DE454356C - Metallnabe fuer Luftschrauben - Google Patents
Metallnabe fuer LuftschraubenInfo
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- DE454356C DE454356C DED46968D DED0046968D DE454356C DE 454356 C DE454356 C DE 454356C DE D46968 D DED46968 D DE D46968D DE D0046968 D DED0046968 D DE D0046968D DE 454356 C DE454356 C DE 454356C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C11/00—Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft
- B64C11/02—Hub construction
- B64C11/04—Blade mountings
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
Description
- Metallnabe für Luftschrauben. Die %-orliegende Erfindung bezieht sich auf Naben, insbesondere für Luftschrauben. und bezweckt die Ausbildung einer in ihrer Herstellung einfachen und billigen Nabe von geringem Gewicht.
- Ein besonderer Vorteil der Verwendung des Metalls als Baustoff für Luftschrauben und Luftschraubennaben liegt in dem Umstand, daß es infolge der hohen Beanspruchungsfähigkeit des Metalls möglich ist, kleine Anschlußfläehen und damit kleine Dimensionen der Anschlußorgane zu erhalten. Infolgedessen haben fast alle bekannt gewordenen Metallpropellerkonstruktionen ihr Hauptaugenmerk auf die Ausbildung der Propellernabe gerichtet. Zweck der vorliegenden Erfindung ist es nun, unabhängig von einer bestimmten Propellerflügelkonstruktion eine Metallnabe zu schaffen, die bei einfacher und billiger Herstellungsweise die besonderen Vorteile des Metalls gegenüber andern Baustoffen zur Auswirkung. gelangen läßt.
- Die -Tabe besteht gemß der Erfindung auseinem Metallzylinder, dessen mittlerer Teil zur Aufnahme der Motorwelle und deren Anschlußorgane flach zusammengedrückt ist und entsprechende Öffnungen aufweist, und dessen Mündungen mit Anschlußorganen versehen sind, die eine feste oder verstellbare Verbindung mit den Luftschraubenflügeln ermöglichen. Bei größeren Dimensionen ist es zweckmäßig, den Mittelteil der Nabe mit einer Einlage, die aus einem einfachen Ring. aus Leichtmetall bestehen kann, auszufüllen. Der Ring dient dann gleichzeitig dazu, den Anschlußbolzen, die die Nabe mit der Motorwelle verbinden, einen festen Halt zu gewähren. Als Material für den Zylinder kommt Stahl, Leichtmetall oder ein anderes geeignetes Metall in Frage.
- Die Enden des die Nabe bildenden rohrförmigen Körpers sind auf einfache Weise als Organe zum Anschluß der Propellerflügel ausgebildet. Der Anschluß kann auf einfache Weise verstellbar eingerichtet werden. In diesem Falle empfiehlt es sich, die Rohrenden kreisförmig zu halten, wobei dann auch die Anschlußorgane der Propellerflügel einen hierzu-- passenden kreisförmigen Querschnitt aufweisen. Als geeignete Verbindung kommt eine leicht lösbare Flanschverbindung in Frage, so daß die Verstellung durch Lösen dieser Verbindung und Verdrehung der beiden kreisförmigen Querschnitte gegeneinander getätigt werden kann. Wird auf die Verstellbarkeit der Propeller verzichtet, so weisen die Anschlußorgane an der Nabe für die Propellerflügel bereits eine dem Propellerprofil angenäherte Form sowie die beginnende Steigung auf. In diesem Falle kann das Propellerprofil bis in unmittelbare Nähe des Nabeanschlusses an die Motorwelle durchgeführt werden. Als. Propellerflügel können bei der erfindungsgemäß ausgebildeten Nabe sowohl Metall- als auch Holzflügel verwendet werden. Die Vorteile der oben beschriebenen Erfindung sind in die Augen fallend. Die Nabe hat sehr geringe Dimensionen und ist daher sehr leicht. Ihr Luftwiderstand ist im Verhältnis zu andern Nabekonstruktionen gering. Gewichtsersparnis und geringer Luftwiderstand tragen zur Erhöhung der Flugleistungen wesentlich bei. Dadurch, daß .es möglich ist, das Propellerprofil bis in unmittelbare Nähe der Propellerachse heranzuführen, erhöht sich der aerodynamische Wirkungsgrad des Propellers, woraus sich wieder eine günstige Beeinflussung der Flugleistungen ergibt.
