DE456512C - Einrichtung zum Betrieb von Hochvakuum-Roentgenroehren - Google Patents

Einrichtung zum Betrieb von Hochvakuum-Roentgenroehren

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DE456512C
DE456512C DES60832D DES0060832D DE456512C DE 456512 C DE456512 C DE 456512C DE S60832 D DES60832 D DE S60832D DE S0060832 D DES0060832 D DE S0060832D DE 456512 C DE456512 C DE 456512C
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tube
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05GX-RAY TECHNIQUE
    • H05G1/00X-ray apparatus involving X-ray tubes; Circuits therefor
    • H05G1/08Electrical details
    • H05G1/26Measuring, controlling or protecting
    • H05G1/54Protecting or lifetime prediction

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • X-Ray Techniques (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Betrieb von Hochvakuum-Röntgenröhren. Bei Einrichtungen zum Betrieb von Röntgenröhren mit hoher Gleichspannung, bei denen man von Ventilen, insbesondere Glühventilen und Kondensatoren, Gebrauch macht, um den Röhren eine möglichst gleichbleibende hohe Spannung zuzuführen, hat sich im praktischen ' Betrieb der Nachteil gezeigt, daß Röntgenröhren, bei denen wegen ihrer niemals vollkommenen Herstellungsweise zeitweise labile Betriebszustände auftreten, sehr leicht zugrunde gehen. Insbesondere wurde dies bei den sogenannten gasfreien Röntgenröhren beobachtet, die an sich nur mit reiner Elektronenentladung arbeiten sollen, aber doch durch Zufälligkeiten beim Anschluß an einen oder mehrere Kondensatoren in einen solchen Zustand kommen, daß die in der Röntgenröhre immer noch vorhandenen Gasreste, die zum Teil im Entladungsraum selbst, zum größten Teil aber in den Metallteilen der Röhre und an der Glaswandung vorhanden sind, bei der Entladung eine Rolle spielen. Meist ist es so, daß die Röntgenröhren nur dazu neigen, in einen solchen unerwünschten Betriebszustand überzugehen. In solchem Falle ändert die von den unmittelbar an die Röhre angeschlossenen Kondensatoren gelieferte Energie den Zustand der Röhre in dem Sinne, daß er vollkommen labil wird und Stoßionisierung auftritt, wonach die Röhre sehr rasch durch fortwährende Steigerung der Ionisierung schließlich zugrunde geht.
  • Dieser Nachteil wird erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß zu beiden Seiten der Röntgenröhre zwischen diese und die angeschalteten Kondensatoren Drosselspulen geschaltet werden. Durch diese wird eine Verlangsamung der durch die Unregelmäßigkeiten in der Röhre bedingten Stromsteigerung erzielt; der Röhre wird also gewissermaßen Zeit gelassen, sich zu erholen.
  • Die Verwendung von beiderseitig der Röntgenröhre angeordneten Drosselspulen oder ähnlichen Schutzwiderständen in Einrichtungen zum Betrieb von Röntgenröhren ist an sich nicht neu. Man hat derartige Schutzwiderstände aber nur in solchen Einrichtungen verwendet, bei denen Funkenentladungen auftreten, d. h. also Einrichtungen mit umlaufendem Hochspannungsgleichrichter, Ventilfunkenstrecke oder ähnlichen Anordnungen. Hierbei sollte der Schutzwiderstand die durch die Funkenentladungen erzeugten Hochfrequenzschwingungen oder Wanderwellen vor allem von dem Transformator, insbesondere seinen am meisten gefährdeten Eingangswindungen, dann auch von anderen durch überspannung leicht gefährdeten Teilen der Einrichtung fernhalten. Von alledem ist bei der ,.Anordnung nach der Erfindung keine Rede. Man würde von vornherein der Auffassung sein, daß bei dem gänzlichen Fehlen von Unterbrechungsstellen im Hochspannungskreis, an denen Funkenentladungen auftreten können, überhaupt Drosselspulen oder ähnliche Schutzelemente überflüssig sind.
  • In der Abbildung ist ein Schaltungsschema für eine Röntgeneinrichtung nach der Erfindung dargestellt. Die Hochspannungswicklung H eines Transformators T ist über je eine Glühkathodenventilröhre V,., V2 und einen Kondensator K, KZ geschlossen, so daß zwei Stromkreise entstehen, die für die nacheinanderfolgenden Halbwellen abwechselnd stromdurchlässig werden. Die Kondensatoren K,., K2 liegen unter sich in Reihe. Die beiden äußeren Klemmen der Reihenschaltung dienen sonst unmittelbar als Anschlußklemmen für die Röntgenröhre R. Gemäß der Erfindung sollen jedoch in die Verbindungsleitungen Drosselspulen D,., D2 oder ähnlich wirkende Schutzwiderstände eingeschaltet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Betrieb von Hochvakuum-Röntgenröhren, bei der der Betriebsstrom .für die Röhre einer hochgespannten, Wechselstrom erzeugenden Stromquelle über Kondensatoren und ohne Funkenentladung arbeitende Ventile entnommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Röntgenröhre und der sie speisenden Kondensatoranordnung zu beiden Seiten der Röntgenröhre Schutzdrosseln eingeschaltet sind.
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