in großen Zügen der folgende. Wenn der anrufende Teilnehmer
sich an die Verbindungsleitung FL1 anschließt, wird der Registersucher RSG in Bewegung
gesetzt und stellt den Anschluß eines freien Registers REG an die betreffende Verbindungsleitung
her. Wenn der Teilnehmer darauf seineu Xummerschalter betätigt, wird
das Relais RS dadurch veranlaßt, seinen Anker abwechselnd loszulassen und anzuziehen,
so daß eine entsprechende Zahl von Stromstößen zum Registerschalter RE1, über
den primären Registerumschalter PRO in der ersten Schalterstellung hindurchgeschickt
wird. Der Registerschalter RE1 wird darauf in eine der Anzahl der Stromstöße entsprechende
Zifferlage eingestellt, indem er bei jedem Stromschluß einen Schritt und bei jeder Stromunterbrechung einen weiteren
Schritt vorwärts bewegt wird. Nach Aussendung der der ersten Ziffer entsprechenden
Reihe von Stromstößen erfolgt eine Umschaltung· des Registerumschalters PRO, so daß
die folgende Reihe von Stromstößen von dem zweiten Registerschalter RE„ aufgenommen
wird, welcher in ähnlicher Weise eingestellt wird. Ebenso werden auch die übrigen
Registerschalter RE in Übereinstimmung mit den vom Teilnehmer ausgesandten Stromstoßen
eingestellt.
Der Gruppenwähler RV wird unmittelbar nach dem Einstellen des ersten Registerschalters
RE1 in Bewegung gesetzt, indem der Folgeschalter .90G dabei in seine dritte Lage
eingestellt wird, in welcher der Elektromagnet 7? des Gruppenwählers über den Kontakt
.90., und über die Kontakte des Registerschalters RE^ eingeschaltet wird. Gleichzeitig
wird ein Stromkreis eines Verzögerungsrelais RST über Kontakte in der ersten
Lage des Gruppenwählers RV geschlossen, und dieses Relais zieht seinen Anker an und
bewirkt die Einstellung des Folgeschalters .90G in die vierte Lage. Der Elektromagnet
7? zieht jetzt seinen Anker an, und die Kontaktarme des Gruppenwählers werden
zur zweiten Lage fortbewegt, in welcher ein Stromkreis durch den Schaltelektromagneten
des Registerschalters RE1 geschlossen wird, und der letztgenannte Schalter wird in eine
Zwischenlage bewegt, in welcher der Strom-Stoßkreis des Gruppenwählers unterbrochen
wird. Dabei bewegt sich der Gruppenwähler noch einen Schritt weiter vorwärts, wodurch
der Stromkreis des Registerschalters unterbrochen und dieser Schalter folglich noch
'■ einen Schritt vorwärts bis zur nächsten Zifferj stelle bewegt wird, in welcher der Stromkreis
des Gruppenwählers wieder geschlossen wird, so daß der Gruppenwähler sich noch einen
! Schritt vorwärts bewegt. In dieser Weise schreitet der Schaltvorgang unter abwechselnder
Unterbrechung und Schließung der beiden Stromstoßkreise fort, bis der Registerschalter
unmittelbar nach der letzten Ziffernstelle eine Kontaktlage erreicht, in welcher
der Elektromagnet des Gruppenwählers, bevor er noch seinen Anker loslassen konnte,
einen neuen Stromstoß erhält, wodurch die Kontaktarme des Gruppenwählers in der entsprechenden
Zwischenlage festgehalten werden. Das Verzögerungsrelais RST, welches während der Einstellung des Gruppenwählers
erregt geblieben ist, und zwar infolge der Stromstöße, die es in jeder zweiten Schaltlage
des Wählers über die Kontakte der Kontaktreihe RK„ erhalten hat, wird jetzt dauernd
stromlos, läßt deshalb seinen Anker los und schließt einen Stromkreis durch den Folgeschalter
SOG, welcher dabei in seine fünfte Lage gelangt. Dadurch wird der Stromkreis
des Gruppenwählers beim Kontakt SO2 unterbrochen,
und der Gruppenwähler bewegt sich demzufolge bis zur nächstfolgenden Ziffernstelle,
in welcher durch die Kupplungs-, magnete KM ein Stromkreis für eine Anzahl
von Suchern, die der ausgewählten Gruppe angehören, geschlossen wird; hierdurch werden
die betreffenden Sucher zugleich zwecks Aufsuchung der betreffenden Verbindungsleitungen
FL2 in Bewegung gesetzt. Derjenige
Sucher, welcher zuerst auf die betreffende Leitung trifft, stellt die Verbindung
her und bringt zugleich die übrigen Sucher zum Stehen. Sobald der Sucher auf die Verbindungsleitung
trifft, wird ein Stromkreis über den c-Zweig der Verbindungsleitung
durch das Verzögerungsrelais RST geschlossen, und dieses zieht seinen Anker wieder
an und schaltet den Folgeschalter SOG in die sechste Lage, in welcher das Register
REG an die Verbindungsleitung FL2 über die Kontakte 6'O3 und 5O5 angeschlossen
ist. Gleichzeitig erfolgt eine Umschaltung des sekundären Folgeschalters SRO,
wodurch der erste Registerschalter RE1 ausgeschaltet
und an dessen Stelle der zweite
Registerschalter RE„ eingeschaltet wird, worauf
der nächstfolgende Gruppenwähler in ähnlicher Weise durch Stromstöße eingestellt
wird, welche abwechselnd zum Register vom Gruppenwähler und vom Gruppenwähler zum
Register über ausgesandt Averden, und zwar über zwei entsprechende Stromkreise, die in
diesem Falle über die beiden Sprechleitungszweige α und b geführt sind. Nachdem der
ίο zweite Gruppenwähler eingestellt worden ist,
werden die übrigen Gruppenwähler und schließlich der Leitungswähler in ähnlicher
Weise eingestellt, und zwar unter der Überwachung des Registers, dessen Schalter RE
durch den Umschalter SRO nacheinander eingeschaltet werden.
