DE453983C - Verfahren zur Herstellung eines mit einem seitlichen Einfuellschlauch versehenen Bodenverschlusses von Papiersaecken - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines mit einem seitlichen Einfuellschlauch versehenen Bodenverschlusses von Papiersaecken

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DE453983C
DE453983C DEN22668D DEN0022668D DE453983C DE 453983 C DE453983 C DE 453983C DE N22668 D DEN22668 D DE N22668D DE N0022668 D DEN0022668 D DE N0022668D DE 453983 C DE453983 C DE 453983C
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sack
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filling
longitudinal
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D31/00Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents
    • B65D31/14Valve bags, i.e. with valves for filling
    • B65D31/142Valve bags, i.e. with valves for filling the filling port being formed by folding a flap connected to a side, e.g. block bottoms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bag Frames (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines mit einem seitlichen Einfüllschlauch versehenen Bodenverschlusses von Papiersäcken. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung des Bodenverschlusses von Papiersäcken. Die Erfindung besteht darin, daß der Sackschlauch parallel zu seiner Längsachse bis zu den Diagonalfalten der Bodenspitze eingeschnitten wird und die durch die Einschnitte gebildeten Enden der Längsstreifen über der eingefalteten Bodenspitze übereinandergelegt und derart zusammengeklebt werden, das durch den durch die Kanten der Einschnitte seitlich begrenzten Teil der Bodenspitze und den über diesem Teil der Bodenspitze liegenden Teil der Längsstreifen der seitliche Einfüllschlauch gebildet wird, dessen öffnungsrand also im wesentlichen senkrecht steht zu seiner Längsachse. Ein derartiger verbreiteter Einfüllschlauch stellt einen verhältnismäßig langen Mantel dar, der das Füllmundstück allseits umschließt. Die Sackfüllung preßt bei liegendem oder gestürztem Sacke genügend große Flächen des Einfüllschlauches aneinander, um ein Ausrinnen der Füllung zu verhindern.
  • In der Zeichnung ist in den Abb. i bis 3 dargestellt, wie der Verschluß des Sackes stufenweise gebildet wird; die Abb. q. zeigt den Verschluß in schaubildlicher Darstellung mit offenem Einfüllschlauch; am anderen Ende des Verschlusses ist der Einfüllschlauch verklebt.
  • Abb. i zeigt das eine Ende des einfachen Papierschlauches, an welchem der Verschluß herzustellen ist. Zu diesem Zwecke wird das Sackende mit den Querfalten 2 und 3, den Längsfalten 6 und den Diagönalfalten q. versehen, und es werden die zur Längsachse des Sackschlauches parallel laufenden Einschnitte 5 vorgenommen. Hierauf wird dieses Sackende aufgefaltet, und es werden (Abb. 2) die durch die Diagonalfalten q. und die Einschnitte 5 gebildeten Verschlußspitzen 8 eingeschlagen. Die Abb. 2 zeigt die linke Bodenspitze 8 gänzlich eingeschlagen, während die rechte Bodenspitze 8 nur durch die Auffaltung des Sackendes nach innen gezogen ist und erst ganz eingeschlagen werden muß. Hierauf werden die Längsstreifen 7 über die eingeschlagenen Bodenspitzen 8 gefaltet (Abb. 3), wobei die Längsstreifen übereinander zu liegen kommen; die Längsstreifen werden dann aneinandergeklebt (Abb. q.).
  • Vorteilhaft erfolgt die Schnittführung zur Bildung der Einschnitte 5 derart, daß bei Niederfaltung der Längsstreifen 7 in die Querfalte 3 auf die Bodenspitzen 8 ein schmaler Randstreifen 8' zu beiden Seiten der Bodenspitze mit niedergefaltet, d. h. auf die Bodenspitze zurückgefaltet wird. Dadurch wird erzielt, daß der Einfüllschlauch an den Spitzen 9 verstärkt ist und daß auch die Füllung nicht bei diesen Spitzen ausrinnen kann. Außerdem erhält das ganze Sackende an beiden Seiten eine entsprechende Verstärkung, was bei Belastung des Verschlusses wesentlich ist. Der durch die Schnittkanten 5 seitlich begrenzte Teil der Bodenspitzen 8 bildet den inneren und der über diesem Teil der Bodenspitze liegende Teil der Längsstreifen 7 den äußeren Teil des Mantels des seitlichen Einfüllschlauches im Sackverschluß. Dieser Einfüllschlauch weist also einen äußeren Mantelteil auf, der einen zur Hauptsache bezüglich der Längsachse des Einfüllschlauches senkrechten bffnungsrand besitzt und in genügender Länge den inneren Mantelteil des Einfüllschlauches überdeckt. Dies wird - wie die Zeichnung zeigt - dadurch erzielt, daß die durch die Schnittkanten 5 gebildeten seitlichen Enden 7' der Längsstreifen 7 über die Bodenspitzen 8 gefaltet werden.
