DE458908C - Spinntopfantrieb - Google Patents
SpinntopfantriebInfo
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- DE458908C DE458908C DEN27147D DEN0027147D DE458908C DE 458908 C DE458908 C DE 458908C DE N27147 D DEN27147 D DE N27147D DE N0027147 D DEN0027147 D DE N0027147D DE 458908 C DE458908 C DE 458908C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B9/00—Drives specially designed for centrifuges; Arrangement or disposition of transmission gearing; Suspending or balancing rotary bowls
- B04B9/08—Arrangement or disposition of transmission gearing ; Couplings; Brakes
Landscapes
- Absorbent Articles And Supports Therefor (AREA)
- Centrifugal Separators (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
23. APRIL 1928
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 29 a GRUPPE
Spinntopfantrieb. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. April 1927 ab.
Die Erfindung· bezieht sich auf einen Spinntopfantrieb
für Kunstseidenspinntöpfe. Bereits T ο ρ h a m machte den Vorschlag·, zur
Bildung des Fadenkuchens im Spinntopf nicht nur dem Trichter, sondern auch dem Spinntopf
eine Auf- und Abwärtsbewegung zu erteilen. Die Mittel zur Erzielung dieser Bewegung
des Spinntopfes hat er jedoch damals nicht gegeben.
In Weiterverfolgung dieses Gedankens hat man bereits vorgeschlagen, die Trichter fest
anzuordnen und den Spinntopf mit dem Antriebsmotor auf und nieder zu bewegen, wobei
die Spinntopfaggregate paarweise an den Enden eines zweiarmigen Hebels angeordnet
werden.
Im Gegensatz dazu wird gemäß der Erfindung nur die Welle, die den Spinntopf
trägt, und nicht die ganze Antriebsvorrichtung auf und nieder bewegt.
Dieser Erfindungsgedanke läßt sich in verschiedener Weise verwirklichen. So kann man
die Welle, welche den Spinntopf trägt, in einer hohlen Welle oder Büchse, welche mit
der erstgenannten Welle mittels Nut und Feder verbunden ist, vertikal verschiebbar anordnen.
' Die gegenseitige Verschiebung von Spindel und Büchse kann durch Verwendung von auf
der Spindel vorgesehenen gegenläufigen Gewinden in Zusammenarbeit mit axial unverschiebbaren
Zapfen oder mittels Exzenter oder endlich durch mit Hubkurven versehenen
Steuertrommeln erzeugt werden.
: In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsmöglichkeiten der Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt j Abb. ι einen senkrechten Schnitt durch • einen Spinntopfantrieb,
: In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsmöglichkeiten der Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt j Abb. ι einen senkrechten Schnitt durch • einen Spinntopfantrieb,
Abb. 2 eine Ausführungsform,
Abb. 3 teilweise perspektivisch, teilweise im Schnitt, eine dritte Ausführungsform.
Auf dem oberen Ende der Welle 1 (Abb. 1
und 2) ist ein Spinntopf 2 gelagert. Eine Büchse 6a umgibt die Welle 1 und ist mittels
langer Nut 5 und Feder 4 axial verschiebbar mit ihr verbunden. Auf der Büchse ist der
Rotor des Antriebsmotors 3 befestigt. Am Unterende trägt die Büchse 6« ein Zahnrad 7
, (Abb. i), das mit einem Zahnrad 8 auf einer
ι parallel zur Spindel 1 gelagerten Welle 13
' kämmt. Der untere Teil 9 der Welle 1 ist j mit je einer links- und rechtsgängigen Gewindenut
versehen, deren obere und untere
Enden ineinander übergehen. In diese Nut greift ein Zapfen io ein, der mit dem Zahnrad
11 verbunden ist. Zahnrad 11 sitzt fest
auf einer drehbar gelagerten Büchse 6b, die
gegen axiale Verschiebung gesichert ist. Das Zahnrad 11 kämmt mit einem zweiten Zahnrad
12 auf der Welle 13. Die Zahnräder 8 und 12 sind fest auf der Welle 13 und haben
ebenso wie die Zahnräder 7 und 11 verschiedene Anzahl Zähne.
Diese Vorrichtung arbeitet wie folgt: Die Büchse 6 nimmt mittels Keils 4 die
Welle ι mit gleicher Drehzahl mit. Infolge der verschiedenen Übersetzungsverhältnisse
zwischen den Zahnrädern 7,8 einerseits und 11, 12 anderseits findet eine relative Verdrehung
der Welle 1 gegen das Zahnrad 11 statt.
Demzufolge zwingt der im Rad 11 feste Zapfen die Welle 1, entsprechend der Steigung
der Schraubennut, auf und nieder zu gehen. Durch die richtige Wahl der Zähnezahl der
Zahnräder 7, 8, 11 und 12 wird man also das
Verhältnis. zwischen der Anzahl Drehungen der Welle 1 und der Anzahl Auf- und Niederbewegungen
einstellen können.
