DE45379C - Neuerung an Apparaten zum Pressen von Droguen - Google Patents

Neuerung an Apparaten zum Pressen von Droguen

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Publication number
DE45379C
DE45379C DENDAT45379D DE45379DA DE45379C DE 45379 C DE45379 C DE 45379C DE NDAT45379 D DENDAT45379 D DE NDAT45379D DE 45379D A DE45379D A DE 45379DA DE 45379 C DE45379 C DE 45379C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
drugs
pressing
plunger
moving
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT45379D
Other languages
English (en)
Original Assignee
B. WELLCOME & COMPANY in London, Snow Hill Buildings. Holborn Viaduct
Publication of DE45379C publication Critical patent/DE45379C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B11/00Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
    • B30B11/02Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space
    • B30B11/08Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space co-operating with moulds carried by a turntable
    • B30B11/10Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space co-operating with moulds carried by a turntable intermittently rotated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der vorliegende Apparat soll einen wesentlich gröfseren Ertrag als die bisher üblichen Apparate ermöglichen.
Fig. ι ist eine Seitenansicht des Apparates,
Fig. 2 eine hintere Endansicht,
Fig. 3 eine vordere Endansicht,
Fig. 4 ein Grundrifs desselben,
Fig. 5 eine Oberansicht der Theile unter der Grundplatte;
Fig. 6 stellt in etwas gröfserem Mafsstabe eine Oberansicht der intermittirend bewegten Scheibe dar, wobei einige Theile im Schnitt gezeigt sind.
Fig. 7 stellt, ebenfalls in etwas gröfserem Mafsstabe, eine theilweise durchschnittene Seitenansicht des unteren Hebels und Excenters dar, welcher die Compressionsstempel bewegt;
Fig. 8 ist eine durchschnittene Seitenansicht des Füllbehälters, durch welchen die zu pressende Waare den Löchern in der Scheibe zugeführt wird;
Fig. 9 ist ein Grundrifs von Fig. 8;
Fig. 10 ist eine theilweise durchschnittene Ansicht der Führung für den oberen Stempel.
Die zu pressenden Substanzen werden in den Trichter A gebracht, von wo sie nach dem Füllgefäfs A1 gelangen, um von hier durch das Loch a, Fig. 8, nach den Löchern λ1, Fig. 6, in der intermittirend in Drehung befindlichen Scheibe B zu treten. Die Fläche der Scheibe B ist dabei mit dem Boden des Füllgefäfses A\ in Berührung, so dafs die Substanz aus dem Behälter Ai nur dann austreten kann, wenn das Loch α mit einem der Löcher <z' in der Scheibe zusammenfällt. Unter der Scheibe ist ein fester Ring oder eine Platte vorgesehen, welche das Durchfallen der Substanz verhindert; der Ring ist nur für die Stempel durchbohrt.
Der Füllkasten ist in dem Tragestück Ä* lose montirt, das auch eine Zuführungsschraube a1 trägt, die mit dem gezahnten Rande von A1 in Eingriff tritt, Fig. 9, und dadurch den Füllbehälter adjustirt, um das Loch a mit der Bahn der Löcher a1 ganz oder theilweise zur Deckung zu bringen, je nachdem die Zuführung der Substanz schnell, langsam oder gar nicht erfolgen soll.
Ist der Füllkasten' entsprechend eingestellt worden, so wird er durch eine Stellschraube αΆ festgestellt. Das Rührwerk wird zweckmäfsig auf besonderen Wellen b bl angeordnet, welche von der Welle £>2 aus getrieben werden, die wiederum durch die Scheibe JS1 auf derselben und die Schnur b3 Bewegung erhält; letztere führt über eine Stufenscheibe B"1 auf der Antriebswelle C. Da beide Scheiben Βλ Β"1 stufenförmig eingerichtet sind, kann die Drehungsgeschwindigkeit des Rührwerkes geändert und das Band b3 durch Einstellen der beweglichen Platte b4 adjustirt werden, welche die Scheiben b5 be trägt, über welche das Band läuft.
Ein um d drehbarer Hebel D erhält eine horizontal schwingende Bewegung von einer Trommel E mit Curvenrinne, in welcher der Stift dl des Hebels D läuft. Das andere Ende des Hebels ist durch die Stange d2 mit dem Schieber F verbunden, welcher die drehbare Klinke f trägt, die durch die Feder /λ gegen den Umfang der Scheibe B gedrückt wird. Sobald die Gleitplatte F sich nach vorwärts bewegt, tritt die Klinke/1 mit dem eingekerbten Scheibenrande in Eingriff und setzt die Scheibe in theilweise Drehung, während am Ende des Hubes das eine Ende des drehbaren Sperrhebels G, Fig. 6, in eine Einkerbung tritt und eine weitere Bewegung der Scheibe verhindert, bis der Schieber F an das Ende seines Hubes
zurückgekehrt ist und die Klinke/ die Scheibe wieder in theilweise Drehung setzen kann. In dieser Zeit hat sich der Stift f2 gegen das äufsere Ende des Hebels G gelegt und denselben gegen die Wirkung der Feder g ausgerückt. Erforderlichenfalls kann auch eine andere Feder gl, Fig. 4, als weitere Sperrung dienen.
Die Druckstempel HH1 werden durch Hebel H"2 bethätigt, die um H3 drehbar sind; die äufseren Enden der Hebel werden durch Excenter auf der Haupttriebwelle C bewegt. Der obere Hebel H'2 wird nach der Darstellung durch die Stange H^ bewegt, die in zwei Ringe h h ausläuft, welche die beiden Excenter umgeben. Der untere Hebel H'2 wird durch eine Curvenscheibe / bewegt, an welche ein Ansatz des Hebels angreift. Durch Anordnung der Curvenscheibe / zwischen den Excentern werden der untere und obere Hebel H2 in derselben Ebene gehalten und an demselben Pfosten H3 gelagert, der aus zwei Theilen hergestellt werden kann, die in der Grundplatte zusammengeschraubt und durch Muttern, Fig. 7, in Stellung gehalten werden. Nach der Darstellung Fig. 7 sind die Hebel H2 durch ihren Drehpunkt im Verhältnifs von 2 : 1 getheilt, während in den übrigen Figuren der Drehpunkt in der Mitte liegt. Das Hebelverbältnifs des Apparates kann natürlich ein ganz beliebiges sein, je nach dem Druck und der Länge des verlangten Hubes.
Die Stempel HH1 werden mit den Hebeln durch Universalgelenke /21/?1 und Schrauben It2Ii2 verbunden, durch welche die Entfernung von den Stempelenden regulirt werden kann. Die Stempel laufen in Führungen H5, in denen sie durch Leisten oder Schrauben h3 an der Drehung verhindert werden, während durch Schrauben Λ*, welche den Packungsring h5 tragen, eine geringe Adjustirung veranlafst werden kann. Das Excenter J, Fig. 5, wirkt auf das eine Ende des um j drehbaren Hebels J1, dessen anderes Ende durch die Stange J'2 mit der Platte J3 verbunden ist; die Seitenbewegung dieser Platte wird durch die Führungsstange j1, Fig. 4, verhindert. Die Platte J3 trägt Stempel ßßj*, die nach der Bahn der Löcher al in der Scheibe B angeordnet sind. Es werden also alle Theile des Apparates von der Hauptwelle C aus getrieben.
Die Arbeitsweise des Apparates ist folgende:
Die zu pressende Substanz gelangt von dem Trichter A nach dem Füllgefäfs A1 und von hier durch das Loch α in das Loch al auf der Scheibe, die unmittelbar darunter liegt. Während alle Stempel gehoben sind und die Scheibe nicht berühren, beginnt der Schieber F seine Vorwärtsbewegung, wobei die Klinke f die Scheibe mit herumnimmt, bis der Sperrhebel G in eine Einkerbung einfällt; inzwischen ist das eben gefüllte Loch über den Stempel H} und unter den Stempel H gelangt, die sich dann gegen einander bewegen, und zwischen deren Enden die Substanz zusammengeprefst wird, welche zunächst in dem Loche bleibt, während sich inzwischen das nächste Loch gefüllt hat. Sobald die Stempel zurückgegangen sind, geht der Schieber F wieder vor, und die Arbeitsweise wiederholt sich, bis die zusammengeprefste Substanz unter den Plunger β gelangt, der sie aus dem Loch in einen Behälter, der unter die Scheibe und die Grundplatte gestellt ist, drückt. Beim nächsten Hub der Platte J3 nach unten geht der Plunger j3 in das eben leer gewordene Loch und reinigt es, und beim nächsten Hube fettet und polirt der Plunger β das Loch, ehe es wieder gefüllt wird. Auch die Oberfläche der Scheibe B wird dadurch gereinigt, dafs sie unter der Bürste K fortgeht.