Das in Abb. 3 bis 8 dargestellte System unterscheidet sich von der Anordnung nach
Abb. ι dadurch, daß die Stromstoßkreise der Wähler nicht durch Kontakte an den Registerschaltern,
sondern durch ein im Stromstoßkreis des Registerwerkes eingeschaltetes Überwachungsrelais RRS (Abb. 5) überwacht
wird, welches einen Ortsstromkreis für den Kupplungsmagneten des Registerschalters überwacht,
Diese Anordnung hat den Zweck, die Anzahl der Kontakte an den Registerschaltern zu \-ermindern, da die Schalter bei einer
solchen Anordnung nur in den betreffenden Endlagen mit Kontakten versehen zu sein'
brauchen. Dadurch wird zugleich der Bewegungswiderstand herabgesetzt, so daß die
Registerschalter praktisch genommen ebenso schnell und zuverlässig arbeiten wie gewöhnliehe
Relais. Die Schaltgeschwindigkeit wird deshalb ausschließlich von der Schnelligkeit
abhängen, mit welcher der Wähler arbeitet. Die primären und sekundären Registerumschalter
PRO und SRO haben dieselbe Konstruktion wie die Registerschalter und
die Wähler. Die Zurückführung der Kontaktarme der Registerschalter und der Registerumschalter
in die Ruhelage (erste Kon-• taktlage) erfolgt vermittels eines durch Maschine
angetriebenen Umschalters MR1 welcher zugleich als Folgeschalter zur Regelung
gewisser Schaltvorgänge dient. Die Zurückführung der Kontaktarme erfolgt beim Zurückbewegen
des betreffenden Umschalters von der dritten Lage zur ersten Lage dadurch, daß ein umlaufender Arm die den verschiedenen
Wählern und Umschaltern zugehörigen Sperrsegmente ST (Abb. 2) in oben beschriebener Weise betätigt. Die verschiedenen
Gruppenwähler RV1, RV2 werden
in ähnlicher Weise durch zugehörige Folgeschalter SOG1, SOG„ zurückgestellt.
Die Vorwähler S1 und S2 (Abb. 3) ebenso
wie die Anschlußapparate ^3 und S5 in den
verschiedenen" Gruppenwahlstufen sind von derjenigen Art, welche keine bestimmte
Ruhelage besitzen, sondern jedesmal von derjenigen Lage aus, in welcher sie angehalten
worden sind, in Bewegung gesetzt werden; der Anschluß an die betreffende Leitung erfolgt
durch Zusammenwirken einer Mehrzahl von Anschlußapparaten in der Weise, daß die Verbindung über den Apparat, welcher zuerst
auf die betreffende Leitung trifft, hergestellt wird. Die Anschlußapparate sind in dem
dargestellten Beispiele Wähler mit Maschinenantrieb, welche eine drehende Schaltbewegung
in nur einer Richtung vollführen. Jeder Anschlußapparat ist mit einem Kupphmgsmagneten
ΙζΜ versehen, durch welchen die Kontaktarme in an sich bekannter Weise
an eine dauernd umlaufende Welle gekuppelt werden können.
Die Anschlußapparate S0 (Abb. 7) in der
letzten Wahlstufe haben dieselbe Bauart wie die übrigen Anschlußapparate und arbeiten
ebenfalls als Sucher; die Auswahl und die Markierung der gewünschten Teilnehmerleitung
erfolgt mit Hilfe besonderer Leitungswähler LV (Abb. 8), welche einer
Gruppe von Verbindüngsleitungen J7L4 gemeinsam
zugänglich und mit Suchern LVS versehen sind, wodurch ein gerade unbesetzter
Leitungswähler LV selbsttätig an die betreffende Verbindungsleitung angeschlossen wird.
Jeder Leitungswähler umfaßt einen Zehnerwähler LV1 und einen Einerwähler LV2,
welche von derselben Bauart sind wie die Gruppenwähler und welche in ihre Ruhelage
vermittels eines Folgeschalters MRV zurückgestellt werden.
Der vollständige Schaltverlauf ist folgender. Beim Anruf auf der Teilnehmerleitung
AL (Abb. 3) wird in gewöhnlicher Weise ein Stromkreis 1 durch das Linienrelais LR
geschlossen, welches seinerseits einen Stromkreis 2 durch ein sämtlichen Teilnehmerleitungen
der zugehörigen Leitungsgruppe gemeinsames Relais CR schließt. Gleichzeitig
wird Prüfpotential über den Kontakt JC1 an den c-Zweig der Teilnehmerleitung gelegt.
Unter der Annahme, daß gerade kein Vorwählerpaar auf eine unbesetzte Verbindungsleitung
eingeschaltet ist, wird das Relais Ci? einen Stromkreis 3 durch die Kupplungsmagnete
KM2 sämtlicher zugänglicher sekundärer Vorwähler S2 in der betreffenden
Gruppe schließen, und alle diese Vorwähler werden gleichzeitig in Bewegung gesetzt. Sobald
einer der Wähler auf eine unbesetzte Verbindungsleitung FL1 trifft, entsteht ein
Stromfluß über den <2-Zweig, so daß ein Relais Di?, welches dem betreffenden Wähler S2
angehört, in Tätigkeit versetzt wird und den Kupplungsmagneten KM2 ausschaltet, wodurch
der entsprechende Wähler an der betreffenden VerbindungsleitungFL1 zum Stehen gebracht
wird. Der Stromkreis 4 enthält ferner ein Relais R-S., (Abb. 4), durch welches ein Prüfpotential
an den c-Zweig der Leitung ML gelegt wird. Indem das Relais DR seinen Anker
anzieht, wird ein mit dem Relais in Reihe geschalteter AViderstand W1 kurzgeschlossen,
wodurch die Verbindungsleitung FL1 gegenüber allen übrigen der zweiten Vorwähler als
besetzt gekennzeichnet wird.
Gleichzeitig mit dem Anhalten des Wählers S2 wird der entsprechende Anrufsucher
S1 in Bewegung gesetzt, und zwar über einen Stromkreis 5. welcher den Kupplungsmagneten KM1 des Anrufsuchers enthält. Je
nachdem die übrigen Wähler S1, sich an unbesetzte
Verbindungsleitungen anschließen, werden in ähnlicher Weise auch die übrigen Anrufssucher
51J in Bewegung gesetzt. Derjenige
der somit gleichzeitig laufenden An-
ao rufsucher, welcher zuerst auf die anrufende Teilnehmerleitung trifft, schließt einen Stromkreis
ö durch das zu dem betreffenden Anrufsucher gehörige Relais ER, welches seinen
Anker anzieht und den Stromkreis des Kupplungsmagneten KM1 des Anrufsuchers
unterbricht, so daß der Anrufsucher stehenbleibt. Der Stromkreis 6 enthält auch das
Trennrelais BR des Teilnehmers, welches, in dem es sich über einen Kontakt K„ in einen
Haltestromkreis legt, gleichzeitig das Linienrelais LR ausschaltet, wodurch auch das Relais
CR aberregt wird. Infolgedessen werden jetzt auch die Stromkreise der übrigen Anrufsucher
S1 an Kontakt K4, unterbrochen.