  • Der so gebildete seitliche Einfüllschlauch umschließt das bei Füllung des Sackes eingeschobene Füllmundstück nach allen Seiten entsprechend. Wird der mit diesem Verschluß ausgestattete Sack nach erfolgter Füllung geneigt, gelegt oder gestürzt, so drückt die Füllung von innen gegen die Bodenspitzen 8, und diese legen sich dadurch an den äußeren Mantelteil des Einfüllschlauches an. Da bei dem erfindungsgemäß hergestellten Verschluß die Bodenspitze gegen eine genügend große Fläche des äußeren Mantelteiles des Einfüllschlauches gepreßt wird, kann die Sackfüllung nicht ausrinnen, trotzdem 'der Einfüllschlauch unverschlossen (nicht verklebt) ist. Das Zukleben des Einfüllschlauches nach Füllung des Sackes wird wie bekannt erspart.
  • Unter Boden in vorstehendem Sinne sind beide Sackenden zu verstehen. Es können also beide Sackenden erfindungsgemäß unter Bildung des Einfüllschlauches verschlossen werden. Doch bleibt es unbenommen, das eine Sackende beliebig zu verschließen. Zweckmäßig wird das als Aufsitzboden bestimmte Sackende ebenso verschlossen wie das in den Abbildungen_ dargestellte obere SackeUde; doch werden beim Auf sitzboden vorteilhaft . die seitlichen Einfüllschläuche durch Verk4eben der Bodenspitze mit dem zugehörigen, durch die Enden der Längsstreifen 7 gebil4-ten äußeren Mantelteil des Einfüllschlauclies, dauernd geschlossen. .
  • Die Herstellung der Falten und Einschnitte:-im Sackschlauch kann mit bekannten Maschl=-nen in einfachster Weise erfolgen.
  • Die Anbringung von Einschnitten 5 im Sackende ist bei mehrschichtigen Papiersäle-.; ken bekannt, doch dient sie dort dazu, das Bodenblatt zu ersetzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Verfahren zur Herstellung eines mit einem seitlichen Einfüllschlauche versehenen Bodens von Papiersäcken durch doppeltes, nach zueinander senkrechten Richtungen erfolgendes Zusammenfalten des senkrecht zur Sackachse abgebogenen Sackendes, dadurch gekennzeichnet, daß der Sackschlauch parallel zu seiner Längsachse bis zu den Diagonalfalten der Bodenspitze eingeschnitten wird, die durch diese Einschnitte gebildeten Enden (7') der Längsstreifen (7) über der eingefalteten Bodenspitze (8) übereinandergelegt und derart zusammengeklebt werden, daß durch den durch die Schnittkanten (5) seitlich begrenzten Teil der Bodenspitze (8) und den über diesem Teil der Bodenspitze liegenden Teil der Längsstreifen (7) der Einfüllschlauch gebildet wird. ä. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (7') derart über die Bodenspitze (8) gelegt werden, daß dabei die Randstreifen (8') der eingefalteten Bodenspitze mitgefaltet werden.
DEN22668D 1923-12-11 1923-12-11 Verfahren zur Herstellung eines mit einem seitlichen Einfuellschlauch versehenen Bodenverschlusses von Papiersaecken Expired DE453983C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE755207C (de) * 1934-09-11 1953-10-19 Verpackungsbedarf G M B H Kreuzbodenventilsack
DE901624C (de) * 1941-08-13 1954-01-14 Ernst Klein Ventilsack aus Papier
DE962136C (de) * 1953-12-22 1957-04-18 Windmoeller & Hoelscher Kreuzbodenbeutel mit einem Einfuellventil
DE1196953B (de) * 1964-06-12 1965-07-15 Charles I Elliott Corp Vorrichtung zum Rillen und Schlitzen eines Schlauchstuecks aus Papier, Pappe od. dgl.

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