Eine weitere Einstellung dieser Bewegungsgröße ist der untere Teil 9 der Spindel 1,
auswechselbar mit der Welle 1 befestigt, so daß ein Wellenteil mit einer anderen Steigung
der Schraubennut eingesetzt werden kann. Hierdurch ergibt sich gleichzeitig der Vorteil,
daß der Teil 9, der sich abnutzt, leicht ausgewechselt werden kann.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 2 ist die Büchse 6 am Unfcerende mit einer
Schnecke 21 versehen. In diese greift ein Schneckenrad 20 ein, das wieder mit einer
Kurbelscheibe 19 verbunden ist. Die Bewegung
dieser Kurbelscheibe wird mittels einer Zugstange 18 auf einen Heb el 15 übertragen,
der um Punkt 17 eine schwingende Bewegung ausüben kann. Mittels der Zugstange 14 wird
nun die Welle 1 auf und nieder bewegt. Auf die Art der Befestigung der Zugstange 14
an der Welle 1 wird im untenstehenden bei der Besprechung von Abb. 3 näher zurückgekommen.
In dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 wird die Drehbewegung der Büchse 6 unter
Verwendung einer ein- oder mehrfachen Schnecken- und Schneckenradübertragung auf
einen Steuerzylinder 23 übertragen, welcher an seinem Umfang mit einer Nut 22 versehen
ist, in welcher eine Rolle 24 eingreift. Die Rolle 24 ist-an einer in Lagern 26, 27 gleitend
geführten Stange 25 befestigt. Zufolge
der Form der Nut erhält die Stange 25 eine Auf- und Niederbewegung, welche mittels
des Hebels 28 auf die am Hebel 28 angelenkte Stange 29 übertragen wird. Die Stange 29 ist an ihrem Oberteil mit einem
Kugelkopf 30 versehen, der in eine entsprechende Höhlung 31 der Welle 1 paßt.
Gegebenenfalls kann in der Höhlung der Welle ι ein Kugellager angeordnet und der
kugelförmige Teil 30 in Form einer flachen Scheibe ausgeführt werden.
Naturgemäß können verschiedene Änderungen in der Konistruktion der verschiedenen
Teile getroffen werden, ohne die Grundgedanken der Erfindung zu verlassen.
Claims (7)
1.. Spinntopf antrieb, dadurch gekennzeichnet, daß die den Spinntopf (2) tragende
Welle (1) eine Auf- und Niederbewegung ausführt, während der Antrieb
des Spinntopfes unverschiebbar gelagert ist.
2. Spinntopfantrieib nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den
Spinntopf (2) tragende Welle (1) in einer hohlen Welle oder Büchse (6) senkrecht
verschiebbar angeordnet ist und mit dieser 'durch Nut (5) und Feder (4) in Längsrichtung
verschiebbar verbunden ist.
3. Spinntopf antrieb nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
untere Ende (9) der Spinntopfwelle (1) mit an den Enden ineinander übergehendem
links- und rechtsgängigen Schraubengewinde versehen ist, in welches du Zapfen (10) eingreift, der mit einem auf
der Welle (9) drehbar gelagerten Zahn rad (11) fest verbunden ist, das seinerseits
mit einem auf der den oberen Teil der Spinntopfspindel umgebenden Büchse (6) festen Zahnrad (7) durch ein Zahnradvorgelege
mit verschiedener Zähnezahl (8, 12) gekuppelt ist, das auf einer zur
Spinntopf welle parallelen Welle (13) gelagert ist.
4. Spinntopfantrieb nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der untere
Teil (9) der Welle (1) auswechselbar ist.
5. Spinntopfantrieb nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Welle (1) drehbar mit einer Zugstange (14) verbunden ist, welche an einem Hebel
(15) angelenkt ist, der wiederum mit no
einer Vorrichtung in Verbindung steht, die dem Hebel (15) eine schwingende Bewegung
erteilt.
6. Spinntopfantrieb nach Ansprüchen 1,
2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des Hebels (15) mit einer
Zugstange (18) verbunden ist, die ihrerseits an eine exzentrische Scheibe (19) angelenkt
ist, die mittels ein- oder mehrfacher Schneckenradübersetzung von der die Spinntopfspindel (1) umgebenden, an
ihrem unteren Ende als Schnecke (21)
4589ÖS 3
ausgebildeten Büchse (6) in Drehung ver- ' mit einer Führungskurve (22) versehenen
setzt wird. Steuertrommel (23) erfolgt, die mit einem
7. Spinntopfantrieb nach Ansprüchen 1, Zapfen usw. (24) an einer mit dem Be-
2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die ' wegungshebel (28) für die Spinntopfwelle
Auf- und Niederbewegung der den Spinn- (1) verbundenen Schubstange (25) zusam-
topf tragenden Welle (1) mittels einer menarbeitet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
UN. GEDPUCKT IN BEft REtCHStmtTlilCEREt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL271060X | 1926-05-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE458908C true DE458908C (de) | 1928-04-23 |
Family
ID=19781935
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN27147D Expired DE458908C (de) | 1926-05-12 | 1927-04-05 | Spinntopfantrieb |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE458908C (de) |
| GB (1) | GB271060A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0448736A1 (de) * | 1990-03-24 | 1991-10-02 | Heinkel Industriezentrifugen Gmbh & Co. | Stülpfilterzentrifuge |
-
1927
- 1927-04-05 DE DEN27147D patent/DE458908C/de not_active Expired
- 1927-04-26 GB GB11174/27A patent/GB271060A/en not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0448736A1 (de) * | 1990-03-24 | 1991-10-02 | Heinkel Industriezentrifugen Gmbh & Co. | Stülpfilterzentrifuge |
| WO1991014506A1 (de) * | 1990-03-24 | 1991-10-03 | Heinkel Industriezentrifugen Gmbh & Co. | Stülpfilterzentrifuge |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB271060A (en) | 1927-06-09 |
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