DE45349C - Vorrichtung an Walzenstühlen zur Regelung der zufliefsenden Mahlgutmenge und der Stellung der Mahlwalzen zu einander durch einen Regeler - Google Patents

Vorrichtung an Walzenstühlen zur Regelung der zufliefsenden Mahlgutmenge und der Stellung der Mahlwalzen zu einander durch einen Regeler

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DE45349C
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Application number
DENDAT45349D
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C. G. W. KAPLER in Berlin N., Linienstrafse 127
Publication of DE45349C publication Critical patent/DE45349C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/28Details
    • B02C4/32Adjusting, applying pressure to, or controlling the distance between, milling members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

PATENTAMT
Auf beiliegender Zeichnung stellen die Fig. 1 bis 3 a den neuen Walzenstuhl in der Stirn-, Ober- und Seitenansicht dar, während Fig. 4 und 5 die Vorrichtung zum Einstellen des Speiseschiebers in Vorder- und Seitenansicht zeigen.
Die bewegliche Walze A des Walzenstuhles ist in den Winkelhebeln B gelagert, die ihre Drehpunkte in α am Maschinengestell D besitzen. Ueber jedem dieser Arme ist ein Excenter / angeordnet und beide Excenter sind durch eine gemeinsame Welle d fest mit einander verbunden, welche den waagrecht gerichteten, belasteten Hebel b und den senkrecht stehenden Handhebel e trägt. Um die Excenter f herum liegen die Ringe c der Tragstangen c1 für die Feder /. Die Tragstangen dieser Federn gehen durch die langen Arme der Hebel B hindurch, so dafs die Federn / mit ihren losen Gegenplatten /' von unten gegen die Hebel B wirken und dadurch bestrebt sind, die bewegliche Walze A gegen die feste Walze A1 zu drücken. Die Einstellung der Walzen wird durch den erwähnten Handhebel e bewirkt und durch Feststellen desselben in einem Schlitz g der Schiene h gesichert, denn . je nach der Stellung dieses Handhebels e drücken die auf der Welle d sitzenden Excenter f die Hebel B unter Anspannung der Federn / mehr oder weniger nieder, so dafs auch demgemäfs der Abstand der Walze A von der Walze A' gröfser oder kleiner ist.
Die Schiene h ruht mit einem Ausschnitt auf dem Stift i, der in einem an dem Maschinengestell D befestigten Winkelhebel q, Fig. 2, angeordnet' ist. Diese Schiene h ist aufserdem an ihrem Ende gelenkig mit dem Winkelhebel q verbunden. Der Winkelhebel q ist, wie bereits erwähnt, mit dem einen Ende an dem Maschinengestell drehbar befestigt, und sein winkelförmig abgebogener Arm greift in Muffe R des Regelers ein, so dafs der Winkelhebel q von letzterem je nach der Stellung desselben gehoben oder gesenkt wird. Durch diese Bewegung des Winkelhebels q wird die Schiene h dem Regeler genähert oder von demselben entfernt, so dafs hierdurch auch der Handhebel e vor- oder zurückbewegt und dadurch der Abstand der beiden Walzen A und A1 durch die Bewegung des Regelers selbstthätig bestimmt wird.
Um durch die Bewegung des Regelers auch die Stellung des Speiseschiebers' O beeinflussen zu können, ist an der Schiene h eine verstellbare Schiene η angeordnet, welche auf der in dem Speisetriditer C gelagerten Welle E befestigt ist.
Die Welle E trägt den in die Zahnstange G eingreifenden losen Zahntheil H und den festen Hebel /. Auf der hülsenförmigen Nabe des Zahntheiles H ist aufserdem noch der Handhebel K befestigt, so dafs durch Bewegung dieses Handhebels der mit der Zahnstange G verbundene Speiseschieber O eingestellt werden kann. Damit die durch den Regeler der Welle E mitgetheilte Bewegung auch auf den Speiseschieber O übertragen wird, ohne hier-
