DE4589C - Maschine zur Herstellung sogenannter Betthaken - Google Patents
Maschine zur Herstellung sogenannter BetthakenInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21G—MAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
- B21G3/00—Making pins, nails, or the like
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Description
1878.
Klasse 49.
JULIUS BERRENBERG in SOLINGEN. Maschine zur Herstellung sogenannter Bett haken.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. August 1878 ab.
Der sogenannte Betthaken besteht aus einem etwa 5 bis 10 mm dicken Draht, welcher rechtwinklig
umgebogen ist. Dieser umgebogene Theil von α b bis c wird etwas platt geschlagen, wobei
die Fläche c d abgeschrägt wird, um ein besseres Einhängen der Bettstellentheile zu ermöglichen.
Dann wird das Stück α m mit einem Holzgewinde versehen, welches dazu dient, den
Haken in das Holz bis an die platte Stelle, also bis α einzuschrauben.
Der Mechanismus der in Rede stehenden Maschine besteht nun der Hauptsache nach:
I. aus einem Transporteur A, welcher den Draht durch einen sogenannten Rollkasten B zum
Richten desselben zieht und das jedesmalige Vorschieben des Drahtes um die Länge besorgt,
die zur Anfertigung eines Hakens erforderlich ist;
II. aus einem senkrechten Schieber D, welcher an den Draht den zur Bildung des Hakens
nöthigen Winkel a c anbiegt;
III. aus einem horizontalen Schieber E, welcher
den angebogenen Winkel scharfeckig und zugleich in eine Matrize prefst, um die schräge
Fläche cd zu erzeugen;
IV. aus den beiden horizontalen Schiebern FF, welche sich rechtwinklig gegen den Schieber E
bewegen und den Haken, welcher vorher um seine Länge aus der Matrize α vorgeschoben
wurde, mit einem Werkzeug und auf einen Druck platt pressen und abschneiden, so dafs, wenn
diese Schieber zurückgehen, der fertige Haken nach unten frei aus der Maschine herausfallt,
und
V. aus dem Betriebsmechanismus, bestehend aus einer Hauptaxe G mit den Bewegungsexcentern,
welch erstere von einer dahinter liegenden Vorgelegeaxe H mittelst Zahnrädern
in Betrieb gesetzt wird.
Die Wirkungsweise der Maschine geht aus vorstehendem und den beiliegenden Zeichnungen
deutlich hervor, und ist in folgendem eine Beschreibung der einzelnen Theile gegeben.
Der Rollkasten zum Geraderichten des Drahtes ' ist in bekannter Weise eingerichtet. Die an
demselben angebrachten Hebel b b dienen zum Zurückziehen der Leiste c mit der einen Rollenreihe
beim Einstecken neuen Drahtes.
Der Transporteur besteht aus einem mittelst stellbaren Krummzapfens d hin- und herbewegten
Hebel e, welcher in den oberen Theil eines senkrechten Hebels / greift. Letzterer bewegt
dann einen Schieber g hin und her. Bei der' Bewegungsrichtung des Hebels e auf die Maschine
hin, geht durch Drehung des Hebels f das in demselben befestigte Stahlstück /' nach unten
und prefst den Draht, welcher vorgeschoben werden soll, fest auf das in dem Schieber g befestigte
Stahlstück g'. Dadurch wird der Draht so fest gefafst, dafs er bei weiterer Bewegung
des Hebels e mit dem Schieber g vorgeschoben wird. Bei rückgängiger Bewegung des Hebels e
wird der senkrechte Hebel / ebenfalls in entgegengesetzter Richtung bewegt, als vorhin beschrieben.
Das Stahlstück /' desselben hebt sich von dem Draht ab, so dafs dieser frei liegt.