Gleichzeitig werden auch die Arbeitsstromkreise der noch laufenden zweiten Vorwähler
S., an entsprechenden Kontakten K- unterbrochen. Sobald das Relais ER seinen Anker anzieht,
wird ein mit demselben in Reihe geschaltete!· Widerstand Wn kurzgeschlossen,
und zwar zwecks Sperrung der belegten Leitung gegenüber anderen Wählerpaaren, die
etwa vorübergehend Kontakt machen mit der betreffenden Verbindungsleitung. Das Relais
ER schaltet außerdem ein Relais GR ein, wodurch die Zweige der Sprechleitung bis an
die Verbindungsleitung FL1 verlängert werden.
Dadurch wird der Mikrophonstromkreis über die beiden Wicklungen eines Relais
go RS: (Abb. 4) geschlossen, welches darauf,
nachdem der Stromkreis 4 am Kontakt /C,. des Relais KR unterbrochen worden ist, über
seinen Kontakt 7, die Erregung des Relais RS„ und dadurch auch die Erregung des Relais
ER unterhält.
Indem das Relais RS1 seinen Anker anzieht,
wird ein Stromkreis 8 durch den Kupplungsmagneten KM* des Folgeschalters SOG1
geschlossen, wodurch der Folgeschalter in die zweite Lage übergeführt wird, und zwar
unter Zentrierung in an sich bekannter Weis?
mittels einer Kontaktfeder KF. In der zweiten Lage wird eine Strombahn 9 für den
Kupplungsmagneten KM1 des Registersuchers RSG geschlossen, wodurch der Registersucher
in Bewegung gesetzt wird und die Verbindungsleitung FL1 an ein unbesetztes Register
REG (Abb. 5) anschließt. Beim Anschluß an das Register wird eine Strombahn 10 geschlossen,
die ein Relais RSa (Abb. 4) enthält, welches den Kupplungsmagneten KM1 des
Registersuchers ausschaltet und die Erregung eines Relais RS- über einen Stromkreis 11 bewirkt,
wodurch die Verbindung zwischen der Verbindungsleitung und dem Register hergestellt
wird. Gleichzeitig damit wird ein Stromkreis 12 geschlossen, wodurch der
Folgeschalter SOG1 zur dritten Lage vorwärts
bewegt wird. Der vorerwähnte Stromkreis 10 enthält auch ein Relais RR1 (Abb. 5.).
welches unmittelbar beim Einschalten an das Register in Tätigkeit tritt und dabei einen
Stromkreis 13 durch den Kupplungsmagneten KM. des Folgeschalters MR schließt. Der
Folgeschalter wird dadurch in seine zweite Lage übergeführt, in welcher das Relais RR1
über die Strombahn 14 Haltestrom erhält. Das Relais RR1 schließt außerdem eine Strombahn
15 durch ein Verzögerungsrelais RR.,, welches seinerseits einen Stromkreis 16 durch go
den Sperrelektromagneten IM1, des primären Registerumschalters PRO schließt, so daß der
betreffende Registerumschalter einen Schritt vorwärts bewegt wird. Dadurch wird der
Stromkreis 15 unterbrochen, und das Relais RR.y läßt infolgedessen seinen Anker wieder
los, \vobei der Elektromagnet J-IZ1 aberregt
und der Registerumschalter einen Schritt vorwärts bewegt wird. In dieser Lage des Registerumschalters
wird ein Summerstromkreis 17 geschlossen, welcher eine Summerstromquelie SU und eine Wicklung SL auf dem Relais
RS1 (Abb. 4) enthält. Der anrufende
Teilnehmer erhält dadurch ein Signal, wodurch angegeben wird, daß das Aussenden der
Schaltstromstöße nunmehr beginnen kann.
Beim Übergang des Folgeschalters SOG4
(Abb. 4) in die dritte Stellung wurde ein Stromkreis iS durch ein Verzögerungsrelais
RSS geschlossen, welches seinerseits einen Stromkreis 19 schließt, wodurch der Folgeschalter
in die vierte Stellung übergeführt wird; in dieser Stellung befindet sich der Folge'ichalter somit, wenn der Teilnehmer die
Schaltstromstöße auszusenden anfängt. -
Wenn der Teilnehmer jetzt seinen Xummei
schalter betätigt, wird der Stromkreis 7 abwechselnd unterbrochen und geschlossen,
und zwar so oft, wie dies der betreffenden Ziffer der Teilnehmernummer entspricht, wodurch
also das Relais RS1 (Abb. 4) entsprechend oft aberregt wird. Die erste Unterbre-
chung im Stromkreis 7 bewirkt das Schließen eines Stromkreises 20 durch das Relais RRn
(Abb. 5), welches dabei seinen Anker anzieht und den Registerumschalter PRO betätigt, so
daß dieser noch einen Schritt weiter fortgeschaltet wird und das Summersignal abschaltet.
Gleichzeitig wird ein Stromkreis 21 durch den Sperrelektromagneten REx des ersten Registerschalters
geschlossen, und dieser Registerschalter wird somit einen Schritt vorwärts bewegt. Beim Aufhören der Stromunterbrechung
auf der Teilnehmerleitung werden die Stromkreise 20 und 21 wieder unterbrochen,
und der erste Registerschalter RB1 wird noch
einen Schritt weiter fortgeschaltet,"während das Verzögerungsrelais RR2 (Abb. 5) seinen
Anker angezogen hält und dadurch die Einschaltung des Registerumschalters PR0 auf
den betreffenden Registerschalter RE1 aufrechterhält.