durch die Einstellung des letzteren durch Hand zu behindern, ist das freie Ende des Hebels / schleifenförmig ausgebildet und eine Stellschraube s vorgesehen, durch welche die beiden Hebel K und J nach der Einstellung des Schiebers O durch Hand fest mit einander verbunden werden. Durch den Hebel J wird also die Bewegung der Schiene h auch auf den Schieber O übertragen und derselbe nach Erfordernifs durch den Regeler von der Speisewalze mehr oder weniger entfernt.
Die selbstthätige Ausrückung erfolgt in bekannter Weise dadurch, dafs in dem Speisetrichter C eine Klappe k angeordnet ist, deren Welle den belasteten Hebelarm t und die Kurbelstange m trägt. Die Stange m greift mit einem Anschlag unter die Schiene h, so dafs dieselbe angehoben und von dem Stift i abgehoben wird, sobald der Speisebehälter C leer ist, da die Stange m durch Niedersinken des belasteten Hebelarmes t hochgezogen wird.
Der Arbeitsgang des Walzenstuhles ist folgender: Die Schiene h ruht mit ihrem Ausschnitt auf dem Stift i. Der Handhebel e wird in der Schiene h eingestellt und dadurch die Stellung der Excenter f so verändert, dafs der Hub der Hebel B durch die Federn / die gewünschte Lage der Mahlwalzen zu einander herbeiführt. Nun wird das Zahnradsegment H mit Hülfe des Handhebels K um so viel gedreht, dafs hierdurch der Speiseschieber O um das erforderliche Mafs angehoben wird. Darauf wird diese Stellung durch Anziehen der Stellschrauben, Fig. 4 und 5, gesichert und durch die feste Verbindung der beiden Hebel K und J die Uebertragung der Bewegung der Schiene h auf den Speiseschieber hergestellt. Der Regeler erhält seine Bewegung in bekannter Weise von der Achse der festgelagerten Walze A1. Steigt die Umdrehungsgeschwindigkeit dieser Walze, so steigt die Muffe R in die Höhe, der Winkelhebel q wird angehoben und dadurch die Schiene h zurückgezogen. Diese Bewegung der Schiene bewirkt einerseits die Drehung der Excenter f, andererseits die Drehung des Zahnsegmentes H und dadurch eine Veränderung der Stellung der Mahlwalzen und des Speiseschiebers O.
Ist der Speisetrichter leer, so hebt sich die entlastete Klappe k, der belastete Hebelarm t sinkt nieder, zieht die Stange m in die Höhe und die Schiene h wird aus dem Stift i ausgeklinkt. Der auf der Excenterwelle d angeordnete belastete Hebelarm b sinkt nieder, die Excenter f drücken unter Anspannung der Federn / die Hebel B abwärts und rücken dadurch die Walzen A und A1 aus, so dafs nunmehr der Walzenstuhl leer läuft.
Bei Beschickung des Walzenstuhles gehen sämmtliche Theile selbstthätig in ihre Grundstellung zurück.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Bei Walzenstühlen die Anordnung eines von der Welle der festen Walze beeinflufsten Regelers, dessen Bewegungen auf eine Schiene übertragen werden, welche mit dem die Einstellung der Walzen bewirkenden Handhebel und der Stellvorrichtung des Speiseschiebers derart verbunden ist, dafs eine Verschiebung der Schiene eine gleichzeitige Verstellung des Walzenabstandes und des Speiseschiebers zur Speisewalze bewirkt, ohne hierbei die Grundstellung oder die selbstthätige Ausrückung zu stören.
2. Zur Ermöglichung einer von der Bewegung der im Patent - Anspruch 1. gekennzeichneten Stellvorrichtung unabhängigen Einstellung des Speiseschiebers die lose Anordnung des mit dem Zahntrieb zur Bewegung des Schiebers verbundenen Handhebels auf der von der Schiene aus beeinflufsten Welle, mit welcher der Handhebel nach Einstellung des Schiebers durch die feste Verbindung mit einem auf der Welle befestigten Schlitzhebel mittelst Stellschraube verkuppelt werden kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT45349D Vorrichtung an Walzenstühlen zur Regelung der zufliefsenden Mahlgutmenge und der Stellung der Mahlwalzen zu einander durch einen Regeler Expired - Lifetime DE45349C (de)

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