DE454231C - Wandschrank-Verbandkasten fuer Fahrzeuge - Google Patents
Wandschrank-Verbandkasten fuer FahrzeugeInfo
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- DE454231C DE454231C DEG66238D DEG0066238D DE454231C DE 454231 C DE454231 C DE 454231C DE G66238 D DEG66238 D DE G66238D DE G0066238 D DEG0066238 D DE G0066238D DE 454231 C DE454231 C DE 454231C
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- closet
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D35/00—Sanitation
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Epidemiology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Refuse Receptacles (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft Verbandkästen für Fahizeuge, wie Eisenbahnwagen, Schiffe,
Flugzeuge, Automobile usw., die in die Fahrzeugwand eingebaut sind.
Es ist bisher allgemein üblich gewesen, giößere Rettungskästen mit Verbandmaterial
bei der Eisenbahn beispielsweise im Gepäckwagen mitzuführen. Die letzten Eisenbahnunglücke
haben aber gezeigt, daß es nötig ist, auch die einzelnen Personenwagen mit Verbandmaterial auszurüsten. Da ergeben
sich nun verschiedene Schwierigkeiten:
1. muß sich der Verbandkasten räumlich der Fahrzeugwand anpassen; er muß also
flach sein (teilweise in die Wand eingelassen) ;
2. muß der Verbandkasten so gesichert werden, daß das Verbandmaterial vor Ruß,
Staub und Witterungseinflüssen geschützt ist;
3. muß der Verbandkasten leicht zugänglich sein, so daß ihn jedermann, der seiner
bedarf, leicht gebrauchen kann;
4. muß der Verbandkasten vor Diebstählen geschützt werden, damit man ihn im Falle
der Gefahr nicht ohne Verbandmaterial vorfindet, und endlich muß man den Verbandkasten
auch aus der Wand herausnehmen und an eine Unfallstelle tragen können.
In Abb. ι ist der Wandschrank-Verbandkasten gezeichnet, wie er beispielsweise im
Eisenbahnwagen eingebaut ist. Man sieht ihn nur ganz wenig aus der Wandung des Waggons heraustreten und erblickt ein weißes
Kreuz auf rotem Grunde oder ein rotes Kreuz auf weißem Grunde, über welchem ein Handgriff
gelagert ist, der durch eine Scheibe verdeckt wird. Irgendwelche Verschlüsse sind
sonst nicht ersichtlich. Will man jetzt an den eigentlichen Verbandkasten heran, so muß
man die Scheibe einschlagen und, ähnlich wie bei der Notbremse, an dem Griff ziehen.
In dem Augenblick, wo man an dem Griff zieht, springt der Kasten auf. Dieses Aufspringen
des Kastens wird durch einen Mechanismus bewirkt, wie er in den Abb. 2 und 3 kenntlich gemacht ist. Im Deckel α ist ein
Blech b eingelassen, das mittels Schrauben am Deckel befestigt ist und ein rundes Loch c
enthält, in welches ein Arretierstift ei eingreift. Dieser Arretierstift d hat nur den
Zweck, während der Bewegung des Zuges dem Verbandkasten einen festen Halt zu bieten.
In dem Blech h befindet sich noch ein Schlitze e, in welchen ein Haken eingreifen
kann. . Außerdem befindet sich aber noch in dem Deckel ein Winkelhebel, der seine
Führung in einer Stange / hat, welche mit den Krampen g· und g1 an der Deckelwand
so befestigt ist, daß die Stange / sich drehen kann (und zwar in Pfeilrichtung). Der andere
Winkelhebel h, welcher ebenfalls fest mit der Stange vernietet ist, greift zwischen
den Arretierstift d und eine Schnappfeder I. Die Stange / trägt den ersten Hebel, der in
der Mitte die Form eines Handgriffes k hat, unter der Glasscheibe; dreht man den Hand-
griff k in Pfeilrichtung, so drücken die beiden in der oberen und unteren Wand liegenden
Winkelhebel h den Schnapper i zurück. Gleichzeitig aber auch springt durch den
Druck auf den Schnapper / selbsttätig der Kasten auf, so daß ein Unerfahrener nur am
Handgriff weiterzuziehen braucht, um den Kasten ganz zu öffnen.
Im Boden I des Verbandkastens ist ein ίο Kastenschloß eingelassen, wie es bei Rolljalousien
in Schreibtischen üblich ist. Dieses Schloß enthält eine Hakenfeder i, welche
in m drehbar gelagert ist. Gegen diese Hakenfeder i drückt eine runde Spiralfeder ti,
so daß der Schnapper bzw. die Hakenfeder i stets gegen den Stift d gedrückt wird.
Dieser Stift d ist fest in dem Blech 0 vernietet, welches man beim Öffnen des Kastens
sieht. Schlägt man jetzt den Deckel des Kastens zu, so legt sich der Schnapper hinter
das im Deckel des Kastens eingelassene Blech & und verschließt den Kasten.
Dieser Kasten, welcher in das Fahrzeug eingelassen ist, hat einen Staubfalz, so daß
Ruß und Schmutz nicht in das Innere dieses Kastens eindringen können. Außerdem aber ist
der Kasten oben an der Deckelseite abgeschrägt, damit die Passagiere Zigarrenstummel
oder andere Gegenstände nicht auf diesen Kasten legen können.
Hat man diesen Kasten auf die vorgeschriebene Weise geöffnet, so kommt ein
zweiter Kasten zum Vorschein (Abb. 4 und 5). In Abb. 4 ist der zweite Kasten ρ zu sehen,
wie er mittels der Schnappfedern q in dem Deckel des Kastens α liegt.
Auf der Stirnseite r des zweiten Kastens ρ befindet sich ein Handgriff s. Wenn man
an diesem Handgriff s zieht, so hat man den eigentlichen Verbandkasten in der Hand, d.h.
also, er läßt sich aus dem im Waggon befestigten Kastejn herausnehmen. Will man
ihn nicht herausnehmen, so öffnet man den Haken t, und der eigentliche Verbandkasten
läßt sich in stehender Form öffnen, so daß man jetzt an das eigentliche Verbandmaterial
heran kann. Dabei bleibt das im Stehen des Kastens angeordnete Verbandmaterial,
durch Brettchen und Riegel gehalten, fest in seiner Lage stehen, so daß dasselbe nicht
aus dem Kasten herausfallen kann, sondern nach Bedarf entfernt werden kann. Auch
dieser zweite Kasten hat Staubfalz.
Claims (3)
- Patentansprüche:ι. Wandschrank-Verbandkasten für Fahrzeuge, gekennzeichnet durch zwei Teile, einen festen im Fahrzeug eingelassenen Teil und den eigentlichen Ver- 6u bandkasten, welcher herausnehmbar eingerichtet ist.
- 2. Wandschrank-Verbandkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch Ziehen an einem Griff mittels Winkelhebels Schnapper den' Deckel aufwerfen.
- 3. Wandschrank-Verbandkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eigentliche Verbandkasten im fest im Fahrzeug eingebauten Kasten geöffnet werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG66238D DE454231C (de) | 1926-01-16 | 1926-01-16 | Wandschrank-Verbandkasten fuer Fahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG66238D DE454231C (de) | 1926-01-16 | 1926-01-16 | Wandschrank-Verbandkasten fuer Fahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE454231C true DE454231C (de) | 1928-01-02 |
Family
ID=7133893
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG66238D Expired DE454231C (de) | 1926-01-16 | 1926-01-16 | Wandschrank-Verbandkasten fuer Fahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE454231C (de) |
-
1926
- 1926-01-16 DE DEG66238D patent/DE454231C/de not_active Expired
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