Auf der anderen Seite des unteren Endes des Hebels / prefst sich die Schraube /" auf den
Schieber g, wobei der Draht frei bleibt, so dafs bei weiterer rückgängiger Bewegung des Hebels e
und des von demselben durch den Hebel f nunmehr wieder fest gefafsten Schieber g der
Draht ruhig liegen bleibt. Ist an der Maschine etwas in Unordnung gerathen, und will man
dieselbe gehen lassen, ohne dafs der Draht vorgeschoben wird, so wird mit dem Hebel Ji ein
kleiner Schieber h' unter den Knaggen/'" des Hebels / geschoben. Hierdurch wird der Draht
von dem Stahlstück/" des Hebels/beim Hingange des Transporteurs zur Maschine nicht
mehr gefafst, also auch nicht vorgeschoben.
Der Draht' wird beim Vorschieben durch eine Stahlmatrize α geprefst, aus welcher derselbe
um die Länge des umzubiegenden Hakens frei vorsteht. Der senkrechte Schieber D, welcher
mittelst eines Hebels i durch den Daumen bei Drehung dieses nach unten bewegt wird, drückt
nun mit dem Stahlstück / das vorspringende Ende des Drahtes nach unten und wird, sobald
der Daumen k den Hebel i losläfst, durch die Federn m wieder nach oben gezogen. Nunmehr
fafst bei weiterer Drehung der Hauptaxe G der Daumen k den horizontalen Schieber E, in
welchem ein mittelst Keils genau stellbares Stahlstück η befestigt ist. Letzterer wird gegen das
umgebogene Drahtende geprefst, so dafs dasselbe scharfwinklig und in die Matrize α fest
eingeprefst wird, um die schräge Fläche c d des Hakens zu erzeugen. Bei weiterer Drehung des
Daumens k mit der Hauptaxe kommt der an
derselben befestigte Stift k' zur Wirkung, indem
derselbe gegen den an den Schieber E befestigten und stellbaren Winkel F' stöfst und mit
diesem den Schieber E zurückzieht. Der den Transporteur bewegende Krummzapfen d ist nun
so gestellt, dafs derselbe, sobald der Schieber E zurückgeschoben wird, anfängt, den Draht vorzuschieben,
so dafs der Haken um seine Länge plus dem Stück, welches den Winkel für den
folgenden Haken abgiebt, frei vorsteht. Hierauf werden die beiden horizontalen Schieber F F
von beiden Seiten nach der Mitte der Maschine hin, also auf den frei vorstehenden, noch nicht
abgeschnittenen Haken zugeschoben. Dieselben tragen die mittelst Keilen stellbaren, gehärteten
Stahlwerkzeuge F' F", welche je eine Schneide
und eine vorspringende Fläche tragen. Sie pressen den vorstehenden Draht mit seinem
angebogenen Winkel so weit als nöthig flach und schneiden ihn in der richtigen Länge ab,
so dafs beim Rückgange der Schieber FF der abgeschnittene - fertige Haken frei aus der
Maschine herausfällt.
Die Bewegung der Schieber F F erfolgt mittelst Kniehebel ο ο, welche durch die Stangen ρ ρ mit
den auf der Hauptaxe G befestigten Daumen q q in Verbindung stehen. Das Zurückziehen der
Stangen ρ ρ erfolgt in derselben Weise, wie beim Schieber E, indem die an den Daumen q q befestigten
Bolzen q' q' gegen die an den Stangen/^ befestigten stellbaren Winkel p' p' stofsen und
sobald die Nasen q q die Stangen ρ ρ verlassen, diese zurückziehen.
Die Hauptaxe G ist bei r r gelagert und wird mittelst der Zahnräder ί s von der Vorgelegeaxe
H betrieben, welche mit Schwungrad und Riemscheibe versehen ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die im vorstehenden und durch die beiliegenden Zeichnungen erläuterte Maschine zur Fabrikation sogenannter Betthaken.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4589C true DE4589C (de) |
Family
ID=283292
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT4589D Active DE4589C (de) | Maschine zur Herstellung sogenannter Betthaken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4589C (de) |
-
0
- DE DENDAT4589D patent/DE4589C/de active Active
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