DE458647C - Umschalt- und Zwischenraumschaltvorrichtung fuer Schreibmaschinen - Google Patents

Umschalt- und Zwischenraumschaltvorrichtung fuer Schreibmaschinen

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DE458647C
DE458647C DEW71078D DEW0071078D DE458647C DE 458647 C DE458647 C DE 458647C DE W71078 D DEW71078 D DE W71078D DE W0071078 D DEW0071078 D DE W0071078D DE 458647 C DE458647 C DE 458647C
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DEW71078D
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Joh Winklhofer Beteiligungs GmbH and Co KG
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Wanderer Werke AG
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  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

  • Umschalt- und Zuvischenraumschaltvorrichtung für Schreibmaschinen. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Uinschalt- und Zwischenraumschaltvorrichtung für Schreibmaschinen, bei welcher in bekannter Weise. bei gesperrter Umschaltstellung der Schreibwalze außer der gleichzeitig die Auslösung der Umschaltsperrung ermöglichenden Zwischenraumtaste für die Schreibwalzengrundstellung auch die Umschalttaste zum Z«ischenraumgeben verwendbar ist.
  • Zweck der Erfindung ist eine derartige Ausgestaltung und Anordnung der Einzelglieder der Umschalt- und Zwischenraumschaltvorrichtung obiger Art, daß eine außerordentliche Vereinfachung der Herstellung dieser Glieder sowie des Einbaues derselben in die Maschine erzielt wird.
  • Dies wird gemäß der Erfindung im "vesentlichen dadurch erreicht, daß die zur Sperrung der Umschaltstellung, zur Zwischenraumschaltung durch die Umschalttaste bei der Umschaltung und in der Umschaltsperrstellung und zum Auslösen der Umschaltsperrung dienenden Glieder auf einer gemeinsamen Achse mit den die Bewegungen für die Zwischenraumschaltung unmittelbar übertragenden Teilen angeordnet sind.
  • Auf den Zeichnungen ist eine Ausführungsforin der Umschalt- und Zwischenraumschaltvorrichtung gemäß der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i zeigt dieselbe in einer Seitenansicht bei in der Grundstellung befindlicher Schreibwalze.
  • Abb. = ist ein Grundriß hierzu. Abb.3 zeigt die sich an den wirksamen Hebelarm des Umschalthebels anschließenden Schaltglieder in einer Stellung, bei welcher die Umschaltung der Schreibwalze und die Sperrung in der Umschaltstellung bereits erfolgt ist, die dieselbe bewirkenden Glieder aber noch nicht in die Grundstellung zurückgekehrt sind.
  • Abb. 4. veranschaulicht die Schaltglieder in gesperrter Umschaltstellung der Schreibwalze nach dem Rückgang der genannten Glieder in die Grundstellung.
  • Abb.5 zeigt einen Teil der Schaltglieder in der Schreibwalzengrundstellung in vergröß ertem Maßstab.
  • An den wirksamen Hebelami i des Umschalthebels 2 ist bei 3 ein Schubhebel .l angelenkt. Dieser Schubhebel faßt mit einem Schlitz 5 seines Endes .einen Stift G des in bekannter Weise dem Umschaltrahmen für die Schreibwalze angehörenden Hebels 7 derart, daß dieser bei Hochbewegung des Schubliebels .l angehoben wird, letzterer aber ohne Beeinflussung des Hebels 7 nach abwärts in die Grundstellung zurückkehren kann.
  • Nahe der Gelenkstelle 3 ist an den Schubhebel .1 vermittels einer Schlitzführung 8 ein Gelenkglied 9 angelenkt, welches durch eine Spiralfeder io, die bei i i am Gelenkglied und bei 12 an dem ausladenden Teil 13 des Schubhebels 4. befestigt ist. dauernd nach aufwärts gezogen wird. Mit seinem freien Ende ist das Gelenkglied 9 bei 1.1 (Abb. 5) an den eilen drin eines lose gelagerten l@linkenliebels i o angclenkt. Dieser lilinkeiiliebel i o kann bei seiner Verdrc hung auf den Stift 17 eines fest auf der Schaltachse 15 sitzenden Hebels t S einwirken und dadttrch eine Teildrehung dieser Schaltachse 15 hervorrufen. auf letzterer ist in Gelenkverbindung mit den üblichen übertragungsliebeln i 9 für die bei Grundstellung der Schreibwalze durch die Zwischenraum- und Auslösetaste 2o zu betätigende Zwischenraumschaltung ein Hebel 2 1 fest angeordnet, durch welchen die erwähnte Teildrehung der Schaltachse 15 vermittels dieser Hebel i9 auf die gebräuchliche, die Zwischenraumschaltung hervorrufende Anschlagnase 2:! übertragen wird. Der Hebel 2 1 steht außerdem durch ein Gelenklied 21' mit dem Zwischenraumhebel2o bzw. dessen Arm 2o' in Verbindung.
  • Auf der Schaltachse 15 sitzt zwischen dem Hebel i 8 und dem Klinkenhebel 16, für letzteren gleichzeitig eine Lagernabe bildend, gleichfalls lose eine Sperrklinke 23, die durch eine Schraubenfeder 2.1 (Abb. 2) im Rechtssinne drehend beeinflußt wird. Dadurch kann diese Sperrklinke bei entsprechender Hochbewegung des armes 7 des Umschaltrahmens in die Rast 25 eines Anschlagstückes 26 des Hebels ; einschnappen und den I,#tahmen bz«-. die Schreibwalze in der Hochstellung sperren.
  • Der Stift 17 des Hebels 18 tritt dabei durch einen Schlitz 27 der Sperrklinke 23 hindurch und gelangt bei der Umschaltung bis zum Ende dieses Schlitzes. Letzterer ermöglicht die für die Zwischenraumschaltung notwendige Bewegung des Stiftes.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende: Beim abwärtsdrücken der Umschalttaste 2 schwingt der Arm i nach aufwärts und hebt dabei den Schubhebel 4 mit seinem Ansatzteil 13 und dem Gelenkglied 9 an, ohne daß zunächst die Feder i o eine Veränderung erleidet. -Nach Zurücklegung einer bestimmten Hubstrecke bzw. einer bestimmten, gleichzeitig unter Vermittlung des Gelenkgliedes 9 vor sich gehenden Verdrehung der Klinke 15 wird dann durch die Teile 17, 18, 15, 21, i g, 22 die Zwischenraumschaltung bewirkt.
  • Bei dieser Verdrehung ist der Stift 17 im unteren Ende des Schlitzes 2; angelangt, wodurch die «eitere Drehung des Hebels i S und damit des Hebels 2 i, d. h. eine weitere Bewegung der Teile i9, 22 verhindert wird.
  • Bei der weiteren Aufwärtsbewegung des Schubhebels .l, bei der dann infolge der verhinderten Bewegung des Gelenkgliedes o die Feder i o gespannt wird, wird der Arm 7 des Umschaltrahmens so weit angehoben, daß die Klinke 23 in die Rast 25 einschnappen kann. Dadurch wird der Umschaltrahmen bzw. die Schreibwalze in der Hochstellunc gesperrt Abb. 3).
  • Bei der nunmehrigen Freigabe des vollständig nach abwärts gedrückten Umschaltliebels i, 2 geht dieser unter dein Ein11uV der in bekannter Weise auf ihn einwirkenden Feder in die Anfangslage (Abb. 1 i zurück. Dadurch kehrt auch der Schubhebel 4. dessen Abwärtsbewegung durch die Schlitzführung 5, 6 ermöglicht ist, in die Ursprungslage zurück und ebenso das mit ihm verbundene Gelenkglied 9 und der Klinkenhebel 15. Letzterer gibt dabei den Stift 1; frei, und dieser geht mit den Teilen 18, 21, 21' gleichfalls in die Ursprungslage nach Abb. i zurück.
  • In dieser Umschaltsperrstellung (Abb..l) kann nun sowohl durch leichtes anschlagen der Umschalttaste als auch der Zwischenraumtaste nach Belieben Zwischenraum geschaltet werden. Im ersteren Falle überträgt sich die Bewegung durch die Glieder9, 15, 17, iS auf die Schaltachse 15 und in letzterem Falle durch die Glieder 21', 21.
  • Bei stärkerem- Abwärtsdrücken wirkt die Zwischenraumtaste dadurch als Auslösetaste für die Sperrung der Umschaltung, daß unter Vermittlung der Übertragungsorgane 2o, 21', 21, 18 der Stift 17 so weit ausgeschwungen wird, daß er, im unteren Ende des Schlitzes 27 aufstoßend, die Klinke 23 der Federspannung 2.1 entgegen im Linkssinne verdreht, wodurch die Sperrung 23, 25 aufgehoben wird und die Schreibwalze in die Grundstellung zurückfällt.

