DE96370C - - Google Patents

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DE96370C
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Germany
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door
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D15/00Suspension arrangements for wings
    • E05D15/48Suspension arrangements for wings allowing alternative movements
    • E05D15/50Suspension arrangements for wings allowing alternative movements for opening at either of two opposite edges
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/10Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
    • E05Y2900/13Type of wing
    • E05Y2900/132Doors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)
  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Februar 1897 ab.
Fig. ι stellt eine Thür nebst Thürgehä'nge in Ansicht dar; auf der linken Seite sind die Blechverkleidungen des Gestänges abgenommen.
Fig. 2 ist ein waagerechter Schnitt durch die oberen Angeln, von unten gesehen.
Fig. 3 ist ein waagerechter Schnitt bei geöffneter Thür.
Fig. 4 und 5 zeigen die Anordnung des Sicherheitsschlosses!
Die Thür besitzt die bekannten, auf beiden Seiten angeordneten Angeln, bestehend aus den festen Angeltheilen B1 und den mit der Thür beweglichen Angeltheilen c.
Je nachdem das rechte oder linke Angelpaar durch die beweglichen Angelstifte b geschlossen wird, dreht sich die Thür nach rechts oder links. Obere und untere Angelstifte sind durch die Stange b.2 in bekannter Weise verbunden. Neu und eigentümlich ist die Anordnung des Balanciers α an dem Thürrahmen; durch denselben werden die Gestänge derart gekuppelt, dafs die Bewegung des einen Gestänges eine gleichzeitige, entgegengesetzt gerichtete Bewegung des anderen Gestänges hervorruft.
Die Bewegung des Balanciers wird durch die mit den Drückern (Id1 verbundenen Stangen d2 in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise eingeleitet, indem das obere Ende von d% gegen den um J1 schwingenden Hebel f stöfst (der hier nur zur Vergröfserung des Hubes angeordnet ist und nicht zur Erfindung gehört) und dadurch den Balancier α anhebt. Die Federn f% sichern die gegenseitige Lage von a und/.
Erfolgt also beispielsweise ein Niederdrücken des Drückers auf der rechten Seite, so wird der rechte Arm des Balanciers angehoben und dadurch der rechte Angelstift aus der Angel gezogen, während der linke Angelstift in der Angel bleibt. Die Thür kann sich also um die linke Angel drehen. Um zu verhindern, dafs bei geöffneter Thür ein Umstellen des Balanciers erfolgt, wonach die Thür aus den Angeln fallen würde, sind in dem Thürrahmen die Sperrschieber g angeordnet, welche durch Federn g2 in die nach Oeffnen der ThUr entstehenden Lücken der Angel treten (s. Fig. 2, rechte Seite) und ein Abwärtsbewegen des rechten Angelstiftes verhindern. Hierdurch wird aber gleichzeitig ein Aufwärtsbewegen des linken Angelstiftes und somit das Herausfallen der Thür verhütet. Wird die Thür geschlossen, so drückt der in die Angel tretende Angeltheil c der Thür Schieber und Feder wieder in ihr Gehäuse und es kann ein Umstellen der Thür erfolgen. Um ein Oeffnen der ThUr überhaupt zu verhindern, ist das Schlofs Z), welches nur an einer Seite der Thür angebracht zu sein braucht, mit einer besonderen Sicherheitssperrvorrichtung versehen, zu welcher nur Befugte den Schlüssel besitzen. Auf der Schlofsplatte D (Fig. 4) sitzt aufser der Klinke, deren Arm άλ in einen Schlitz der Stange d2 greift, ein Riegel h, welcher durch den Daumen H1 verschoben werden kann. Mit /Zj verbunden ist ein Arm i, der einen Lenker Z1 trägt und mittels des in dem Schlitz ds der Stange d.2 verschiebbaren Bolzens Z2 mit d% in Verbindung steht. Die Stange d2 wird durch
eine Feder d& beständig nach abwärts gedrückt. Ist die Sperrvorrichtung aufser Wirkung, so wird beim Oeffnen der Thür durch Drehen der Klinke die Stange d2 durch den Hebel d1 nach oben geführt und dadurch die Angelsicherung, wie früher beschrieben, gelöst. Die Bewegung von d.2 ist hierbei ohne Einflufs auf Zj1 , weil der Bolzen I2 in dem Schlitz d& gleitet. Wird jedoch der Daumen Tz1 in der Pfeilrichtung gedreht, so sperrt h einerseits die Thür auf der rechten Seite, andererseits wird durch Vermittelung von i Z1 I2 die Stange d.2 gehoben und in gehobener Stellung festgehalten, so dafs es, da hierdurch auch ein Bewegen des Balanciers α verhindert wird, unmöglich ist, die linke Angelsicherung der Thür zu lösen, d. h. die Thür links zu öffnen.
Fig. 5 ist eine andere Anordnung der Sicherheitssperrvorrichtung zu gleichem Zweck und ist aus der Zeichnung ohne Weiteres verständlich.

Claims (1)

  1. Patent-AnSprüche:
    Vorrichtung zur Verbindung der beiderseitigen lösbaren Gelenke an doppelseitig aufgehenden Thüren, gekennzeichnet durch einen am Thürrahmen gelagerten Balancier (a), welcher die gleichfalls am Thürrahmen angebrachten Gestänge (b2) mit den Angelstiften (b) zwangläufig kuppelt und durch die mit der Thür beweglichen Stangen (d^j vermittelst der Drücker (d dJ bethätigt wird, während die Sperrschieber (g) mit den Federn fgl) nach erfolgtem Oeffnen der Thür ein Umstellen der Angeln verhindern. Eine Vorrichtung der durch Anspruch ι geschützten Art, dadurch gekennzeichnet, dafs der an der einen Längsseite der Thür angeordnete Riegel (h) mittels Hebels (i) und Lenkers (I1) derart mit dem Gestänge (d2) verbunden ist, dafs ein Verstellen des Balanciers (a) bei geschlossenem Riegel (h) unmöglich ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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