CH504860A - Lättli, insbesondere für Sitz- und Liegemöbel - Google Patents

Lättli, insbesondere für Sitz- und Liegemöbel

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CH504860A
CH504860A CH351569A CH351569A CH504860A CH 504860 A CH504860 A CH 504860A CH 351569 A CH351569 A CH 351569A CH 351569 A CH351569 A CH 351569A CH 504860 A CH504860 A CH 504860A
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CH
Switzerland
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lättli
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wood
plastic
seating
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Application number
CH351569A
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English (en)
Inventor
Metzger Josef
Original Assignee
Metzger Josef
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C23/00Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases
    • A47C23/06Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases using wooden springs, e.g. of slat type ; Slatted bed bases
    • A47C23/061Slat structures

Landscapes

  • Laminated Bodies (AREA)

Description


  
 



  Lättli, insbesondere für Sitz- und Liegemöbel
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Lättli, insbesondere für Sitz- und Liegemöbel.



   Bekannte, aus Holz bestehende, vorgespannte Lättli weisen den Nachteil auf, dass sie im Gebrauch bereits nach relativ wenigen Belastungswechseln erlahmen und somit ihre Federungseigenschaften verlieren.



   Der vorliegenden Erfindung liegt die Schaffung eines Lättlis zugrunde, bei welchem dieser Mangel behoben ist.



   Die Lösung dieser Aufgabe besteht erfindungsgemäss darin, dass dieses mindestens teilweise aus einem Material besteht, welches eine bessere Dauerstandsbiegefestigkeit aufweist als europäisches Hartholz.



   Der Erfindungsgegenstand wird anschliessend beispielsweise anhand von Figuren erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Ausführungsform eines Lättlis längs der Linie I-I der Fig. 2,
Fig. 2 einen Querschnitt durch das Lättli längs der Linie II-II der Fig. 1 und
Fig. 3 einen analogen Querschnitt wie Fig. 2 durch eine andere Ausführungsform des Lättlis.



   Das Lättli gemäss den Fig. 1 und 2 umfasst eine untere Deckschicht 1 und eine obere Deckschicht 3, welche beispielsweise aus Holz bestehen und selbst aus mehreren Schichten aufgebaut sein können. Zwischen den beiden Schichten 1 und 3 befindet sich eine Mittelschicht 5, welche beispielsweise aus Kunststoff und/ oder Glasfasern, z. B. einem Glasfaserlaminat, besteht.



  Die Mittelschicht 5 ist über Klebstoffschichten 7 bzw.



  9 mit den Deckschichten 1 bzw. 3 verbunden.



   Das Lättli gemäss Fig. 3 weist eine Mittelschicht in Form von einzelnen Längsstreifen 11 auf, welche wieder z.B. aus Kunststoff und/oder Glasfasern, z.B. einem Glasfaserlaminat, bestehen. Zwischen den einzelnen Streifen 11 sind die Räume 13 mit Klebstoff 15 ausgefüllt.



   Als Klebstoff wird vorzugsweise ein Kunststoffkleber verwendet, der härtbar, z.B. hitzehärtbar, ist.



  Ausser den in den Figuren dargestellten Ausführungsformen mit der eingelegten Zwischenschicht 5 oder den Streifen 11 ist es auch möglich, verschiedene Holzschichten mittels Klebstoffzwischenschichten miteinander zu verleimen, wobei ein Klebstoff verwendet wird, welcher die gewünschten Eigenschaften bezüglich Aufrechterhaltung der Federungseigenschaften des Lättlis aufweist.



   Es ist ferner möglich, das Lättli mit Textilfasern, z. B. einem Gewebe oder Vlies, zu armieren.



   Ausser den in den Fig. 1-3 dargestellten Ausführungsbeispielen kann das eine Verminderung der Federungseigenschaften verhindernde Material auch in Form einzelner Querstreifen oder Längs- und Querstreifen und/oder einer oder mehreren Schichten, z. B. Innen- und/oder Deckschichten, angeordnet sein.



   Schliesslich kann das Lättli eine oder mehrere Holzschichten, z.B. Furnierschichten, und eine oder mehrere, z. B. zwischen Holzschichten angeordnete, Schichten eines andern Materials umfassen.



   Als Holzschichten eignen sich vor allem Messerfurniere oder Schälfurniere verschiedener Hölzer, vorzugsweise Laubhölzer. Dabei können die Furniere verschiedene Dicken aufweisen.



   Vorzugsweise werden ganze Platten beschichtet und in einer Form oder Furnierpresse unter Druck formverpresst und anschliessend auf die gewünschte Lättlibreite zugeschnitten.



   Als Bindemittel kommen vor allem Kunststoffkleber aus Äthoxylinharzen, z. B. Araldit, in Betracht. Es ist auch möglich, das ganze Lättli aus Kunststoff zu spritzen, zu giessen oder zu pressen. Dafür sind vor allem Araldit- oder   Epoxyd-Giessharze    geeignet, welche mit oder ohne Füllstoffzusätze verwendet werden können. Für die Verwendung mit Glasfasern eignen sich vor allem Araldit-Laminierharze, welche mit den Glasfasern zusammen beständige Schichtstoffe ergeben.

 

   Wie Versuche gezeigt haben, ist ein normales, vorgekrümmtes Holzlättli nach etwa 50 000 Durchbiegungen vollständig erlahmt, während bei einem glasfaserbeschichteten Lättli, welches derselben Beanspruchung     untenvorfen    wurde, keinerlei Ermüdungserscheinungen festgestellt werden konnten.



   Ein derartiges Lättli, bei welchem die Federungseigenschaften auch nach langem intensivem Gebrauch praktisch unverändert erhalten bleiben, eignet sich nicht nur für nomal breite Betten, sondern speziell für französische Betten, bei welchen die Lättlis eine Spannweite von etwa 140-180 cm aufweisen und dementsprechend stärker vorgespannt sein müssen. Bei Verwendung solcher Lättli können die bisher bei grossen Bettbreiten nötigen Längsmittelstege im Lättlirost entfallen. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Lättli, insbesondere für Sitz- und Liegemöbel, dadurch gekennzeichnet, dass dieses mindestens teilweise aus einem Material besteht, welches eine bessere Dauerstandsbiegefestigkeit aufweist als europäisches Hartholz.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Lättli nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Material Kunststoff und/oder Glasfasern, z. B. ein Glasfaserlaminat, dient.
    2. Lättli nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff härtbar, z. B. hitzehärtbar, ist.
    3. Lättli nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dieses zum Teil aus Holz besteht.
    4. Lättli nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dieses mit Textilfasern, z.B. einem Gewebe oder Vlies, armiert ist.
    5. Lättli nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass verschiedene Teile und/oder Schichten des Lättlis mit einem Kleber, z. B. einem Kunststoffkleber, verleimt sind.
    6. Lättli nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Material in Form von einzelnen Streifen, z. B. Längs- und/oder Querstreifen, und/oder einer oder mehreren Schichten, z.B. Innen- und/oder Deckschichten, angeordnet ist.
    7. Lättli nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass dieses eine oder mehrere Holzschichten, z. B. Furnierschichten, und eine oder mehrere z.B. zwischen Holzschichten, angeordnete, Materialschichten umfasst.
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Cited By (6)

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