DE459355C - Beleuchtungsvorrichtung fuer Kraftwagen, Leuchttuerme u. dgl. - Google Patents

Beleuchtungsvorrichtung fuer Kraftwagen, Leuchttuerme u. dgl.

Info

Publication number
DE459355C
DE459355C DEB125724D DEB0125724D DE459355C DE 459355 C DE459355 C DE 459355C DE B125724 D DEB125724 D DE B125724D DE B0125724 D DEB0125724 D DE B0125724D DE 459355 C DE459355 C DE 459355C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mirrors
lighthouses
mirror
rays
mangin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB125724D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE459355C publication Critical patent/DE459355C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S41/00Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps
    • F21S41/30Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps characterised by reflectors
    • F21S41/32Optical layout thereof
    • F21S41/36Combinations of two or more separate reflectors
    • F21S41/365Combinations of two or more separate reflectors successively reflecting the light

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description

  • Beleuchtungsvorrichtung für Kraftwagen, Leuchttürme u. dgl. Es sind bereits Scheinwerfer für Kraft-%vagen, Leuchttürme u. dgl. bekannt, bei denen das von der Lampe nach der Seite hin ausgestrahlte Licht, das bei Anordnung eines einzigen Reflektors hinter der Lampe nicht ausgenutzt wird, durch Linsen auf einen kegelförmigen Reflektor geworfen und von diesem in die Richtung des Hauptstrahlenbündels gelenkt wird. Eine derartige Vorrichtung, bei der alle ausgenutzten Lichtstrahlen auf einen engen Raum konzentriert werden, wirkt natürlich stark blendend. Es ist auch schon vorgeschlagen worden, das Licht einer Lampe auf eine größere Strahlungsfläche zu verteilen, indem man Hohlspiegel, von denen jeder einen Winkel von etwa 6o- umfaßt, um die Lampe herum so anordnet, daß -jeder von diesen sein Strahlenbündel durch den Zwischenraum zwischen zwei anderen Spi: geln hindurchwirft, worauf dann die Strahlenbündel der vor der Lampe befindlichen Hohlspiegel durch ebene Reflektoren dem Hauptstrahlenbündel parallel gerichtet werden. Damit die von den ebenen Spiegeln reflektierten Strahlenbündel an den vor der Lampe befindlichcn Hohlspiegeln vorbeigehen konnten, war es dabei nötig, die ebenen Spiegel in einem gewissen Abstand von den Hohlspiegeln außerhalb des Lampengehäuses anzuordnen, wo sie. dem Staub und Witterungseinflüssen ausgesetzt waren. Nach der Erfindung sollen hei einem Scheinwerfer dieser Art Hohlspiegel, von denen jeder etwa go- umfaßt, mit gegenüberstehenden ebenen oder schwach gekrümmten Reflektoren verwendet werden. Um eine l.ainpe herum können drei derartige Spiegel ;ingebracht werden, von denen der hinter der Lampe befindliche sein Strahlenbündel nach vorn wirft, während dem an der Seite oder dem oberhalb der Lichtduelle angebrachten Hohlspiegel gegenüber ebene oder schwach gekrümmte Reflektoren angeordnet sind, die deren Strahlenbündel nach vorn reflektieren. Diese Reflektoren können in unmittelbarer Nähe der Hohlspiegel angebracht werden, so dal.1 das Ganze in einem Gehäuse untergebracht werden kann.
  • Vorzugsweise werden an Stelle gewöhnlicher Hohlspiegel \Ianginspiegel verwendet, bei denen eine Korrektur des Strahlenganges durch linsen entbehrlich wird und die gesamte Vorrichtung sich gedrängter ausführen läl;t.
  • In der Zeichnung stellt Abb. i einen wagerechten Schnitt nach Linie P-Q der Abb. 2 durch einen Teil der Vorrichtung in ihrer vollständigsten Ausführung dar. Abb. 2 ist ein Aufriß von der Linie N-0 der Abb. i aus gesehen.
  • Der dargestellte Teil der Vorrichtung enthält drei Alanginspiegel A, B und C sowie zwei Reflektoren D und E, die aus versilbertem Glas oder anderem Material bestehen und entweder, wie in der Zeichnung dargestellt, eben sind, aber auch ganz oder zum Teil gekrümmt sein können. Der Brennpunkt der Manginspiegel liegt genau oder ungefähr im PunktF (Abb. i). In manchen Fällen bildet der Punkt F auch den Mittelpunkt der . inneren Krümmung der Manginspiegel, in anderen Fällen liegen die Mittelpunkte der inneren Krümmung der Manginspiegel außerhalb der optischen Brennpunkte. Der Punh-t F stellt auch so genau als möglich den Mittelpunkt der Lichtquelle dar. Die beiden Manginspiegel A und B stehen senkrecht, während der Manginspiegel C wagerecht liegt, wobei der Punkt F den gemeinsamen Brennpunkt darstellt. Da jeder d°r Manginspiegel sich über einen Winkel von 90:' um den Brennpunkt herum erstreckt, müßte jeder Spiegel die anderen berühren, jedoch wird in der Praxis von jedem Spiegel an diesen Stellen so viel abgeschliffen, daß die Spiegel unabhängig voneinander verstellbar sind. Die Einstellvorrichtungen sind in Abb. i auf der Rückseite der Spiegel A und B und in Abb. 2 an den Spiegeln B und C zu sehen. Jede dieser Einstellvorrichtungen enthält einen am Manginspiegel anliegenden, mit einer vierkantigen Stange g aus einem Stück: bestehenden Flansch f. Die vierkantige Stange endigt in einem Schraubengewinde h. In das Gehäusen ist ein zylindrisches Führungsstück! eingeschraubt, an dem sich zwei durch einen Bügel L verbundene Führungsstücke k befinden. Zwischen diesen liegt auf dem Gewinde eine Mutterin, mittels deren der Spiegel vor und zurück verstellt werden kann.
