DE455536C - Kraftwringmaschine mit gleichzeitig erfolgender Presswalzen- und Antriebssteuerung - Google Patents

Kraftwringmaschine mit gleichzeitig erfolgender Presswalzen- und Antriebssteuerung

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DE455536C
DE455536C DESCH78796D DESC078796D DE455536C DE 455536 C DE455536 C DE 455536C DE SCH78796 D DESCH78796 D DE SCH78796D DE SC078796 D DESC078796 D DE SC078796D DE 455536 C DE455536 C DE 455536C
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DE
Germany
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control
bevel gear
roller
lever
drive
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DESCH78796D
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MAX SCHAEDE SAALFELDER WASCHMA
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MAX SCHAEDE SAALFELDER WASCHMA
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F45/00Wringing machines with two or more co-operating rollers; Similar cold-smoothing apparatus
    • D06F45/16Details
    • D06F45/18Driving or control arrangements for rotation of the rollers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Gear-Shifting Mechanisms (AREA)

Description

  • Kraftwringmaschine mit gleichzeitig erfolgender Preßwalzen- und Antriebssteuerung. Die Erfindung betrifft Kraftwringmaschinen, deren Preßwalze und Antrieb sich zum Beseitigen von Betriebsstörungen gleichzeitig ausrücken lassen. Ohne diese Gleichzeitigkeit, und wenn zwar die Preßwalze, nicht aber der Antrieb ausgerückt ist, wird ein an den Walzen unter Betriebsstörung haftendes Wäschestück leicht fortgesetzt gezerrt und beschädigt. Außerdem läßt sich, wenn-mit dem Antrieb nicht gleichzeitig die Preßwalze ausgerückt ist, weder ein aus der Maschine zu entfernendes Wäschestück entnehmen, noch die unfallsweise zwischen die Walzen geratene Hand der Waschfrau freilegen.
  • Um das namentlich bei Unfällen erforderliche schnelle und gleichzeitige Preßwalzen-und Antriebsausrücken zu erzielen, wird nach vorliegender Erfindung eine verstellbare, endseits in Schwingen gelagerte Preßwalze mit Druck gegen die andere fest gelagerte Walze mittels des durch Zugfedern an den Schwingen befestigten Steuerhebels gehoben, der hiernach unter Spannung der Zugfedern jenseits der Höchsthublage festliegt und durch die eine Schwinge den auf ihr ruhenden Kupplungshebel des Kegelradantriebes in seine Einrücklage schaltet, während zwecks Ausrückens der Preßwalze und des Kegelradantriebes der Steuerhebel von Hand bis diesseits seiner Höchsthublage bewegt wird, wonach ihn die Federn unter Abschnappsteuerwirkung in die Ausrückstellung schnellen. Diese zum Ausrücken der Walze und des Maschinenantriebes führende Abschnappsteuerwirkung wird durch die auf dem Gewicht der gehobenen Walze beruhende, mit dem Entspannen der Zugfedern eintretende Fallwirkung gefördert. Den KegeIradeingriff sichert der gegen die Flanke der einen Schwinge sich stützende Kupplungshebel.
  • Der betreffende Teil der Kraftwringmaschine und ihre linke Hälfte ist durch Abb. i in arbeitsbereiter Lage im Schnitt dargestellt. Abb. z ist die Seitenansicht davon mit gestrichelt angedeuteter Ausrücklage; Abb. 3 stellt die Ausrücklage im Schnitt dar. Abb. q. zeigt die Stirnseite der Wringinaschine.
  • Auf dem Zapfen 5 der im Maschinengestell unverrückbaren oberen Preßwalze i sitzt lose das Kegelrad 2, dessen Muffe in eine mit der Rille 17 versehene Kupplungshälfte ausläuft, deren andere Hälfte 6 mit dem Wellenzapfenende 5 verbolzt ist. Mit dem Kegelrad 2 kann das Kegelrad 3 der Antriebswelle q. arbeiten.