Es ist nun leicht einzusehen, daß jeder der nachfolgenden Stromstöße den Registerschalter
RE1 zwei Schritte vorwärts bewegen wird. Nach Aussendung der ersten
Stromstoßreihe bleibt dasRelais RSx (Abb. 4)
so lange erregt, daß das Relais RR2 (Abb. 5) seinen Anker loslassen kann, so daß der Registerumschalter
PRO einen Schritt weiter fortgeschaltet wird. In dieser Lage des Registerumschalters
wird eine Strombahn 22 durch den Kupplungsmagneten /Oi5 des Folgeschalters
MR geschlossen, wodurch der Folgeschalter in seine dritte Stellung geht, in welcher
ein Stromkreis 23 durch den Sperrelektromagneten R1 des ersten Gruppenwählers RV1
(Abb. 4) geschlossen wird. Der Gruppenwähler wird infolgedessen einen Schritt vorwärts
bewegt und schließt dabei einen Stromkreis 24 durch das Überwachungsrelais RRS
(Abb. 5), welches seinerseits einen Stromkreis 25 durch den Registerschalter RE1
schließt, wodurch dieser in derselben Richtung wie vorher einen Schritt fortgeschaltet wird.
Indem des Relais RR3 (Abb. 5) seinen Anker anzieht, unterbricht es aber gleichzeitig den
Stromkreis 23 durch den Sperrelektromagnef en Rt (Abb. 4) des Gruppenwählers, so daß
der Wähler noch einen Schritt weiter geht und in die nächste Lage gelangt, in welcher
der Stromkreis 24 des Relais RR3 (Abb. 5) wieder unterbrochen wird. Dadurch wird auch
der Stromkreis 25 geöffnet, weshalb der Registerschalter RE1 noch einen Schritt weiter
geht. Gleichzeitig wird' aber der Stromkreis 23 wieder geschlossen, so daß der Gruppenwähler
noch einen Schritt vorwärts geht und den Stromkreis 24 wieder schließt. Indem das
Relais RRx demzufolge seinen Anker wieder anzieht, erhält der Registerschalter RE1 einen
neuen Stromstoß, wodurch derselbe noch einen Schritt vorwärts bewegt wird, während
der Stromkreis 23 zugleich unterbrochen wird, so daß der Gruppenwähler einen Schritt
weiter vorwärts geht.
In dieser Weise werden der Gruppenwähler und der Registerschalter schrittweise fortbewegt,
indem sie sich gegenseitig überwachen, so daß der Gruppenwähler keinen neuen Schritt vorwärts nehmen kann, ehe nicht das
Überwachungsrelais des Registerschalters zuerst erregt oder aberregt worden ist und dadurch
eine entsprechende Vorwärtsbewegung "des Registerschalters bewirkt hat. Inzwischen
hält das Verzögerungsrelais RS3 (Abb. 4) infolge
wiederholter Stromstöße über die Strombahn 18 und entsprechende Kontakte in
leder zweiten Schaltlage des Gruppenwählers seinen Anker angezogen.
Wenn der Registerschalter RE1 in seine
letzte Stellung übergeht, welche unmittelbar auf die mit ο bezeichnete Zifferlage folgt,
schließt er über einen Kontakt des RelaisRR0,
welches jetzt erregt ist, und durch den Sperrelektromagneten R1 des Gruppenwählers einen
Stromkreis 26. Der Sperrelektromagnet R1, welcher im Augenblick vorher über die Strombahn
23 Strom erhielt, hat infolgedessen nicht Zeit genug, um seinen Anker loszulassen,
weshalb der Gruppenwähler in einer entsprechenden Stellung, welche eine Zwischenstellung
zwischen zwei Ziffernstellungen ist, stehenbleibt.
Wenn der Registerschalter ER1 seine letzte
Stellung erreicht, wird gleichzeitig ein Stromkreis 27 durch den Sperrelektromagneten IM2
des sekundären Registerumschalters RSG geschlossen,
und der betreffende Umschalter geht in seine zweite Stellung über und unterbricht
den Stromkreis 25 des Registerschalters. Nachdem der Schaltvorgang jetzt aufgehört
hat und der Gruppenwähler in einer Zwischenstellung stehengeblieben ist, wird das Verzögerungsrelais RS3 (Abb. 4) aberregt
und schließt dabei einen Stromkreis 28, wodurch der Folgeschalter SOG1 in seine fünfte
Stellung übergeführt wird; Dabei wird der Stromkreis 24 des Relais RR3 (Abb. 5) unterbrochen,
welches seinerseits die Stromkreise 26 und 27 unterbricht. Beim Unterbrechen des letztgenannten Stromkreises wird der Registerumschalter
RSO in die nächste Stellung no übergeführt, in welcher der Sperrelektromagnet
R1 des Gruppenwählers über einen Kontakt K1 wieder Strom erhält, wodurch der
Gruppenwähler in der betreffenden Zwischenlage stehenbleibt. Der Registerumschalter
SRO (Abb. 5^ erhält aber jetzt über eine Strombahn 29 einen neuen Stromstoß un1
wird dadurch noch einen Schritt vorwärts bewegt. Falls der zweite Registerschalter RE2
in diesem Augenblick noch nicht alle Stromstoße vom Teilnehmer empfangen hat, so wird
Registerumschalter SRO
durch einen
Stromkreis 30 über Kontakte an dem Registerumschalter PRO in der jetzt eingenommenen
Stellung festgehalten werden. Sobald aber der zweite Registerschalter sämtliehe
Stromstöße empfangen hat, wird der primäre Registerumschalter PRO in vorher
beschriebener Weise betätigt, so daß der zweite Registerschalter RE„ ausgeschaltet und
an dessen Stelle der dritte Registerschalter RE1 eingeschaltet wird, um die folgende
Reihe von Stromstößen von dem Teilnehmer zu empfangen. Dabei wird auch der Stromkreis
30 unterbrochen, und der sekundäre Registerumschalter SRO geht infolgedessen
einen weiteren Schritt vorwärts, so daß der Stromkreis des Sperrelektromagneten des
Gruppenwählers unterbrochen wird. Der Gruppenwähler wird demzufolge noch einen Schritt vorwärts bewegt und geht dadurch in
diejenige Ziffernlage über, die der gewünschten Gruppe von Verbindungsleitungen FL2
entspricht. Angenommen, daß der erste Registerschalter RE1 in die Ziffernstellung 7 eingestellt
worden ist, so wird der Gruppenwähler jetzt in der in iVbb. 4 mit S bezeichneten
Ziffernstellung eingestellt sein.
