DE45238C - Französischer Rundwirkstuhl mit stetigem Waarenabzug - Google Patents
Französischer Rundwirkstuhl mit stetigem WaarenabzugInfo
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- DE45238C DE45238C DENDAT45238D DE45238DA DE45238C DE 45238 C DE45238 C DE 45238C DE NDAT45238 D DENDAT45238 D DE NDAT45238D DE 45238D A DE45238D A DE 45238DA DE 45238 C DE45238 C DE 45238C
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B15/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
- D04B15/88—Take-up or draw-off devices for knitting products
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Ό.
Bei den gewöhnlichen Waarenabzügen an Rundwirkstühlen mittelst belasteter runder Holz ^
scheibe, an deren Umfang die Waare durch eine umgelegte Spannschnur befestigt ist, verursacht
das oft erforderliche Verlegen derselben im Stoff vielen Aufenthalt und viel Arbeit, zu
deren Verrichtung, namentlich bei grofsen Maschinen, mehrere Arbeiter nöthig sind. Man
hat sich deshalb schon mehrfach bemüht, diese Arbeit durch selbsttätig wirkende Vorrichtungen
verrichten zu lassen. Bei kleineren Maschinen verbindet man diesen Abzug oft mit einem Wickelapparat, indem man den
Stoff unter der Maschine flach legt und dort auf eine mit derselben gemeinsam herumlaufende
Wickeltrommel führt. Die gleichmä'fsige
Spannung erhält hierbei der Stoff entweder durch passend angebrachte Gewichtswalzen oder
durch Antrieb der Wickeltrommel durch Torsionsfedern oder Reibungsräder.
Bei gröfseren Maschinen ist diese Art der Anspannung nicht möglich, da bei der beschränkten
Höhe unter der Maschine, die in den meisten Fällen nur 1,25 m beträgt, der
Stoff zu schnell aus dem kreisförmigen in den flach liegenden Zustand übergeführt werden
mufs, so dafs eine an dem flach liegenden Stoff wirkende Zugkraft nicht gleichmäfsig auf die
von den Nadeln laufenden Maschen übertragen werden kann. Aus diesem Grunde hat man
sich bemüht, selbstthätige Stoffabzüge zu construiren, die den Stoff schlauchförmig von der
Maschine abziehen. Diese Apparate haben aber bisher den Nachtheil gehabt, dafs sie den
Stoff sehr angreifen, da sie entweder 1. durch rauhe Flächen oder feine Häkchen ein Mitnehmen
des Stoffes durch daran entlang geführte Gewichte bewirken wollen, oder 2. den Stoff über eine ruhende Ringfläche führen, auf
der sich kleine Gummiwalzen gleitend drehen und dadurch ein Herunterzerren des Stoffes
bewirken.
Diese Uebelstände sollen nun durch die vorliegende Construction vermieden werden.
Unter der Maschine befindet sich eine gröfsere Anzahl zweiarmiger Hebel a, Fig. 1
und 4, die an ihrem äufseren Ende Gewichte b tragen, welche sie hier kräftig nach
unten drehen; am inneren Ende tragen die Hebel kleine Röllchen c, mit denen sie bei
jeder Umdrehung der Maschine unter dem Arm d hindurchlaufen, der vorn eine keilförmig
bearbeitete Fläche e, Fig. 3 , trägt. Gelagen sind die Hebel α in dem Ring f,
welcher durch Stehbolzen g mit der Maschine verbunden ist; die Hebel α drehen sich demnach
ganz gleichförmig mit der Maschine herum. Gegen jeden Kopf b eines Hebels α ist
ein Stück Holz geschraubt, das aufsen eine Keilnuth enthält; in diese Nuth wird der Stoff
durch eine um alle Hebel herumlaufende geschlossene Lederschnur h hineingedrückt, die
jedes Gleiten oder Rutschen des Stoffes zwischen sich und den Hebeln und damit jede
Verletzung des Stoffes ausschliefst; denkt man sich die Hebel in horizontaler Lage, so wird,
wie leicht ersichtlich ist. auf den Stoff ringsum ■ein ganz gleichmäfsiger Zug ausgeübt, der ungefähr
dem Gewicht sämmtlicher Köpfe b entspricht; durch Wahl einer passenden Gröfse
der letzteren hat man es in der Hand, dem Stoff die erforderliche Spannung zu geben.
