DE453365C - Kuehleinrichtung an Gasbewegern - Google Patents

Kuehleinrichtung an Gasbewegern

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DE453365C
DE453365C DEP53364D DEP0053364D DE453365C DE 453365 C DE453365 C DE 453365C DE P53364 D DEP53364 D DE P53364D DE P0053364 D DEP0053364 D DE P0053364D DE 453365 C DE453365 C DE 453365C
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cooling gases
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B49/00Destructive distillation of solid carbonaceous materials by direct heating with heat-carrying agents including the partial combustion of the solid material to be treated

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

  • Kühleinrichtung an -Gasbewegern. Die Erfindung betrifft eine zusätzliche Verbesserung an Einrichtungen zur Ausübung (les Verfahrens nach dem Hauptpatent. Gemäß letzterem werden Heizgase über die zu beheizenden Flächen mittels eines Luftbewegers, und zwar vorzugsweise mittels eines geradlinig hin und her gehenden oder eines schwingenden Pumpenkolbens, hin und her bewegt.
  • Da die zur Herstellung solcher Kolben zur Verfügung stehenden Baustoffe bei den Heizgastetnperaturen nicht standhalten würden, ist es nötig die Kolben davor zu schützen, daß sie solch hohe Temperaturen annehmen.
  • Gemäß der Erfindung ist es gelungen, den Kolben in ganz besonders wirksamer Weise, und zwar auch auf der den Heizgasen zugekehrten Außenseite, zu kühlen, ohne daß sein Gewicht dadurch vergrößert wird, was für große Kolben wichtig ist. Die neue Kühleinrichtung ist so beschaffen, daß die in besonderem :Maße der Erhitzung ausgesetzte Kolbenstange auch besonders wirksam gekühlt wird und daß die Wände des Kolbens straff gehalten werden, damit sie nicht schlottern und weiterhin sich losschlagen können.
  • Zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i ist ein Achsialschnitt, Abb. 2 ein Grundriß des Kolbengerippes in kleinerem Maßstab, Abb. 3 ein radialer Schnitt durch den äußeren Teil des Kolbens in größerem Maßstab.
  • Abb. q. zeigt in schematischem Schnitt eine besondere Einrichtung zur Zuführung der Kühlgase in den Kolben.
  • Abb.5 zeigt als zweites Ausführungsbeispiel einen Schwingkolben in Seitenansicht. Abb. 6 ist ein Schnitt nach Linie 6-6 der Abb. 5 in größerem Maßstab.
  • Abb. 7 ist ein Schnitt nach Linie 7-7 der Abb. 5, Abb. 8 eine Teildarstellung aus Abb. 7 im Schnitt nach Linie 8-8 der Abb. 5 in größerem Maßstab.
  • Abb. i zeigt den in einer Kammer io dicht beweglichen Kolben i i, der in senkrechter Richtung mittels einer Kolbenstange 12 von irgendeinem Antrieb aus auf und ab bewegt wird. Die vom Kolben zu bewegenden Gase strömen durch die Öffnungen 13 in der Richtung der eingezeichneten Pfeile, wenn der Kolben sich abwärts bewegt, und in der entgegengesetzten Richtung, wenn der Kolben aufwärts geht, so daß die Heizgase in der beabsichtigten Weise durch eine nicht gezeichnete Heizkammer gemäß dem Hauptpatent strömen.
  • Die besonders wirksame Kühlung der Außenfläche des Kolbens ist dadurch erreicht, daß der Kolben hohl gemacht ist und die zu kühlenden Gase in :den Hohlraum des Kolbens hineingedrückt werden, worauf ihnen Gelegenheit gegeben ist, durch öffnungen in der Kolbenaußenwand herauszutreten und letztere von außen zu bespülen.
  • Der Kolben i i besitzt ein Speichensystem 14, das aus Röhren besteht, die innen in eine Muffe 15 und außen in ein Ringrohr 18 münden bei entsprechender fester und dichter Verbindung. Die Muffe 15 ist ihrerseits zwischen Scheibe 16 befestigt und abgedichtet, gegebenenfalls unter Zuhilfenahme von Bolzen 17. Die Scheiben 16 sitzen fest und dicht auf einem Rohr 25 und sind zwischen den beiden Scheiben 16 durchbrochen.
  • Das Ringrohr i 8 besitzt zwei Lochreihen ig am Umfang, wie aus Abb. z und 3 deutlich ersichtlich ist.
