DE452674C - Brutapparat mit drehbarer Eiertrommel - Google Patents

Brutapparat mit drehbarer Eiertrommel

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DE452674C
DE452674C DEL66001D DEL0066001D DE452674C DE 452674 C DE452674 C DE 452674C DE L66001 D DEL66001 D DE L66001D DE L0066001 D DEL0066001 D DE L0066001D DE 452674 C DE452674 C DE 452674C
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incubator
heating
incubation chamber
drum
air
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DEL66001D
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WILHELM LOOSE
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WILHELM LOOSE
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K41/00Incubators for poultry

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Apparatus Associated With Microorganisms And Enzymes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Brutapparat mit drehbarer Eiertrommel. Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art sammelt sich die verbrauchte Luft unter und über der Trommel an und verdrängt die frische aufsteigende Luft nach der Wand der Brutkammer hin. Der Einbau von Luftbewegern, wie er bekannt ist, führt lediglich ein Vermischen der verbrauchten Luft mit der
xo Frischluft herbei, wodurch die Wirkung der letzteren erheblich vermindert wird. Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu beseitigen und eine gleichmäßige Verteilung der Wärme, eine gute Erneuerung der Luft und ein selbsttätiges Wenden der Eier zu erreichen.
Die Erfindung besteht darin, daß die Trommel auf einer wagerechten Achse drehbar gelagert und von einem senkrecht zu dieser Achse sich erstreckenden Heizkanal durchsetzt ist, dessen Enden abwechselnd durch Umdrehen der Brutkammer mit einer Heizquelle verbunden werden. Hierdurch wird eine vollständige Entfernung der verbrauchten Luft und Erneuerung der letzteren • durch frische Luft erreicht.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Abb. ι zeigt einen senkrechten Schnitt des Brutapparates nach der Linie I-I,
Abb. 2 einen Längsschnitt nach der Linie II-II der Abb. 3 und
Abb. 3 einen Querschnitt nach der Linie IH-III der Abb. 1.
Die Brutkammer 1 ist auf einer wagerechten hohlen Welle 2 befestigt, die in Lagerböcken 3 drehbar gelagert ist, so daß die Brutkammer gekippt bzw. um i8o° gedreht werden kann. In der Brutkammer 1 sind die zellenförmigen Eierträger 4 vorzugsweise parallel zur Welle 2 angeordnet, die quer durch den Brutraum hindurchgeführt ist. Gegenüber den Mün.dungen der Zellen 4 sind in der Wand der Brutkammer Öffnungen 5 angebracht, die durch Türen verschließbar sind und das Einlegen der Eier in die Zellen 4 und die Überwachung des Brutvorganges sowie die Entleerung der Zellen ermöglichen.
In die Brutkammer 1 ist ein Heizkörper 6 eingebaut, der vorteilhaft aus einem ring- oder rohrförmigen Warmwasserbehälter besteht und einen Heizkanal 7 umgibt, durch welchen ein Rohr 8 hindurchgeführt ist. Mit Hilfe einer unter die untere Öffnung des Heizkanals 7 gestellten Heizquelle 9, z. B. einer Lampe, werden Heizgase erzeugt und dem Rohre 8 und dem Heizkanal 7 zugeführt. Das obere Ende des Rohres 8 ist mit einem Regel- oder Verschlußorgan 10 versehen. In der einfachsten Ausführung besteht das Verschlußorgan aus einem Deckel, der im Bedarfsfalle auf die Mündung des Rohres 8 gelegt oder von ihr entfernt wird. Um eine selbsttätige Einstellung der Regelklappe 10 zu erreichen, ist sie an einem Arm eines durch
besondere Hilfsmittel selbsttätig einstellbaren Hebels n befestigt, der bei 12 auf einem Lagerbock 3 drehbar gelagert ist, und 'dessen anderer Arm durch einen Hebel 13 mit einer Stange 14 im Bewegungszusammenhang steht, die durch einen Ausdehnungskörper 15 verstellt wird. Der Ausdehnungskörper 15 besteht z. B. aus einer geeigneten Flüssigkeit, die je nach ihrer Temperatur einen Kolben verschiebt, mit welchem die Stange 14 verbunden ist, oder aus einer Membran, die sich unter dem Einfluß der Temperatursteigerung in der Brutkammer ausbiegt und dadurch die Stange 14 verschiebt.
