DE45385C - Pastillenpresse mit feststehenden Stempeln - Google Patents

Pastillenpresse mit feststehenden Stempeln

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DE45385C
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DE
Germany
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press
pastille
cylinder
tie rods
fixed punches
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT45385D
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English (en)
Original Assignee
E. BÜLOW in Görlitz, Leipzigerstrafse 34
Publication of DE45385C publication Critical patent/DE45385C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B11/00Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
    • B30B11/02Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Battery Electrode And Active Subsutance (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 58: Pressen.
Die in der Zeichnung dargestellte Presse besteht au_s einem starken Gestell mit einer Schraubenspindel α und einem Druckstöfsel b, der mittelst Nuth und Feder an der Drehung verhindert wird. Mittelst derselben kann ein erheblicher Druck auf den in die schwalbenschwanzförmige Führung der Grundplatte des Gestelles eingeschobenen Prefsapparat ausgeübt werden.
Der Prefsapparat setzt sich aus folgenden drei Theilen zusammen: c ist eine Grundplatte, in welcher je nach Gröfse der herzustellenden Pastillen eine gröfsere oder geringere Anzahl (gewöhnlich 4 bis 20) feststehender Prefsstempel d angebracht ist, die ihrerseits die in dem aufzusetzenden Prefscylinder e enthaltenen Bohrungen, welche nach oben durch den Deckel f abgedeckt werden, genau ausfüllen, g gx sind Zugstangen, welche an einer auf dem Bunde der Schraubenspindel α lose sitzenden Traverse h hängen. Dieselben greifen mit ihren umgebogenen Enden unter den Cylinder e und werden in dieser Stellung durch Stifte und Vorstecker geführt. Beide Zugstangen können zur Seite geschlagen werden (s. punktirte Stellung von g in Fig. 1).
Der Vorgang beim Pressen ist folgender:
Der Cylinder e wird aufserhalb der Presse auf die Stempel d gesetzt, der übriggebliebene Raum der Bohrungen mit dem zu pressenden Pulver gefüllt, der Deckel f aufgelegt und der ganze Apparat, nachdem die Zugstange g zur Seite geschlagen worden ist, Fig. 1, unter den Druckstöfsel b geschoben, wobei die richtige Einstellung des Apparates durch die schwalbenschwanzförmige Führung und den am Handgriff der Platte c sitzenden Anschlag erreicht wird, Fig. 2. Alsdann wird durch Herunterdrehen der Schraubenspindel α das in den Bohrungen von e befindliche Pulver comprimirt, und nach dieser Operation nimmt der Cylinder e die in Fig. 2 punktirt angegebene Stellung e2 ein.
Die Spindel wird nun etwas zurückgedreht, so dafs der Deckel f entfernt werden kann, worauf durch nochmaliges Herunterdrehen von α bis zur tiefsten Stellung, welche durch Anschlag i auf c bestimmt ist, die Pastillen aus dem Cylinder e herausgedrückt werden, Fig. 5, und nun leicht abzunehmen sind. Hierauf wird g in seine senkrechte Lage zurückgebracht, mittelst des Vorsteckers gesichert und durch Heraufdrehen der Schraubenspindel der von den umgebogenen Enden der Stangen g gl ergriffene Cylinder e von den Stempeln d abgezogen. Die schwalbenschwanzförmige Führung der Platte c verhindert dabei ein Abheben derselben, welches selbstverständlich auch durch andere Vorrichtungen (Zapfen mit durchgestecktem Stift) vermieden werden kann. Nachdem g wieder zur Seite gelegt worden, kann c herausgezogen und die abermalige Füllung des Cylinders e vorgenommen werden.
Der zum Comprimiren der Pulver nöthige Druck kann auch durch Hebel oder andere Vorrichtungen hervorgebracht werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Presse zum Comprimiren von Pulvern zu Pastillen, charakterisirt durch die feststehenden Prefsstempel d, den beweglichen Prefscylinder e nebst Deckel f und die beiden lösbaren Zugstangen g gl in einer derartigen Anordnung, dafs das Ausstofsen der fertigen Pastillen aus dem Prefscylinder e mittelst der feststehenden Prefsstempel d und der zum Comprimiren benutzten Druckvorrichtung erfolgt und der Prefscylinder e durch die eingehängten Zugstangen g g1 von den Stempeini abgezogen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT45385D Pastillenpresse mit feststehenden Stempeln Expired - Lifetime DE45385C (de)

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