  • Die äußere Seite des Ringrohres 18 ist zweckmäßig bei 2o mit wärmeisolierendem Stoff bedeckt, der durch einen Reifen 21 von U-förmigem Querschnitt an seinem Platz gehalten wird. Seitenringe 22 sind an das Ringrohr 18 angeschweißt oder sonstwie mit ihm. verbunden und mit dem Reifen-2i vernietet.
  • Die obere und untere Stirnfläche ii wird von Scheiben 23 gebildet, die zweckmäßig aus dünnem Metallblech, z. B. Nickel, bestehen und an ihrem Umfang mit den Seitenringen 22 vernietet sind, während sie innen mittels der Bolzen r7 an die Scheiben 16 angedrückt werden. Die Scheiben 23 sind in zweckmäßiger Weise bei 24 gelocht, so daß aus dem Innenraum des Kolbens durch die über die ganze Kolbenoberfläche verteilten Löcher Kühlgase austreten können, wie nachher beschrieben.
  • Das mit seinen Durchbrechungen in den als Verteilungsraum dienenden Hohlraum zwischen Hülse 15 und Scheibe 16 mündende Rohr 25 ist an seinem äußeren (unteren) Ende mit einem Stopfen 26b verschlossen. Das obere Ende des Rohres 25 ist an die durch irgendeinen geeigneten Antrieb bewegliche Stange 12 angeschlossen. Die Anschlußstelle befindet sich in einer zylindrischen Kammer 26, in welche durch ein Rohr 27 die Kühlgase . eintreten. Stange 12 und Rohr 25 sind in die Kammer 26 mittels Stopfbüchsen o. dgl. dicht eingeführt.
  • Die zur Kühlung benutzten; bei 27 eingeführten Gase treten .durch seitliche öftnungen in der Wandung des Rohres 25 in letzteres aus und dann in den Verteilerraum zwischen den Scheiben 16 ein und von dort über die Speichenrohre in das Ringrohr. Durch ,die Lochreihen ig gelangen die Gase hinter die Scheiben 23 und durch die Löcher 24 dieser Scheiben hindurch auf die den Heizgasen ausgesetzten Außenflächen des Kolbens.
  • Die zur Kühlung benutzten Gase werden unter größerem Druck zugeführt; als auf der vorwärts gehenden Seite des Kolbenkerns herrscht, so daß die Ausströmung der Gase ]<eine Unterbrechung erfährt. Beim Austritt der Gase aus den Löchern 24 verteilen sie sich über die Außenfläche der Kolbenscheibe 26, wie durch Wirbellinien 28 angedeutet. Auf diese Weise wird eine Kühlgasschicht auf beiden Außenseiten des Kolbens erhalten und dieser hierdurch vor übermäßiger Erhitzung durch die Heizgase geschützt, die er zu bewegen hat. Durch den Überdruck der Kühlgase im Innern der Kolben werden die Kolbenscheiben ständig unter Spannung gehalten, so daß sie nicht schlottern können.
  • Abb 4 zeigt eine andere Art der Zuführung von Kühlgasen zum Kolben. Hierbei ist eine hohle -Kolbenstange 25a nur mit der unteren Seite des Kolbens verbünden, und die verschiedenen Anschlüsse und Verbindungen oberhalb des Kolbens gemäß Abb. i kommen in Wegfall mit Ausnahme der Kolbenstange 12.
  • Die untere Kolbenstange 25a ist in ein Ventilgehäuse 30 geführt, das als Kolben ausgebildet ist und sich als solcher in einem Zylinder 3r bewegt. Die Kühlgase werden durch ein Rohr 32 und Zweigrohre 33 und 34 nach dem oberen bzw. unteren Ende des Zvlinders 31 geführt. Die Einlässe sind mit geeignetem Rückschlagventil ausgestattet. Im Innern der Ventilkammer 3o befinden sich Saugventile 36, durch welche die Ventilkammer mit den Raum oberhalb bzw. unterhalb des Kolbens 35 verbunden werden kann.
  • Bei der Aufundabbewegung des Kolbens 35 wirkt dieser in dem Zylinder 31 in an sich bekannter Weise als Pumpe, um die Kühlgase durch, die hohle Kolbenstange 25a in den hohlen Kolben zu drücken.
  • Abb. 5 zeigt die Anwendung der Erfindung auf einem Schwingkolben. Hierbei ist der Kolben. auf einer Hohlwelle 39 befestigt, durch welche in der Richtung des eingezeichneten Pfeiles Kühlgase zugeführt werden können.
