DE90517C - - Google Patents
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- DE90517C DE90517C DENDAT90517D DE90517DA DE90517C DE 90517 C DE90517 C DE 90517C DE NDAT90517 D DENDAT90517 D DE NDAT90517D DE 90517D A DE90517D A DE 90517DA DE 90517 C DE90517 C DE 90517C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B63/00—Locks or fastenings with special structural characteristics
- E05B63/18—Locks or fastenings with special structural characteristics with arrangements independent of the locking mechanism for retaining the bolt or latch in the retracted position
- E05B63/20—Locks or fastenings with special structural characteristics with arrangements independent of the locking mechanism for retaining the bolt or latch in the retracted position released automatically when the wing is closed
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft die an sich bekannten Schlösser, bei welchen die Zuhaltungen
des Schliefsriegels beim Zumachen der Thür oder eines Kastens oder dergl. ohne
irgend welche Anwendung eines Schlüssels so eingestellt werden, dafs der Riegel durch Einwirkung
einer Schliefsieder in das Schliefsblech einspringt, und besteht in einer Ausrückvorrichtung,
welche· gestattet, diese Selbstthätigkeit des Riegels nach Belieben aufzuheben,
ohne dafs jedoch dadurch das Zuschliefsen mittelst Schlüssels verhindert würde.
Beiliegende Zeichnung stellt dar, wie die den Erfindungsgegenstand bildende Ausrückvorrichtung
an einem selbstthätigen Chubbschlofs angebracht ist.
Fig. ι zeigt das Schlofs in seiner Wirkung als selbstthätiges Schlofs in aufgeschlossener
Stellung,
Fig. 2 in geschlossener Stellung,
Fig. 3 dasselbe, Schlofs nach aufgehobener Selbstthatigkeit.
Der Schlufsriegel A wird durch die um den Punkt b drehbaren Zuhaltungen α entweder in
geöffneter oder geschlossener Stellung gehalten. Eine Feder F sucht denselben vermittelst des
Hebels E in das Schliefsblech hineinzudrücken, woran sie jedoch durch die in den Zuhaltungen
befindlichen Schlitze B und den Schlufsfallenstift c verhindert wird.
Die in ihrer unteren Kante verschieden abgestuften Zuhaltungen besitzen noch eine zweite
Reihe von Abstufungen x, welche jedoch nicht durch den Schlüsselbart, sondern durch einen
innerhalb des Schlosses angebrachten bartähnlichen dreh- oder schiebbaren Körper bethätigt
werden, und zwar befinden sich diese zweiten Abstufungen, wie auf beiliegender
Zeichnung dargestellt, in einem über jeder Zuhaltung befestigten oder mit dieser aus einem
Stück bestehenden Bügel d. Innerhalb dieser Bügel ist ein drehbarer Bart r angebracht,
welcher an seinem äufsersten Ende Abstufungen besitzt, welche durch die Zuhaltungen in eine
derartige Stellung zu einander gebracht werden können, dafs die in ihnen enthaltenen Sch'litze B
dem Schlufsriegelstifte c den Durchgang gestatten und so ein durch die Feder F und den
Hebel E bewirktes Einspringen des Schlufsriegels A in das Schliefsblech erlauben (Fig. 2).
