DE454199C - Reinigungsvorrichtung fuer Dreschmaschinen - Google Patents

Reinigungsvorrichtung fuer Dreschmaschinen

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DE454199C
DE454199C DEV20115D DEV0020115D DE454199C DE 454199 C DE454199 C DE 454199C DE V20115 D DEV20115 D DE V20115D DE V0020115 D DEV0020115 D DE V0020115D DE 454199 C DE454199 C DE 454199C
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sieve
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F12/00Parts or details of threshing apparatus
    • A01F12/44Grain cleaners; Grain separators
    • A01F12/444Fanning means

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
2. JANUAR 1928
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 e GRUPPE
Christoph Schwedhelm in Bremen.
Reinigungsvorrichtung fDr Dreschmaschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. April 1925 ab.
Bei Dreschmaschinen ist es bekannt, aus dem vom Getreide getrennten Kaff die noch in diesem enthaltenen Körner durch Saugluft abzusondern. Auch sind an Dreschmaschinen Spreuabsauger vorgesehen, durch die das Kaff und die Körner getrennt der Wirkung des Saugluftstromes ausgesetzt werden, so daß keine Strohteile mit den Körnern abgeführt werden und sich in dem Kaff keine
ίο wesentliche Körnermenge mehr befindet. Hierbei ergibt sich der Nachteil, daß die genaue Reinigung des Dreschgutes und die Rückgewinnung der durch den Luftstrom mit dem Kaff fortgerissenen Körner sich an getrennten Stellen der Maschine vollzieht.
Gemäß der Erfindung werden diese Vorgänge an ein und derselben Arbeitsstelle vereinigt, indem- die Verschiedenheit der Wirkung eines einzigen Saugzuges ausgenutzt wird. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Zuführung des Kaffs und der mit der Spreu vermengten Körner zu ein und demselben Saugrüssel in zwei verschiedenen, in bestimmtem Abstand untereinanderliegenden Ebenen erfolgt, so daß der Saugzug mit verschiedener Stärke im Bereich des Saugrüssels zur "Wirkung kommt.
Zu diesem Zweck ist das Ende des Rücklaufbodens als Sieb ausgebildet, unter dem eine mit dem Rücklaufboden verbundene Leitfläche angeordnet ist. Letztere steht ein wenig über das Sieb vor, damit sie mit ihrem Ende unmittelbar unter dem Saugrüssel liegt.
Wenn der Saugrüssel seitlich von Sieb und Leitfläche angeordnet ist, so sind gemäß der Erfindung zwei Gleitrinnen in verschiedener Höhenlage vorgesehen, die die schweren Ähren- und Strohteile (Kaff usw.) sowie die mit leichter Spreu vermischten Körner in voneinander getrennten Strömen in verschiedener Höhenlage unter dem Säugrüssel vorbeiführen.
infolge der durch das Sieb hervorgerufenen Trennung des Kaffs von den mit leichter Spreu vermengten Körnern und der verschiedenartigen Wirkung ein und desselben Saugzuges wird das erreicht, was sonst mit zwei hintereinander zur "Wirkung kommenden besonderen Saugzügen erzielt werden konnte. Dabei hat die Erfindung noch den Vorteil, daß der Saugzug, der das schwerere Kaff und die leichtere Spreu zu gleicher Zeit absaugt, an der Stelle, wo ex auf die Körner reinigend wirken soll, nicht genügend Kraft mehr besitzt, um außer der Spreu noch Körner mitzureißen.
Gemäß der Erfindung wird schon an der ersten Saugstelle der Dreschmaschine eine gründlichere Reinigung als bisher erzielt, so daß auch dadurch die Endreinigung wesentlieh vervollkommnet wird.
Es sei hier darauf hingewiesen, daß es an sich nicht neu ist, unterhalb eines Saugrüssels an zwei Stellen eine Reinigung des Dreschgutes zu bewirken.
" Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei Ausführungsbeispielen schematisch dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι die neue Reinigungsvorrichtung in Seitenansicht,
Abb. 2 eine zweite Ausführungsform der Reinigungsvorrichtung in Seiten- und Vorderansicht.
Wie Abb. ι zeigt, läuft der Rücklauf boden b, der in bekannter Weise unter dem Überkehrsieb der Dreschmaschine liegt, in ein sich unmittelbar anschließendes Sieb c sowie in eine unter letzterem in geeignetem Abstand liegende Leitfläche d aus. Sieb und
ίο Leitfläche liegen mit ihrem Ende im Bereich eines senkrechten Saugrüssels a. Zm diesem Zweck ragt die unten liegende Leitfläche d ein wenig über das Sieb c hinaus.
Das auf dem Rüddaufboden herabrutseilende Gut gelangt auf das Sieb c, wobei das schwerere Kaff unmittelbar durch den Säugrüssel« fortgesaugt wird, während die mit der leichteren Spreu gemischten Körner durch die Sieblöcher auf die Leitfläche d fallen und an deren Ende durch den Saugzug des Rüssels α von der leichteren Spreu befreit werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 sind der Rücklaufboden b, das Sieb c und die Leitfläche d seitlich von dem Saugrüssel α angeordnet. Unter dem Saugrüssel befinden sieh, in verschiedener Höhenlage zwei Rinnen I und m. Die von dem Sieb c abfallenden spezifisch schwereren Beimengungen und Strohteile (Kaff usw.) gelangen in die höher gelegene Gleitrinne I und auf dieser, weil sie nahe dem Säugrüssel« Hegt, in die Zone des stärkeren Saugzuges.
Die Körner und die leichtere Spreu dagegen fallen durch das Sieb c auf die Leitflächen? und gelangen von dieser in die tiefer liegende Gleitrinne m. In dieser werden sie in größerem Abstand unter dem Saugrüssel« vorbeigeführt, wobei der Abstand so bemessen ist, daß die leichte Spreu gerade noch abgesaugt wird, während die schwereren Körner in der Rinne m weitergleiten.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Reinigungsvorrichtung für Dreschmaschinen mit einem über dem Rücklauf boden endenden Saugrüssel, dadurch, gekennzeichnet, daß das Ende des Rücklaufbodens (ö) als Sieb (c) mit einer darunterliegenden Leitfläche (d) ausgebildet ist, wobei Sieb und Leitfläche verschieden weit unter den Saugrüssel («) geführt sind.
2. Reinigungsvorrichtung nach Ansprach i, dadurch gekennzeichnet^ daß Sieb (c) und Leitfläche (d) in zwei Rinnen (I und tn) schütten, die in verschiedener Höhenlage unter dem Saugrüssel («) vorbeigeführt sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEV20115D 1925-04-07 1925-04-07 Reinigungsvorrichtung fuer Dreschmaschinen Expired DE454199C (de)

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