DE455825C - Verfahren zum Entwaessern und Erwaermen von OElen oder Fetten - Google Patents
Verfahren zum Entwaessern und Erwaermen von OElen oder FettenInfo
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Classifications
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Description
- Verfahren zum Entwässern und Erwärmen von Ölen oder Fetten. Zusatz zum Patent 419 868. Nach dem Hauptpatent 419 868 werden durch Umwälzen von Ölen oder Fetten mittels Luft oder anderen geeigneten Gasen nach Art der Druckluftflüssigkeitshebung die Verdunstung des Wassers und die Erwärmung des Öles auf besonders schnelle Art bewirkt. Werden zum Umwälzen des Öles oder Fettes Fördermittel, wie Dampf oder Kohlensäure, benutzt, deren Erzeugung mit einem gewissen Kostenaufwand verknüpft ist, so wird das Verfahren z. B. in den Fällen, wo verhältnismäßig große Wassermengen aus den behandelten ölen oder Fetten entfernt werden müssen, durch den großen Verbrauch an Fördermittel sehr verteuert.
- Gemäß der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch beseitigt, daß die aus dem Behandlungsgefäß entweichenden Gase oder Dämpfe nach Kompression erneut zum Umwälzen des (')les verwendet werden. Es wird auf diese Weise eine Ausnutzung des Fördermittels gewissermaßen im Mehrfacheffekt erreicht, durch die der Aufwand an Fördermittel entsprechend herabgedrückt wird.
- Bei Benutzung von Wasserdampf oder anderen Dämpfen zur Umwälzung des Öles oder Fettes nach dem neuen Verfahren könnte leicht der Fall eintreten, daß das Fördermittel bei Berührung mit dem Öl oder Fett kondensiert. Diese Gefahr wird gemäß der Erfindung dadurch behoben, daß der wieder zu verwendende Dampf nur so weit komprimiert wird, daß er eine Sattdampftemperatur erreicht, die niedriger ist, als die im Heizsvstem aufrechterhaltene. Durch Berührung mit dem Öl oder Fett kann dann die Temperatur des komprimierten Dampfes nicht mehr sinken, so daß Kondensationen des Dampfes sicher vermieden werden.
- Die Erfindung kann auch in der Weise ausgestaltet werden, daß die aus dem Behandlungsgefäß entweichenden Dämpfe zur Beheizung dieses Gefäßes nutzbar gemacht werden. Das wird dadurch erreicht, daß die Kompression stufenweise ausgeführt wird. Zweckmäßig wird der aus dem Behandlungsgefäß entweichende Dampf in einer ersten Kompressionsstufe auf die für die Umwälzung erforderliche Sattdampftemperatur gebracht. Ein Teil des komprimierten Dampfes wird in das Behandlungsgefäß wieder eingeleitet, wo er die Umwälzung der Flüssigkeit bewirkt. Der Rest des Dampfes wird, nachdem er in einer zweiten Kompressionsstufe auf die für die Beheizung erforderliche höhere Sattdampftemperatur gebracht worden ist, gegebenenfalls zusammen mit Zusatzdampf in das Heizsystem des Behandlungsgefäßes eingeleitet.
- An Hand der Zeichnung sei das neue Verfahren beispielsweise erläutert.
- In der Zeichnung bedeutet a das Behandlungsgefäß mit den Heizrohren b. In diese Heizrohre sind Rohre c eingebaut, die mit ihrem oberen offenen Ende über die ersten hinausragen und die unten in Kammern d münden, die ihrerseits bei r mit dem Gefäß a in Verbindung stehen. Der Strahlapparat e fördert aus dem Gefäß a in die Leitung g. Diese steht durch die Leitung la mit den Kammern d in Verbindung. h hat eine Ab- zweigung i und eine weitere Abzweigung s nach dem Strahlapparat k, der durch die Leitung l in die Heizröhren b fördert. m, o, n ist die Kondensatabführung und Entlüftungseinrichtung der Heizrohre b. Im Gefäß a sind die Anschlußstutzen t und v für die Ölab-bzw. -Zuführung vorgesehen. f und p sind Leitungen, durch die den Strahlapparaten c und k der Betriebsdampf zugeführt wird. In den Leitungen sind entsprechend Absperr- und Regelvorrichtungen vorgesehen.
- Das Fördermittel, z. B. Wasserdampf, tritt in die Kammer d mit genügendem Druck ein und treibt beim Aufsteigen in den Röhren c das 01 oder Fett vor sich her, das beim Austritt aus dem oberen Ende der Rohre auf die Einbauten w trifft, derart, daß eine schnelle Scheidung zwischen Fördermittel und Öl eintritt. Das Öl fällt dann im Apparat a nieder, um den Kreislauf aufs neue zu beginnen. Das Fördermittel zusammen mit dem aus dem Öl frei werdenden Wasserdampf wird vom Strahlapparat e abgesaugt und in die Leitung g gedrückt, die die komprimierten Dämpfe zum Teil wieder den Kammern d zuführt. Die Druckerhöhung, die der Wasserdampf im Strahlapparat e erfährt, muß natürlich entsprechend der Ölsäule in den Rohren c gewählt werden, so daß der Wasserdampf die erforderliche Spannung für die Bewältigung der Förderarbeit hat. Durch die von der Leitung 1z abzweigende Leitung i kann ein überschüssiger Teil des Wasserdampfes, der im Verfahren nicht mehr Verwendung finden kann, ins Freie oder sonstigen Verbrauchszwecken zugeführt werden. Je nachdem, ob das Verfahren unter Vakuum oder überdruck ausgeführt wird, kann die Abzweigung des im Verfahren nicht wieder verwandten Dampfes auch vor seiner Kompression im Strahlapparat e erfolgen. Der Teil des vom Strahlapparat e komprimierten Wasserdampfes, der als Heizdampf in die Mantelrohre b geleitet werden soll, muß, damit Kondensationen des Förderdampfes vermieden werden, noch auf einen höheren Druck gebracht werden. Für diesen Zweck ist der Strahlapparat k vorgesehen. Nach erfolgter Kompression gelangt dieser Dampf in das Heizsystem, wo er kondensiert. Die Kondensatabführung und Entlüftung der Heizrohre b erfolgt durch die Naßluftpumpe n, die mit den Heizrohren durch die Leitungen o und na in Verbindung steht. Statt der Strahlapparate können natürlich auch andere Fördervorrichtungen, z. B. Kreiselgebläse, verwendet werden, doch muß in diesem Falle durch Zuführung von Frischdampf oder anderem Dampf geeigneter Spannung dafür gesorgt werden, daß für die Förderung stets genügende Dampfmengen zur Verfügung stehen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Abänderung des Verfahrens zum Entwässern und Erwärmen von Ölen oder Fetten nach Patent 419 868, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem Behandlungsgefäß entweichende Gase oder Dämpfe nach Kompression erneut zum Umwälzen des Öles verwendet werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch i bei Benutzung von Wasserdampf als Fördermittel für das Umwälzen des Öles oder Fettes, dadurch gekennzeichnet, daß der wieder zu verwendende Dampf durch Kompression auf eine Sattdampftemperatur gebracht wird, die niedriger ist als die im Heizsystem aufrechterhaltene Temperatur.
- 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der aus dem Behandlungsgefäß entweichende Dampf in einer ersten Kompressionsstufe auf die für die Umwälzung erforderliche Sattdämpftemperatur und nach Abzweigung der für die Umwälzung benötigten Menge der Rest des Dampfes in einer zweiten Kompressionsstufe auf die für die Beheizung erforderliche Sattdampftemperatur gebracht wird.
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