Die Bewegung des Bartes r, welcher in der Zeichnung drehbar dargestellt ist, wird durch
eine Hebelvorrichtung efg bewirkt, welche
wiederum im geeigneten Moment durch eine innerhalb der Thür nach oben gehende Druckstange
h bethätigt wird. Diese Stange h wird durch irgend eine Feder, wie z. B. i, hochgehoben
und ragt mit einem mit schräger Fläche versehenen Kopfstück h1 (Fig. 3) aus der oberen
Kante der Thür hervor und ist so angeordnet, dafs sie beim Zumachen der Thür mit der
schrägen Fläche gegen eine oberhalb der Thür angebrachte Klinke trifft und herabgedrückt
wird. Die Klinke k mufs natürlich' derartig eingerichtet sein, dafs sie beim Aufmachen der
Thür ohne irgend, welche Wirkung auf das Kopfstück h1 der Stange h zurückgedrängt wird,
da sonst die Lösung des Riegels schon beim
Claims (1)
- Aufmachen der Thür vor sich ginge und so ein nochmaliges Schliefsen erfordern würde. Wird die Stange h, welche an dem einen Ende des um gl drehbaren Hebels g angebracht ist, wie beschrieben, herabgedrückt, so wird das andere Ende dieses Hebels g, an welchem eine kleine Zugstange f befestigt ist, gehoben, und dieses Heben hat vermittelst des Armes e ein Drehen des Bartes r und somit ein Heben der Zuhaltungen in eine solche Stellung zur Folge, wie sie diesen durch den eigentlichen Schlüsselbart beim Schliefsen des Schlosses ebenfalls gegeben wird, d. h. die in den Zuhaltungen befindlichen Schlitze decken sich und gewähren dem Stifte c den Durchgang.Die eben beschriebene Vorrichtung zum Heben der Zuhaltungen gehört jedoch nicht zur Erfindung, sondern ist nur als Beispiel eines Schlosses gewählt, um daran die Einrichtung und Wirkung der Ausrückvorrichtung zu erläutern.Der Hebel g ist nämlich an einem mit Längsschlitz, / versehenen Gleitstück m angebracht, welches über einer in dem Schlofsblech befestigten Führung η gehalten wird. Mit dem unteren, rechtwinklig umgebogenen Ende m1 ruht das Gleitstück m auf einem drehbaren Träger o, welcher wiederum auf einem an dem drehbaren Zapfen q angebrachten Daumen ρ liegt. Durch Drehen dieses schlüsselbartartigen Daumens, welcher jedoch auch eine drehbare Excenterscheibe oder dergl. sein kann, wird nun die Selbstthätigkeit des Schlosses ein- oder ausgeschaltet, und zwar geschieht dies auf folgende Weise:Soll das Schlofs selbstthätig wirken, d. h. bei jedesmaligem Zumachen der Thür der Schlufsriegel von selbst einspringen, so wird vermittelst eines entsprechenden Werkzeuges, wie Drei- und Vierkantschlüssels, der Bart ρ so gedreht, dafs er die in den Fig. ι und 2 dargestellte Lage einnimmt. Hierdurch wird das Gleitstück m und somit auch die nach oben führende Stange h gehoben, so dafs beim Zumachen der Thür die bereits oben beschriebene Bewegung des Kopfstückes h1 mit der Klinke k und somit ein Einspringen des Riegels A stattfindet; wird aber dem Barte ρ die in der Fig. 3 gezeigte Lage gegeben, so fällt der drehbare Träger 0, auf welchem das Gleitstück m ruht, herab, und das Gleitstück m gleitet an der Führung η so weit herab, bis die obere Kante des Schlitzes / auf der oberen Kante der Führung η zu liegen kommt. Hierdurch fällt sodann auch die mit diesem Gleitstück m verbundene Stange h herab, und kann nun der Kopf hl der Stange h nicht mehr mit der Klinke k in Berührung kommen. In diesem Zustande kann das Schlofs wie ein gewöhnliches Chubbschlofs benutzt werden.Pa τ ε ν τ - A ν s ρ R υ c η :Vorrichtung zum Ausrücken der die Zuhaltungen des Riegels ordnenden Hebelvorrichtung für Chubbschlösser mit beim Zuschlagen der Thür selbstthätig vorschnellendem Schlufsriegel, gekennzeichnet durch einen drehbaren Daumen p, der bei seiner Drehung in die horizontale Lage den Träger 0 freigiebt, wodurch zugleich mit dem Gleitstück m ein Sinken der Stange h stattfindet und der Stangenkopf h1 aufser Bereich der Klinke k gelangt, so dafs beim Zuschlagen der Thür das Ordnen der Zuhaltungen α mittelst des mit der Stange h durch Hebel verbundenen Bartes r nicht erfolgt und das Vorschieben des Schlufsriegels A in die Schliefslage nur mit einem Schlüssel bewirkt werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE90517C true DE90517C (de) |
Family
ID=362226
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT90517D Active DE90517C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE90517C (de) |
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0
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