  • Der Manginspiegel A wirft alle Strahlen, die vom Punkt F auf ihn fallen, nach vorn. Der SpiegelB wirft alle vom PunktF aus fallenden Strahlen auf den Reflektor E, der sie dann ebenfalls nach vorn wirft. Der Spiegel C wirft die vom Punkt F kommenden Strahlen auf den Reflektor D, von dem sie nach vorn reflektiert werden.
  • Man kann die Gesamtkombination der Spiegel und Reflektoren so einstellen, daß die Strahlenbündel in bestimmter Entfernung, beispielsweise einer solchen von Zoo m, die Straße berühren. In Abb. i ist an der linken Seite des Gehäuses ein kurzer zylindrischer Zapfen i' angedeutet, der in Abb. 2 in der Nähe des Buchstabens P liegt. Dieser hat die gleiche Form wie das Führungsstück der Einstellvorrichtung i auf der rechten Seite der Abb. i und ist ebenso wie dieses in das Gehäuse eingeschraubt. Diese beiden Drehzapfen können in Gabeln am Wagengestell gelagert sein, wobei dann eine bis in das Handbereich des Führers gellende Vorrichtung ein Neigen der Laterne um einen b°-liebigen Betrag ermöglicht. Es wäre aber auch angängig, die Neigung ein für allemal fest einzustellen und die Einstellvorrichtung für die Spiegel fortzulassen.
  • Die gesamte in Abb. i und 2 dargestellte optische Vorrichtung stellt im allgemeinen den rechten oder linken von zwei Kopfscheinwcrfern dar, zu dem dann noch ein zweiter Scheinwerfer für die linke bzw. rechte Seite hinzukommt und von denen jeder eine besondere Lichtquelle enthält.
  • Statt die Lichtbündel aller Manginspiegel in der Strahlenrichtung der Kopflaterne übereinander7ulagern, ist es zweckmäßig, einen oder mehrere von diesen um eine senkrechte Achse zu drehen und so die wagerechte Gesamtstreuung zu vergrößern. Hierzu ist nach der Darstellung der Zeichnung der auf der linken Seite der Abb. 2 liegende Reflektor E an einer senkrechten Welle S befestigt. Sein Gewicht wird alsdann, von dem Boden des Gehäuses bei p aufgenommen. Der obere ReilektorD (Abb.2) ist bei g an der Decke des Gehäuses so aufgehängt, daß man das von ihm reflektierte Strahlenbündel um eine senkrechte Achse nach der einen oder anderen Seite schwenken kann. Der obere Reflektor B ist außerdem an einer in Augen eines Trägers t drehbaren Welle r befestigt, so daß man durch Drehen desselben um seine wagerechte Mittelachse die Neigung des von ihm reflektierten Strahlenbündels unabhängig einstellen kann. Der an der linken Seite liegende untere Reflektor E könnte in der gleichen Weise befestigt sein, wodurch die Neigung des von ihm ausgehenden Strahlenbündels ebenfalls unabhängig geregelt werden könnte. Wird die beschriebene Vorrichtung zur Verbreiterung des Lichtkegels der einen Kopflaterne verwendet, so können bei einer Streuung mit der zugehörigen anderen Kopflaterne die beiden Lichtkegel entweder miteinander zur Deckung gebracht oder in wagerechter Richtung nach beiden Seiten eingestellt werden, so daß die beiden zusammengehörenden Kopflaternen miteinander die doppelte Streuung ergeben wie eine einzige. In diesem Falle sind die Einrichtungen der beiden Kopflaternen symmetrisch zueinander.
  • Falls die vor dem Manginspiegel B liegende Lichtquelle in wagerechter Richtung nur eine geringe Breite hat, kann die wagerechte Streuung des von dem Reflektor E reflektierten Strahlenbündels dadurch vergrößert werden, daß man diesem, wie in Abb. i bei x, y, z angedeutet, eine gekrümmte Form gibt, wodurch es dann gleichzeitig möglich ist, die Breite des Gehäuses zu verkleinern. Die gleiche Anordnung des oberen Reflektors D würde es ermöglichen, mit dein Strahlenbündel desselben in senkrechter Richtung um einen beliebigen Betrag nach unten zu streuen und gleichzeitig die Höhe des Gehäuses zu verringern.
  • Während bei Landfahrzeugen die Reflektoren gewöhnlich so eingestellt werden, daß die Strahlenbündel alle im wesentlichen dieselbe Richtung haben, wird bei Leuchttürmen für Marine- oder Luftfahrzwecke zweckmäßig die wagerechte Schwingbewegung der Reflektoren um senkrechte Achsen in geeigneter Weise so weit vergrößert, daß die Vorrichtung in wagerechter Richtung- drei gleich weit voneinander entfernte Lichtkegel mit dazwischenliegenden gleichen Schattenkegeln aussendet. Wird eine solche Vorrichtung um eine senkrechte Achse gedreht, so erhält man eine Gruppe von drei Blitzen. Ebenso kann man, wenn man nur zwei Manginspiegel und einen Hilfsreflektor verwendet, mittels einer einzigen Lichtquelle eine Gruppe von zwei Blitzen erhalten.