  • Die untere Preßwalze 7 ruht mit ihren -Zapfen in seitlichen, um Bolzen 9 drehbaren Tragarmen 8, 8a, die durch je eine Zugfeder 12 mit dem Steuerhebel i i bzw. der Kurbel IIa verbunden sind, die endseits auf der Steuerwelle io festsitzen. Der Steuerhebel i i und die Kurbel i ia verharren bei gespannten Federn 12 in der dargestellten, die Anpressung der beweglichen Walze 7 gegen die feste Walze i zeigenden Lage knapp jenseits des Maximalhubes, in der sich Steuerhebel i i und Kurbel i ia gegen Schultern 18 des Maschinengestelles stützen. Gegen die Schwingungsebene des Tragarmes 8 hin kann ein die Nase 13 tragender, um den Bolzen 15 des Maschinengestelles drehbarer Kupplungshebel 14 bewegt werden, der einen in die Rille 17 des Kegelrades 2 der oberen Walze i passenden Stift 16 hat. Ein Ansatz 18 des Kupplungshebels 14 stützt sich bei eingerücktem Getriebe 2, 3 zur Sicherung der Kupplung gegen die Flanke des Tragarmes B.
  • Bei der arbeitenden Maschine (Abb. 1, z, 4) stehen Ausrückhebel i i, Kurbel 1 ia, Tragarme 8, 8a, Walze 7, Kegelradgetriebe 2, 3 und Kupplungshebel 14 in .der mit vollen Linien gezeichneten Lage.
  • Zum Ausrücken wird der nach Abb. 2 und 4 hinwärts gerichtete Hebel i i unter Mitnahme der Welle 'i o und der Kurbel i i a herwärts, d. i. nach vorn, in die gestrichelt gezeichnete Lage gebracht, wobei die Federn 12 sich zusammenziehen und die Tragarme 8, 8a in die in Abb. 2 gestrichelt gezeichnete Lage schnellen unter Senkung der Walze 7 bis in die durch Abb. 3 gekennzeichnete Lage, deren Eintritt noch durch die auf dem Gewicht der gehobenen Walze 7-beruhende, mit dem Entspannen der Zugfedern 12 :eintretende Fallwirkung gefördert wird. Dieses schnellende bzw. abschnappende Ausrücken tritt ein, unmittelbar nachdem der Schalthebel i i von Hand knapp über seine Maxima.lhublage hinaus gedreht worden ist.
  • Unter dem schnellenden Umlegen des Schalthebels i i schlägt der Tragarm 8 gegen die Nase 13 des Kupplungshebels 14, der hierbei nach unten schwingt und mit seinem Stift 16 das Kegelrad z des Antriebes 2, 3 ausrückt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kraftwringmaschine mit gleichzeitig erfolgender Preßwalzen- und Antriebssteuerung, dadurch gekennzeichnet, daß eine endseits in Schwingen (8) gelagerte Preßwalze (7) mit- Druck gegen die fest gelagerte Walze (i) mittels des durch Zugfedern (iz) an den Schwingen (8) befestigten Steuerhebels (i i) gehoben wird, der hiernach unter Spannung der Zugfedern (1z) jenseits der Höchsthublage festliegt und durch die eine Schwinge (8) den auf ihr ruhenden Kupplungshebel (14) des Kegelradantriebes (2,.3) in seine Einrücklage schaltet, während zwecks Ausrückens der Preßwalze (7) und des Kegelradantriebes der Steuerhebel (i i) von Hand bis diesseits seiner Hö,chsthublage bewegt wird, wonach ihn die Federn (12) unter Abschnappsteuerwirkung in die Ausrückstellung schnellen.
  2. 2. Kraftwringmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Ausrücken der Walze (7) und .des Maschinenantriebes führende Abschnappsteuerwirkung durch die auf dem Gewicht der gehobenen Walze (7) beruhende, mit dem Entspannen der Zugfedern (12) eintretende Fallwirkung gefördert wird.
  3. 3. Kraftwringmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kegelradeingriff (2,3) durch den gegen die Flanke der einen Schwinge (8) sich stützenden Kupplungshebel (14) . gesichert wird.
DESCH78796D 1926-05-06 1926-05-06 Kraftwringmaschine mit gleichzeitig erfolgender Presswalzen- und Antriebssteuerung Expired DE455536C (de)

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DE (1) DE455536C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE839934C (de) * 1950-09-08 1952-05-26 Fleissner & Sohn Maschinenfabr Presswalzenanordnung, insbesondere fuer Waschmaschinen od. dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE839934C (de) * 1950-09-08 1952-05-26 Fleissner & Sohn Maschinenfabr Presswalzenanordnung, insbesondere fuer Waschmaschinen od. dgl.

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