Claims (3)

  1. PATENTA,@SPRÜCHE : i. Umschalt- und Zwischenraumschaltvorrichtung für Schreibmaschinen mit bei gesperrter Umschaltstellung der Schreibwalze zum Zwischenraumgeben verwendbarer Umschalttaste, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Sperrung der Umschaltstellung, zur Zwischenraumschaltung durch die Umschalttaste bei der Umschaltung und in der Umschaltsperrstellung und zum Auslösen der Umschaltsperrung dienenden Glieder auf einer gemeinsamen Achse mit den die Bewegungen für die Zwischenraumschaltung unmittelbar übertragenden Teilen sitzen.
  2. 2. Vorrichtung nach aiispruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein an den wirksamen arm (i) des U mschaltliebels (2) angelenkter Schubhebel (.1) bei seiner Aufwärtsbewegung sowohl die Zxischenraumschaltung als auch die Unischaltung der Schreibtvalze bewirkt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schttbliebel (4i bei seiner Aufwärtsbewegung eines Gelenkgliedes (9) einett auf der Schaltachse ( t ; @ lose gelagerten ; hlinkenliebe1 (i (> > verdreht, de#r hierbei durrli Einwirkung auf deii Stift (t 7) eines fest mit der Schaltachse , 15) verbundenen Hebels (18 i eine Teildrehung dieser Schaltachse ( i i bewirkt, wobei diese Teil- drehung -durch einen Hebelarm (21) und Gelenkglieder i 1()l auf die übliche Schalt- nase (,-= ) für die "/_wisrhenraumschaltung ; übertragen wird. Vorrichtung mich Anspruch I bis -;. dadurch gekennzeichnet, daß die Verbin- dung de. Gelenkgliedes (9) mit (1c#111 Schubhebel (4, durch eine an einem vor- .
    Sprnlgenden Teil- des letzteren be- festigte Spiralfeder (t o) und eine Schlitz- führung (8) erfolgt, um die zur Umschal- tung erforderliche. nach erfolgter 7_wi- schenraumschaltung stattfindende weitere Aufwärtsbewegung des Schuhhebels- (durch Dehnung der Feder i i ) zti ermö-lichen. ;. Vorrichtung nach Anspruch i@ bis 4., dadurch gekennzeichnet, da13 der Schub- hebel (¢) dc#ii Hebel (;) des l,:nischalt- rahmens mit einer Schlitzführung (5, G) falat, die nach erfolgter Unischaltung sei- nen Rückgang in die Anfangslage ermög- licht.
DEW71078D 1925-11-26 1925-11-26 Umschalt- und Zwischenraumschaltvorrichtung fuer Schreibmaschinen Expired DE458647C (de)

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