Claims (1)

  1. PATENT .XXSPRUca: Beleuchtungsvorrichtung für Kraftwagen, Leuchttürme u. dgl. zur Erzeugung mehrerer Lichtbündel durch eine Lichtquelle, um die kreisförmig mehrere Hohlspiegel und diesen gegenüberstehende Reflektoren angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder drei Hohlspiegel, vorzugsweise Manginspiegel (A, B, C bnv. A, B oder A, C), von denen jeder einen -Winkel von nahezu 9o" umfaßt, um die Lichtquelle herum so angeordnet sind, daß sie sich ungefähr berühren und ihre Achsen senkrecht aufeinanderstehen.
DEB125724D 1925-06-08 1926-06-01 Beleuchtungsvorrichtung fuer Kraftwagen, Leuchttuerme u. dgl. Expired DE459355C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB459355X 1925-06-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE459355C true DE459355C (de) 1928-05-04

Family

ID=10439164

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB125724D Expired DE459355C (de) 1925-06-08 1926-06-01 Beleuchtungsvorrichtung fuer Kraftwagen, Leuchttuerme u. dgl.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE459355C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1155074B (de) * 1960-02-24 1963-10-03 Baulio Etablissement Blendfreier Scheinwerfer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1155074B (de) * 1960-02-24 1963-10-03 Baulio Etablissement Blendfreier Scheinwerfer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3838770A1 (de) Verbesserte beleuchtungssysteme unter verwendung von lichtleitfasern
DE2802747B2 (de) Signalleuchte für ein Kraftfahrzeug
DE459355C (de) Beleuchtungsvorrichtung fuer Kraftwagen, Leuchttuerme u. dgl.
DE561746C (de) Beleuchtungsvorrichtung, insbesondere Fahrzeugscheinwerfer
DE650612C (de) Scheinwerfer
DE504956C (de) Lichtreflektor fuer kinematographische und andere Projektionsapparate
DE516660C (de) Scheinwerfer, insbesondere fuer Flugzeuge
DE539087C (de) Blendungsfreier Scheinwerfer
DE641918C (de) Elektrischer Scheinwerfer mit einem aus mehreren Rotationskoerpern zusammengesetztenReflektor und einer vor demselben angeordneten Blende
DE299703C (de)
DE973887C (de) Leuchte, insbesondere Signalleuchte fuer Kraftfahrzeuge
DE2159581B2 (de) Strassenleuchte mit einer u-foermigen gasentladungslampe
DE1183873B (de) Scheinwerfer fuer Farbsignale, insbesondere fuer Verkehrsregelung
DE934115C (de) Scheinwerfer fuer Dauerabblendung
DE527307C (de) Scheinwerfer fuer Kraftwagen und andere Fahrzeuge
DE544275C (de) Lichtzeichen fuer den Luftverkehr mit dioptrischen Linsen oder gleichartigen Spiegelsystemen
DE441800C (de) Kraftwagenlaterne
DE493017C (de) Einstellbarer Fahrzeugscheinwerfer
DE1597979A1 (de) Verbesserungen an Scheinwerfern von Automobilen mit zwei Reflektoren
DE557218C (de) Scheinwerferanordnung fuer Fahrzeuge
DE883721C (de) Signallampe, im besonderen fuer UEberwegsignalanlagen
DE368154C (de) Scheinwerfer fuer Fahrzeuglampen
DE503096C (de) Optischer Projektionsapparat fuer Licht- und andere Strahlen
DE501075C (de) Scheinwerfer, insbesondere fuer Kraftwagen
DE335654C (de) Scheinwerferlaterne