Indem der Gruppenwähler in die letztgenannte Stellung geht, wird ein Stromkreis 31
durch die Kupplungsmagnete KM0 sämtlicher gerade nicht besetzten Gruppensucher
S.,_ (Abb. 6) geschlossen, und diese werden unmittelbar in Bewegung gesetzt. Derjenige der
somit in Bewegung gesetzten Gruppensucher, welcher zuerst auf die betreffende Verbindungsleitung
FL1 trifft, schließt eine Strombahn
32, welche teils das Relais RS3 (Abb. 4) am Gruppenwähler RV1 und teils ein zu dem
betreffenden Gruppensucher gehöriges Relais ZiG1 (Abb. 6) enthält. Letztgenanntes Relais
zieht seinen Anker an und hält sich über einen Kontakt 33, wodurch ein Widerstand W.t
kurzgeschlossen und die Verbindungsleitung /1L2 als besetzt gekennzeichnet wird. Gleichzeitig
wird der Kupplungsmagnet des Gruppensuchers abgeschaltet, wodurch der Gruppensucher
zum Stehen gebracht wird. Das Relais RS:l (Abb. 4) schließt einen Stromkreis
34 und bewirkt dadurch, daß der Folgeschalter SOG1 in die sechste Lage geht. Gleichzeitig
wird der Folgeschalter SOGn bei dein
zweiten Gruppenwähler RVn (Abb. 6) zur
zweiten Lage fortgeschaltet, in welcher das zu diesem Folgeschalter, gehörige Verzögerungsrelais
RGn über den Stromkreis 36 erregt wird. Indem das letztgenannte Relais seinen
Anker anzieht, erhält der Kupplungsmagnet KM- des Folgeschalters SOG2 über den
Stromkreis 2>7 einen neuen Stromstoß, wodurch
der Folgeschalter in die dritte Schaltlage übergeführt wird. In dieser Schaltlage
wird nun der Gruppenwähler RV., an die beiden Sprechleitungszweige der Verbindungsleitung
FL2 angeschlossen, wodurch ein Stromkreis
38 durch den Sperrelektromagneten R1, des Gruppenwählers und den &-Zweig der
Sprechleitung geschlossen wird. Infolgedessen wird der Gruppenwähler RV„ eine Stufe
weiter bewegt und ein Stromkreis 39 über den α-Zweig der Sprechleitung und durch das
Überwachungsrelais RR3 des Registers (Abb. 5) geschlossen, welches Relais seinerseits
einen Stromkreis 40 durch den Sperrelektromagneten REa des zweiten Registerschalters
schließt, wodurch letzterer eine Stufe weiter vorwärts bewegt wird. Gleichzeitig
aber öffnet das Relais RRS den Stromkreis 38 für den Sperrelektromagneten Rn des Gruppenwählers,
wodurch dieser noch einen Schritt weiter fortbewegt wird. Das Einstellen des zweiten Gruppenwählers RVn geht dann weiter,
und zwar abwechselnd mit dem Einstellen des Registerschalters RE2 und in derselben
Weise, wie oben in bezug auf den ersten Gruppenwähler RV1 und den Registerschalter
RE1 beschrieben worden ist, und der Vorgang dauert so lange fort, bis der Registerschalter
RE2 seine äußerste Schalterstellung erreicht, in der ein Stromkreis 41 durch den Elektromagneten/?.;,
des Gruppenwählers /^V2 geschlossen
wird. Infolgedessen wird der Gruppenwähler in der entsprechenden Zwischenstellung·
festgehalten, obwohl das Überwachungsrelais RRS (Abb. 5) in dieser Schalterstellung
stromführend und der Stromkreis 38 folglich unterbrochen ist. Da das Relais RGn (Abb. 6)
jetzt keine Stromstöße mehr vom Gruppenwähler erhält, läßt es seinen Anker los und
schließt einen Stromkreis 42, wodurch der Folgeschalter SOG2 in die vierte Schalterstellung
übergeführt wird. In dieser Schalterstellung wird nun ein Stromkreis geschlossen,
welcher dem oben beschriebenen Stromkreis 31 entspricht und durch welchen die auf der
Zeichnung nicht dargestellten Gruppensucher in der zweiten Gruppenwahlstufe in ähnlicher
Weise in Bewegung gesetzt werden wie die Gruppensucher S3 in der ersten Gruppenwahlstufe,
und die Verbindungsleitung FL2 wird in ähnlicher Weise an eine nach der dritten
Gruppenwahlstufe ausgehende Verbindungs- no leitung angeschlossen. Die Schaltanordnung
der Gruppensucher in der zweiten Gruppenwahlstufe und des ebenfalls nicht dargestellten
dritten Gruppenwählers nebst zugehörigem Folgeschalter ist die gleiche wie in der Abb. 6.
Die Einstellung des dritten Gruppenwählers erfolgt somit in derselben Weise, wie es in
bezug auf den zweiten Gruppenwähler RV,, in Abb. 6 beschrieben worden ist. Nach vollendeter
Einstellung des dritten Gruppenwählers wird in ähnlicher Weise, wie es mit Hinweis
auf Abb. 6 beschrieben wurde, ein
Stromkreis 43 geschlossen, welcher in Wirklichkeit über den nicht dargestellten dritten
Gruppenwähler und den dazu gehörigen Folgeschalter geführt ist, dessen Verlauf aber
aus Abb. 6 hervorgeht, wo der entsprechende Stromkreis mit derselben Bezeichnung versehen
ist. Der betreffende Stromkreis 43 bewirkt, daß die gerade unbesetzten Gruppen·-
sucher (ähnlich S5, Abb. 7) in der dritten
Gruppenwahlstufe in Bewegung gesetzt werden. Derjenige der somit in Bewegung gesetzten
Sucher, welcher zuerst die betreffende Verbindungsleitung findet, schließt einen
Stromkreis (ähnlich 44), welcher einerseits ein Relais (ähnlich RV11, Abb. 7), das sich
unmittelbar über seinen Kontakt 45 hält, andererseits ein Relais (ähnlich RG2, Abb. 6)
enthält, welch letzteres jetzt wieder seinen Anker anzieht und einen Stromkreis 46
schließt, wodurch der Folgeschalter 5 O Gn
oder vielmehr der entsprechende Folgeschalter in der dritten Gruppenwahlstufe in die
fünfte Schalterstellung übergeführt wird, in welcher die Zweige der Sprechleitung bis nach
der Leitungswahlstufe verlängert werden.