Um nun die Hebel a, die allmälig tiefer
sinken und dadurch, dafs sie sich hierbei mit ihren Köpfen b gegen einander legen, keinen
Zug mehr ausüben, in horizontaler Lage zu erhalten, sind gegenüber dem Arm d an zwei
von der Scheibe heruntergeführten Säulen vier Schnurleitrollen z, Fig. i, 2 und 4, angebracht,
über welche die Lederschnur in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise läuft; die Schnur h wird hierdurch so lange aus der
Keilnuth der Hebelköpfe b entfernt, bis die Hebel α durch die schiefe Ebene e genügend
angehoben sind. Während dieses Anhebens der Hebel ist der Stoff mit denselben nur in
ganz loser Berührung, es kann also jeder Hebel hinter dem Stoff entlang in die Höhe gehen,
ohne denselben wieder mitzunehmen oder im mindesten zu verletzen. Bevor die schiefe
Ebene e einen Hebel α freigiebt, wird die Schnur in die Keilrinne wieder eingeführt und
so der Stoif mit dem Hebel von neuem verbunden. Da der Arm d die schiefe Ebene e
und die Rollen i an feststehenden Theilen des Rundstuhles (der Maschinenstange bezw. der
Scheibe) angebracht sind, so findet dies Wiederanheben der Hebel α bei jedem Umlauf der
Maschine statt.
Um schnell die Spannung aller Hebel aufheben zu können, was z. B. beim Bruch von
Nadeln oder beim Herabfallen von Maschen erforderlich ist, liegt unter den Hebeln ein
horizontaler Ring k, der durch die beiden Arme / mit der Muffe m verbunden ist, die
sich auf dem Rohr η verschieben lä'fst. Auf diesem Rohr ist ferner die Schüssel befestigt,
in der sich der fertige Stoff ansammelt. Durch den an der Schüssel angebrachten Stellhebel ο
und die Stange p, die im Innern des Rohres η in die Höhe geht und mit der Muffe m durch
einen Bolzen gekuppelt ist, kann der Ring k gehoben oder gesenkt werden, je nachdem man
den Hebel ο senkt oder hebt. Es werden dadurch beim Heben des Ringes k sämmtliche
Hebel α so weit angehoben, dafs der Stoff zwischen denselben und den Nadeln hinreichend
lose wird, um bequem Nadeln auswechseln und Maschen aufstofsen zu können. Läfst man
den Ring k wieder herab , so gehen die Hebel α in ihre alte Lage zurück und stellen
dadurch auch genau die frühere Spannung wieder her.
Durch die an dem Lagerring^/" angebrachten
beiden Mitnehmer r wird der Ring k und die Schüssel mit der Maschine gleichmäfsig umgedreht.
Claims (2)
1. Ein französischer Rund wirkstuhl, auf welchem das stetige (nicht unterbrochene) Abziehen
der erzeugten Schlauchwaare mit Hülfe eines Systems sternförmig angeordneter, einseitig belasteter und mit dem
Nadelkranz rotirender Spannhebel (a b) erfolgt, auf deren äufseren Endflächen die
Waare mittelst einer endlosen Schnur (h) festgeklemmt ist, welche an derjenigen Stelle
des Umfanges, wo die Wiederaufhebung dieser Spannhebel durch eine feststehende Nase (e) erfolgt, über Leitrollen (i i) von
der Waare abgehalten wird.
2. Ein Rundstuhl der unter 1. festgesetzten Art, bei welchem die Waare auf der ganzen
Umfläche gleichzeitig mittelst eines Ringes (k) entspannt werden kann, welcher von
einem Handgriff (o) aus gehoben wird und auf alle Spannhebel gleichzeitig im erforderlichen
Sinne einwirkt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE45238C true DE45238C (de) |
Family
ID=320422
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT45238D Expired - Lifetime DE45238C (de) | Französischer Rundwirkstuhl mit stetigem Waarenabzug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE45238C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2816996A1 (de) * | 1978-04-19 | 1979-10-31 | Leo Roeckert | Elektrischer badwaermer |
| US5575162A (en) * | 1995-10-03 | 1996-11-19 | Guilford Mills, Inc. | Apparatus for controlling twist in a knitted fabric |
-
0
- DE DENDAT45238D patent/DE45238C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2816996A1 (de) * | 1978-04-19 | 1979-10-31 | Leo Roeckert | Elektrischer badwaermer |
| US5575162A (en) * | 1995-10-03 | 1996-11-19 | Guilford Mills, Inc. | Apparatus for controlling twist in a knitted fabric |
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