- Die Formen der Nabe sind denkbar einfach. Die zur Herstellung der Nabe erforderlichen F ormenänderungen können in der Hauptsache maschinell geleistet werden. Es ergeben sich also niedere Herstellungskosten. Da die Nabe aus einem Stück besteht, ergibt sich eine einfache und absolut betriebssichere Kräfteübertragung. Irgendwelche Materialbeschädigungen können an der Nabe infolge der Übersichtlichkeit im Betriebe -jederzeit festgestellt werden. Die Betriebssicherheit dieser Nabekonstruktion, wie sich aus dem Vorstehenden ergibt, ist solchen Naben, die aus mehreren Teilen zusammengesetzt sind, weit überlegen.
- Inder beiliegenden Zeichnung ist ein Beispiel einer erfindungsgemäß ausgebildeten Nabe dargestellt.
- Es zeigt: Abb. i die Nabe in Draufsicht, Abb. 2 einen Querschnitt nach der Linie A-A der Abb. i und Abb. 3 einen Längsschnitt der Nabe.
- Die Nabe besteht aus einem Zylinder a, der in der Mitte in seinem Mittelteil plattgedrückt und an seinen Enden mit Anschlußflanschen t1 versehen ist. Zur Aussteifung und Aufnahme der Anschlußschrauben ist im Innern der Nabe ein Ring b vorgesehen; während der Zylinder a selbst aus Stahl besteht, ist für den Ring b Aluminium verwendet. Bei kleineren Dimensionen und geringeren Beanspruchungen kann der Ring b gänzlich wegfallen und der Zylinder a noch stärker zusammengedrückt werden als in Abb. 3 dargestellt. Unter Umständen kommt auch eine gänzliche Plattdrückung des mittleren Zylinderteils in Frage.
Claims (5)
- PATEN 'fANSI'IZÜC11E: z. Nabe aus Metall, insbesondere für Luftschrauben, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe aus einem Zylinder aus Stahl o. dgl. besteht, dessen Mittelteil zum Anschluß an die Motorwellennabe flach zusammengedrückt ist, und dessen Mündungen mit Anschlußorganen versehen sind, die eine feste oder verstellbare Verbindung mit den Luftschraubenflügeln ermöglichen.
- 2. Nabe nach -Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelteil des Zylinders nur teilweise zusammengedrückt ist, und daß der zwischen den zusammengedrückten Wänden verbleibende Raum ausgefüllt ist mit einer Scheibe aus Aluminium o. dgl., die gleichzeitig zur Aufnahme der Anschlußschrauben dient.
- 3. Nabe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe beiderends mit Flanschen o. dgl. ausgerüstet ist, welche mit den entsprechenden Flügelflanschen fest oder verstellbar verbunden werden können.
- 4.. Nabe nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei -festsitzenden Flügeln die Umrißform der Anschlußorgane schon :die--beginnende Steigung der Flügel aufweist, während die Umrißform bei verstellbaren Flügeln kreisrund gehalten ist.
- 5. Nabe nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe mit einer kreuzweise zu ihr liegenden zweiten Nabe -auf ein und derselben Motorwelle vereinigt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED46968D DE454356C (de) | 1925-01-03 | 1925-01-03 | Metallnabe fuer Luftschrauben |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DED46968D DE454356C (de) | 1925-01-03 | 1925-01-03 | Metallnabe fuer Luftschrauben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE454356C true DE454356C (de) | 1928-01-05 |
Family
ID=7050087
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED46968D Expired DE454356C (de) | 1925-01-03 | 1925-01-03 | Metallnabe fuer Luftschrauben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE454356C (de) |
-
1925
- 1925-01-03 DE DED46968D patent/DE454356C/de not_active Expired
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