Wenn der Gruppensucher S5 durch die Erregung
des Relais RV11 (Abb. 7) zum Stehen
gebracht wird, geht der Folgeschalter SOV (Abb. J) unter Einwirkung eines Stromstoßes über
den Stromkreis 47 in die zweite Schalterstellung. In dieser Stellung wird ein Stromkreis 48 durch die Kupplungsmagnete
KM9 der gerade zugänglichen Sucher der Leitungswahlstufe
LVS geschlossen, und die letzteren werden in Bewegung gesetzt. Derjenige Sucher, welcher zuerst die betreffende
Verbindungsleitung FL4 findet, schließt einen Stromkreis 49 durch ein Relais RV1 (Abb. 8),
das sich über einen Kontakt 50 hält und gleichzeitig über seinen Kontakt 51 ein Relais
RV„ einschaltet, welches seinerseits einen Stromkreis 52 schließt, wodurch der Folgeschalter
SOV (Abb. 7) in die dritte Schalterstellung übergeführt wird. In dieser Stellung
wird ein Stromkreis 53 über den &-Zweig der Sprechleitung und durch ein Relais RV14, geschlossen,
welch letzteres den vorerwähnten Stromkreis 52 unterbricht und dadurch den Folgeschalter, nachdem derselbe die dritte
Schalterstellung erreicht hat, zum Stehen bringt. Unmittelbar darauf hat das Relais
RV1 einen Stromkreis 54 durch den Kupplungsmagneten
KM10 des Folgeschalters MRV
geschlossen, wodurch dieser in seine zweite Schalterstellung übergeführt wird. Gleichzeitig
schließt das Relais RV2 einen Stromkreis 55 durch ein Verzögerungsrelais AV3, welches
in bezug auf seine Wirkungsweise dem Relais RS3 (Abb. 4) entspricht. Das Relais i?F3
schaltet über seinen Kontakt ein Relais RVt
ein, welches sich selbst in einen Haltestromkreis 57 einschaltet. Das Relais RV3 schließt
ferner einen Stromkreis 58 durch den Sperrelektromagneten V1 des Zehnerwählers LV1.
Infolgedessen wird dieser Wähler einen Schritt weiter vorwärts bewegt. Dabei wird
ein Stromkreis 59 über den α-Zweig der Sprechleitung und durch das Überwachungsrelais RR3 des Registers (Abb. 5) geschlossen,
worauf letztgenanntes Relais somit seinen Anker anzieht und einen Stromkreis 60 durch den Sperrelektromagneten des Registerschalters
RB4, schließt, wodurch dieser Registerschalter
eine Stufe vorwärts bewegt wird. Wenn das Überwachungsrelais RRS (Abb. 5)
seinen Anker anzieht, wird der Stromkreis des Relais RV14, gleichzeitig unterbrochen,
welches dabei seinerseits den Stromkreis 58 des Sperrelektromagneten V1 für den Zehner wähler
unterbricht, wodurch der Zehnerwähler noch einen Schritt weiter vorwärts bewegt
wird, so daß der Stromkreis 59 des Überwachungsrelais RR3 (Abb. 5) unterbrochen
wird. In dieser Weise geht die Einstellung des Zehnerwählers LV1 unter gleichzeitiger
schrittweiser Vorwärtsbewegung des Registerschalters RB4, weiter, bis dieser Registerschalter
seine äußerste Schalterstellung erreicht, in welcher ein Stromkreis 61 mit ähnlichem
Ergebnis wie die oben beschriebenen Stromkreise 26 und 4t geschlossen wird, indem
der Zehnerwähler dadurch zum Stehen gebracht wird, und zwar in einer Zwischenstellung,
in welcher das Verzögerungsrelais RV3 (Abb. 8) dauernd stromlos wird und
demzufolge seinen Anker losläßt. Dabei wird der Stromkreis 58 für den Sperrelektromagneten
des Zehnerwählers unterbrochen, wobei der Zehnerwähler noch einen Schritt weiter vorwärts in die der Ziffer der Teilnehmernummer
entsprechende Ziffernstellung geht. Gleichzeitig wird ein Stromkreis 62 durch ein Relais RVB geschlossen, welches
sich über einen Stromkreis 63 verriegelt und gleichzeitig die Einschaltung des Sperrelektromagneten
V2 des Einerwä'hlers LV2 vorbereitet,
so daß der Stromkreis 64 des betreffenden Sperrelektromagneten. in dem Augenblick
geschlossen wird, in dem dasRelais RVx, welches jetzt Strom über einen Stromkreis 65 n0
enthält, seinen Anker wieder anzieht. Infolgedessen wird der Einerwähler eine Stufe weiter
vorwärts bewegt, wodurch ein Stromkreis 66 über den α-Zweig. durch das Überwachungsrelais
RR3 (Abb. 5) geschlossen n5
wird, das seinerseits einen Stromkreis 67 durch den Registerschalter RES schließt, welcher
dadurch eine Stufe vorwärts bewegt wird. Gleichzeitig unterbricht das Relais RR:)
den Stromkreis 61 des Relais RV14, (Abb. 8),
welches seinerseits den Stromkreis des Sperrelektromagneten des Einerwählers unterbricht,
wodurch der Einerwähler in die nächstfolgende Schalterstellung übergeführt wird, in
welcher der vorgenannte Stromkreis 66 des Überwachungsrelais RR3 mit demselben Ergebnis
wie vorher wieder unterbrochen wird. Die Einstellung des Einerwählers geht weiter,
bis der Registerschalter RE5 seine äußerste Schalterstellung erreicht, in welcher
ein Stromkreis 68 geschlossen wird, wodurch
ίο der Einerwähler in einer Zwischenstellung
festgehalten wird, in welcher der Stromkreis 65 des Verzögerungsrelais RV3 (Abb. 8) dauernd
unterbrochen wird. Wenn das Relais RV3 demzufolge seinen Anker losläßt, wird
der Stromkreis 64 unterbrochen und der Einerwähler in die betreffende Ziffernstellung
übergeführt. Als das Relais RVx zuletzt seinen Anker anzog, wurde ein Stromkreis 69
durch ein Relais RV(. geschlossen, welches dabei
