DE45565C - Links- oder rechtstbätiges Schlofs - Google Patents

Links- oder rechtstbätiges Schlofs

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Publication number
DE45565C
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DE
Germany
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lock
bolt
latches
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT45565D
Other languages
English (en)
Original Assignee
CHR. WOLFF in Langquaid, Bezirksamt Rottenburg, Niederbayern
Publication of DE45565C publication Critical patent/DE45565C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics
    • E05B63/04Locks or fastenings with special structural characteristics for alternative use on the right-hand or left-hand side of wings
    • E05B63/042Locks or fastenings with special structural characteristics for alternative use on the right-hand or left-hand side of wings constructed symmetrically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 68: Schlosserei.
Links- oder rechtsthätiges Schlote.
Zweck vorliegender Erfindung ist, ein Schlofs zu erhalten, welches ohne Aenderung des Mechanismus für links- oder rechtsaufgehende Thüren verwendet werden kann.
Das Schlofs ist mit einem in der Mitte angebrachten Riegel R und zwei symmetrisch angeordneten hebenden oder schiefsenden Fallen S versehen. Bei Anwendung schiefsender Fallen hat der Schlofsriegel, Fig. 5 und 6, eine mittlere, symmetrisch geformte Aussparung, in welcher das Schlüsselrohr S111, Fig. 9, und die Drückernufs S11, Fig. 1 o, liegen. Das Schlüsselrohr SIU ist in den Deckblechen drehbar, welche horizontal liegende, symmetrisch zum Drehmittel angeordnete Schlüssellöcher α und b erhalten, Fig. 5 und 11. Diese haben den Zweck, dafs man, ob nun das Schlofs links oder rechts verwendet wird, den Schlüssel nach einer halben Drehung wieder herausziehen kann. Der Riegel wird beim Schliefsen durch die mit Ansätzen versehenen oder entsprechend gebogenen, in die Einkerbungen c1 einfallenden Schleppfedern c in seiner jeweiligen Stellung gehalten.
Um die Fallen S, Fig. 5 und 7, zu bewegen, erhält die Drückernufs zwei Flügel e e1, welche unter dem Riegel i? liegen und welche das mit zwei Armen versehene Zwischenstück SIV, Fig. 5 und 8, in Thätigkeit setzen. Dieses ist in den Leisten d seitlich und in der Mitte geführt, so dafs bei Einwirkung eines der Drückernufsflügel eine parallele Verschiebung desselben erfolgt und daher beide Fallen gleichmäfsig an ihren hakenförmigen Enden zurückgezogen werden. Die Zurückführung erfolgt durch die Federn c2.
Fig. ι bis 4 zeigen das Schlofs mit hebenden Fallen. Die mit Ansätzen versehenen beiden Fallen S sind mit einer Drückernufs Sn in den Schlitzen i bezw. il verschiebbar und von der Feder fl bezw. /'2 beeinflufst.
Auf dem Schlofskasten ist ein verschiebbares, mit Ausschnitten i1 versehenes Blech t angeordnet. Hat dasselbe die aus Fig. 2 ersichtliche Stellung, so hindert es die seitliche Verschiebung der oberen Falle, so dafs sie mit dem Drücker nur noch auf- und abbewegt werden kann. Die untere Falle ist aber frei und kann somit als Nachtriegel mittelst ihres Ansatzes η verschoben werden. Bei der Umkehrung des Schlosses vertauschen die Fallen ihre Functionen. Der Mittelriegel wird mittelst Schlüssels wie bei Fig. 5 bewegt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein links- oder rechtsthätiges Schlofs, gekennzeichnet durch die Anordnung einer oben und unten mit Angriffen (m und n) versehenen Aussparung in dem durch die Schleppfedern c eingestellten Riegel R und eines zweiseitigen Schlüsselloches α b mit drehbarer Hülse S111, derart, dafs je nach der Benutzung des Schlosses als linkes oder rechtes die Angriffe m oder η benutzt werden und der Schlüssel nach halber Umdrehung herausgezogen wird, wobei zwei zu R symmetrisch angeordnete Fallen zur Verwendung kommen, und zwar entweder:
    a) in der Form von schiefsenden Fallen S, Fig. 5, welche gemeinschaftlich mittelst der zweiflügeligen Nufs und des Zwischenstückes SIV bewegt werden, oder
    b) in der Form von zwei in Schlitzen i bezw. V gelagerten hebenden Fallen S (Fig. 1 und 2), deren eine, durch den Schieber f gegen Verschiebung gesichert, als Falle und deren andere im verschiebbaren Zustande als Nachtriegel dient.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT45565D Links- oder rechtstbätiges Schlofs Expired - Lifetime DE45565C (de)

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