DE516590C - Dreschmaschine mit einem unter dem Trommelende des Strohschuettlers angeordneten Sammelboden - Google Patents

Dreschmaschine mit einem unter dem Trommelende des Strohschuettlers angeordneten Sammelboden

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DE516590C
DE516590C DEE38112D DEE0038112D DE516590C DE 516590 C DE516590 C DE 516590C DE E38112 D DEE38112 D DE E38112D DE E0038112 D DEE0038112 D DE E0038112D DE 516590 C DE516590 C DE 516590C
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straw
shaker
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F12/00Parts or details of threshing apparatus
    • A01F12/44Grain cleaners; Grain separators

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)

Description

Bei Zuführung eines durch Siebe zu trennenden Gemenges aus Getreidekörnern und Strohteilen, Spreu und ähnlichem ist es üblich, zum mindesten eine Teilmenge des Arbeitgutes auf eine sogenannte Blindfläche kurz vor dem Sieb oder unmittelbar auf letzteres fallen zu lassen. Hierbei muß ein großer Teil der Körner erst eine Schicht des obengenannten Gemenges von oben nach unten
ίο durchdringen, bevor diese Körner an die Sieböffnungen gelangen. Insbesondere gilt dieses, wenn vor dem Sieb sich schon eine größere, glatte Fläche befindet, welche zum Auffangen der Hauptmengen des Gemisches dient. Da während des Siebvorganges das Gemenge sich auf dem Sieb weiterbewegt,, besteht die Gefahr, daß Körner noch nicht nach unten bis zu den Sieböffnungen durchgedrungen sind, wenn das Gemenge das Sieb
bo verläßt. Um diesem Übelstand entgegenzuwirken, war man bisher gezwungen, verhältnismäßig sehr lange Siebe anzuwenden. Demgegenüber besteht die Erfindung darin, dem kurz vor oder unmittelbar auf das Sieb
*5 herabfallenden Gemisch die Durchdringung bereits vorher an der Auftreffstelle liegender Gemengeschichten zu ersparen, indem vor oder auf dem Sieb Streifen für die erstgenannten, später anfallenden Gemischmengen frei gehalten werden.'
Fig. ι stellt einen Längsschnitt durch eine mit der Erfindung versehene Dreschmaschine dar. Das durch den Strohschüttler ft fallende Gemenge aus Körnern und Strohteilen wird entweder von dem Sammelboden & oder von dem Sammelboden c aufgenommen und dem Kurzstrohsieb^ zugeleitet. Das auf dem Vorderteil des Bodens b anfallende Gemenge hat bis zur Ankunft an dem Sieb durch die Schwingung schon eine Umschichtung erfahren, derart, daß die schweren Körner nach unten, die leichten strohähnlichen Teile aber nach oben gehen. Bei Ankunft auf der eigentlichen Siebflächeu! haben dann die Körner nur noch den kürzesten Weg zu den Sieb-Öffnungen zurückzulegen. Aus gleichem Grunde werden weiterhin für die in den rücldiegenden Abschnitten des Strohschüttlers durchfallenden Gemengeteile auf dem Schüttelboden h bzw. dem Kurzstrohsieb d entsprechende Strei- so fen freier Badenfläche bereitgestellt durch folgende Anordnung: Der Sammelboden & ist an seinem Anfang mit den drei dachförmigen Leistens ausgerüstet. Diese Leisten haben eine Breite von ungefähr 15 cm und eine Höhe von etwa 5 cm. Sie leiten das im ersten Schüttlerabschnitt durchfallende Gemenge von Körnern, und Strohteilen zur Seite und schäften damit hinter sich drei etwa 1.5 cm breite, von Körnern und Spreu frei gelassene Streifen auf der Oberfläche des Sammelbodens b. In diese Streifen wird das ungefähr im zweiten Viertel des Strohschüttlers, durchfallende Gemenge mittels der sechs Leitbleche/ geführt.
Fig. 2 stellt einen Grundriß des Sammelbodens b, Fig. 3 einen senkrechten Querschnitt durch Strohschüttler und Sammelboden b nach der Linie ^L-JS der Fig. 1 dar.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Dreschmaschine mit einem unter dem Trommelende des Strohschüttlers angeordneten, mit dem Kurzstrohsieb und dem Rücklaufboden des Strohschüttlers vorgeschalteten, mit dem Kurzstrohsieb verbundenen Sammelboden, dadurch gekennzeichnet, daß auf der ersten Hälfte des Sammelbodens mehrere dachförmige Längsleisten (e) und an dem Strohschüttler über der zweiten Hälfte des Sammelbodens dachförmige Rutschflächen (/) angeordnet sind, die das durch den Schüttler fallende Gut auf die in der Verlängerung der Längsleiste (e) des Sammelbodens liegenden Teile dieses Bodens leiten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
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DE516590C true DE516590C (de) 1931-01-24

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