Der Heizkanal 7 ist bei 16 und 17 trichterförmig erweitert und mit kegelförmigen Einsätzen 18 versehen, durch welche die Heizgase gegen die Enden des Wasserbehälters 6 geleitet werden und eine gute Verteilung der Heizgase auf der Wand des Heizkanals 7 herbeigeführt wird.
Die Brutkammer ist an ihren oberen und unteren Enden durch Wände 19 abgeschlossen, die mit Luftkanälen 20 versehen sind. In die Brutkammer 1 sind durchbrochene Querwände 21 gegenüber den Stirnwänden 19 eingebaut; um besondere Hohlräume zu bilden, die mit angefeuchteter Masse 22 angefüllt werden.
In der hohlen Welle ist ein mit dem Inneren der Brutkammer 1 durch öffnungen 23 in Verbindung stehender Teil 24 abgetrennt, in welchen ein Wärmemeßinstrument 25 eingeführt wird, um die Wärme in der Brutkatnmer 1 beobachten zu können.
Die Wirkungsweise des Brutapparates ist folgende: Ist der Apparat mit Eiern gefüllt und auf Bruttemperatur gebracht, so sollen die Eier alle sechs Stunden gekühlt, d. h. mit frischer Luft unter Entfernung der verbrauchten Luft versorgt und außerdem gewendet werden. Die Heizgase strömen in der Pfeilrichtung durch den Heizkanal 7, solange das Rohr 8 geschlossen ist, und erwärmen den Wasserbehälter 6. Überschreitet die Temperatur die zulässige Grenze, so öffnet der Ausdehnungskörper 15 die Klappe 10. In diesem Falle strömt der Hauptteil der Heizgase nicht mehr durch den Heizkanal 7, sondern durch das Rohr 8 wirkungslos ins Freie, und zwar so lange, bis der Ausdehnungskörper die Klappe 10 infolge Sinkens der Temperatur wieder schließt.
Die Luft strömt von unten durch die angefeuchtete Masse 22 in die Brutkammer 1 und umspült die einzelnen Eierträger 4, die auf einer Seite dem Heizkörper zugewendet sind, dessen strahlende Wärme sich leicht auf die verschiedenen Zellen gleichmäßig verteilt.
Sollen die Eier gewendet, belüftet und von verbrauchter Luft befreit werden, so hebt man die Klappe von dem Rohr 8 ab, löst die Lampe 9 von dem unteren Ende des Heizkanals 7 und dreht die Brutkammer 1 um i8o°, so daß der Oberteil der Kammer jetzt nach unten und der-bisherige Unterteil nach oben gekehrt ist. Die Lampe 9. wird dann wieder mit dem Heizkanal 7 in Verbindung gebracht. Nunmehr strömen die Heizgase in umgekehrter Richtung durch den Heizkanal 7, und das warme Wasser in dem Heizkörper schichtet sich um, wobei die kälteren Wasserteile zu Boden sinken. Die oberste Zellenreihe liegt jetzt unten. Die Eier haben sich selbsttätig um einen größeren Winkel, z. B. um 2700, abgerollt und dabei um 900 gewendet. Die Luft in der Kammer 1 strömt jetzt auch in umgekehrter Richtung, wobei eine solche Umwälzung des Luftinhaltes der Brutkammer vor sich geht, daß sich in dieser keine Ansammlungen von verbrauchter Luft bilden können. Außerdem kann eine energische Kühlung der Eier durch öffnen der Türen der Brutkammer erreicht werden, falls eine solche Belüftung gewünscht wird.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Brutapparat mit drehbarer Eiertrommel, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (1) auf einer wagerechten, höh- go len Achse (2) drehbar gelagert und von einem senkrecht zu dieser Achse sich erstreckenden Heizkanal (7) durchsetzt ist, dessen Enden abwechselnd durch Umdrehen der Brutkammer mit einer Heizquelle (9) verbunden werden.
2. Brutapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Heizkanal (7) ein mit einem Regelorgan (10) versehenes Abzugsrohr (8) angeordnet ist, durch welches der Hauptteil der Heizgase wirkungslos abgeleitet werden kann.
3. Brutapparat nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Brutkammer in Verbindung stehenden Teile der hohlen Drehachse (2) zur Unterbringung des bekannten Thermostaten und Thermometers benutzt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEL66001D 1926-06-05 1926-06-05 Brutapparat mit drehbarer Eiertrommel Expired DE452674C (de)

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DE452674C true DE452674C (de) 1927-11-17

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