DE7802C - Maschine zur Herstellung von Träger-Wellblech - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Träger-Wellblech

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DE7802C
DE7802C DENDAT7802D DE7802DA DE7802C DE 7802 C DE7802 C DE 7802C DE NDAT7802 D DENDAT7802 D DE NDAT7802D DE 7802D A DE7802D A DE 7802DA DE 7802 C DE7802 C DE 7802C
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DE
Germany
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sheet metal
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Application number
DENDAT7802D
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English (en)
Original Assignee
M. SEIPP, Civil-Ingenieur in Berlin, Chausseestrafse 38
Publication of DE7802C publication Critical patent/DE7802C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D13/00Corrugating sheet metal, rods or profiles; Bending sheet metal, rods or profiles into wave form
    • B21D13/02Corrugating sheet metal, rods or profiles; Bending sheet metal, rods or profiles into wave form by pressing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)
  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)

Description

Patenτ-AnSprüche:
1. Die Gesammt-Anordnung der beschriebenen und durch Zeichnung erläuterten Maschine zur fabrikmäfsigen Herstellung von Träger-Wellblech in kaltejn und rothwarmem Zustande.
2. Die gegenseitige Verbindung der einzelnen Stempelplatten durch Parallel-Scharnierhebel, welche so aufgehängt sind, dafs die Platten nach einander nicht nur vertical, sondern gleichzeitig auch seitlich heranschwingend sich bewegen.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

1879.
MAX SEIPP in BERLIN. Maschine zur Herstellung von Träger-Wellblech.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. März 1879 ab.
Bei den bis jetzt bekannten Maschinen zur Herstellung von Trägerwellblech wird, nachdem y2, % oder ι '/2 Wellungen gebogen sind, die Blechplatte ausgehoben und entsprechend weitergerückt. Infolge dessen ist es bei schwachem Blech gar nicht und bei starkem kaum möglich, die Biegung warm vorzunehmen, ohne das Blech öfter nach dem Glühofen zurückzubringen, und es wird aus diesem Grunde gewöhnlich auch nur kalt gebogen.
Um nun diesen Uebelständen auszuweichen und die sämmtlichen Wellungen einer ganzen Platte in einer Operation machen zu können, ist die vorliegende Maschine mit mehreren nach einander in Thätigkeit tretenden, auf- und abwärts sowie auch gleichzeitig seitwärts beweglichen Stempelplatten construirt worden, von denen sich nur je die vorderste α von oben und b von unten in einer verticalen Führung schiebt, während die anderen durch mehrere Parallelscharnierhebel so aneinandergehängt sind, dafs sie nach einander erst im letzten Moment der Biegung einer halben Welle sich dicht neben die vorhergehende Stempelplatte anlegen, wodurch das Blech möglichst geschont und der Steg zwischen den sog. Gewölbekappen vertical wird, ohne das Blech von Anfang an scharf um die Kante zu ziehen.
Sämmtliche Stempelplatten fahren in einem gemeinsamen Rahmen, ähnlich dem Tisch einer Hobelmaschine, vorwärts und rückwärts und sind in der äufsersten Stellung links vertical so weit auseinandergezogen, dafs das Blech bis an die entsprechend angebrachte Anschlagleiste c eingelegt werden kann.
Bei der Vorwärtsbewegung nach rechts wird vermittelst der oben und unten sich gleichmäfsig drehenden Daumenwellen zuerst die obere Stempelplatte α herunter und dann die untere b so weit hinaufgeschoben, dafs die erste Viertelwelle gebogen und das Blech festgehalten wird.
Beim Weiterbewegen des Tisches öder gemeinsamen Rahmens bleiben diese ersten Stempelplatten vertical in derselben Lage und wiederholt sich das Ab- und Aufwärtsschieben der nächsten Platten so lange, bis sämmtliche Wellungen fertig sind; es drückt also eine Platte nach der anderen, sobald sie die entsprechende Daumenwelle passirt, und sämmtliche Platten bleiben in den fertig gebogenen Wellungen, bis die letzte den Punkt d passirt hat und die Rolle / an das Hängewerk g anläuft.
Geht nun der Tisch weiter, so schwingt dieses Hängewerk g um die Zapfen h, und sämmtliche Platten ziehen sich gleichmäfsig aus den Wellungen heraus, während die Stöfsel i es verhindern, dafs das Blech in den unteren Stempelplatten sitzen bleibt.
Nach dem Wegnehmen der Platte, welches ebenfalls mechanisch geschehen kann, erfolgt der Rückgang der Maschine und beginnt ihre Arbeit von neuem. Zum Biegen sämmtlicher Wellungen ist kaum 1/4 Minute erforderlich und ist es deshalb möglich, die schwächste Blechsorte warm zu biegen und die beim Kaltbiegen nach der Länge leicht entstehenden Brüche und Risse im Blech zu vermeiden.
DENDAT7802D Maschine zur Herstellung von Träger-Wellblech Active DE7802C (de)

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DE (1) DE7802C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1008692B (de) * 1953-03-12 1957-05-23 Conrad Zschokke Zweigniederlas Vorrichtung zur Bildung von Rippen in Blechtafeln

Cited By (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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