DE172013C - - Google Patents

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DE172013C
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sieve
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unscreened
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/18Drum screens
    • B07B1/22Revolving drums

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.- M 172013 KLASSE 5Od. GRUPPE
NICOLA BRIALDI in MORDANO, Ital.
Fliehkraftsichter für pulverförmiges Gut. Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Mai 1905 ab.
Die Erfindung bietet eine Neuerung an stehenden Sichtvorrichtungen mit kesseiförmigem, umlaufendem Sieb für Mehl oder sonstige pulverförmige Stoffe. Sie besteht aus einer in das Innere des Siebes eingebauten feststehenden Führungsbahn, durch welche die nicht durchgesiebten Teile des Sichtgutes nach einem ebenfalls feststehenden Kanal am Oberrand des Siebes geführt werden, durch den
ίο sie aus der Sichtvorrichtung herausgelangen. Das Feine hingegen wird wie bei den bekannten Sichtvorrichtungen mit kesseiförmigem, um eine senkrecht stehende Achse gedrehtem Sieb mit Hilfe der Fliehkraft durch das Sieb hindurchgetrieben. Diese allein zwang bei den bekannten Vorrichtungen die gröberen Bestandteile des Sichtgutes, an der Wandung des Siebes in die Höhe, und zwar bis an den Rand oder in den oberen Teil des Kessels zu steigen, von wo sie dann bei Anwendung eines Auffangkanals in diesen übertraten. Dieser Übertritt erfolgte jedoch nur sehr mangelhaft, und zwar deshalb, weil die nicht durch das Sieb hindurchtretenden Teilchen an allen Stellen der Siebwandung .« in die Höhe stiegen und somit auch an allen Stellen aus dem Sieb herausgeschleudert werden konnten, an denen sich kein Kanal befand. Diesem Übelstand wird nach vorliegender Erfindung durch Anbringung einer Führungsbahn abgeholfen, welche die schwereren Teilchen des Sichtgutes auf einem besonderen Wege nach dem Oberrand des Siebes leitet und sie dann unmittelbar an den Abführungskanal abgibt.
Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung in Fig. 1 im Aufriß und in Fig. 2 im Grundriß veranschaulicht.
Das annähernd die Form eines halben Eies besitzende Gestell 1 ruht mit seiner Spitze auf einer Achse 2 auf und ist innen mit einem Siebgewebe bezogen, dessen Maschen so groß sind, wie es das Korn des durchzusiebenden Feinen erfordert.
Am oberen Rand befindet sich ein gekrümmter Kanal 3, welcher sich ungefähr längs eines Viertels des Umfanges hinzieht und über den Rand des Siebes hinweggeht, so daß seine Mündung 5 außerhalb des Siebgestelles liegt, während sein inneres Ende 4 sich unterhalb des Gestellrandes befindet.
Das Sieb wird mit seinem Inhalt in schnelle Umdrehung gesetzt, wobei durch die Fliehkraft der feinste Teil des Gutes durch die Maschen des Siebes hindurchgedrängt und außerhalb des Siebkessels in geeigneter Weise aufgefangen wird. Das Grobe steigt durch die Fliehkraft auf einer in Schneckenform verlaufenden Fläche 6, 7, 8, welche sich, von dem unteren Rande der Kanalmündung 4 ausgehend, längs der inneren Fläche des Apparates bis zum Boden desselben erstreckt, allmählich bis zur Mündung 4 des Kanals 3 in die Höhe. Letzterer steht fest und ist so angeordnet, daß sich seine Mündung 4 gegen die Bewegung des Siebes und damit auch des Groben richtet. Die gröberen Mehlteile müssen also in den Kanal 3 eintreten, fliegen nach der Mündung 5 der Rinne und werden hier aufgefangen. Man erhält somit eine
Trennung der verschiedenen Mehlsorten. Die Fläche 6, 7, 8 dient nicht nur dazu, die Stoffe, welche nicht durch das Sieb hindurchgegangen sind, in die Mündung 4 des Kanals 3 einzuführen, sie soll auch gleichzeitig den Siebinhalt mischen. Das zu sichtende Gut kann durch einen Trichter oder eine Röhre nach dem Boden des Apparates geführt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Fliehkraftsichter für pulverförmiges Gut, welcher am Oberende eines kesseiförmigen, um eine senkrechte Achse sich drehenden •Siebes einen feststehenden Abführungskanal für das nicht durchgesiebte Sichtgut aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß in das Sieb eine längs der Wandung des letzteren verlaufende spiralförmige, feststehende Führungsfläche eingebaut ist, welche einerseits in der Mündung des Abführkanals, . andererseits in der Mitte am Boden des Siebes endet und somit die sichere Überleitung der nicht durchgesiebten Sichtgutteile nach dem Abführungskanal gewährleistet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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