Claims (2)

P ATENT-Ansprüche:
1. An Apparaten zum Pressen von Droguen der Füllkasten A1 mit der Bodenöffnung a, in welchem das Material durch in entgegengesetzter Richtung umlaufende, auf besonderen Wellen b b' montirte Arme den Löchern a' der Scheibe B zugeführt wird, und welcher mit der Regulirungsschraube a2 derart versehen ist, dafs je nach dem Grade der beabsichtigten Füllung das Loch a mit der Bahn der Löcher al ganz oder theilweise zur Deckung gebracht werden kann.
2. An Apparaten zum Pressen von Droguen mit der im Anspruch 1. angegebenen Einrichtung:
a) die Vorrichtung zur Bewegung der Plunger H H1 β β β, sowie des Schiebers F, bestehend aus Excentern zur Betätigung derdrehbaren Hebel i/2ii2, einer mit Curvenrinne versehenen Trommel E zur Bewegung des Hebels D und dem Excenter J zur Bewegung des Hebels J1, bei derartiger Anordnung der Theile, dafs der Plunger in die Scheibe B treten kann, während diese in Ruhe ist;
b) die Anbringung der Stange H3 derart, dafs sowohl der obere wie der untere Hebel der Plunger auf derselben drehbar angebracht ist, so dafs, da alle in derselben Ebene liegen, eine Beanspruchung des Maschinengestelles nicht eintritt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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