sich selbst in einen Haltestromkreis 70 einschaltete. Wenn das Relais RV3 jetzt seinen
Anker wieder losläßt, wird ein Stromkreis 71 für das Relais RV-j geschlossen. Dieses
Relais verriegelt sich über seinen Kontakt 72 und schließt zugleich einen Stromkreis 73
für ein Relais RV0, welches seinerseits einen Stromkreis 74 für ein der Zehnergruppe des
gewünschten Teilnehmers entsprechendes Zehnerrelais RV10 schließt. Gleichzeitig wird
ein Stromkreis 75 für den Kupplungsmagneten KM11 des Liniensuchers Se (Abb. 7) geschlossen,
und der betreffende Sucher wird zwecks Aufsuchung der betreffenden Teilnehmerleitung·
in Bewegung gesetzt. Wenn der Sucher diese Leitung erreicht, wird ein Stromkreis 76 durch ein Relais RV15 (Abb. 8)
geschlossen, welches den Stromkreis 75 unterbricht und dadurch den Liniensucher zum
Stillstand bringt. Gleichzeitig wird ein Stromkreis 77 durch den Kupplungsmagneten
KM12 des Folgeschalters SOV (Abb. 7) geschlossen
und der Folgeschalter unter Voraussetzung des Unbesetztseins der gewünschten Teilnehmerleitung in die fünfte Schalterstellung
übergeführt, indem er an der vierten Schalterstellung vorübergeht, in welcher eine Prüfung der Teilnehmerleitung
erfolgt. Beim Vorübergehen an der vierten Schalterstellung wird ein Stromkreis 78 durch ein Relais JRV12 und das
Trennenrelais (ähnlich BR, Abb. 3) des gewünschten Teilnehmers geschlossen. Das
Relais RV13 verriegelt sich über einen
Stromkreis 79 und kennzeichnet gleichzeitig durch Überbrückung eines Widerstandes W5
den gewünschten Teilnehmer als besetzt. In der fünften Schalterstellung des Folgeschalters
wird ein Stromkreis 80 geschlossen, wodurch der Folgeschalter in die sechste Lage
übergeführt wird, von welcher aus der Folgeschalter durch Strom über einen Stromkreis
Si nach und nach in die neunte Lage übergeführt wird. Beim Durchlaufen der sechsten,
siebenten und achten Schalterstellungen wird ein ununterbrochenes Rufsignal von einer
Ruf stromquelle RH1 aus über einen Stromkreis
82 hinausgeschickt. In der neunten Lage des Folgeschalters wird dagegen ein wiederholtes
Signal von einer Signalstromquelle RH2 aus über den Kontakt 83 hinausgeschickt,
und dieses Signal dauert so lange fort, bis der Teilnehmer seinen Hörer abnimmt.
Der Signalstrom fließt durch ein Verzögerungsrelais EF13, welches indessen so abgemessen
ist, daß es vom Signalstrom unbeeinflußt bleibt. Dieses Relais tritt dagegen in
Tätigkeit, sobald der anrufende Teilnehmer seinen Hörer abhebt, indem das Relais RV13
dabei auch durch Gleichstrom von der Zentralbatterie durchflossen wird. Das an den angerufenen
Teilnehmer ausgehende Signal kann in gewöhnlicher Weise von dem anrufenden Teilnehmer abgehört werden, und zwar durch
Summersignale, die über Kontakte 84 und 85 des Folgeschalters von den Signalquellen SU2,
SU3 aus durch die Primärwicklung SL2 eines
Transformators T hinausgeschickt werden, welcher mit seinen Sekundärwicklungen an
die Zweige der Sprechleitung angeschlossen ist.
Wenn das Relais RV13 seinen Anker anzieht,
erhält der Folgeschalter einen Stromstoß über die Strombahn 86 und geht in die
zehnte Schalterstellung über, in welcher die Sprechverbindung vollendet ist und die Signalstromquellen
ausgeschaltet werden.
Ehe der angerufene Teilnehmer antwortet, ist die Einschaltung des Mikrophonstromes
desselben in folgender Weise vorbereitet worden. Wenn der Registerschalter RE5 (Abb. 5)
seine äußerste Schalterstellung erreicht, wird zu gleicher Zeit wie die St-rombahn 68 auch
eine Strombahn 87 geschlossen, wodurch der sekundäre Registerumschalter SR O in seine
vorletzte Schalterstellung gebracht wird, um s schließlich beim Aberregen des Relais RR3 in
seine letzte Schalterstellung übergeführt zu werden, in welcher ein Stromkreis 88 durch
den Kupplungsmagneten KM5 des Folgeschalters MR geschlossen wird. Dadurch wird der
Folgeschalter MR, unter Zurückführung der Kontaktarme sämtlicher Registerschalter und
Registerumschalter zur Ruhelage, in seine Ausgangsstellung übergeführt. Dadurch werden
die Stromkreise 14 und 10 unterbrochen i*5
und die Relais RR1 (Abb. 5) und RR-(Abb.
4) aberregt. Schließlich wird auch das Relais RS7 (Abb. 4) aberregt, wodurch ein
Stromkreis 89 geschlossen und dadurch der Folgeschalter SOG1 in die siebente Schalterstellung
übergeführt wird, in welcher die Mikrophonbatterie des angerufenen Teilneh-
IÖ
niers über zwei induktive Widerstände RSΛ
und RS- eingeschaltet wird, von denen der erstere die Wicklung eines Relais bildet, welches
somit, wenn der Teilnehmer antwortet, seinen Anker anzieht. Dadurch wird ein Stromkreis 90 geschlossen und der Folgeschalter
SOG1 in die achte Schalterstellung übergeführt. Wenn das Relais RS± seinen
Anker anzieht, erhält auch das Trennrelais RS2 Strom über einen Stromkreis 91. In der
achten Schalterstellung des Folgeschalters SOG1 wird außerdem ein Stromkreis 92 für
den Gesprächzähler SM (Abb. 3) des Teilnehmers geschlossen, welcher somit das Gesprach
registriert.
