DE452912C - Steuerung fuer elektrische Schiffsrudermaschinen - Google Patents
Steuerung fuer elektrische SchiffsrudermaschinenInfo
- Publication number
- DE452912C DE452912C DEV18351D DEV0018351D DE452912C DE 452912 C DE452912 C DE 452912C DE V18351 D DEV18351 D DE V18351D DE V0018351 D DEV0018351 D DE V0018351D DE 452912 C DE452912 C DE 452912C
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- Germany
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- steering wheel
- rudder
- control
- electric ship
- adjustment
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- Expired
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D1/00—Control of position, course, altitude or attitude of land, water, air or space vehicles, e.g. using automatic pilots
- G05D1/02—Control of position or course in two dimensions
- G05D1/0206—Control of position or course in two dimensions specially adapted to water vehicles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
Die Neuerung zeigt eine Anordnung für das elektrische Anlassen von Schiffsrudermaschinen,
die auch von einem sonst mit elektrischen Betrieben nicht vertrauten Steuermann
bedient werden kann. Es ist daher Vorsorge getroffen worden, daß das kontaktgebende
Handrad seiner Bedienung genau den gleichen Widerstand entgegensetzt wie
ein gewöhnliches Steuerrad ohne elektrische xo Rudermaschinen, d.h. daß der Rudergänger
den Eindruck haben soll, als ob er das Ruder selbst unmittelbar legt. Diese Aufsgabe
wird dadurch gelöst, daß durch das Drehen des Steuerrades in der einen oder
anderen Richtung Kontakt für die Ruderantriebsmaschinen gegeben und dieser Kontakt
so lange aufrechterhalten wird, bis durch das Legen des Ruders die Kontaktgabe wieder
unterbrochen wird. Der Steuermann ist ao jedoch nicht in der Lage, das Steuerrad sofort
in die Stellung zu bringen, die der gewünsch-· ten Endlage des Ruders entspricht, da in der·
Bewegungsbahn Anschläge vorhanden sind. Durch das Arbeiten der Schiffsrudermaschine
werden diese Anschläge entsprechend der Lage des Ruders mitgedreht, und es ist dann
dem Steuermann möglich, sein Handrad weiter zudrehen, bis je nach dem zu drehenden
"Winkel nach einer gewissen Anzahl von Kontaktgebungen die gewünschte Ruderlage
erreicht ist. Bei diesem Drehen wird gleichzeitig eine Feder gespannt, die das Handsteuerrad
nach Erreichen der gewollten Ruderverstellung und nach seinem Loslassen in die Mittelstellung zwischen den Anschlägen
zurückführt und dadurch auch den Stromkreis für die Rudermaschine unterbricht. Die
vorgesehenen Anschläge sitzen auf einem Maschinenteil, der mit dem Ruder elektrisch
oder mechanisch verbunden ist und dementsprechend bei Legen des Ruders mit verstellt
wird.
Es bezeichnet in der Zeichnung α das Steuerrad. Mit ihm ist ein Kontakt b für
die Betätigung der Rudermaschine verbunden. C1 d sind die Gegenkontakte, die an
einem mit der Rudermaschine mitbewegten Teil e befestigt sind. /, g· sind zwei an dem
Teil e angebrachte Anschläge, die dem für die Ingangsetzung der Rudermaschine notwendigen
Winkel entsprechen, h ist eine nach beiden Seiten wirkende Feder, k ein Nocken
am Steuerrad, I jein fester Anschlag für die Mittelstellung der Feder A. Soll die Rudermaschine
z. B. um 400 nach links gedreht werden, so kann der Steuermann das Steuerrad
zunächst nur bis zum Anschlag/ z.B. um einen Winkel von 150 drehen und gibt
zugleich zwischen b und d Kontakt. Die Rudermaschine beginnt zu laufen, wodurch
der Teil e mit den Nocken /, g ebenfalls weiterbewegt
wird. Der Steuermann drückt in der gleichen Richtung weiter, bis schließlich der gewünschte Winkel um 400 für das Ruder
erreicht ist, dann läßt er das Steuerrad los, und es kehrt unter der Einwirkung der
Federh in die Mittelstellung zurück, d.h. so, daß k in der Mitte zwischen / und g
steht, während sein Anzeiger für den Ruderwinkel ihm anzeigt, ob die richtige Stellung
vorhanden ist oder diese bestehen bleibt.
Claims (1)
- Patentanspruch!Steuerung für elektrische Schiffsruder-. maschinen mit Rückdrehvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß sich zugleich mit dem Kontakte (Jb) für die Einschaltung der Rudermaschinen am Handsteuerrad ein Anschlag (A) befindet, der 80 ein .Weiterdrehen des Handrades immer erst im Gefolge einer durch das Ruderlegen bewirkten Verstellung der Gegenanschlage (/, g) und Gegenkontakte (c, d) ermöglicht, und eine Feder (A) spannt, die das Handsteuerrad nach Erreichen der gewollten Ruderverstellung und nach seinem Loslassen in die Mittelstellung zwischen den Gegenanschlägen (/, g) und Gegenkontakten (c, d) zurückführt und dadurch den Stromkreis unterbricht.*) Von dem Patentsucher sind als die Erfinder angegeben worden:Dr.-Ing. h. c. Max Vogelsang und Karl Balte in Frankfurt a. Main.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV18351D DE452912C (de) | Steuerung fuer elektrische Schiffsrudermaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV18351D DE452912C (de) | Steuerung fuer elektrische Schiffsrudermaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE452912C true DE452912C (de) | 1927-11-22 |
Family
ID=7577042
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV18351D Expired DE452912C (de) | Steuerung fuer elektrische Schiffsrudermaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE452912C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE744963C (de) * | 1934-06-21 | 1944-02-21 | Siemens Ag | Steuereinrichtung fuer Schiffsantriebe |
| DE2746081A1 (de) * | 1976-10-13 | 1978-04-20 | Sperry Rand Corp | Schiffs-ruderstation |
-
0
- DE DEV18351D patent/DE452912C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE744963C (de) * | 1934-06-21 | 1944-02-21 | Siemens Ag | Steuereinrichtung fuer Schiffsantriebe |
| DE2746081A1 (de) * | 1976-10-13 | 1978-04-20 | Sperry Rand Corp | Schiffs-ruderstation |
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