  • Von der Hohlwelle 39 aus erstrecken sich mehrere Röhren 4o radial nach unten. Diese Röhren sind in der Hohlwelle dicht befestigt und -besitzen oben Durchbrechungen, wie bei 41 angedeutet, so daß Kühlgase aus der Hohlwelle 39 in die Röhren 4o eintreten können. Unten münden die Röhren in ein Verteileri ohr 42, -las ebenfalls eine Reihe von Löchern 43 besitzt. Mehrere dünne Metallplatten 44 sind mit ihren senkrechten Rändern mittels Flachstäbe 45 an den Röhren 4o befestigt. Die Flachstäbe 45 sind ihrerseits durch Schraubenbolzen 46 gehalten. An ihren oberen Rändern werden die Platten 44 von Flachstäben 47 und Schraubenbolzen 48 gehalten, an ihren unteren Rändern von Flachstäben 47 und Schraubenbolzen 5o. In geeigneten Abständen sind die Platten 44 mit Löchern 5 i versehen. Zwischen den oberen Enden der Röhren 40 ist je ein Zwischenstab 53 befestigt, und zwar zweckmäßig durch Anschweißen an die Hohlwelle 39.
  • Die Kühlgase strömen durch die Hohlweile 39, die Röhren 4o in das Verteilerrohr 42 und aus dessen Löchern 43 hinter die Platte 44, um dänn durch die Löcher 51 auszutreten und eine Kühlgasschicht auf jener Außenfläche des Kolbens zu bilden.
  • Auch auf den Seiten :der Röhren 4o können Löcher 52 angebracht werden, so daß die Gase aus ihnen unmittelbar hinter die Platte 44 strömen können.
  • Die Durchmesser der Löcher 41, 43, 5i, 52 sind im Verhältnis zueinander und zu den lichten Weiten der Hohlwelle 39 und der Röhren 4o so gewählt, daß die erforderliche Verteilung der Kühlgase zum Hohlraum und über die ganze Oberfläche des Kolbens zustande kommt.
  • Sollten die Ringe, Stäbe oder Bolzen, die die Scheiben 23 und Platten 24 festhalten, sich lockern oder an den Rändern der Platten usw. undichte Stellen auftreten, so kann kein Schaden geschehen, weil ja ein Durchlassen der Kühlgase vom Innern des Kolbens nach seinen Außenflächen ohnehin angestrebt ist. Solche etwaigen Undichtheiten können bei Festsetzung der Zahl der Löcher 24 bzw. 51 schon berücksichtigt werden.
  • Für die Abführung der Kühlgase braucht im Gegensatz zu anderen bisher vorgeschlagenen Kühleinrichtungen nicht gesorgt zu werden, da die austretenden Gase, nachdem sie ihren Zweck erfüllt und selbst erhitzt worden sind, sich mit den Heizgasen vermischen und mit jenen allmählich entweichen.
  • In besonderen Fällen, vorzugsweise wenn Gas als Heizmittel benutzt wird, empfiehlt sich die Verwendung von Luft als Kühlmittel. Die aus den Lochungen des Kolbens austretende Luft vermischt sich dann mit dem unverbrannten Heizgas und dient dann als Verbrennungsluft, so daß ausschließlich verbrannte Gase den Ofen verlassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kühleinrichtung an Gasbewegern für das Heizverfahren nach Patent 436 92o, gekennzeichnet durch die Zuleitung von Kühlgasen an die den Heizgasen ausgesetzten Außenflächen des zur Bewegung dieser Gase dienenden Kolbens, derart, daß sich auf jenen Kolbenflächen eine Schutzschicht von Kühlgasen bildet. a. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Zuleitung von Kühlgasen in einen Hohlraum des zur Heizgasbewegung dienenden Kolbens und aus diesem heraus zur Kolbenoberfläche. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Zuleitung der Kühlgase zum Hohlraum des Kolbens die' hohle Kolbenstange oder -achle benutzt ist. 4. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben aus einem Rohrgerippe und darübergespannten dünnen Metallplatten besteht, wobei das Rohrgerippe zur Zuleitung der Kühlgase in den durch die Platten begrenzten Kolbenhohlraum benutzt ist. 5. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Verwendung der Kühlgase zum Prallhalten des Kolbens, indem die Gase dem Kolbeninnern unter einem Druck zugeführt werden, der größer ist als der größte Druck, gegen den der Kolben während des Betriebs arbeitet.
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