Das Zurückstellen der Zehner- und Einerwähler erfolgt in folgender Weise. In der
fünften Schalterstellung des Folgeschalters SOV (Abb. 7) wird der Stromkreis 49 für
das Relais RV1 (Abb. 8) unterbrochen, wodurch dieses Relais nebst dem Relais RV2 aberregt
wird. Dadurch wird ein Stromkreis 93 durch den Kupplungsmagneten ICM10 des
Folgeschalters MRV geschlossen, wodurch dieser Folgeschalter unter Zurückstellung der
Kontaktarme sämtlicher Zehner- und Einerwähler zur Ruhelage in seine Ausgangsstellung
zurückkehrt.
Die Gruppenwähler RV1 und RV2 bleiben
während des ganzen Gespräches in der vorher eingestellten Schalterstellung stehen und halten
dadurch zwecks Aufrechterhaltung der Verbindung die Stromkreise 32 und 44 über entsprechende c-Drähte geschlossen.
Nachdem beide Teilnehmer nach beendetem Gespräch ihre Hörer aufgehängt haben, läßt
das Trennrelais RS2 (Abb. 4) seinen Anker los, wodurch der Stromkreis 6 unterbrochen
wird und die Relais BR, ER und GR (Abb. 4) aberregt werden. Außerdem schließt das Relais
RS., einen Stromkreis 94, wodurch der Folgeschalter SOG1 (Abb. 4) in seine Ruhelage
zurückgeht, und wodurch zugleich die Kontaktarme des Gruppenwählers RV1 zur
Ruhelage zurückgeführt werden. Gleichzeitig wird der Stromkreis 32 unterbrochen, so daß
das Relais RG1 (Abb. 6) seinen Anker losläßt und einen Stromkreis 95 schließt, wodurch
der Folgeschalter SOG0 unter Mitnähme
der Kontaktarme des Gruppenwählers RV2 zur Rithelage in seine Ausgangsstellung
zurückgestellt wird. Dadurch wird schließlich auch der Stromkreis 44 unterbrochen, so daß
das Relais RV^1 (Abb. 7) seinen Anker losläßt
und einen Stromkreis 96 schließt, wodurch der Folgeschalter 6"OF in seine Ruhelage
zurückgestellt wird.
Falls der angerufene Teilnehmer besetzt sein sollte, wird der Stromkreis 78 für das
Relais RV12 (Abb. 7) in der vierten Schalterstellung
des Folgeschalters 5OF nicht geschlossen,
weshalb der Folgeschalter in der fünften Schalterstellung stehenbleibt. In dieser
Stellung erhält der anrufende Teilnehmer von einer Summersignalquelle SU1 aus über
einen Kontakt 97 in dem Folgeschalter ein Summersignal. Wenn der anrufende Teilnehmer
seinen Hörer aufhängt, erfolgt das Zurückstellen der verschiedenen Apparate und das Unterbrechen der Verbindung in derselben
Weise, wie eben beschrieben worden ist.
Claims (8)
- Patentansprüche:i. Schaltungsanordnung für selbsttätige und halbselbsttätige Fernsprechumschalter derjenigen Art, bei welchen die Wähler unter Überwachung eines Nummernregisters eingestellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltstromkreise des Wählers und des Registers sich gegenseitig in der Weise überwachen, daß der Wähler und das Register durch abwechselnd von der Kontakteinrichtung (Kontaktarm und Lamelle) des Registers zum Wähler und von der Kontakteinrichtung des Wählers zum Register ausgeschickte Stromstöße wechselweise eingestellt und zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Einstellagen in zwei Stufen fortgeschaltet werden, und zwar um die eine Stufe beim Schließen des Stromstoßkreises, und um die zweite Stufe beim Unterbrechen des Stromstoßkreises.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der über die Kontakteinrichtung des Wählers verlaufende Stromstoßkreis des Registers durch denEinstellelektromagneten (R) des Wählers (RV) in solcher Weise überwacht wird, daß der Registerschalter (RE) keinen weiteren Schritt vorwärts nehmen kann, ehe nicht zuerst der Wähler zur -nächstfolgenden Schalterstellung weiterbewegt worden ist.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Registerstromkreis und der Stromkreis des Wählers in jeder zweiten Schalterstellung des Wählers (RV) und des Registerschalters (RB) geschlossen und in den dazwischenliegenden Stellungen unterbrochen werden.
- 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromkreise des Registers und des Wählers sich gegenseitig überwachen in der Weise, daß der durch die gegenseitig>en Kontakteinrichtungen herbeigeführte Stromschluß des einen Stromkreises die Unterbrechung des anderen bewirkt und umgekehrt.-
- 5. Schaltungsanordnung nach An-IISpruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wähler (RV) und auch die Registerschalter (RE) aus elektromagnetisch gesperrten Schaltern bestehen, welche durch Federkraft oder in ähnlicher Weise angetrieben werden.
- 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch ι bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromstoßkreis des Wählers (RV) durch ein Relais (RR.,) überwacht wird, welches in dem vom Wähler (RV) überwachten Registerstromkreis liegt und welches die Einstellung des Registers (REG) regelt.
- 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 bis 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Registerschalter (RE) in ihren äußersten Schalters.tellungen mit Kontakten versehen sind, über welche der Stromstoßkreis des Wählers (RV) in soleher Wreise betätigt wird, daß dieser Wähler in der unmittelbar vorher eingestellten Schalterstellung festgehalten wird.
- 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Wähler (RV) mit einem Verzögerungsrelais (RS) versehen ist, welches während der Einstellung des Wählers über einen in jeder zweiten Schalterstellung des Wählers geschlossenen Stromkreis in wirksamer Stellung dauernd gehalten wird, und welches nach vollendeter Einstellung des Wahlers (RV) aberregt wird und dadurch den Schaltvorgang einleitet, durch welchen die anrufende Leitung (FL1) an eine von der betreffenden Schaltstufe ausgehende freie Verbindungsleitung (FL2) angeschlossen wird.Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US682184A US1580321A (en) | 1923-12-22 | 1923-12-22 | Automatic and semiautomatic telephone exchange |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE459476C true DE459476C (de) | 1928-05-04 |
Family
ID=24738587
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA41228D Expired DE459476C (de) | 1923-12-22 | 1923-12-22 | Schaltungsanordnung fuer selbsttaetige und halbselbsttaetige Fernsprechumschalter |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US1580321A (de) |
| DE (1) | DE459476C (de) |
-
1923
- 1923-12-22 DE DEA41228D patent/DE459476C/de not_active Expired
- 1923-12-22 US US682184A patent/US1580321A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US1580321A (en) | 1926-04-13 |
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