DE98019C - - Google Patents
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B7/00—Flat-bed knitting machines with independently-movable needles
- D04B7/04—Flat-bed knitting machines with independently-movable needles with two sets of needles
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Knitting Machines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine für Lamb'sehe Strickmaschinen bestimmte
Mindervorrichtung derjenigen Gattung, bei welcher die Nadeln von Mitnehmern beeinflufst
werden, die einerseits unter dem Einflüsse einer Gewindespindel eine Verschiebung
in der Längsrichtung der Maschine erfahren, andererseits aber durch Excenter in der Bewegungsrichtung
der Nadeln hin- und hergeschoben werden. Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, durch eine Mindervorrichtung
dieser Art gleichzeitig das Ausrücken der Nadeln und das Ausrücken der diesen entsprechenden
Einschliefsplatinen bewirken zu lassen. Im wesentlichen wird dieser Zweck dadurch erreicht,
dafs die das Ausrücken, der Nadeln bewirkenden Mitnehmer für beide Nadelreihen
durch einen Zwischenkörper zu einem Ganzen vereinigt sind, welcher seine Führung auf einem
einzigen Sector findet, der gleichzeitig durch einen Kolben die Einschliefsplatinen ausrückt.
Die auf solche Weise entstandene Mindervorrichtung für Lamb'sehe Strickmaschinen
ist auf den Zeichnungen zur Anschauung gebracht, und zwar ist
Fig. ι ein Querschnitt und
Fig. 2 ein Längsschnitt.
Bei diesem Ausführungsbeispiel wird der Antrieb der Mindervorrichtung durch eine
waagrechte Welle E bewirkt, welche ihrerseits mittelst eines Wendegetriebes e1 e2 e3 von einer
senkrechten Welle E1 in der einen oder anderen Richtung in Drehung versetzt wird. Ein Zahnrad
e der Welle E greift in die Zähne am Umfange einer Mutter c3 ein, welche mit der
hohlen, am Sector D befestigten Gewindespindel c2 zusammenarbeitet und dabei unverschiebbar
mit dem Gestell C verbunden ist, und dies hat zur Folge, dafs bei Drehung der
Welle E der Sector D in Richtung der Achse E verschoben wird. Der Sector D wird dabei aufser
von der waagrechten, die Gewindespindel c2 axial durchsetzenden Achse c1 noch durch eine
Achse c geführt, welche parallel zu derjenigen c1
am Gestell C befestigt ist. Der diese Achse c umschliefsende nabenartige Theil des Sectors D
dient einem Rahmen/2, welcher zusammen mit dem Excenter e4 der Welle E zu arbeiten bestimmt
ist, als Drehzapfen. In eine Nuth fi dieses Bügels f2 greift nun ein Zapfen fh ein,
welcher an dem eingangs erwähnten Zwischenkörper sitzt, der die Mitnehmer f1 zum Einbezw.
Ausrücken der Nadeln N oder wie beim Ausführungsbeispiel die dieselben stützenden
Platinen α α1 verbindet. Dieser Zwischenkörper
ist als ein bogenförmiges Gleitstück f ausgebildet, welches beim Ausführungsbeispiel im
Querschnitt winkelförmig gestaltet ist, in eine entsprechende Nuth des Sectors D eingreift
und aufserdem durch ein am Sector sitzendes Gegenstück fa am Ausweichen in der Längsrichtung
der Maschine verhindert wird. Die Verschiebung des Gleitstückes auf dem Sector D
durch den mittelst, des Excenters e4 bewegten
Rahmen f2 quer zur Maschine hat zur Folge, dafs die Mitnehmer f1 die Platinen α a} unter
Zuhülfenahme der bekannten schrägen Schlitze«2 und der feststehenden waagrechten Stangen as
an ihrem äufseren Ende so weit heben bezw. senken, ' dafs die Nasen η der Nadeln N aus
dem Bereich der Schlösser S bezw. S1 kommen bezw. in dieselben eintreten. Es würden aber
auch an den Nadeln N anzubringende, abwärts gerichtete Nasen unmittelbar von den Ansätzen/1
beeinflufst werden können, wie auf der Zeichnung nicht besonders dargestellt.
Der Sector D ist nun in der Mitte mit einem aufwärts zeigenden Anschlage i ausgerüstet.
Derselbe liegt in der Bahn des Armes z'2 am Kolben z3. Der letztere wird auf dem -waagrechten
Zapfen z'4 eines am Gestell C befestigten Armes z'5 durch eine Feder z'6 gegen die Nadeln
geschoben. Eine schräge Fläche z"7 dieses Kolbens z3 ist derart angeordnet, dafs dieselbe
die in ihrer Bahn befindlichen Nasen m1 der
Einschliefsplatinen m aufwärts zu drängen vermag. Der Vorschub dieses Kolbens z'3 ist auf
diese Weise von dem Vorrücken des Sectors D abhängig gemacht. Das genaue Einstellen des
Sectors D und des Kolbens z'3 zu einander wird durch eine Stellschraube z'1 geregelt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Mindervorrichtung ^für Lamb'sehe Strickmaschinen, bei welcher mit der Ausrückung der Nadeln gleichzeitig auch ein Ausrücken der diesen entsprechenden Einschliefsplatinen dadurch erfolgt, dafs ein und derselbe' mittelst Gewindespindel in der Längsrichtung der Maschine zu verschiebende Sector (D) erstens einem Gleitstück (f) als Führung dient, welches die in der Richtung der Nadelbewegung schwingenden Mitnehmer (f1) zum Verstellen der Nadeln (NN) bezw. der dieselben stützenden Platinen (a a1) trägt (Fig. ι und 2), und zweitens mittelst eines Anschlages (i) das Vorrücken eines unter dem Einflufs einer Feder (z6, Fig. 2) stehenden Ausrückers (iz) für die Platinen regelt, auf deren Nasen (m1) er mittelst Keilfläche (PJ einwirkt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE98019C true DE98019C (de) |
Family
ID=369022
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT98019D Active DE98019C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE98019C (de) |
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